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Diskutiere im Thema Zulassung von Methylphenidat bei Erwachsenen im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #41
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 24

    AW: Zulassung von Methylphenidat bei Erwachsenen

    .... Die Menschenseele ist nichts wert für die da "oben". man fühlt sich nicht verstanden - denen geht es ja auch gut!!!

    Traurig leider alles sehr traurig !

  2. #42
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 247

    AW: Zulassung von Methylphenidat bei Erwachsenen

    So ihr lieben!

    Ich war ewig nicht hier und bin überrascht, wie viele Antworten es dann doch noch auf meinen Beitrag gegeben hat.

    Ich habe jetzt für die Studie meine Antidepressiva abgesetzt und die MPH auch weg gelassen.
    Das ist schon ein harter Weg, aber es muss sein!

    Und da die Studie jetzt wphl bald los gehen kann (irgendwas verkaspert Medice da noch) ist es mir lieber ich hab ne Weile nix mehr.
    Dann kann ich auch eher abschätzen, ob ich eine Placebophase überstehen würde, oder nicht.

    Kämpfe jetzt mit Absetzsymptomen von den AD´s und der Verpeiltheit die ich ohne MPH habe :-)
    Man vergisst so schnell wie es mal war..

    Ich persönlich bin wild entschlossen das durch zu ziehen!
    Und weil es eine weltweite Studie ist habe ich auch Hoffnung, dass es was wird mit der Zulassung.
    denke aber, dass es locker noch 3 Jahre dauern wird.
    Von jetzt an ist es noch knapp ein Jahr bis zum Abschluss der Studie, dann kommt noch 6 Monate ein Anschlussteil.
    Dann kommen die Auswertungen der Daten und dann geht der Kampf ja erst los!

    Aber wenn die USA erst mal die Zulassung mit machen und dann hoffe ich auch Frankreich, die grade nach jahrelangem hinterherhinken glaube ich ganz innovativ mit ADHS umgehen..
    Naja was will Deutschland dann noch groß sagen??
    Kassen hin oder her.
    Bin ja auch fürs sparen im Gesundheitssystem...abe rmich bringen die Medis grade finanziell an meine Grenzen!
    Und arbeiten ganz ohne macht auf Dauer echte Probleme!
    Und die Antidepressiva zahlen sie ja auch.
    Und langfristig bin ich mir sicher käme es bei mir ohne die beiden Medis zu einer Vollkatastrophe!
    Zumindestens wenn von mir erwartet wird, dass ich erwerbsfähig bin!
    Und die Kosten für jeden Berufsunfähigen sprengen dann die Kosten von MPH bei weitem!

    Also Daumen drücken!

    Diesmal beinhaltet die Studie genau die Fragen nach geschlechtsspezifischen Unterschieden und nach der notwendigen Dosis!
    Dazu werden 3 Phasen der Studie durchlaufen.
    Zum einen eine Phase in der einer von 4 Placebo bekommt, alle anderen Ritalin LA (Retard).
    Dann werden alle eingestellt auf die persönliche Dosis.
    Das läuft dann 9 Wochen.
    Danach alles auf Anfang und alle werden nochmal auf Ritalin LA eindosiert.
    Danach bekommen iweder 3 von 4 Ritalin LA und einer von 4 ein Placebo und zwar sofort in der höhe, die in der zweiten Phase der Eindosierung festgestellt wurde für die betreffende Person.
    Mit der Dosierung wird dann 6 Monate dokumentiert welche Veränderungen es so gibt.

    In der gesammten Zeit sind alle anderen Psychopharmaka verboten und alle Formen von Psychotherapien.

    am Ende von allem wird dann noch ein halbes Jahr eine Anschlussstudie durchgeführt.

    Es wird stressig und auch psychisch und körperlich nicht ohne werden.
    Ich meine, man wird da ja zwei mal innerhalb kurzer zeit neu eingestellt und bekommt im zweifel in 2 von 3 phasen ein placebo.
    das könnte zu 3 verschiedenen phasen und dosierungen führen.
    Zudem mehrere komplette Gesundheitschecks und wöchentlich ein Arztbesuch um alles zu dokumentieren.
    Also auch den Urlaub drumrum planen und so.

