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Diskutiere im Thema Verbesserung verschiedener Symptome unter Ritalin / Medikinet im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 138

    AW: Fragen zu Ritalin/Medikinet

    Also bei mir wirkt MPH zusätzlich auch ziemlich stark antidepressiv.
    Selbst während des Rebound geht es mir immer noch besser als
    ganz ohne MPH. So würde ich nicht auf die Idee kommen zusätzlich
    noch ein Antidepressivum nehmen zu wollen.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 138

    AW: Fragen zu Ritalin/Medikinet

    Wildfang schreibt:
    Na ja ... wer einen Hammer hat sieht überall Nägel ... als Soziologe tendiert man dazu auch Weitsichtigkeit als soziales Konstrukt zu sehen.

    Das ist doch die Argumentationsautobahn der Soziologen, vor allem in der Tradition Horkheimer (zusammen mit Adorno/ Habermas vulgo "Frankfurter Schule") die bis heute wirkt. Und Frankfurt ist zudem sehr Freud-Lastig.
    Natürlich gibt es ADHS. Auch wenn es zumindest bei Kindern viel zu oft diagnostiziert wird.
    Die heutige Soziologie in Dt. ist einem ziemlich lächerlichen Zustand und steht ja gerade eben nicht
    in der Tradition Adornos. Auch Habermas hatte mit seinen Theorien in Deutschland wenig Erfolg (dafür im Ausland
    um so mehr.) Nach der Kritischen Theorie oder deren Tradition lehrt heute eigentlich so gut wie gar kein Soziologe mehr.
    Auch nicht in Frankfurt. Höchstens innerhalb der Geschichte der Soziologie.
    (Die ist den Uni-Dozenten/Profs auch einfach zu anspruchsvoll und komliziert.)

    Die Frankfurter Schule hatte auch überhaupt gar nicht in allem ein Soziales Konstrukt gesehen. Das ist erst
    eine Unsitte die in den 90er Jahren aufkam. Im Gegenteil mehr Adorno/Habermas würde solche schwachsinnigen
    Arbeiten wie "ADHS gibt es nicht" sicher verhindern.

    ADHS ist eine Stoffwechselkrankheit bzw. man kann auch Hormonstörung sagen. Aufgrund derer erst die
    sozialen Probleme des Betroffenen entstehen. Als Soziologe muss ich also schon recht früh aufstehen
    um zu diesem Thema überhaupt etwas sagen zu können. Man muss sich nämlich erstmal sehr intensiv
    mit dem Gehirn und seinem Stoffwechsel auseinander setzen. Ich wette das hat die Soziologin mit der
    gut bewerteten Hausarbeit gar nicht getan, oder nur sehr voreingenommen.

    Aber diese arrogante und kommunikationslose Haltung ADHS Kranken gegenüber ist irgendwie leider ziemlich weit verbreitet.

  3. #13
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Fragen zu Ritalin/Medikinet

    Leider.

    Übrigens - Überdiagnose: Die Prävalenz beträgt weltweit etwa 5% bei Kindern und Jugendlichen. In Deutschland liegt die Diagnoserate bei etwa 4,2% und davon wird nur die Hälfte behandelt. Überdiagnose geht anders.

    Man kann jetzt über Diagnosespitzen bei 10Jährigen und das Verhältnis von hibbeligen Jungs zu träumenden Mädchen diskutieren aber das ist nicht "zu oft Diagnostiziert".


    ---
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  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 26

    AW: Fragen zu Ritalin/Medikinet

    Das leuchtet mir ein.


    Wie sieht es denn eigentlich bei euch aus bezüglich "Überwachung" der Therapie?
    Bei mir wurden regelmäßige Urinkontrollen angeordnet, weil ich für den Arzt wohl als Junkie gelte, weil ich ab und zu mal was geraucht habe und ich ihm meine "wilde Phase" mit 19-20, wo man auch mal Sachen ausprobiert nicht verschwiegen habe. Da frag ich mich warum man "Ehrlichkeit zahlt sich aus" sagt.
    Nicht das mich wer falsch versteht, ich möchte damit nichts verharmlosen und habe gar kein Problem damit während der Therapie nüchtern zu bleiben. Aber ich habe eins damit pauschal misstraut und abgestempelt zu werden.
    Vielleicht geht es ja jemandem ähnlich.

