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Diskutiere im Thema Wäre das gesetzlich erlaubt? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 30

    Wäre das gesetzlich erlaubt?

    Hallo

    also wie ich ja schon mal in meiner Vorstellung geschrieben habe, darf ich kein Ritalin nehmen, da sich das mit meinen anderen Medikamenten nicht "verträgt".

    Wäre es aber möglich, wenn ich dem sage "Wenn Sie mir Ritalin verschreiben, nehme ich die Verantwortung auf mich, falls ich Anfälle bekommen werde"..

    Also ich mein das praktisch so: Der Arzt sagt ja..ich kann darf dir nicht diese Tabletten verschreiben....Und ich werde sagen...Ich werde die Verantwortung dafür übernehmen, falls mir etwas passiert..

    Natürlich alles schriftlich.

    Wäre so was rechtlich gesehen möglich?

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 796

    AW: Wäre das gesetzlich erlaubt?

    Naja da kommt es wahrscheinlich wieder drauf an ob er es vllt wirklich (auch gesetzlich oder krankenversicherungstechnisch oder oder oder ) einfach nicht darf oder eben ob er sagt "ich weiß das kann schief gehen, also lass ich es".

    Was ich dir nahelegen möchte: tu´s nicht.

    Es gibt gute Gründe weshalb er dir das nicht verschreiben möchte. Anfälle (und das weißt du selbst sicherlich am besten) können Schäden hinterlassen oder auch mal voll in die Hose gehen.

    Falls du die Verantwortung selbst ünernehmen willst, ist es aber msit so, dass die Krankenkasse in diesen Fällen nicht für die Folgebehandlungen zahlt.

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Wäre das gesetzlich erlaubt?

    was wäre denn das für ein arzt, der medikamente verschreibt, obwohl kontraindikationen vorliegen!??

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Wäre das gesetzlich erlaubt?

    Ich weiss, dass das natürlich mit Gefahr verbunden ist...aber wenn ich es nicht versuche, werde ich es nie erfahren. Außerdem kann ich ja absetzen wenn ich merke...ok es geht doch nicht...
    Ehrlich gesagt bin ich dafür bereit die Verantwortung zu übernehmen.
    Meine Frage war halteben, ob so möglich ist. Wenn ja...dann seh ich jetzt schon den schönen Zettel vor mir, den ich unterschreibe und ich dafür dann die Tabletten bekommen darf..

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Wäre das gesetzlich erlaubt?

    um was geht es denn überhaupt? die anfälle an sich oder die medikamente, die du deshalb nimmst?
    packungsbeilage medikinet

    da sind anfälle in der kategorie "besondere vorsicht" aufgeführt.

    aber wenn ich das so frei sagen darf, verstehe ich nicht, wieso du dich über ärztlichen rat hinwegsetzen willst. dein arzt wird schon wissen, warum er dir kein mph geben will. und wie die verschiedenen medikamente miteinander wirken wird der vielleicht besser beurteilen können?

    unabhängig davon denke ich nicht, dass das geht mit "die verantwortung übernehme ich". er ist der arzt, das medikament ist verschreibungspflichtig. und somit trägt auch er die verantwortung dafür, was er verschreibt und was dann passiert. die gesetzestexte im detail kenne ich nicht, da müsstest du einen anwalt fragen, der sich entsprechend spezialisiert hat.
    aber selbst wenn.... also nehmen wir mal an, das würde gehen. würde ich als arzt es nicht machen, wenn ich der meinung bin, dass das zu gefährlich ist.

    bist du denn unter deiner aktuellen medikation überhaupt anfallsfrei?

    edit: ich habe "anfälle" von denen du schreibst, mit epilepsie assoziiert. wobei fraglich ist, ob diese assoziation stimmt.
    aber eigentlich auch egal, denn das ändert ja nix am thema selbst bzw. dem umgang des arztes.
    Geändert von mel. (18.01.2014 um 00:07 Uhr)

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.926

    AW: Wäre das gesetzlich erlaubt?

    Ich würde sagen, dass er in dem Moment, wo er dir das Rezept gibt, die Verantwortung trägt. Davon kannst du ihn nicht entbinden. Im Zweifel würde ich es zumindest immer noch für eine fahrlässige Handlung halten und die könnte ihn den Job kosten. Immerhin gibt er dir ja keine Bonbons.

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 69

    AW: Wäre das gesetzlich erlaubt?

    Ich habe rechtlich gesehen auch keine Ahnung, ob das erlaubt ist oder nicht, fände es aber in höchstem Maße fahrlässig, wenn der Arzt trotz Wissen einer solchen Gefahr, diese Medikamente verschreiben würde.


    Was versprichst du dir eigentlich davon? Gibt es keine anderen (vielleicht auch aufwändigeren) Alternativen?

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Wäre das gesetzlich erlaubt?

    HalloLeute,

    verdammt!Das klingt gar nicht gut!

    Es ist einfach nur so....ich kann nichtmehr! Diese verdammten Konzentrationsprobleme...diese rund um die Uhrständigen Gespräche die in meinem Kopf ablaufen, und mich daranhindern mich auf etwas zu konzentrieren. Die haben wirklich meinenAlltag im Griff. Ich weiss nicht wie es weiter gesehen soll.. Ichweiss, dass Medikamente alleine keine Lösung sind! Aber sie tragendennoch einen großen Teil bei.
    Ich wurde in meiner Ausbildung gekündigt, ich musste mein Studiumabbrechen, eine Unterhaltung, die mehr als 30 Minuten dauert taucheich meine Verträumtheit. Deswegen wäre ich sogar dafür bereit, dieVerantwortung zu übernehemen, wenn mir die Tabletten verschriebenwerden könnten.
    Könntihr mir das nicht nachvollziehen??

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 230

    AW: Wäre das gesetzlich erlaubt?

    Unlucky schreibt:
    Könntihr mir das nicht nachvollziehen??
    Auf jeden Fall.

    Es gibt doch ausser MPH, noch andere Medikamente zur ADHS-Behandlung. Kommen die auch nicht in Frage?

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.926

    AW: Wäre das gesetzlich erlaubt?

    Ich denke, darüber solltest du dringend mal mit deinem Arzt sprechen. Vielleicht kann ja auch eins deiner anderen Medikamente ausgetauscht werden. Vielleicht gibt es eine andere Alternative für die Ad(H)S-Behandlung. Ich kann deine Verzweiflung gut nachvollziehen. Vermutlich wird die Lösung für dich nicht einfach sein, aber ich bin sicher, dass ein Arzt dir da helfen kann auf die eine oder andere Weise. - Gib die Hoffnung nicht auf!

    Alternativ kannst du ggf. auch ein Informationsgespräch mit einem guten Apotheker führen, der auch um die Wechselwirkungen wissen sollte, aber vielleicht bei den aktuellen Medikamenten einen besseren Überblick hat. Solch ein Gespräch ersetzt zwar nicht das m. E. dringend fällige Gespräch mit dem Arzt, aber manchmal haben die Apotheker einen guten Tipp oder noch eine Idee. - Wohlgemerkt Apotheker/in nicht irgendwer, der in der Apotheke im Verkauf steht

    Um einen Gang zum Arzt, wirst du aber nicht herum kommen.

    Ich wünsche dir viel Glück und alles Gute dabei!

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