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Diskutiere im Thema Methylphenidat trotz Überdrehtheit? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 47

    Methylphenidat trotz Überdrehtheit?

    Hallo ihr,

    ich steh noch ganz am Anfang was das ADS angeht...

    wie die meisten hier wohl von sich selber wissen, ist in meinem Kopf ein einziges Chaos, einschlafen bereitet mir schon immer Schwierigkeiten. Begleitet von totaler Desorganisation etc.

    Meine Frage ist jetzt: Wie kann das Methylphenidat so wirken daß man seine Gedanken geordnet bekommt? Wenn es doch eigentlich das Gegenteil bewirken würde? Eigentlich müsste man doch meinen daß man noch durchgedrehter wird... noch schlafloser, noch mehr Gedanken usw...

    Das kapier ich irgendwie nicht...

    danke schonmal

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 344

    AW: Methylphenidat trotz Überdrehtheit?

    Huhu
    mit der Frage würdeich mich mal an Eiselein wenden, der kann das saugut erklären
    LG
    secret

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 138

    AW: Methylphenidat trotz Überdrehtheit?

    Bei ADHSlern wirkt Methylphenidat anders als bei Normalos, nämlich paradox.
    Ein Normalo wird noch überdrehter und ein ADHSler wird ruhiger.
    Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen.

  4. #4
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.212

    AW: Methylphenidat trotz Überdrehtheit?

    Ursachen von ADHS

    Schau mal da nach!

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 214

    AW: Methylphenidat trotz Überdrehtheit?

    Eiselein habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Wo ist er denn?

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Methylphenidat trotz Überdrehtheit?

    danke euch!

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Methylphenidat trotz Überdrehtheit?

    Bei ADHSlern wirkt Methylphenidat anders als bei Normalos, nämlich paradox.
    Ein Normalo wird noch überdrehter und ein ADHSler wird ruhiger.
    Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen.


    Das habe ich schon mal gehört,stimmt das?



    Gesendet von meinem HTC One X

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Methylphenidat trotz Überdrehtheit?

    Hm, für mich sind solche Pauschalisierungen einfach nicht zutreffend.
    Es gibt Tage, an denen beruhigt mich das Methylphenidat ungemein und es gibt Tage an denen gibt mir das einen ungeheuren Schub
    der mich dann auch schon mal einige Dinge tun lässt, die ich sonst gerne verschiebe. Unangenehme Anrufe, Haushalt, etc.
    Fakt ist, es lässt mich wesentlich besser denken und auch die Konzentration ist bei entsprechender Dosierung wie ich sie gerne hätte.
    Meditation kann ich im Normalzustand vergessen! Es gibt immer etwas das mich ablenkt, sei es der Druck auf einem Auge, oder die Position
    meines Augapfels hinter den verschlossenen Lidern. - Mit dem Medikament kann ich manche Dinge einfach... zur Seite schieben und mich
    z.B. auf meinen Atem konzentrieren, wie er kommt und geht, ohne ihn zu stark zu beeinflussen oder wieder abzuschweifen.

    Das das normal ist, das der Verstand immer wieder abschweift ist mir klar, aber es gab nie einen Punkt wo ich sagen konnte : "Ok, jetzt hast du dich aber ein bisschen verbessert."
    Es ist konstant auf einem "niedrigem" Level geblieben, auch wenn ich sagen muss das andere Dinge (z.B. Computerspiele auf denen es auf Konzentration ankommt) immer etwas leichter sind.
    Ist halt irgendwo auch der Reiz dahinter, denke ich.

    Bin ich z.B. sowieso schon müde (schlecht geschlafen oder so) - dann wirkt die Müdigkeit durch das Methylphenidat nur noch stärker.

    Aber solche Dinge gibt es oft, wo man auch über Amphetamin sagt, dass es die ADHSler müde macht und andere aufdreht. Für mich... Pauschalisierung.
    Ich kann besser auf Amphe schlafen als auf Methylphenidat, dafür ist die Konzentration nicht so gut. Achja, und das Essen fällt mir leichter.
    Amphetamin hat für mich aber auch den höheren Missbrauchscharakter (vermutlich gerade wegen den "wenigen" Nebenwirkungen) - da sagt man sich vllt eher, dass man
    am Abend noch eine nimmt, statt es bei der vom Mittag sein zu lassen, damit man zumindest für den Rest des Tages noch so fühlt und funktioniert wie man möchte.
    Maybe that's just me.

    Schlafen auf Methylphenidat kann aber echt anstrengend sein, da muss man halt zusammen mit seinem Arzt optimal dosieren, oder sich auch mal selbst sagen: "Ok, heute muss ich nur bis 12 Uhr arbeiten, da belasse ich es bei der 10mg Dosierung."

  9. #9
    salamander

    Gast

    AW: Methylphenidat trotz Überdrehtheit?

    ich für meinen teil kann bestätigen, dass mich mph deutlich ruhiger/ausgelichener macht.


    mph hat bei adslern ein paradoxe wirkung also entgegensetzt dem, was es bei nicht-adslern bewirken würden.
    durch die optimale versorgung mit dopamin, braucht das gehin nicht mehr ständig auf hab-acht-stellung sein,
    der mensch sich also nicht in einer art "grund-aggressivität" befinden, sondern kann sich entspannen, da die chancen
    etwas zu verpassen geringer werden... stoffe wie adrenalin und cortisol brauchen nicht mehr in den mengen
    ausgeschüttet werden, wie davor, um in die wachheit zu gelangen und sich in ihr aufzuhalten. meint, die kicks,
    die es vorher zur "selbstmedikamention" brauchte, können ausbleiben und tun es auch über die zeit.


    der unterschied ist nach einer gewissen einnahmezeit zu bemerken. interessant sind eigene experimente, z.b.
    ein mph-freier tag, um herauszufinden, was das mph am eigenen verhalten verändert.


    ein banalbsp. an einem mph-freien tag, zum discounter einkaufen gehen, mit selben rahmenbedingungen wie
    mit, bei mir führt das dazu, dass ich desorientiert in dem laden stehe, mich überfordert, planlos fühle, vergesse
    was ich eigentlich wollte, irgendwie das gefühl habe, wie eine billiardkugel hin und her zu schießen, aber nirgends
    anzukommen. danach bin ich froh, wieder draußen zu sein. das ist streß pur, ohne mph. jetzt viel mehr als vor-
    her, weil ich den unterschied kennen gelernt habe. jetzt kann ich selbst bemerken, was mir vorher unmöglich
    war zu merken, weil ich es nicht anders kannte.


    gedankendrehen. das ist unter mph deutlich smoother, ich bin bei weitem nicht so leicht aus der ruhe zu bringen.
    bei emotionalen streßthemen kann ich aber trotzdem am rad drehen. aber prinzipiell bringt mph mehr in die
    ausgelichenheit und balance.


    mit mph komme ich abends in eine angenehme müdigkeit. ich kann sie spüren, bevor ich in die erschöpfung hinein
    gerate. das finde ich sehr angenehm.


    es braucht aber nach meinem erleben zeit, sich auf all das einzustellen und es wahrzunehmen, da viele veränderungen
    unter mph zeitgleich geschehen, die man erstmal bemerken, damit klar kommen und seinen umgang finden muß.


    also hibbelig kann ich überhaupt nicht sagen, dass es macht. es tut das gegenteil.


    lg
    salamander
    Geändert von salamander ( 6.01.2014 um 17:07 Uhr)

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