    Gesendet von meinem Galaxy Nexus

  5. #15
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Fragen zu Ritalin/Medikinet

    Das ist ein heikles Thema: MPH ist ein BTM und dein Doc kennt dich wahrscheinlichn noch nicht sehr lange. Manche Ärzte haben ein sehr großes Sicherheitsbedürfnis, bei BTM auch ja alles richtig zu machen, weil sie sonst auch mit einem Bein im Knast stehen. Und da sich in der Vorstellung einiger Ärzte die Gabe von MPH und Substanzmissbrauch deutlich widerspricht, wollen sie absolut sicher sein, dass ihnen keiner was kann.
    Manche Ärzte wollen bei Kiffern den Nachweis über mindestens drei Monate Abstinenz haben, was aufgrund der relativ langen Abbauzeiten faktisch länger dauert, bevor sie überhaupt MPH verschreiben.
    Dein Doc wird die Urinproben irgendwann einstellen, wenn er sieht, dass du sauber bist.

    In Anbetracht der ständigen Diskussion "ADHS bei Erwachsenen gibt es ja gar nicht", schwingt auch häufig mit: "das sind ja alle nur Junkies, die sich ihr Suchtmittel auf Rezept verordnen lassen wollen". Um diesen Anfeindungen vorzubeugen und auch klar zu machen, dass das nicht so ist, finde ich es sehr sinnvoll, wenn da ärztlicherseits Standarts gesetzt werden, die diesen Thesen keinen Vorschub leisten. Und darum finde ich - auch wenn es für dich persönlich jetzt lästig ist - das sich Ehrlichkeit eben auf die Gesamtheit bezogen, doch auszahlt. Denn nur so können wir und die uns behandlenden Ärzte den Vorurteilungen und Verleumdungen entgegen treten.

    LG Trine

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 26

    AW: Fragen zu Ritalin/Medikinet

    So, es ist nun etwas her, aber dennoch ein Update:

    Ich habe nun gestern mein Rezept bekommen und nehme nun seit heute Medikinet Adult.

    Letztendlich möchte ich selbst mal sehen, was es für eine Wirkung bei mir hat.

    Wahrscheinlich werde ich es erst in ein paar Tagen merken,
    jedoch nehme ich schon eine Wirkung bzgl. meines Vitalsystems.

    Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass ich eine Schwäche habe selbst an Dingen, die mir wichtig sind "dran" zu bleiben.
    Ich wollte mich eigentlich regelmäßig hier beteiligen, da mir die Idee des Austauschs sehr zusagt. Ist dennoch irgendwie untergegangen..

    Gesendet von meinem Galaxy Nexus

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Verbesserung verschiedener Symptome unter Ritalin / Medikinet

    Um Gottes Willen.. also mit einer "Freundin", die einen solch beschränkten Horizont und zudem noch die Dreistigkeit besitzt zu behaupten adhs sei reine "Erfinung" würde ich nichts zu tun haben wollen. Erst einmal habe ich eine Abneigung gegen dumme Menschen und 2. impliziert diese unqualifizierte Aussage, dass jeder Betroffene sich seine Beschwerden ja auch nur einbildet. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln (das macht mich richtig aggressiv)

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 26

    AW: Verbesserung verschiedener Symptome unter Ritalin / Medikinet

    Das kann man natürlich so sehen, nur unterstelle ich ihr, weil sie eben eine Freundin ist, keine böse Absicht.
    Wenn sie nun mal dieser Lehrmeinung folgt, dann macht sie solche Aussagen ja nicht um mich zu diskreditieren, sondern um ihn ihren Augen Schaden von mir anzuwenden.
    Mag in diesem Augenblick anderes bei mir ankommen, aber letztendlich ist doch auch das viel wert

    Gesendet von meinem Nexus 10 mit Tapatalk

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 26

    AW: Verbesserung verschiedener Symptome unter Ritalin / Medikinet

    Nun sind knapp 3 Wochen um.

    Meine Dosis liegt nun mitlerweile bei 30mg Morgens und 20mg Mittags.

    Bisher habe ich nicht wirklich eine sonderliche Verbesserung feststellen können.
    Ich konnte mich zwar den einen oder anderen Tag auf das Lernen konzentrieren, jedoch führe ich das eher darauf zurück, dass ich an diesen Tagen bestimmt 2 Liter Mate-Tee getrunken habe (richtigen Tee, keine Brause wie Club Mate).