    Trotzdem bin ich gespannt und freu mich drauf!
    Ich mache das mit einem prima Arzt zusammen und es ist sicher keine Strafe ihn wöchentlich sehen zu "müsssen".

    Also nicht zu viel euphorie, dass sich da bald was ändert mit der kostenübernahme.
    aber ich denke DASS es was wird.
    üben wir uns in geduld...da das ja nicht unsere stärke ist ist es eine gute übung :-)

    liebe Grüße von Justus

  3. #43
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 245

    AW: Zulassung von Methylphenidat bei Erwachsenen

    Puh, Justus, Respekt. Dass du das durchziehen willst.
    Klingt wie echt schlimme Zeit. Mutig.
    Ich nehme an, dass die kosten in der Zeit übernommen werden?
    Hoffentlich bringt es was!

  4. #44
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 247

    AW: Zulassung von Methylphenidat bei Erwachsenen

    ja, kosten für medis trägt medice..klar, es ist ja nicht mal gesagt, dass da ein wirkstoff drinnen ist..
    und man bekommt noch einen entschädigungsaufwand für die termine beim arzt.
    (hat ja nicht jeder so einen tollen arzt wie ich, wo er sowieso gerne hin geht *g*).
    und wenn man es durchzeht bis zum ende bekommt noch 6 monate die medis gratis.

    aber ums geld gehts nur zweitrangig!

    Mir ist es als therapeut wichtig meinen beitrag zu leisten dass was passiert.
    und für die zukunft entlastet das nat. auch meinen geldbeutel.
    aber es gibt immer auch noch einen anderen, der da mitmachen würde..ich müsste also nicht unbedingt.

    ich wollte jetzt auch nicht zu sehr schreiben, wie schlimm das alles ist..
    ich wollte nur mal sagen, dass es nicht so easy ist, wie man sich das vorstellt.

    ich hab mir immer gewünscht mal bei einer richtig großen und für mich irgendwie als wichtig erachteten studie teil nehmen zu können.
    jetzt tu ichs auch.

    allerdings...ohne meine medis werd ich so langsam zum totalen kasper!
    Arbeiten ist grade nich so einfach!!
    Vor allem in den Therapien konzentriert und ernsthaft zu sein ist nicht so leicht!
    Und auch mit den Kollegen alber ich für meinen geschmack zu viel rum.
    Zu Hause bin ich zu hibbelig und zu blödelig.
    Mal sehen, wann sich das normalisiert..grade nerv ich mich selber tierisch! :-)
    Ich bin fast 30 und benehm mich wie 12 grade... *lol*

    ich werde euch erzählen wies weiter geht


    grüße Just

  5. #45
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    Forum-Beiträge: 419

    AW: Zulassung von Methylphenidat bei Erwachsenen

    Ich versteh das irgendwie nicht ganz. Ein Apotheker meinte zu mir, dass meine Krankenkasse eigentlich MPH übernimmt... wo ist denn eigentlich das Problem? Hab leider nicht ganz auf dem Schirm, was mein Neurologe genau dazu gesagt hat.. aber kann er mir das Rezept nicht auf Kassenbasis ausstellen? Kann er irgendwelche Nachteile davon haben? Bin leider nicht so in der Materie drin...

    In einem anderen Forum habe ich nebenbei gelesen, dass folgende Punkte erfüllt sein müssten:

    1. es geht um die Behandlung einer schwerwiegenden, lebensbedrohlichen oder die
    Lebensqualität auf Dauer nachhaltig beeinträchtigende Erkrankung
    2. es ist keine andere Therapie verfügbar
    3. aufgrund der Datenlage besteht begründete Aussicht, dass mit dem betreffenden
    Medikament ein Behandlungserfolg erzielt werden kann

    Die Punkte 2 und 3 seien dabei keine Hürde. Diese wurden für den Wirkstoff Methylphenidat vom Bayerischen Landessozialgericht mit seinem Urteil - L 5 KR 93/06 – vom 13.06.2006 mit der Veröffentlichung der Stellungnahme der Bundesärztekammer vom 26.12.2005 als erfüllt angesehen, wohingegen der erste Punkt irgendwie von jedem selbst vor der Krankenkasse zu rechtfertigen sei.

