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Diskutiere im Thema Medikinet bzw. Ritalin - Wirklich einnehmen oder zu gefährlich? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Medikinet bzw. Ritalin - Wirklich einnehmen oder zu gefährlich?

    Ich hab anfangs einen ziemlich heftigen Rebound gehabt, was einerseites an meiner Überlastung und Erschöpfung lag, andererseits spielte da ein VIt. D-Mangel noch mit rein und schließlich passte das Finetuning mit dem MPH noch nicht.
    Wenn dir etwas in den 30 Minuten nach Ende der Wirkzeit komisch vorkommt, besprich ds mit deinem Doc, damit er dir Tipps im Umgang damit geben kann oder etwas an deiner Medikation verändern kann.

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 317

    AW: Medikinet bzw. Ritalin - Wirklich einnehmen oder zu gefährlich?

    Hallo Anja

    Das ist keine Seltenheit, würde ich meinen. Erstens schwierig zu erkennen und zweitens ist ADS so eine Modediagnose, dass ich denke, dass viele Psychiater und Psychologen einfach vorsichtig geworden sind. Ausserdem gibt es ja auch noch genügend Fachleute und Laien, die noch immer glauben, es gebe dieses Syndrom gar nicht. Ist mir übrigens selbst auch so ergangen, ich hatte lange den Verdacht, viel Zweifel und irgendwann dann die Abklärung auf eigenen Wunsch. Beim ersten mal, wurde mein Wunsch garnicht ernst genommen, weil betreffende Person meinte, ich mache mich über mich lustig, werte mich ab. Zweifel bleiben und es ist letztlich auch so, dass wir ja immer noch nicht wissen, wie bei vielen psychischen Störungen, was da gestört oder verändert ist. Das Kind hat einen Namen, aber ADHS hat viele Gesichter und ob da nur einen Ursache dahinter steckt???

    LG Dompteur

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Medikinet bzw. Ritalin - Wirklich einnehmen oder zu gefährlich?

    Hallo :-) Ich heiße Hermine und bin neu hier. Ich habe eben eure Unterhaltung gelesen und finde sie total spannend. Meine ADHS Diagnose hab ich seit 3 Tagen und hab heute den zweiten Tag Medikenet genommen. Habs auch ganz gut vertragen. Nun mache ich mir aber Gedanken wie das so mit Spätfolgen ist. Nehme ich das Medikament jetzt bis ans Ende meiner Tage? Geht so was? Hat da einer von euch Erfahrung mit?

    Vielen Dank schonmal

    und Liebe Grüße

    Hermine

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Medikinet bzw. Ritalin - Wirklich einnehmen oder zu gefährlich?

    Hi

    Vor Spätfolgen habe ich keine Angst, es gibt keine Hinweise darauf und mir hilft es heute.

    Ob ich es "bis zum Ende meiner Tage" nehme? Keine Ahnung. Wenn nötig ja. Aber vielleicht greift die Therapie so gut dass ich's in naher Zukunft nicht mehr brauch. Dann wird es abgesetzt, ist doch klar.




    ---
    Gesendet von meinem Telefon ... was die heute können ...

  5. #15
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Medikinet bzw. Ritalin - Wirklich einnehmen oder zu gefährlich?

    Wildfang schreibt:
    Ansonsten - vertrau dem Arzt.

    .
    das ist ein guter Rat, so hab ich es auch einfach gemacht. Ich bin auch erst vor kurzen diagnostiziert wurden und weiß deswegen, was einem da alles insbesondere in Bezug auf die Medikamnetenempfehlung durch den Kopf geht. Mein Arzt erzählte mir, dass es kein Medikament gibt, was so gut erforscht ist, wie Ritalin und warum sollte ich ihm das nicht glauben.

    Wenn du so große Angst vor dem Rebound hast, dann frag doch deinen Arzt, ob du nicht das retardierte nehmen darfst. Da steht das Problem nämlich nicht - jedenfalls ist es bei mir, außer das die Konzentration nicht mehr so gut ist, merke ich nichts, wenn nach vielen Stunden die Wirkung nicht mehr da ist vom Medikament.

  6. #16
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Medikinet bzw. Ritalin - Wirklich einnehmen oder zu gefährlich?