    Was jedoch tatsächlich auftrat waren schwere Kopfschmerzen.
    Und nach ca. 5 Stunden einen Hunger, der so groß ist, dass ich einen ganzen Bären verspeisen will .

    Irgendwie irritiert mich das ganze. Bei Amphetamin sah das ganze etwas anders aus, da war ich hochkonzentriert, fast wie eine Machine (nehmt es mir nicht übel, aber genau das war ein wunderbares gefühl, einfach zu "funktionieren" )
    Vielleicht habe ich auch die falschen Erwartungen gehabt. Oder die Dosierung ist noch nicht hoch genug, da ich nun aber schon bei der finalen Steigerung angekommen bin muss ich deswegen wohl noch mal bis zu meinem nächsten Termin warten.
    Abends nach der Arbeit fühle ich mich manchmal als wäre in meinen Hirn nur noch Matsch. Vielleicht liegt das am Essen, dass ich zu wenig Kohlenhydrate zu mir nehme, achte da nun verstärkt drauf.

    Wenn jemandem ähnliches wiederfahren ist, wäre das gut zu wissen, das bringt mich dann wieder etwas runter.

  10. #20
    asdf23

    Gast

    AW: Verbesserung verschiedener Symptome unter Ritalin / Medikinet

    arcarsenal schreibt:
    Nun sind knapp 3 Wochen um.

    Meine Dosis liegt nun mitlerweile bei 30mg Morgens und 20mg Mittags.

    Bisher habe ich nicht wirklich eine sonderliche Verbesserung feststellen können.
    Ich konnte mich zwar den einen oder anderen Tag auf das Lernen konzentrieren, jedoch führe ich das eher darauf zurück, dass ich an diesen Tagen bestimmt 2 Liter Mate-Tee getrunken habe (richtigen Tee, keine Brause wie Club Mate).

    Was jedoch tatsächlich auftrat waren schwere Kopfschmerzen.
    Und nach ca. 5 Stunden einen Hunger, der so groß ist, dass ich einen ganzen Bären verspeisen will .

    Irgendwie irritiert mich das ganze. Bei Amphetamin sah das ganze etwas anders aus, da war ich hochkonzentriert, fast wie eine Machine (nehmt es mir nicht übel, aber genau das war ein wunderbares gefühl, einfach zu "funktionieren" )
    Vielleicht habe ich auch die falschen Erwartungen gehabt. Oder die Dosierung ist noch nicht hoch genug, da ich nun aber schon bei der finalen Steigerung angekommen bin muss ich deswegen wohl noch mal bis zu meinem nächsten Termin warten.
    Abends nach der Arbeit fühle ich mich manchmal als wäre in meinen Hirn nur noch Matsch. Vielleicht liegt das am Essen, dass ich zu wenig Kohlenhydrate zu mir nehme, achte da nun verstärkt drauf.

    Wenn jemandem ähnliches wiederfahren ist, wäre das gut zu wissen, das bringt mich dann wieder etwas runter.
    Ich kann dir nur raten während der Nutzung des Medikaments deinen Koffeein-Konsum einzuschränken. Ich trinke dann in der Regel nur morgens mal einen Kaffee, maximal noch einen zweiten Nachmittags. So erlebst du 1.) Klarer welche Wirkung das Medikament bei dir hat und 2.) Haben einige Leute das Problem, dass zusätzlicher Kaffee Herzrasen o.ä. auslösen kann.

    Und wie eine Maschine soll man glaube ich nicht werden durch MPH. Klar entspannt es ein bisschen, schränkt die emotionalen Schwankungen ein, kann sogar leicht euphorisierend wirken. Aber es sollte dir nicht deinen persönlichen Charakter nehmen. Ich erlebe es übrigens bisher nicht so, dass ich mich durch MPH um ein vielfaches besser konzentrieren könnte. Es ist eher so, dass ich die Dinge entspannter angehen kann, geduldiger und weniger impulsiv bin. Das bedeutet, es fällt mir leichter bestimmte Tätigkeiten auszuführen, die mir ansonsten besonders viel abverlangen und denen ich deshalb auch gerne aus dem Weg gehe. Ich handele überlegter, geplanter. Das heißt aber nicht, dass ich alles wie eine Maschine ausführe.

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