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Diskutiere im Thema kein Methylphenidat / MPH, wegen Drogen-Vergangenheit! im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 59

    AW: kein mph, wegen drogenvergangenheit!

    Aaah okay, sorry da habe ich nicht richtig gelesen.

    Ja, fragen kannst du ja mal. Da Strattera kein BTM ist, könnte er dir das wahrscheinlich auch schon vorher geben. Ich weiß nur nicht, in wieweit das dann die Testung beeinflussen könnte. Aber das kannst du ja alles mit ihm klären.

  2. #12
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: kein mph, wegen drogenvergangenheit!

    Zeta,

    ich muss jetzt mal mit dir schimpfen. Du machst dich vollkommen verrückt und bekloppt.

    Du schreibst hier oft von Suizidgedanken (die jetzt dank Strattera nicht mehr da sind; puh gottseidank) und von einer Drogenvergangenheit, die aber seit 2009 beendet ist.

    Was würdest du denn machen als Arzt, wenn dir eine Patientin so etwas mitteilt? Du bekommst erst mal einen Schrecken und hast total Angst, diese Patientin falsch zu behandeln. Denn alleine schon das Wort Suizid macht ALLE Ärzte sehr nervös und in erster Linie wollen alle Ärzte DAS dann unbedingt verhindern. Da kannst du tausendmal sagen, dass du es ja gar nicht ernst meinst.

    Viele Medikamente - und auch AD's und auch MPH - fördern u.U. den Suizidgedanken. Leider. Was soll dir denn da ein Arzt ohne Angst zu haben aufschreiben? Er macht sich doch haftbar für alles, wenn er dir Medis aufschreibt. Viele Ärzte sehen dann nur noch die Einweisung in eine Klinik als Möglichkeit......und oftmals kann ich das gut verstehen. Was sollen sie denn sonst tun? Und dann wird auf sie geschimpft (damit meine ich jetzt nicht dich).

    Dein Studium......sorry......aber das würde ich jetzt erst mal knicken. Selbst wenn du MPH nehmen würdest, würde dich das nicht weiter bringen. Ganz im Gegenteil, du würdest zusammen brechen. Denn dann wird dir der Spiegel vor gehalten und das, was man dann sieht, ist manchmal echt nicht schön.

    Gerade bei dir würde ich eine begleitende Therapie empfehlen, wenn du MPH nehmen würdest. Du bekommst sonst immer mehr Probleme. Und das meine ich absolut gut, denn das, was ich nun von dir gelesen habe, hört sich bei mir schon panisch an.

    Such dir Hilfe, aber nicht um deine Semester zu schaffen, sondern für DICH.

    Ich mache mir langsam Sorgen um dich....

  3. #13
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: kein mph, wegen drogenvergangenheit!

    zeta ist ja schon mal hier im Forum. das ist viel Wert. Ich schlage als Ergänzung zu Heikes Ausführung vor, dass Du, Zeta, mal ein Tagebuch schreibst. Dass Du Dir das Schöne des Tages vor Augen führst (denn davon gibt es sehr viel, auch wenn alles blöd sein mag) und auch das Negative. Das Negative möchte ich freilich nicht schön reden, aber indem man das Negative mit einer Lösung versieht, dann wäre es nicht mehr ganz so negativ.

  4. #14
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 750

    AW: kein mph, wegen drogenvergangenheit!

    aaaaalso,

    erstmal nehme ich elontril, und damit sind die negativen gedanken weg und umbringen will ich mich auch nicht mehr!
    am studium kann ich zur zeit besser teilnehmen, als im letzen semester, weil ich elontril habe und nicht jeden zweitwn, dritten tag zusammenbreche.

