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Diskutiere im Thema Langzeit Schäden von Dexamphetamin im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4

    Langzeit Schäden von Dexamphetamin

    Hallo zusammen,
    ich habe vor 5 Wochen von meinem Doc Attentin verschrieben bekomme, weil Medikinet retard heftige Nebenwirkungen ausgelöst hat. Die Wirkung des Attentins ist deutlich besser und fühle mich besser. Nun zu meiner Frage ich hab im Inet gelesen, dass durch Amphetamingebrauch das Risiko an Parkinson zu erkranken stark erhöht wird und die Haut schneller altert. Gilt dies nur für die Leute die Amphetamin excessiv zum Feiern oder sonst was gebrauchen oder ist das allgemein, egal ob vom Arzt verschrieben um mitm Leben klar zu kommen oder zum Feiern missbraucht ?

  2. #2
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.138

    AW: Langzeit Schäden von Dexamphetamin

    Hallo Double,

    Damit du auf diese Forum auf mehr zugang hast, kannst du dich noch vorstellen. Aber zuerst mal von mich eine willkommen!

    Wegen D-amphetamin: Ich nehme es auch, seit Jahren und was ich 1 mal im jahr (war so empfohlen) kontrollieren muss, sind die Leberwerte... Bis jetzt ist alles ok.

    Diese medis in therapeutische Dosis zu nehmen bringt wenig Risiko mit sich. Bei Missbrauch ist schon was anders, und die Dosis auch viel höher.

    Sonst gibt es keine Medis ohne Risiko... Aber was eine Leben mit umbehandelte ADS mit sich bringt, weisst du selber auch. Mich ist in Vergleich, die Nebenwirkungen und Risiko meine Medis echt armlos...

    lg

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.388

    AW: Langzeit Schäden von Dexamphetamin

    Hallo Double,

    sicherlich ist eine kontrollierte Einnahme nicht so gefährlich wie Drogenexzesse. Das ist keine Frage.

    Allerdings gibt es sowohl für Parkinson als auch für Schlaganfälle Studienlagen:
    Erhöhtes Parkinson-Risiko durch Amphetamine?

    Ob das in niedrigen Dosierungen auch so ist, kann ich nicht sicher sagen. Allerdings denke ich schon, dass das Risiko steikt, an Parkinson zu erkranken. Allerdings ist ja jeder verschieden und was das für den einzelnen heißt, ist eine ganz andere Frage. Da geht es rein um Statistik.

    Dt. Schlaganfall-Gesellschaft: Kokain und Amphetamine können Schlaganfall auslösen

    Auch das Schlaganfallrisiko nimmt zu. Ich habe auch schon einen Neurologen sagen hören, dass das selbst bei einmaliger Einnahme der Fall sein kann. Ob das Mutmaßungen sind oder fundierte Daten, kann ich nicht sagen.

    Ehrlich gesagt, habe ich Respekt vor Amphetaminen. Allerdings will ich niemandem davon abraten. Man muss sich nur der möglichen Risiken bewusst sein und damit vernünftig umgehen. Es muss jeder für sich abwägen, welche Risiken man für sich in Kauf nimmt und welche nicht.

    ... schließlich habe ich ja beim Überqueren jeder Straße auch ein Restrisiko, überfahren zu werden...

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Langzeit Schäden von Dexamphetamin

    Richtig, Amphetamine bergen ein Risiko für das Herz und Kreislauf ... deswegen ist soweit ich weiß auch die entsprechende Untersuchung vorgeschrieben.

    Das mit dem Parkinson-Risiko ist son Ding. Entscheidend an der Studie ist der Punkt: "Die Parkinsonrate ist bei Personen nicht erhöht die mit Amphetaminen abnehmen wollten". Das sind genau die absolut gesunden Probanden die trotzdem Amphetamin in wirksamer Dosis bekommen haben. Wenn bei denen das Risiko nicht erhöht ist kann es nicht am Medikament sondern muss an etwas anderem gelegen haben.

    Es gibt noch ein paar Hinweise darauf dass bei ADHS die Parkinsongefahr generell erhöht ist. Das würde dann aber nicht an den Medikamenten hängen. Ob Amphetamine nun ein Parkinsonrisiko erhöhen, garnicht beeinflussen oder sogar erniedrigen weiß man schlicht nicht genau. Tierversuche die das klären sollten sind jedenfalls alle Ergebnislos geblieben und generell scheint die Debatte zumindest für den therapeutischen Gebrauch erledigt zu sein.

    Abe Vorsicht ist immer angebracht.

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