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Diskutiere im Thema Wer darf Medikamente verschreiben? Von wem bekomme ich die Medikamente? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #21
    Matatabi

    Gast

    AW: Wer darf Medikamente verschreiben? Von wem bekomme ich die Medikamente?

    MakeMyDay schreibt:
    Eine Frage hätte ich noch: ich habe ja Ende des Monats den ADS Test mit Fragebogen, Konzentrationstests, ... . Ich hatte mich ja entschieden es mit dem Venlafaxin übergangsweise zu testen. Soll ich das nun absetzen, damit es nicht die Tests beinflusst? Falls ja: wie viele Tage vor dem Test sollte ich es dann absetzen, damit es keinen Einfluss mehr darauf hat?

    LG MakeMyDay
    Wir sind keine Ärzte und können und dürfen dir nicht sagen, ob du ein Medikament absetzten kannst. Frag da nach wo du die Tests machst und bespreche es mit deinem Psychiater, der dir Venlafaxin verschrieben hat.

  2. #22
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.411

    AW: Wer darf Medikamente verschreiben? Von wem bekomme ich die Medikamente?

    Meine Tests wurden unter Venlafaxin gemacht. Ich hab da gar nicht drüber nachgedacht und es wurde bei der Auswertung entsprechend berücksichtigt. Bei deiner jetzigen Dosierung dürfte es auch noch keine Auswirkungen auf die Testung haben, weil Venlafaxin nach unterschiedlichen Quellen erst ab 150mg auf das Noradrenalin wirkt.
    Aber du solltest, um da sicher zugehen, noch mal bei den Testenden nachfragen! Einfach absetzen ist relativ sinnlos, weil sich ja schon ein leichter Pegel aufgebaut hat.

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Wer darf Medikamente verschreiben? Von wem bekomme ich die Medikamente?

    Ob das absetzen jetzt noch was bringt, kann ich nicht einschätzen, da mir von meiner Psychiaterin nichts dazu gesagt hat. Sie hat mir eigentlich gar nichts über Venlafaxin erzählt, nur dass ich die Morgens nehmen soll.
    Aber dann werde ich mal beim Psychiologen nachfragen, der den Test macht.

  4. #24
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 6.344

    AW: Wer darf Medikamente verschreiben? Von wem bekomme ich die Medikamente?

    Alex schreibt:
    Wurde der erste April auf den 14. Januar verlegt?

    Etwas anderes als ein (April-)scherz kann das ja eigentlich nicht sein.

    Nur bleibt mir das Lachen momentan irgendwie im Hals stecken.

    Genau diese "Diagnosen" sind der Hauptgrund dafür, dass die gestellten AD(H)S-Diagnosen (nicht die Existenz der AD(H)S) von entsprechend qualifizierten Fachärzten regulär und völlig zurecht in Frage gestellt werden.
    Vielleicht waren es auch 20 Minuten. Ich habe nicht auf die Uhr geschaut. Damit meine ich die Auswertung der Fragebögen. Ein Arzt, der sie entsprechenden Stellen kennt, weiß, worauf er zu achten hat. Im Ganzen saß ich wohl 45 Minuten bei ihm im Zimmer. Wir haben uns viel unterhalten.

    Kompetente Ärzte müssen nicht lange untersuchen, die wissen, aufgrund ihrer Erfahrung, was zu machen ist. Ein Arzt, der lange testet und überlegt und herum macht gewinnt nicht mein Vertrauen, weil, je länger er zögert, eine Diagnose zu stellen, um so unsicherer ist er. Ein guter Arzt muss sofort sagen können, was los ist.

  5. #25
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.411

    AW: Wer darf Medikamente verschreiben? Von wem bekomme ich die Medikamente?

    Steintor schreibt:
    Vielleicht waren es auch 20 Minuten. Ich habe nicht auf die Uhr geschaut. Damit meine ich die Auswertung der Fragebögen. Ein Arzt, der sie entsprechenden Stellen kennt, weiß, worauf er zu achten hat. Im Ganzen saß ich wohl 45 Minuten bei ihm im Zimmer. Wir haben uns viel unterhalten.