    mein leben ist mega kompliziert und extrem voll mit dingen, die andere vermutlich kaum bis gar nicht ertragen würden, damit kam ich zuletzt eben auch nicht mehr klar, bis ich kurz davor war, und mir nun helfen lasse.
    zusätzlich diese zwei psychotischen attacken, bei dennen ich furchtbar behandelt wurde, und eine fehldiagnose bekam. seit dem bin ich nicht mehr wieder zu erkennen!
    mir wurde gesagt, ich könne in zukunft gar nichts mehr machen und solle mich daran gewöhnen. etc.
    alle hoffnung war weg. zudem ich nicht mehr denken konnte, nicht mehr sport machen. ja, im letzen winter ohne die psychosen, wollte ich mir auch öfter mal das leben nehmen, weil ich es so ungerecht finde, dass ich diesen ganzen scheiss durchmachen musste, ihr habst ja keine vorstellung, wovon ich hier rede!
    ich war eifersüchtig, dass ich kein normales leben hatte, und eben von 7 tagen in der woche 3-4 einen nervenzusammenbruch hatte, wegen meinen erlebnissen und
    weil ich einfach nicht zur pötte komme und trotzdem noch viel besser war als die meisten. 60 std pro woche soll man investieren ich habe vt 60 im ganzen semester geschafft.
    und trotzdem habe ich meinen schein bekommen, aber die noten waren halt nicht so toll, weil ich nicht lernen kann und das einzige was ich hatte,
    war die mathematik und ihre rätsel und mein sehr gutes talent dafür. das war alles weg, nachdem ich so viel neuroleptika nehmen musste.
    ich konnte keine musik mehr hören, nichts! nichtmal etwas gefühlt, oder gedacht hatte ich, wo sonst immer zu viel war war nichts mehr.
    und jetzt sagt nicht, dass mit dem nicht denken ginge nicht. doch! es geht, nullline, nichts. klar nicht immer.
    diese medikamnte sollen 'stimmen' im kopf weg machen.
    ja, meine eigene stimme hat es weg gemacht. nebenbei hatte ich auch 10kilo zugenommen, also mein körper, war auch nicht mehr, was ich kannte.
    das heißt nach allem scheiss, den ich erlebt hatte und froh war, dass ich wenigstens noch mathe hatte, und, oder eine zukunft, auf die ich bauen konnte, hatte ich noch hoffnung,
    das wurde mir dann genommen. für mich war klar, ich, meine persönlichkeit, alles was ich kannte, ich war schon tod.
    5 monate lang habe ich das ertragen, bis es endlich wieder besser wurde. ich began langsam wieder gelichungen zu lösen und freute mich, sportpower war wieder da und ich kam zu mir, auch gedanken etc. nahm 9 kilo ab.
    leider hielt das bloß nicht lange, dann bekam ich wieder eine psychose und der mist ging von vorne los. weil man, wenn man geistig nicht anwesend ist, auch die medikamente nicht bestimmen kann.
    und diesmal habe ich die kraft nicht gehabt, ich konnte nicht nochmal 5 monate warten, jedoch wurde zumindest festgestellt, dass ich nicht schizophren bin und mein verstand nur nicht mit meiner vergangenheit zurecht kommt und deswegen realitätsflucht begeht.
    mal abgesehen davon, dass festgestellt wurde, dass ich zu wenig östrogene habe, und im letzen winter die pille absetzte, die nehme ich nun wieder auf anraten meines psychiaters, weil das auch psychosen auslösen kann.
    jedenfalls, konnte ich den drang und ich meine das war verdammt ernst, wollte nicht mal einen abschieds brief schreiben etc. als ich dann springen wollte, beschloss ich einen letzen versuch mit einem neuen psychiater, dem ich erklärte, dass ich mit den serotonin ads gar nicht klar kam. und er verschrieb mir elontril, meine alte psychiaterin wollte das nicht machen, weil sie sich bezüglich der schizophrenie nicht ganz sicher war.
    der punkt ist, im grunde, bin ich mal ein sehr optimistischer mensch gewesen, mit zu viel herz und seele, sonst hätte ich es nie geschafft!

    wenn ich aufhöre zu studieren, was mache ich dann? in meinem zimmer sitzen? ist doch blödsinn.
    meine letzen ÜA waren alle top, das hilft mir auch. weil ich merke, es fällt mir mega schwer und ich muss viel schaun, was ich früher nicht brauchte, aber ich habe im hinterkopf.
    in 5 monaten, wird es hoffentlich wieder besser gehn.

    ganz liebe grüße
    zeta

    - - - Aktualisiert - - -

    jedenfalls, gehe ich deswegen nicht davon aus, dass mph, oder ähnliches bei mir zu suizidgedanken führen würden, oder dass ich es gar mache.
    weil es mir einfach besser geht und mein fröhliches, springendes wesen wieder zum vorschein kommt, und kommen kann.
    also würde ich mir diesbezüglich keine sorgen machen.

  5. #15
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: kein mph, wegen drogenvergangenheit!

    zeta schreibt:

    jedenfalls, gehe ich deswegen nicht davon aus, dass mph, oder ähnliches bei mir zu suizidgedanken führen würden, oder dass ich es gar mache.
    weil es mir einfach besser geht und mein fröhliches, springendes wesen wieder zum vorschein kommt, und kommen kann.
    also würde ich mir diesbezüglich keine sorgen machen.



