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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 38

    Jetzt nach ca. 3 Monaten Medikinet u. EQUASYM wieder kaum Antrieb...

    Guten Abend

    Ich nehme seit ca. 3 Monaten jetzt schon Medikinet Adult 20 und EQUASYM 20. Abfangs war alles optimal, ich konnte mich endlich mal Konzentrieren, war geordneter, war innerlich ruhiger und hatte trotzdessen etwas mehr Antrieb. Und genau dieser Antrieb ist in den letzten 3 Wochen gänzlich verloren gegangen. Wobei dieser Antrieb in Verbindung mit meiner endlich vorhanden Konzentrationsfertigkeit genau der Schlüssel dazu war etwas leisten zu können...

    Bis vor drei Wochen begann mein Tag immer so: Bin aufgestanden, schnell was gefuttert, Geduscht ect., (all dass ca. 15-20 mins) dann Medikinet 20. Schon ca. 10 Minuten darauf hats "klick" gemacht. "Okay dann mal ran an die Arbeit! " immer gut drauf und Zielstrebig so wie es sein sollte.

    Vor drei Wochen fing es damit an dass dieser "klick" effekt wie bei nem Lichtschalter nicht mehr da war. Ich kann mich nicht mehr ganz so gut wie zuvor Konzentrieren und meine Konzentration aufgrund meines mittlerweile wieder schwachen Antriebs nicht vernünftig einsetzten... Weiß echt nicht was ich dagegen tun soll.


    Achja was ich noch anmerken sollte, meine Medikation wurde vor etwas mehr als einem Monat angepasst wegen dem Rebound von 2x Medikinet 20 am tag, auf 1x Medikinet 20 Morgends und EQUASYM 20 mittags...
    Ich sollte rumprobieren hab auch 2x EQUASYM 20 am tag probiert und wieder 2x Medikinet 20.
    Dass komische war dass ich bei EQUASYM 20 beim ersten mal wie ich in einem anderen Thread geschrieben habe etwas "zu gut drauf" war. Aber bereits ab nächsten Tag war die Wirkung nicht mal annähernd so gut wie bei Medikinet 20, aber dafür hielt sie viel länger.
    Tja hab dann mal wieder 2x Medikinet 20 am Tag probiert als ich mich wirklich konzentrieren können musste und auch hier die Wirkung war viel geringer als sonst...
    Keine Ahnung hab auch mal 1-2 Tage ohne die Medis probiert und ganz ehrlich, so ein Kontrast wie zuvor war nicht mehr vorhanden. Die Tage waren einfach nur noch so als hätte ich mein Medi nicht genommen nur dass ich etwas weniger verspult war. Aber halt wieder Null Leistungspotential
    Langsam mache ich mir sorgen. Ich kanns mir dieses Jahr überhauptgarnicht leisten wieder so in der Hängematte zu liegen und habe Angst dass es wieder bergab geht.

    Achja habe ein paar mal versehentlich morgends als ich noch nicht so ganz auf der Höhe war 2 mal dass Medi genommen was mir erst nach dem Wirkungseintritt bewusst wurde. War die ersten beiden male wo es mir bewusst wurde bissl panisch (in der Anfangsphase wo alles okay war) und etwas überfokussiert, aber beim letzten mal vorletzte Woche habe ich mich einfach wieder ähnlich gefühlt wie zuvor, wo es eben noch gut war.

    Habe in den letzten 2 Wochen 1-4 mal wo ich es mir Zeitlich leisten konnte meine Tagesration 2xEQUASYM 20 etwas versetzt morgends genommen und es ging wieder halbwegs... und auchmal Medikinet 20 2x versetzt morgends, hier war die Wirkung aber echt fast wieder wie zuvor (war geordnet, ruhig konnte mich Konzentrieren und hatte etwas Antrieb) hatte auch keinen Rebound (warum jetzt plötzlich nichtmehr?)