    Kompetente Ärzte müssen nicht lange untersuchen, die wissen, aufgrund ihrer Erfahrung, was zu machen ist. Ein Arzt, der lange testet und überlegt und herum macht gewinnt nicht mein Vertrauen, weil, je länger er zögert, eine Diagnose zu stellen, um so unsicherer ist er. Ein guter Arzt muss sofort sagen können, was los ist.
    Steini, da teile ich jetzt deine Auffassung absolut nicht.
    ADHS ist vor allem eine Ausschlussdiagnose, in der auch alle anderen in Betracht kommenden Erkrankungen mit abgeklopft und ausgeschlossen werden. Außer dem kurzen Depressionsfragebogen mit knapp 20 Fragen ist noch nie ein Fragebogen in meiner Anwesenheit ausgewertet worden. Und das waren in den letzten 12 Jahren einiges an Fragebögen(Arztwechsel, Therapeuten, Klinik). Die Fragebögen wurden teilweise vor der Auswertung besprochen, weil auch gewisse Antworten bei der Anamnese wichtig waren. Meine sehr erfahrene Ärztin, die zu dem Zeitpunkt seit mehr als sieben Jahren Erwachsene mit ADHS behandelt, hat zur Diagnostik bis zum Abschlussgespräch 4 Sitzungen à 50 Minuten plus 2 h Tests zur Konzentrations- und Merkfähigkeit durch einen Psychologen (Computer und andere Testverfahren) benötigt. Da die Diagnostik so langwierig ist, ist die in einer niedergelassenen Praxis aufgrund der Vergütung der Ärzte nicht zu leisten und es wird meistens in die entsprechenden Ambulanzen zur Abklärung überwiesen.

    Und gerade im Bereich Psychiatrie, wo soviel von der richtigen Diagnose abhängt und jeder Patient doch wirklich anders ist, erwarte ich eine sorgfältig Diagnostik und lieber eine Untersuchung mehr als zu wenig. Man kann ja nicht einfach abtasten oder röntgen und sagen, alles klar, es ist das oder das. Das hat ja auch viel mit Vertrauen zum Arzt zu tun, was man sofort erzählen kann. Manchmal braucht man auch ein bischen, um bestimmte Probleme anzusprechen.
    Wenn ich das erste Mal zu einem Psychiater komme, erwarte ich, dass er sich persönlich ein komplettes Bild von mir und meiner Erkrankung macht. Wenn ich über Monate in seiner Behandlung bin, und dann schon viel abgeklärt oder ausgeschlossen ist, dann kann es sein, dass vielleicht die Abklärung der in Betracht kommenden ADHS nur noch ein weiteres amnamnestisches Gespräch von 45 Minuten benötigt, aber nicht, wenn ich erstmals Patient auf der Station/bei dem Arzt bin.

    LG Trine

  6. #26
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Wer darf Medikamente verschreiben? Von wem bekomme ich die Medikamente?

    Steintor schreibt:
    ... je länger er zögert, eine Diagnose zu stellen, um so unsicherer ist er.
    das kann man nicht generell so sagen Steintor finde ich, es gibt ja auch viele Grenzfälle, die vielleicht nicht so eindeutig sind wie deiner und da lob ich mir zumindest einen Arzt, der nicht sofort eine Diognose stellt oder sagt "nein, sie haben es nicht", sondern weiter testet

    ich glaube dieses "Ein guter Arzt muss sofort wissen was los ist" entspricht einem alten Klischee, vorallem auch aus dem Fernsehen, in der Praxis sind es eher die Ärtze die gründlicher und wissender sind, die sich nicht sofort immer gleich sich festlegen und nur wenige Minuten auf den jeweiligen Fall verwenden

    ah ich sehe gerade Trine hat es ja auch gerade schon geschrieben

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