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Diskutiere im Thema eindosierung von dexamphetaminsaft gestaltet sich unerwartet im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 117

    eindosierung von dexamphetaminsaft gestaltet sich unerwartet

    Moin jungens und mädels,

    hab lange hier nix mehr geschrieben, da ich privat , schulisch und generell viel zu viel um die ohren habe.

    Zurzeit werde ich auf das dexamphetamin (saft) eingestellt. Nach total fehlgeschlagenem versuch mit Strattera und nebenwirkungen vom medikinet bin ich jetzt da gelandet.Mal abgesehen von den nebenwirkungen war ich mit medikinet in der retardierten form bei 2x25 mg und damit sehr gut konzentriert.

    Ich hatte mit dem dl - amphetamin angefangen - da war ich so bei der dosis 9 mg aber mit nebenwirkungen (herzklopfen, kopfschmerzen, und auch müdigkeit) - dadurch war eine konzentrationssteigerung schwer zu bemerken. Bei dem Dex sollte ich nach angaben des arztes mit 8 tropfen (1,375mg pro tropfen = 11mg) starten. Also das war ganzschön heftig, da hab ich mich schon ziehmlich *drauf* gefühlt. Hatte den typischen schleier vor den augen bzw im schädel... also ging garnix und auch sehr verstärkt müdigkeit. Jetzt bin ich beim herabdosieren und bin aktuell bei 4 tropfen - also ca 5,5 mg. Der schleier ist fast weg und müdigkeit ist auch fast nicht mehr zu spüren.
    Jetzt möchte das auf dem level noch halten und ggf. nochmals einen tropfen nach unten gehen. Konzentration kann ich noch nicht so richtig beurteilen.

    Meine frage: Ist das dex so dermaßen potent das ich im vergleich zum methylphenidat so wenig brauche? (wie gesagt 25mg medikinet retard vs 5 mg dexamphetamin)
    Ich schwanke halt gerade sehr ... ob ich noch höher als die 11mg am anfang gehen sollte oder eben doch diese unteren dosen sinnvoller sind, weil ich mir so nicht vorstellen kann dass das dex bei unter 5mg die selbe wirkung wie das medikinet bringt.

    Der arzt hat mit dex leider garkeine erfahrung.... da soll ich also auch selber schauen wieviel nötig ist, klar muss ich sowieso, ich muss damit ja klarkommen Auch in der apotheke war man sich sehr unsicher... laut deren aussage gibt es da auch keine genauen zahlen wieviel dex etwa der medikinet dosis entspricht.

    Grüße
    huenchen


    PS: mein momentaner plan - dosis halten oder noch minimal runter gehen das mit der hohen dosis würde ich nur mit absprache mit dem arzt machen... mein anliegen hier im thread ist im grunde nur, ob so geringe dosen was bringen. Ich sags nur nochmal... nicht das jemand was anderes rausliest von dem was ich oben geschrieben hab







    Edit:

    Noch eine wichtige sache - wegen der umrechnung medikinet zu dexamphetamin, mein ich gelesen zu haben das etwa die halbe menge vom medikinet beim dex benötigt wird um eine ähnliche wirkung zu erhalten(Soweit korrekt?)

    ABER

    Bezieht sich das auf die unretardierte oder retardierte dosis vom medikinet? denn beim retardierten wirken ja punktuell nur die hälfte der enthaltenen menge - sprich ich hab pro dosis 25 mg genommen - sind 12,5mg und dann eben ins verhältnis mit dex ,also durch 2 da ja nur die hälfte etwa benötigt wird - 6,25....

    wenn dem so ist, dann bin ich ja eventuell doch auf dem richtigen weg, und habe somit auch korrekt auf meinen körper gehört.
    Geändert von huenchen (14.12.2013 um 13:12 Uhr)

  2. #2
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 351

    AW: eindosierung von dexamphetaminsaft gestaltet sich unerwartet

    ich war mit MPH bei 50-60 mg täglich. Attentin - 7,5-10 mg täglich.


    LG
    Surre

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

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    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 117

    AW: eindosierung von dexamphetaminsaft gestaltet sich unerwartet

    Hat sonst keiner nen nen tipp für mich?

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: eindosierung von dexamphetaminsaft gestaltet sich unerwartet

    Hallo huenchen,

    das Problem ist, dass man das nicht Eins zu Eins umrechnen kann. Zumal Amphetamine ja an etwas anderer Stelle ansetzen als MPH. Ich denke aber, dass jeder der bereits Amphetamine genommen hat, bestätigen kann das man deutlich weniger braucht.

    Im Übrigen habe ich die, von Dir beschriebenen Nebenwirkungen beim DL-Amph.-Saft bei einer Überdosierung und / oder viel zu wenig trinken.