    Ich mache mir echte Sorgen! ich mein es sollte ja keine Tolleranzbildung geben oder? also wäre mir neu, mir wurde etliche male was anderes erzählt. Und vorallem wenn mein Doc mir mehr verschreiben sollte bzw. Dosis erhöht wird, würde ich mich nach ein paar Monaten wohl wieder genau finden wo ich jetzt bin oder? ich weiß einfach nicht mehr weiter... Warum wirkt dass Medi nicht mehr so wie es sollte? Ich hoffe ihr könnt mir helfen bzw. sagen was denn los ist bei mir! Ich mache mir schon wieder nen Kopf -.-

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Jetzt nach ca. 3 Monaten Medikinet u. EQUASYM wieder kaum Antrieb...

    Wirklich niemand da dem es ähnlich erging bzw. der mit nen Rat geben kann ?

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Jetzt nach ca. 3 Monaten Medikinet u. EQUASYM wieder kaum Antrieb...

    Na doch, klar! Ich bin einer! Aber ich bin anderes wie die anderen und>Du auch! medis wirken anders bei jedem anders! Darum kann niemannd sagen das wäre jetzt so oder so nimm dies oder jenes viel oder wenig!
    Mir gehts auch mal top und mal flop ...aber auch mit und ohne medis! Grade jetzt haben wir Nordeuropäer auch mit dem kommenden Winter und zeitbedingte Dunkelheit zukämpfen...der eine mehr der andere wenige!
    MPH ist keine leistungssuperpille und das ist gut so! Ein jeder Mensch ob muggel oder adsler hat hochs und tiefs! Vielleicht ist das einpegeln der medis für dich noch nicht abgeschlossen vielleicht muss Du auch die Dosis erhöhen, dies musste ich auch schon 2x! Zuvor habe ich mal ene Woche pause gemacht! Es soll jetzt nicht sooo gut sein aber ich fands auch ganz angenehm(hat mich auch mal veranlasst ohne mobile aus dem haus zu gehen, was auch etwas scarry war, >bescheuert<) Eine Pause von ein paar Tagen wäre der beste Tip den ich dir aus eigener Erfahrung geben könnte. Dieser ist aber sehr individuell und ich nehme MPH schon ein paar Jahre und hatte vor 3Monaten 1Jahr pause hinter mir!
    Wir dürfen bei all der wundervollen stabilität die MPH bringen kann, es kann auch ohne gehen, es geht auch ohne, und optimal wäre ohne!

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Jetzt nach ca. 3 Monaten Medikinet u. EQUASYM wieder kaum Antrieb...

    Och, ich kann da auch mitreden.

    Am Anfang war alles super, aber am Abend fiel ich einfach in mir zusammen. Dann gab es noch ne Notfallmedikation, aber das alles hat auch nicht so richtig gefunzt.

    Den letzten Winter über habe ich noch einigermaßen durchgehalten, aber im Frühjahr kam der Absturz und zwar richtig übel!

    Bei mir war es Sertralin, das mir wieder einigermaßen rausgeholfen hat, ich war trotz MPH plöztlich total überreizt, bin bei jedem kleinen Geräusch erschrocken usw. Sertralin hat mir jetzt den Antrieb gebracht, den MPH eben nicht geschafft hat.

    Mittlerweile habe ich wieder mit einem Protokoll angefangen, ich muss momentan einfach noch ein wenig ausprobieren. Aber MPH alleine macht den Kohl nicht fett!

    Du musst schon auch auf einige andere Dinge noch achten. Web4health hat es mal so dargestellt, dass wir uns notfalls auch mal zu den Pausen aufraffen bzw. zwingen müssen. Mir fällt das leider auch extrem schwer, wenn ich von einer Sache begeistert oder angetan bin, finde ich kein Ende - selbstverständlich kann ich mich dann nach einer Unterbrechung nicht mehr aufraffen, mit dem mittlerweile langweiligen Zeugs wieder anzufangen.

    Du solltest schon auch darauf achten, die Hilfe durch MPH auch für eine Änderung Deiner Verhaltensweisen einzusetzen. Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan - aber unumgänglich. Und jeden Tag total gut drauf, das gibt es nirgendwo und bei niemandem.

    Für mich ist entscheidend, dass ich nicht mehr völlig versacke, dann ist eine etwas schlechtere Phase auch leichter zu verschmerzen bzw. nicht mit so vielen Ängsten besetzt!