    Stimmungen? Meinungen? Tendenzen?

  6. #46
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 419

    AW: Zulassung von Methylphenidat bei Erwachsenen

    okäse.. hab nochmal bei der KK angerufen. Letztlich läuft es also darauf hinaus, dass es seit Dezember 2010 einen Beschluss gibt, dass das Medikament nur am Minderjährige auszuhändigen ist... Damit weiß ich also soviel wie vorher

  7. #47
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 247

    AW: Zulassung von Methylphenidat bei Erwachsenen

    also, die Vorschriften werden immer schärfer!
    Methylphenidat ist auf Kassenrezept ausschließlich an Kinder zu verordnen.
    Und zwar Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.
    Vereinzelt ist es möglich eine Ausnahmegenehmigung zu erzielen.
    Zum Beispiel, wenn ein junger Erwachsener schon lange mit MPH behandelt wird, jetzt 18 geworden ist und gerade mitten in der ersten Ausbildung steckt.
    Da gab es Einzelfälle, in denen MPH von der Kasse bis zum ende der ersten Ausbildung übernommen wurde.
    Derzeit dürfen MPH auch nur noch von Knder und Jugendpsychiatern, bzw. Kinderärzten mit entsprechender Zusatzqualifikation verordnet werden.
    Also auch nicht meh jeder Kinderarzt und der Allgemeinmediziner sowieso nicht an Kinder und Jugendliche.

    Für Erwachsene gibt es so gut wie keine Chance auf eine Ausnahmegenehmigung!

    Das heißt, dein Arzt kann dir die Medis verschreiben (aber eigentlich auch nur, wenn er Neurologe ist, oder eben über eine Zusatzqualifikation verfügt..auch wenn es auch andere Ärzte gibt, di es machen).
    Er darf es aber nur auf ein Privatrezept und die Kosten sind dann in voller Höhe selbst zu tragen!!
    Wenn er anders handelt kann die Kasse ihn mit seinem Privatvermögen in Regress nehmen.
    Was bedeuten würde, dass er im nachhinein deine Medikamente aus eigener Tasche bezahlen müsste.

    Die Regelung ist deshalb so, weil die Medikamente gar nicht für Personen über 18 Jahren zugelassen sind!
    Das heißt, es gibt keine Studien die zu einer Zulassung geführt haben.
    Sprich das Medikament ist aus rechtlicher Sicht nicht gesichert wirksam bzw auch unbedenktlich bei der Behandlung von erwachsenen.

    Du weißt schon...direkt am Tag nach deinem Geburtstag ist das AD(H)S schlagartig verschwunden und die Medis werden für deinen Körper schlagartig toxisch

    Was ich als einziges Bedenklich finde ist der Unterschied, ob du irgendwann zwischen 6 und 18 Jahren behandelt wirst, oder möglicherweise von 18 bis 65 oder so.
    Zwischen 10 Jahren und 50 Jahren BEhandlungsdauer liegt eben doch ein Unterschied!

    Trotzdem werde ich mich jetzt erst mal für die Studie zur Zulassung zur verfügung stellen.
    Für ein Stückchen mehr Chancengleichheit!

    Justus

  8. #48
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 12

    AW: Zulassung von Methylphenidat bei Erwachsenen

    Hallo,
    Laut meinem Arzt wird Methylpenidat ab diesem Sommer wohl durch die Kassen auch für Erwachsene erstattet werden
    Das gilt für den Hersteller Medice. Dann hoffe ich mal, dass das auch wirklich durchgezogen wird, nachdem sich die Kassen ja schön lange da rausgewunden haben...
    LG

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