    Viele Grüße
    loekoe

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 117

    AW: eindosierung von dexamphetaminsaft gestaltet sich unerwartet

    Ok, jetzt sind es schon 2 die es so direkt bestätigen

    Ich fühle mich auch auf dem richtigen weg mit der dosis. Konzentration war heute trotz nur 6 h schlaf meines erachtens besser als sonst. Ich hoffe das dieser trend so weitergeht Gewöhnung usw spielt ja auch ne rolle, so war es bei medikinet zumindest.

    Was ich momentan (noch) mehr von jemand anderem berichten kann, ist der punkt, dass das amphetamin nicht so dermaßen die art und weise vom handeln und denken beeinflusst wie das mph. Da war ja schon ein stoppschild im kopf und man war mehr ne maschine, von der verflogenen kreativität ganz zu schweigen.

    Najut, ich werde dann mal weiter beobachten wie es sich damit entwickelt.


    Hab vielen Dank loekoe!

    grüße
    huenchen

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: eindosierung von dexamphetaminsaft gestaltet sich unerwartet

    Gern geschehen.

    Speziell bei Amphetaminen gilt eigentlich immer (gerade in der Eindosierungsphase) weniger ist mehr (wie ja auch bei allen anderen Medis).
    Und wenn Du mit der "niedrigen" Dosis zurecht kommst, ist doch alles gut. Außerdem spart es Geld.

    Bei mir wirkt der DL-Saft eher indirekt auf die Konzentration. Er bewirkt vorallem, dass ich Umgebungsgeräusche viiiiel besser ausblenden kann und dadurch natürlich weniger abgelenkt bin = bessere Konzentration.

    Meine chaotische Kreativität ist zur Zeit auch ein wenig gebremst. Wobei das eher mit einer, wieder anflutenden, depressiven Verstimmung zusammenhängt (ich nehme den Saft ja schon seit über 2 Jahren).

    Wenn man irgendwann das Gefühl hat, dass die Medis nicht mehr richtig wirken, sollte man durchaus mal eine Pause einlegen. Das macht einem recht deutlich klar, ob und wo noch Baustellen sind und wobei einem das Medi hilft.

    In diesem Sinne... ich denke, Du bist auf dem richtigen Weg.

    Liebe Grüße
    loekoe

    PS: kommst Du aus der Nähe von Berlin? Dein "najut" hat mich darauf gebracht.

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 234

    AW: eindosierung von dexamphetaminsaft gestaltet sich unerwartet

    loekoe schreibt:
    Ich denke aber, dass jeder der bereits Amphetamine genommen hat, bestätigen kann das man deutlich weniger braucht.



    Viele Grüße
    loekoe
    Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Bei unretardierten mph waren 10mg die optimal Dosis. Um auf etwa 4,5 - 5 stunden wirkdauer zu kommen, muss ich 10mg attentin nehmen.



    Gesendet von meinem iPhone mit Tapatalk

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: eindosierung von dexamphetaminsaft gestaltet sich unerwartet

    Du hast natürlich Recht vakuum... hab ich doof ausgedrückt...

    Wär ja auch zu einfach, wenn es eine allgemein gültige Regel gibt..

    Du bist allerdings tatsächlich der Erste (zumindest soweit ich mich erinnere), von dem ich lese / höre, dass er mehr als beim MPH braucht. Aber wie Du schon schreibst, Ausnahmen bestätigen immer die Regel.

  9. #9
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.447

    AW: eindosierung von dexamphetaminsaft gestaltet sich unerwartet

    Hallo Hühnchen,

    Früher hatte ich 30-40 mg MPH pro tag gebraucht und mit D-amphtamin, reicht es 5 mg pro tag. Irgendwie wirkt bei mich besser und länger... Wenn du bei kleine Dosis etwas merkt, um zu besser!

    lg

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 117

    AW: eindosierung von dexamphetaminsaft gestaltet sich unerwartet

    loekoe schreibt:
    PS: kommst Du aus der Nähe von Berlin? Dein "najut" hat mich darauf gebracht.
    Hehe , nein komme ich nicht^^ ich bin aus dem dorf thüringen und jetzt nach münster gezogen wegen der adhs behandlung.

    Ich werds erstmal alles beobachten und schauen. Ja der gedanke weniger zu nehmen kommt mir auch sehr entgegen, weil auf zu viel hab ich eig keine lust. Nur noch die dosierungs art werde ich ändern, tropfen sind blöd da zu ungenau. Ich hol mir so eine spezialpipette die extremst genau messen kann.

    Schlaf ist noch so eine sache, wie beim medikinet - muss genug sein. sprich 8 h, sonst wirkts nicht so gut. Das ist auch eine enorm schwierige hürde bei mir den zu bekommen ,weil ich einfach nicht ins bette komme.... schlafen geht dann aber immer gut.

    Grüße
    huenchen

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