    Sowas wie im letzten Frühjahr möchte ich auf jeden Fall nicht mehr wieder erleben - es war entsetzlich und mir ging es wirklich fürchterlich. Meine Meinung, dass ich notfalls die Sertralindosis ja noch steigern kann, war leider auch ein Trugschluss - ich wurde davon nur wieder unruhig. Jetzt bin ich wieder mit der Dosis runter gefahren und es läuft deutlich besser.

    Schon deshalb empfehle ich immer Protokolle, manchmal trügt uns die Erinnerung, ob der Tag wirklich vernünftig gelaufen ist.

    Du kriegst das schon hin, der Vorteil solcher Protokolle ist auch, dass Du den Mist aus dem Kopf raus kriegst - es passiert sehr schnell, dass mensch sonst ständig vor seiner Stimmungslage sitzt, wie eine Katze vor dem Mauseloch - das sollte aber nicht dabei rauskommen!

    LG
    Waldsteinie

  5. #5
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Jetzt nach ca. 3 Monaten Medikinet u. EQUASYM wieder kaum Antrieb...

    Hi Dennis,

    für mich liest sich das so, als wenn du sehr oft an deiner Dosis "herum schraubst". Da kann schlecht eine Stabilität hinein kommen.

    MPH wirkt nicht antriebssteigernd. Das hab ich auch gehofft. Es wirkt unterbewusst antriebssteigernd für einen selbst, da man die andere Sichtweise nun hat und die Dinge ganz anders angehen kann. Das ist hierbei die "Täuschung". Und bei einigen wirkt die plötzliche Klarheit wie ein Schock und man ist wie gelähmt und kann weniger machen als vorher.

    MPH wirkt auf die Konzentration und auf eine bessere Fokussierung. Sonst ist da NIX anderes.

    Du schreibst, dass du nun SCHON seit 3 Monaten MPH nimmst. Dennis das ist ein Pups ehrlich gesagt. 3 Monate sind nix. Und dann noch das Hin und Her mit der Dosierung. Das kann nicht gut sein und so wirken, wie es soll.

    MPH ist kein Aufputschmittel und deine anfängliche Erfahrung mit Euphorie etc tritt bei vielen am ersten oder zweiten Tag der Einnahme auf. Kann dir nicht erklären wodurch. Höchstwahrscheinlich reagiert das Gehirn dann total "übertrieben" auf die plötzlichen Hilfsstoffe. Dieser Effekt wandelt sich aber ganz schnell ins Gegenteil um und dann heisst es, dass das Medi nicht mehr wirkt.

    Dennis wenn man sein MPH im Prinzip gar nicht bewusst merkt und auch nicht bei der Einnahme auf einen Wirkeintritt wartet oder denkt "freu gleich ist es so weit, gleich kann ich lernen, denn dann wirkt das MPH"....dann ist das die falsche Einstellung. Denn dann strebt man nicht den Effekt einer verbesserten Gehirnleistung an, sondern den Effekt eines Menschen, der gut drauf ist, der zu 100% funktioniert und zur Lernmaschine wird, genannt Superman.

    Wenn man mit MPH mal gute Tage(sphasen) und mal nicht so gute hat, sich mal besser und mal weniger konzentrieren kann, mal mehr und mal weniger Lust auf irgend etwas hat, dann ist es
    NORMAL. Was du erwartest, ist UNNORMAL. Das ist eine falsche Erwartungshaltung und die kann nur schief gehen.

    Nix für ungut, ich meine es nicht böse.

    lg Heike

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Jetzt nach ca. 3 Monaten Medikinet u. EQUASYM wieder kaum Antrieb...

    Heike schreibt:

    Dennis wenn man sein MPH im Prinzip gar nicht bewusst merkt und auch nicht bei der Einnahme auf einen Wirkeintritt wartet oder denkt "freu gleich ist es so weit, gleich kann ich lernen, denn dann wirkt das MPH"....dann ist das die falsche Einstellung

    Ich denke mal Heike meinte die RICHTIGE Einstellung

    Und so sehen es auch die Ärzte. MPH soll eher subtil wirken, und nicht diesen "Kick"-Effekt haben. Das Medikament soll sich in den Alltag integrieren und nicht den Alltag/das Lernen/das Ich bestimmen.

