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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 230

    AW: Benzodiazepine bei ADHS

    Valium macht mich aggressiv, nervös und auch viel laberig. Schwer sich damit zurückzuhalten.
    Gleichzeitig bekommt man einen ziemlichen Tunnelblick.
    Insgesamt sehr unangenehm.

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4.770

    AW: Benzodiazepine bei ADHS

    pingpong schreibt:
    Hallo,

    Wie wirken bei Euch Mit-Chaoten Benzodiazepine?

    Werdet ihr müde ?
    Oder reagiert ihr paradox, sprich werdet ihr noch hippeliger?

    Oder pennt ihr kurz ein und seid dann glocken wach?

    Ich bin gespannt
    Gruß pingpong
    Hallo
    Bei mir wirkt Tavor (Lorazepam) so gut wie garnicht.
    Remestan (Temazepam) nehme ich schon seit Jahren zum Einschlafen,das wirkt ganz gut und hängt nicht nach am nächsten Tag.

    Gruß Matze

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 595

    AW: Benzodiazepine bei ADHS

    Ich bekam mal vor 2 Jahren beim Herzkatheter im OP 5 ml Diazepam gespritzt, was
    m.W. 25 mg sind. Völlig entspannt, aber null Müdigkeit. Nach dem Eingriff wurde ich
    aufs Zimmer gerollert im Bett. Sofort angezogen und in den Park zum Rauchen. Der
    Doc meinte dann auf'm Flur, hat er noch nie erlebt, selbst bei Kettenrauchern nicht.

    Tavor hatte ich in den letzten 2 Monaten 3 mal genommen, aber nur 0,5 mg. Wirkt,
    macht mich aber eher nicht müde, ich werde eher lustig, will reden und so. Also
    eine paradoxe Wirkung im Sinne von überdreht kann ich nicht feststellen, müde werde
    ich aber auch nicht.

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 87

    AW: Benzodiazepine bei ADHS

    Bei mir ist es so, dass ich einfach nur ganz ganz geringe Dosen davon vertrage.
    Lexotanil nur eine halbe von den leichten, ich glaube eine ganze ist 1.5 mg.
    Wenn ich an einem Tag 3 ganze nehmen würde, würde ich am nächsten Tag
    nur grinsend oder apatisch durch die Gegend laufen.
    Ich bin aber auch nach Jahrelanger Einnahme nicht süchtig geworden.
    Nehme sie nur wenn nötig, mal ein paar Tage oder Wochen und zwischendurch wechsle ich mit Temesta.
    Auch dort brauche ich nur ganz geringe Dosen.
    Aber es entspannt schon ganz gut.

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Benzodiazepine bei ADHS

    Ich bekam im letzten Jahr recht oft Tetrazepam wegen meines verspannten Rückens verschrieben.

    Die Wirkung gefiel mir sehr gut, vor allem die angstlösende, beruhigende und schlaffördernde.

    Allerdings ist das auch alles, meiner Meinung nach, sehr verführerisch für jemanden mit starker innerer Unruhe, dem ständigen Drang nach Bestätigung, der Angst vor Abweisung und häufigen Schlafstörungen.
    Aus diesem Grund wurde ich mit Benzos sehr vorsichtig.

    Ich denke, dass vor allem ADHSler sehr "anfällig" für diese Art von Medikamenten sind.

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 225

    AW: Benzodiazepine bei ADHS

    Jep, Benzodiazepine sind gefährlich, weil so wahnsinnig angenehm und schnell wirksam! Alle Ängste und Sorgen sind einfach wie weggeblasen. Die Verlockung: "Pille rein und alles ist gut" ist halt schon gross, wenn man erstmal erfahren hat, wie gut das damit funktioniert.

    Als Selbstschutz vor Abhängigkeit kommen diese Medikamente für mich nur im äussersten Notfall in Frage. Z.B. als ich die Kündigung bekommen habe, hat es mir geholfen, das im ersten Moment besser wegzustecken.

    Falls ich glaubte, es würde nicht anders gehen, habe ich auf Alprazolam zurückgegriffen, ist wirklich sehr wirksam (1mg Alprazolam entsprechen 20mg Diazepam). Bei mir scheint das auch genau so zu wirken wie es soll, nämlich beruhigend und angstlösend, also nix paradox. Allerdings gab es da mal diesen kurzen Moment der Euphorie... Naja, das war wahrscheinlich nur die Freude darüber, dass die Angst verschwindet!

    Kenne auch Bromazepam (Lexotanil), das empfand ich aber als nicht so wirksam und es machte mich auch müder als das Alprazolam, was nicht gerade optimal ist, wenn man funktionieren muss/möchte.

    Ein riesen Problem im Alltag war für mich, dass ich mich an die Zeit, als ich unter dem Einfluss von Alprazolam stand, schlecht bis teilweise gar nicht erinnern konnte! Das führte u.a. zu der peinlichen Situation, dass ich meine Kollegen fragen musste, was denn jetzt in der Sitzung besprochen wurde, obwohl ich anwesend war und mich dann selbst gefragt habe, was ich dann wohl alles so von mir gegeben habe...

    Das ganze ist für mich also nicht wirklich alltagstauglich und nur als absolute Notfallmedikation zu gebrauchen.

    lg matz

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