    Oha, das ist bei dem Einen so und bei dem Anderen so. Ich habe mit MPH sehr mit meinen Depressionen zu kämpfen, es kommt leider nicht von Ungefähr, das im Beipackzettel steht es könne Depressionen hervorrufen/ bei Depressionen nicht nehmen. Ganz gefeit ist man davor leider nicht, auch wenn die feineren Stimmungsschwankungen davon weggehen, schwere Depressionen kann es auch triggern. Und wenn du von Psychosen berichtest, dann finde ich es sehr vernünftig, das dir der Arzt lieber Strattera verschreiben will. Ich würde lieber erst mal alles andere ausprobieren, ob es nicht doch auch hilft, bevor du dich auf so dünnes Eis mit MPH bei deinen Vorerkrankungen begibst.

    Zu deinen Dingen, die du erlebt hast, kann ich nur sagen, manchmal ist es Überlebensdrang der Psyche, etwas zu verdrängen, sich abzuspalten...... MPH wird das Alles ohne Schonzeit in die Realität holen....... ich weiss nicht ob das ohne Vorlauftherapie so verkraftbar ist. Hätte ich nicht schon 10 Jahre Thera auf dem Buckel, ich wäre jetzt mit MPH verrückt geworden.

    Das sind natürlich nur meine Erfahrungen, aber es kann eben auch SO sein.

  6. #16
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 750

    AW: kein mph, wegen drogenvergangenheit!

    wenn es hilft wäre das super, klar. aber wenn es nicht hilft, ist es einfach doof, weil es nicht unbedingt einen platz in dieser gesellschaft gibt, für menschen, die extrem daneben sind.
    ausserdem habe ich hier immer bloß gelesen, dass bezüglich der konzentration strattera kaum hilft und mit den aggressionen ist es auch schwierig.
    ich will das nicht auf teufel komm raus, ich möchte nur die möglichkeit haben, wenn alles andere nicht hilft.
    ich finde einfach, dass man mich nicht nach meiner vergangenheit beurteilen sollte.
    die psychosen traten auf, weil ich tagelang nicht geschlafen hatte, nicht weil ein gehirnchemisches problem besteht, deswegen habe ich ja auch die probleme mit dem neuroleptika.
    welche bei mir die depressionen auslösten.

  7. #17
    durch und durch

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 412

    AW: kein mph, wegen drogenvergangenheit!

    Nochmals zu dem eigentlichen Thema:

    Suchtvergangenheit + ziemlich aktuell, Psychosen? ----> Es wäre verantwortungslos, dir MPH zu verschreiben.
    Versuch doch mit dem Elontril klarzukommen, oder eben evtl. mit Strattera.
    Mehr wird für dich nicht drin sein.

    Das soll jetzt auch nicht böse/abwertend sein, die ärztliche Entscheidung dir kein MPH zu geben und wegen dem Elontril schon kritisch zu sein, ist ganz einfach nachvollziehbar.

    Gute Besserung!

  8. #18
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 750

    AW: kein mph, wegen drogenvergangenheit!

    ist es nicht, ich finde das oberflächlich... und es war keine psychose im üblichen sinne, ich war einfach in die vergangenheit gerütscht, habe empfunden und gedacht, wie genau in bestimmten situationen. es war ptbs, nicht gehirnchemisch psychotisch. das gehirn ist viel zu kompliziert, als dass man sich anmaßen kann genug darüber zu wissen.
    keiner weiß, wie ich auf das medikament reagieren würde und wenn nichts hilft, würde ich einfach auch gern die möglichkeit haben.
    es gibt hier leute, die ohne nicht richtig leben können und vielleicht gehöre ich dazu.
    meine magelhafte fähigkeit mit stress umzugehen hat mir nicht dabei gehofen mit der ptbs klarzukommen!

    hätte ich das elontril nicht bekommen, dann wäre ich jetzt vermutlich tod, aber sicher, es mir nicht zu verschreiben, war bestimmt die bessere entscheidung.


    aber klar, typisch forum, wenn man irgendwie eine opositionelle haltung einnehmen kann steigen, sofort alle darauf ein, so negativ orientiert, ihr seit auch nicht besser als die andern menschen.
    ich warscheinlich auch nicht, aber das muss ich mir nicht reinziehen. bye
    Geändert von zeta (19.11.2013 um 22:51 Uhr)

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