  7. #7
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Jetzt nach ca. 3 Monaten Medikinet u. EQUASYM wieder kaum Antrieb...

    creatrice schreibt:
    Ich denke mal Heike meinte die RICHTIGE Einstellung

    Und so sehen es auch die Ärzte. MPH soll eher subtil wirken, und nicht diesen "Kick"-Effekt haben. Das Medikament soll sich in den Alltag integrieren und nicht den Alltag/das Lernen/das Ich bestimmen.
    Na klar liebe creatice hihi mein MPH hat noch nicht so richtig gewirkt *lol*

    Das hört sich zwar an wie ein Scherz, aber da ist was dran....ich mache mehr Flüchtigkeitsfehler beim Ausdruck und/oder Schreiben.....also ich mache die oft, ob mit oder ohne MPH...nur ohne MPH öfter......oder so

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Jetzt nach ca. 3 Monaten Medikinet u. EQUASYM wieder kaum Antrieb...

    @ Heike

    Danke für deine Antwort. Methylphenidat ist natürlich kein Wundermittel, achja bitte nicht falsch lesen NICHT "KICK" sonder "KLICK" wie ein lichtschalter effekt. Sry wohl etwas undeutlich.
    Bei mir hat sich der folgendermaßen geäußert: Morgens raus, frisch machen, futtern, einnahme und dann ab zum Bus. Normal bin ich total verkopft schaue unbewusst auf den Boden und bekomme nichts mit was um mich rum passiert (einmal von ner Straba angefahren worden). Tja und wärend ich zum Bus lief habe ist mir immer plötzlich bewusst geworden "hey ich bin ja da!", endlich mal klar denken und vor allem zur abwechslung auch mal Psychisch da sein. Bestimmt werdens meine positiven Erfahrungen sein welche mich einerseits gut drauf bringen, aber die damit verbundenen Erwartungen an mich selber und an meine Stütze (MPH), vlt liegts wirklich nur an mir. Ich war schon immer ein Weltmeister darin mich selber unter Druck zu setzen.

    Dass merkwürdige ist halt dass ich innerlich nicht mehr so ruhig bin wie am Anfang, selbst dann wenn ich gut drauf bin, da ist ständig wieder dieser Antrieb, zwar schwächer als vor der Therapie, aber trotz dessen wieder da.
    Die Zeit davor war ich innerlich absolut ruhig und konnte mich aufgrund dessen wohl besser Konzentrieren.
    Naja bin ja eig. doch ein "Anfänger" bzgl MPH, ich bin einfach davon ausgegangen dass diese innere Unruhe dauerhaft "abschaltbar" wäre, naja aber lieber etwas besser als gar nicht besser, sry war wohl ein Irrtum.


    Dennis wenn man sein MPH im Prinzip gar nicht bewusst merkt und auch nicht bei der Einnahme auf einen Wirkeintritt wartet oder denkt "freu gleich ist es so weit, gleich kann ich lernen, denn dann wirkt das MPH"....dann ist das die falsche Einstellung. Denn dann strebt man nicht den Effekt einer verbesserten Gehirnleistung an, sondern den Effekt eines Menschen, der gut drauf ist, der zu 100% funktioniert und zur Lernmaschine wird, genannt Superman.

    Ja wie gesagt habe mich wohl geirrt. Aber drauf warten musste ich auch nicht, habs einfach nach ner Zeit gemerkt dass ich in gewisser weise "aufgewacht" bin. Sinn und zweck von MPH ist ja im alltag besser klar zukommen durch diese wohl nicht verbesserte aber zumindest angepasste Gehirnleistung.
    Bin iWie erst dann "gut drauf" und zufrieden wenn ich mein Arbeitspensum geschafft habe und durch meine Träumereien ist dass leider nicht möglich. MPH denke ich ist schon eine Art Hilfestellung, um eben in der Arbeit der Schule aber auch Privat besser zu funktionieren.
    Ich mein Psychopharmaka würd ich mir gerne sparen aber wenn ich sehe dass ich bereits nach vlt. einer Handvoll gelesener Seiten permanent abschweife und nicht mal vernünftig abrufen kann um was es denn ging lasse ich mir lieber doch helfen um liefern zu können.


