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Diskutiere im Thema medikamentöse Therapie wagen? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 3

    medikamentöse Therapie wagen?

    Hallo ihr Lieben

    hoffe ihr könnt mir helfen: ADS übermannt mich im Moment, ich hab immer längere depressive und unkonzentrierte Phasen, kann in der Uni nicht einer Vorlesung folgen, geschweige denn, irgendwas lernen. Meine Beziehung und meine Freundschaften leiden, wie ich, unter diesem Zustand. Will mich (nach fast 4 Jahren) wieder an die Medis trauen.

    Nun meine Frage an euch: Habt ihr Erfahrungen damit gemacht, im Erwachsenenalter (bin fast 20), wieder die Medis zu nehmen? Muss ich da mit meinem alten Befund zum Neurologen oder wie mach ich das überhaupt? Übernimmt die Krankenkasse die Kosten, wenn ich mal (mit 15) mit Concerta behandelt wurde und es wieder probieren will? Oder wird nur medikinet adult verschrieben? Ich hab den Eindruck, dass manche Ärzte die Meinung vertreten, dass AD(H)S am 18. Geburtstag einfach "ausstirbt" weil es ja als "Kinderkrankheit" gilt und nun weiß ich nicht, an wen ich mich dann wenden soll..

    und ich hab die Befürchtung, dass ich abgespeist werde und die Medis nicht bekomme, weil ich Studentin bin und die lieben Studenten bekanntlich MPH bis ins unendliche missbrauchen sollen...

    viele liebe, ratlose Grüße

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 36

    AW: medikamentöse Therapie wagen?

    also eine diagnose oder zumindestens ein blatt papier wo drauf steht das d uConcerta schon mal bekommen hast bzw. einfach am besten mit allen papieren die darauf hindeuten das du adhs hast zusammen packen und zum doc.

    das habe ich auch erst vor nem monat ca. gemacht und ab mi. werde ich wieder mit mph anfangen

    das adhs ausstirbt daran hat man früher geglaubt bzw. wahrscheinlich auch eher gehofft aber jeder professionelle und gebildete artzt sollte es heute besser wissen student hin oder student her

    meiner erfahrung nach gehts am schnellsten wenn du dich bei ner psychatrie meldest da viele adhs psychologen eeewige wartezeiten haben

    hoff ich konnt dir helfen

    Grüüüße

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 39

    AW: medikamentöse Therapie wagen?

    Hey Miabela,

    Ich wurde erst mit 20 diagnostiziert, aber mein Bruder war in der gleichen Situation wie du. Als er dann 23 war, hat er sich ein Diagnoseschreiben seines ehemaligen (Kinder)Arztes geben lassen und musste eine Entbindung der ärztlichen Schweigepflicht unterschreiben um dann mit dem Befund zu einem anderen Arzt zu gehen um sich das ganze Diagnoseverfahren sparen zu können. Allerdings würde ich dir empfehlen schon mal vorab ein paar "administrative" Sachen zu erledigen, damit das ganze ein bisschen schneller abläuft: EEG/EKG, Blutwerte, Augeninnendruckmessung.

    Generell wird von Krankenkassen vorerst nur Straterra/Medikinet und bald auch Ritalin LA übernommen. Ich glaube die Kosten für andere Produkte werden nur übernommen, wenn die Behandlung mit dem jeweiligen Medikament bis zum 18. Lebensjahr durchgeführt wurde.

    Bezüglich Studium und MPH: Ja, mein erster Arzt hat mir auch ganz offen gesagt, dass er Studenten nicht traut. Aber ein guter Arzt kann da separieren ob jemand ihm was vormacht oder nicht.

    Ich würde an deiner stelle definitiv die medikamentöse Therapie wagen, wenn ich drüber nachdenke wo ich vor der medikamentösen Therapie war, und wo ich jetzt bin, kann ich definitiv sagen, dass es sich gelohnt hat

    Viele Grüße

    - - - Aktualisiert - - -

    Hey Miabela,

    Ich wurde erst mit 20 diagnostiziert, aber mein Bruder war in der gleichen Situation wie du. Als er dann 23 war, hat er sich ein Diagnoseschreiben seines ehemaligen (Kinder)Arztes geben lassen und musste eine Entbindung der ärztlichen Schweigepflicht unterschreiben um dann mit dem Befund zu einem anderen Arzt zu gehen um sich das ganze Diagnoseverfahren sparen zu können. Allerdings würde ich dir empfehlen schon mal vorab ein paar "administrative" Sachen zu erledigen, damit das ganze ein bisschen schneller abläuft: EEG/EKG, Blutwerte, Augeninnendruckmessung.

    Generell wird von Krankenkassen vorerst nur Straterra/Medikinet und bald auch Ritalin LA übernommen. Ich glaube die Kosten für andere Produkte werden nur übernommen, wenn die Behandlung mit dem jeweiligen Medikament bis zum 18. Lebensjahr durchgeführt wurde.

    Bezüglich Studium und MPH: Ja, mein erster Arzt hat mir auch ganz offen gesagt, dass er Studenten nicht traut. Aber ein guter Arzt kann da separieren ob jemand ihm was vormacht oder nicht.

    Ich würde an deiner stelle definitiv die medikamentöse Therapie wagen, wenn ich drüber nachdenke wo ich vor der medikamentösen Therapie war, und wo ich jetzt bin, kann ich definitiv sagen, dass es sich gelohnt hat

    Viele Grüße

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 112

    AW: medikamentöse Therapie wagen?

    edit, wieder was gelernt!

  5. #5
    ellipirelli

    Gast

    AW: medikamentöse Therapie wagen?

    ich beziehe mich jetzt allein auf deinen Threadtitel--- und sage: ja, unbedingt.

    Bei mir wurde ADHS erst mit fast 50 "amtlich" (erkannt hab ich selbst es viel früher) und ich bin sicher, das mein Sohn, der so alt wie du ist, das auch "abbekommen" hat.
    Wenn ich mir ansehe, mit was für Problemen er zu kämpfen hat, wieviel "Selbstmedikation" da im Spiel ist, wo es für ihn im sozialen Umfeld und Umgang schwierig ist (und er all das auch sehr deutlich realisiert), hoffe ich, das er irgendwann soweit ist, sich Diagnose - und Hilfe - zu holen.
    Wir sprechen da sehr viel drüber und ich mache mir wirklich Sorgen und Gedanken- denn es ist vollkommen unnötig, das er jahrzehntelang genau so "leidet" und "failed", wie ich das getan habe. Es tut dem Selbstbild und Selbstwert einfach nicht gut- und die Folgen kommen später, wie ich leider grade feststelle.

    Die Erkenntnisse sind inzwischen weiter, die Medikamente auch--- nutzt es!!

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