    Hermine84 schreibt:
    Nehme ich das Medikament jetzt bis ans Ende meiner Tage? Geht so was? Hat da einer von euch Erfahrung mit?
    Kann schon sein, dass jemand damit Erfahrungen hatte, aber der kann dir hier nun, da das Ende seiner Tage ja schon gekommen ist, leider nicht mehr antworten. Aber Spaß bei Seite, ja darüber mach ich mir auch Gedanken und denke jetzt im Moment, dass ich es nur zwei drei Jahre nehmen will und da auch nicht durchgängig, wenn ich Ferien hab z.B. nicht und in Phasen, wo ich es nicht so dringend brauche. Das finde ich irgendwie für mich wichtig, es nur zu nehmen, wenn es ohne nicht geht. Aber ich bin auch nicht so ein schwere Fall, wie es hier andere sind, deswegen ist es mir sicher besser möglich auch Phasenweise ganz auf das Medikament zu verzichten.

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 409

    AW: Medikinet bzw. Ritalin - Wirklich einnehmen oder zu gefährlich?

    Hallo!

    Diese Frage habe ich mir vor einiger Zeit auch gestellt.Ich bin Naturheilkundlich schon immer sehr interessiert gewesen und lehnte die Pharmaindustrie eigentlich ab.
    Dann habe ich sehr intensiv recherchiert. Vernünftige negative Berichterstattungen habe ich kaum gefunden. Wenn, dann sollte nur die Angst geschürt werden.

    Jetzt nehme ich seit September 2013 Medikinet Adult. Es hilft mir beim Neu-Ordnen meines Lebens.
    Bis ich eine andere Lösung gefunden habe,ist das schon ok so.Bei einigen Schmerztabletten und Zuckeraustauschstoffen hätte ich wesentlich mehr Bedenken.

    Wenn du mit den Ärzten in kontakt bleibst und alle Untersuchungen machst,sollte dir das auch Sicherheit geben.

    LG
    Mike
    Geändert von HP_September (26.01.2014 um 20:43 Uhr)

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 317

    AW: Medikinet bzw. Ritalin - Wirklich einnehmen oder zu gefährlich?

    Hallo,

    Ich kann es nur noch mal bestätigen Ritalin ist eines der ältesten Medikamente, und ist derzeit immer noch in Anwendung. Das spricht schon für sich. Die meisten Medikamente, die fragwürdig waren oder bei denen mit starken Nebenwirkungen zu rechnen war, sind vom Markt oder finden zumindest nicht mehr den Zuspruch bei den Ärzten, wie früher. Das bedeutet, dass es schon sehr vielen Kritiken standhalten konnte und nicht weniger, sondern eher mehr als früher eingesetzt wird. Die Nebenwirkungen sind wie schon gesagt, vergleichsweise gering. Es ist fachlich kaum zu verstehen, dass die kritischen Stimmen immer noch soviel Zuspruch erhalten und rational nicht zu erklären.

    Wer es gut verträgt sollte sich also lieber Gedanken darüber machen, was er ohne Medi machen würde, oder noch besser, was er mit Medi, endlich in Angriff nehmen kann .

  9. #19
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 457

    AW: Medikinet bzw. Ritalin - Wirklich einnehmen oder zu gefährlich?

    Bis zum bitteren Ende™? Warum eigentlich nicht? Ich nehme Metylphenidat (Medikinet Adult) inzwischen seit zwei Jahren, insgesamt 70 mg p.d., also für mich die absolute Obergrenze, und habe keine Probleme damit, es auch weiter zu nehmen. Wenn ich mal die eine oder andere Tablette zu nehmen vergesse, dann muss ich halt zusehen, wie ich in dem alten guten Chaos wieder zu Recht komme. Keine Probleme mit dem Absetzen, außer dass eben die Wirkung nicht mehr da ist und der übliche Tohuwabohu die Oberhand nimmt.

    Hoffentlich wird Metylphenidat am Ende nicht verboten. Wie "mein" Doc neulich empört sagte: Immer noch so viel Medienlärm und Desinformationen um das wirksamste Medikament der Psychiatrie überhaupt.

    So lange alles Weitere stimmt (Blutdruck etc.), überwiegen die Vorteile ganz eindeutig. Wenn ich darüber nachdenke, was ich in meinem Leben schon als (Selbst-)Medikation versuchte und mit welchen Misserfolgen, dann kann ich locker mit Metylphenidat gehen, bis ich den hölzernen Anzug anprobieren muss.

    Grüße

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