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Diskutiere im Thema ADHS-Medikamente - Alternativen? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 19

    AW: ADHS Medikamente oder gibt es Alternativen?

    ceridwen schreibt:
    Hallo Dopaminchen,
    Habe ich es richtig verstanden, das Porphyrien eine Ursache für KPU ist? Und es sollen unter anderem Symptome von ADHS haben. Wie gesagt, damit habe ich mich noch nie befasst. Aber warum soll es KPU nicht geben?
    Hallo ceridwen,

    ich versuche Deine Fragen in der Reihenfolge zu beantworten:

    1. Porpyrien sind keine Ursache für KPU.

    Wie ich schon sagte, betreffen Porphyrien die Häm-Synthese, also den Aufbau des Hämoglobins in den roten Blutkörperchen. Das Hämoglobin, kurz Hb genannt transportiert den Sauerstoff.

    Für die Hämoglobin-Synthese sind acht Schritte notwenig. Jeder dieser Schritte kan durch eine Störung verhindert werden. Es gibt acht also acht zu unterscheidenen Porphyrien.
    Für diese Synthese sind bestimmte Stoffe notwendig, die sogenannten Enzyme.
    Und jetzt kommt der Bogen zu ADHS

    ADHS ist keine enzymatisch bedingte Krankheit, als Krankheit wird sie offiziell bezeichnet, da sie im ICD 10 gelistet ist, sondern eine Beeinträchtigung durch einen Mangel an Transmitterstoffen, den sogenannten Neurotransmittern, dem Dopamin(chen) Noradrenalin und Serotonin, in verschiedenen individuellen Ausprägungen.

    Ergo: der große Unterschied ist, daß die Porphyrien Krankheiten sind, die im AUFBAU eines Stoffes, dem Häm, begründet sind.
    Bei ADHS sind diese Stoffe vorhanden, also schon fertig aufgebaut, aber funktionieren nicht so, wie sie sollten.

    Wenn man dann überlegt, wie wichtig das Häm, bzw. das Hb ist, da das den lebenswichtigen Sauerstoff transportiert, kann man sich leicht vorstellen, daß die Porphyrien oft lebensbedrohliche Krankheiten sind.

    2. Zu Deiner Frage, warum es kein KPU gibt, kann ich nur antworten, daß es keinerlei Nachweise für diese "Krankheit" gibt. Es ist in der Tat einer Erfindung von verkaufstüchtigen Quacksalbern, wie ich schon sagte.

    Porphyrieerkrankte scheiden oft roten Urin aus. Das haben die Quacksalber als "Diagnosemittel" erfunden, man könne bestimmte Stoffe bei KPU labordiagostisch nachweisen.
    Als "Medikamente" werden dann Zink, Mangan, Vit. B teuer verkauft.

    Dopi
    Geändert von Dopaminchen (16.11.2009 um 07:15 Uhr) Grund: Ein "s" zu "ß" gemacht! **gg**

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 20

    AW: ADHS Medikamente oder gibt es Alternativen?

    Hallo Dopaminchen,

    vielen Dank für deine Mühe mir zu erklären, was da im einzelnen vor sich geht. Du hast dich scheinbar schon sehr ausführlich damit auseinander gesetzt.

    lg ceridwen

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 20

    AW: ADHS Medikamente oder gibt es Alternativen?

    Hallo Snagila,

    vielen Dank auch an Dich für deine Erfahrung.
    Ich finde es sehr schwer einen Weg für sich zu finden, der einem hilft. Es gibt viele Möglichkeiten. Und es erfordert si viel Geduld. Ätzend!!!!!
    Nun gut, so laviere ich mich langsam da durch.
    Schwierig finde ich auch Therapeuten zu finden, die in der Nähe sind und sich wirklich mit der Thematik auskennen.
    Leider ist mir noch keiner in meiner Nähe bekannt.

    Hast du einen guten Therpeuten gefunden? Und wie gehen deine Kinder damit um? Falls sie schon alt genug sind, um damit umgehen zu können.

    lg ceridwen

  4. #14
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 728

    AW: ADHS Medikamente oder gibt es Alternativen?

    Hi, ceridwen,

    ich kann dir da noch keine Ratschläge geben, weil ich selbst noch bei der Diagnosefindung bin. Aber wenigstens hier habe ich einen ADHS-Arzt gefunden, der in der Nähe ist (wenn man ca. 45 Kilometer als nah bezeichnen kann). Meine Töchter sind übrigens 20, 10 und 4 Jahre alt.Und eine geeignete Therapie kenne ich auch noch nicht, da ich noch keine gemacht habe. Meine Kinder sind, bis auf die Mittlere, eher leicht betroffen, so wie ich auch. Und allgemein kommen wir alle ganz gut zurecht. Am schwersten ist es halt für meine 10-jährige. Die nimmt Strattera und ist einerseits hochbegabt, andererseits ein Schlurrie ohne Ende. Und durch ihre Schludrigkeit stellt sie sich jetzt auf dem Gymnasium selbst ein Bein. Das in den Griff zu bekommen ist extrem schwierig!
    Übrigens weiß ich erst seit ca. 1 Jahr von ADHS und habe daher auch noch nicht sonderlich viel Erfahrung. Allerdings achte ich sowohl bei der Arztsuche als auch bei der Suche nach Therapeuten darauf, dass diese ADHS kennen und dem Syndrom positiv gegenüberstehen.
    Wünsche dir, dass du auch einen Arzt findest, der dir hilft.

    LG

    Snagila

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