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Diskutiere im Thema Langsames Einschleichen- bessere Verträglichkeit (?) im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 60

    Langsames Einschleichen- bessere Verträglichkeit (?)

    Hallo Leute,

    wer den Roman unten nicht lesen will, hier kurz die Frage: hat es euch etwas gebracht, langsam bzw. kleinschrittig einzuschleichen oder sind die Nebenwirkungen eher dosisabhängig und stellen sich ab einer gewissen Dosis ein, egal wie langsam man einschleicht?

    Hilft es, den Rebound bei höheren Dosen abzufangen, wenn man eine kleine Nachmittagsdosis dazu nimmt? (Beim ersten Medikinetversucht hatte ich die Konstellation 10-10-0 kreislaufmäßig überhaupt nicht vertragen- wahrscheinlich zu viel MPH auf einen Haufen- und fürchte mich nun ein bisschen vor einer zusätzlichen Nachmittagsdosis...lol)

    Ach ja: Ich suche selbstverständlich keine allgemeingültigen Expertentipps, sondern einfach nur persönliche Erfahrungswerte . Darüber würde ich mich sehr freuen!

    -----

    Hier die Vorgeschichte: Einige von euch haben ja vielleicht schon mitbekommen, dass ich das Medikinet anfangs nicht so gut vertragen hatte. Ich bin damals mit 10 mg eingestiegen, es stellten sich dann Kreislaufprobleme ein und gleichzeitig auch ziemlich unangenehme Magen-Darm-Beschweren (eigentlich vornehmlich Darmbeschwerden). Ich musste das Medikinet zwecks Ursachenforschung dann erstmal absetzen und es stellte sich heraus, dass die Kreislaufbeschwerden besser wurden, aber die Darmbeschwerden fortbestanden. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die böse Laktose Schuld ist (ich hätte nie gedacht, dass man davon so krasse Beschwerden kriegen kann!)- naja, seitdem ich Milchprodukte weglasse bzw. Lactase schlucke, wenn es sich mal nicht vermeiden lässt- geht es mir deutlichst besser.

    Jetzt schleichte ich seit ca. einer Woche das Medikinet wieder ein, dieses Mal beginnend mit 5 mg (1-0-0), um zu schauen, ob das was bringt. Bisher vertrage ich es wirklich ausgezeichnet- ganz minimale Rebounds, keine Kreislaufbeschwerden- alles in allem: bin zufrieden. Die Konzentration ist natürlich noch nicht viel besser, weswegen ich mind. noch auf 10-15 mg hochdosieren muss (meine Ärztin findet, dass 15-5-0 ein gutes Ziel wäre).

    LG,
    geetarist

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 60

    AW: Langsames Einschleichen- bessere Verträglichkeit (?)

    Leider hat niemand bis jetzt geantwortet. Daher antworte ich jetzt mal mit meinen Titrations-Erfahrungen bisher, falls es mal in der Zukunft auch eine andere Person interessieren sollte:

    Ich bin seit gestern wieder bei 10 mg (1-0-0), das langsame Einschleichen hat sich (bist jetzt) bewährt. Die NWs vom letzten Versuch sind nicht mehr aufgetaucht (abgesehen von leichten Kopfschmerzen hin und wieder). Nächste Woche geht's dann auf 15 mg, ggf. noch 5 mg mittags, wenn das erforderlich wird. Rebounderscheinungen bis jetzt nur ganz minimal- d.h. merke schon, wenn die Wirkung nachlässt, aber fühle mich dabei nicht ganz so überfordert, wie damals. Ich bin- bis jetzt- begeistert. Die Wirkung auf meine Konzentration könnte noch besser sein, allerdings gehen mir so ein paar Alltagsdinge schon deutlich leichter "von der Hand". Ziel war es ja ursprünglich auch auf 20 mg hoch zu dosieren, also muss ich mich wohl noch ein bisschen gedulden, bis die Wirkung richtig kommt.

    Schlussfolgerung (für mich persönlich): 10 mg war ein bisschen viel für den Anfang, ich muss einfach kleinschrittiger titrieren, da ich anscheinend empfindlicher auf das MPH reagiere (zumindest mit Hinblick auf die NWs), als andere Menschen.
    Geändert von Geetarist ( 8.10.2013 um 14:32 Uhr)

  3. #3
    Wohnt hier

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    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: Langsames Einschleichen- bessere Verträglichkeit (?)

    Hallo,

    mein Arzt hat auch auf langsamer Dosiserhöhung bestanden,
    wahrscheinlich aber eher um die letztendliche Grösse der Dosis langsam anzutesten.

    Der sogenannte Rebound,
    wenn der "Nebel" oder bei mir auch die Stimmungssprunghaftigkeit wieder schlagartig zurückkehrt,
    ist sicherlich ein Grund für die nachmittägliche niedirgere Dosis,
    aber auch die bekannten Einschlafprobleme könnten ein Grund sein, mit kleineren Dosen am Anfang zu beginnen.

    Trinken scheint wichtig zu sein, achte ich darauf habe ich weniger Kopfweh.
    Obwohl ich für mich sagen kann, wenn ich mich an die Uhrzeiten halte und Essen und Trinken vernünftig im zeitlichen Rahmen halte, habe ich bisher keinerlei Probleme gehabt, Müdigkeit zu spüren...Vorausgesetzt es ist keine Ablenkung vorhanden.

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