    Sry vlt mache ich mir selber wirklich zu viel druck, aber ich will einfach dass es weiter so gut läuft. Dass witzige bei der Sache ist ja dass es früher und damit meine ich meehr als ein Jahrzehnt ganz anders.
    1-6 Klasse total unterfordert mit überspringen, da fing die Träumerei an. Dann mehrmals wiederholt und durchgefallen. Von allen für dumm erklärt > von Lehrern und schülern gemobbt.
    War ewig Deppresiv. Realschulabschluss mit müh und not nachgemacht. Abi in arbeit.
    Ich war immer in 1-2 Fächer überdruchschnittlich (einmal gelesen da isses) und im rest absolut unterirdisch (X mal die gleiche Seite angefangen und bei der Hälfte neu angefangen).
    Geändert von DENNIS0208 (12.11.2013 um 01:18 Uhr)

  9. #9
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Jetzt nach ca. 3 Monaten Medikinet u. EQUASYM wieder kaum Antrieb...

    Hi Dennis,

    nun denke ich tatsächlich, dass du dir echt viel zu viel Druck selber machst.

    Das wirklich GUTE an MPH ist, dass einen nicht verändert in dem Sinne, sondern dass es ein Hilfsmittel ist, Dinge klarer zu sehen und anders angehen zu können, wenn man auch möchte.
    Letzten Endes gehts vielleicht leichter durch besseres Erkennen, aber die Arbeit an sich bleibt bei einem selbst. MPH erledigt für einen Menschen nicht die Arbeit.

    Aber das weisst du ja denke ich.

    Wenn ich mein unretadiertes MPH am Tag nehme, erwarte ich gar nix mehr. Am Anfang war das auch anders. Nehme das unretadierte MPH, was mir wirklich hilft, erst seit April.
    Wenn ich richtig darüber nachdenke, ist die Wirkung jeden Tag anders. Da spielen so viele andere Dinge eine Rolle mit, wie z. B. der Schlaf, das Essen, das Trinken, Hormone (bei uns Frauen noch die monatliche Geschichte) und und und.

    Du darfst dich nicht alleine auf das MPH verlassen. Du musst an dir selbst arbeiten und Strategien entwickeln, wie sie für dich am besten sind.

    Je mehr du auf die positive Wirkung vom MPH wartest und da sitzt und denkst "los Dennis jetzt konzentrier dich, du hast doch dein MPH genommen" desto weniger wird passieren. Deine Erwartungshaltung ist viel zu gross. Da kann man nur enttäuscht werden.

    Und natürlich bist du noch am Anfang der ganzen Einstellung. Es sind zwar schon 3 Monate, aber was ist das schon. Hier sind Leute, die haben 6 Monate und noch mehr gebraucht, um die richtige Dosis zu finden. Dazwischen sind sie wahnsinnig geworden und hätten beinahe ganz aufgegeben. Ich gehöre übrigens dazu

    Freu dich Dennis....freu dich, dass es dir mit dem MPH schon ein wenig besser geht. Und es kann noch besser werden, wenn du die richtige Einstellung dazu findest und das Ganze sehr positiv siehst.

    lg Heike

    PS: kurze Anmerkung....du schreibst oben, du stehst auf, futterst etwas, gehst dann duschen und dann erst nimmst du dein MPH.
    Ich weiss jetzt nicht, ob es nicht besser wäre, du nimmst dein MPH direkt nach dem Essen??? Und nicht erst noch tausend Dinge da zwischen.
    Dass du 2 verschiedene Retardmedis nimmst, hab ich auch noch niemals vorher gehört. Aber ich bin ja nicht DER Profi und Allwissend.
    Wenn du so Probleme mit dem Rebound hast, warum versuchst du es nicht mal mit unretadiertem MPH? Es gibt doch im Prinzip so viele verschiedene MPH-Medis.
    Was ist mit anderen "Baustellen" bei dir? Blutwerte wie z. B. Schilddrüse?
    Ich werde das Gefühl nicht los, dass du dir selbst etwas beweisen willst und das alles gar nicht für dich machst, sondern für andere wie z. B. Eltern?

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