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Diskutiere im Thema mph und depressionen im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5

    mph und depressionen

    hello!

    hoffe, das hier ist der richtige thread fuer mein anliegen!

    nehme seit 3 wochen medikinet adult, am 1. tag war die wirkung gut
    - ich war konzentriert, fokussiert, hatte nicht mehr 30 kanaele auf einmal an im kopf, hatte antrieb und war geistig leistungsfaehiger.

    probleme (bereits ab 2.tag, anhaltend)
    - heftiger rebound
    - starke gereiztheit
    - einschlafprobleme (schlimmer als ohne mph)

    mittlerweile kamen dazu:
    - muedigkeit
    - kopfschmerzen
    - uebelkeit
    - vermehrt auftretende depressive verstimmung (-> ANTRIEBSLOSIGKEIT!!!)

    ausserdem habe ich das gefuehl, dass die wirkdauer taeglich unberechenbar schwankt.. mal sind es 3 std, mal 4, mal 6.
    meine laune/ allgemeine belastbarkeit ist nach dem abklingen der ersten tablette (bzw dem rebound) meistens so im keller dass ich von der 2. gabe kaum etwas spuere.

    dass ich, wie ihr wahrscheinlich auch alle, darauf angewiesen bin, dass ich mich auf die wirkung einigermassen einstellen kann, muss ich wohl nicht erwaehnen.
    aber pustekuchen. ging bisher trotzdem aufjeden besser als ganz ohne.

    habe die letzten eineinhalb wochen sehr viel gearbeitet (~ 10-12 std/ tag)
    jetzt habe ich seit 2 tagen frei und es geht mir dermaßen scheisse;
    komme kaum aus dem bett, will mit keinem reden, habe listen und listen voll mit sachen die ich machen muss/mag/soll und krieg garnichts hin.
    trotz mph.
    fuehlt sich an wie vorher.

    lange rede, kurzer sinn-
    wollte fragen, wer von euch aehnliches erlebt hat, bzw mir bei meinen ueberlegungen zu eventuellem praeparatwechsel helfen koennte.
    (dachte an unretardiers mph/ elvanse/ elontril / amfetaminsulfat / attentin, je nach dem kombiniert)

    habe am 14. termin bei meinem arzt und werde das alles zuerst mit ihm besprechen bevor ich irgendetwas aendere.
    wollte mich aber generell erstal ueber andere praeparate informieren und fragen ob jemand erfahrungen damit hat.

    danke schonmal fuers romanlesen, die alice
    Geändert von alicegreen (29.09.2013 um 23:17 Uhr)

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 352

    AW: mph und depressionen

    Hallo,

    ich habe ähnliches erlebt. In der Klinik zuerst "Ritalin" und dann umstellung auf "Medikinet adult". Mit dem Medikinet hatte ich in der "abflachenden" Phase Kopfschmerz und verstärkte Unruhe. Nach einigen Hin- und Herdann das "Ritalin" durch die Kasse übernommen.
    Seit ich das Mph nehme habe ich das gefühl die Depression haat sich verstärkt. Es fühlt sich aber anders an, früher hatte ich "akute" Schübe, heute ist das etwas gleichmäßiger. Nur das ständige "Gefühl der Gefühllosigkeit" macht fertig.
    Meine vermutung, durch mehr innere Ruhe wird die Depression eher "gespürt". kann das leider nicht besser ausdrücken....

    Bei mir wurde erst eine chronische Depression diagnostiziert und später kam dann als "Mitursache" nicht erkanntes, unbehandeltes ADHS heraus.

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: mph und depressionen

    In beiden Fällen sollte das Mph erst einmal mit einem AD (bevorzugt SSRI) kombiniert werden. Im ersten Fall ist wahrscheinlicherweise auch die Dosis zu hoch. Bei Verstärkung der Depression und/oder Angststörung durch Stimulanzien sind diese in jedem Fall erst einmal abzusetzen.

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 330

    AW: mph und depressionen

    ich musste mph wegen den starken Depressionen wieder absetzen. Erste paar Tage hat es top gewirkt, aber dann kamen die Tiefen Löcher, sozialer Rückzug, Lustlosigkeit usw...

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5

    AW: mph und depressionen

    Chaote_Tom schreibt:
    Hallo,

    ich habe ähnliches erlebt. In der Klinik zuerst "Ritalin" und dann umstellung auf "Medikinet adult". Mit dem Medikinet hatte ich in der "abflachenden" Phase Kopfschmerz und verstärkte Unruhe. Nach einigen Hin- und Herdann das "Ritalin" durch die Kasse übernommen.
    Seit ich das Mph nehme habe ich das gefühl die Depression haat sich verstärkt. Es fühlt sich aber anders an, früher hatte ich "akute" Schübe, heute ist das etwas gleichmäßiger. Nur das ständige "Gefühl der Gefühllosigkeit" macht fertig.
    Meine vermutung, durch mehr innere Ruhe wird die Depression eher "gespürt". kann das leider nicht besser ausdrücken....

    Bei mir wurde erst eine chronische Depression diagnostiziert und später kam dann als "Mitursache" nicht erkanntes, unbehandeltes ADHS heraus.
    Mustang 68 schreibt:
    ich musste mph wegen den starken Depressionen wieder absetzen. Erste paar Tage hat es top gewirkt, aber dann kamen die Tiefen Löcher, sozialer Rückzug, Lustlosigkeit usw...

    was nehmt ihr jetzt?

    war gestern nochmal bei meiner aerztin, sie hat mir jetzt kurzwirksames mph verschrieben, vorallem wegen den rebounds und der fuer mich unberechenbaren wirkdauer des medikinet adult.
    sie meinte, ich soll das mal versuchen, wenn das sich ebenfalls als unzureichend erweist, werden wir wohl strattera oder elvanse versuchen

    viele gruesse, alice

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 352

    AW: mph und depressionen

    Ich nehme "Ritalin". Für mich ist die Frage, was ist schlimmer Unruhe und Zerfahrenheit oder Depression?

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5

    AW: mph und depressionen

    Chaote_Tom schreibt:
    Ich nehme "Ritalin". Für mich ist die Frage, was ist schlimmer Unruhe und Zerfahrenheit oder Depression?
    darf ich fragen, wieso du das nicht mit einem AD kombinierst?

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 352

    AW: mph und depressionen

    Habe schon fast alles an AD durch, leider ohne positive Wirkung. Das "Ritalin" kann ich auch nur in geringer Dosierung nehmen und unter regelmäßiger Kontrolle durch den Augenarzt, da ich ein Glaukom habe und fast alle AD wie auch Mph das verschärfen können.
    Ist halt blöd gelaufen....

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 330

    AW: mph und depressionen

    bei mir hat auch kein AD gewirkt, außer Clomipramin (Motivation war aber trotzdem wenig) MPH undAttentin halfen nur am Anfang. Fluoxetin alleine half auch nicht. Jetzt nehm ich Fluoxetin 20-10 uns Alprazolam gegen die Unruhe 05-0,25-0,25 und es geht aufwärts! Soll aber keine Empfehlung sein! PS. Alprazolam und Clomipramin sind beide FIASMA. Darum hekfen sie mir evtl.

  10. #10
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 157

    AW: mph und depressionen

    Alprazolam ist kein FIASMA, sondern ein Benzodiazepin.
    Zu behaupten, dass ein Medikament nur deswegen hilft weil es seinen Ceramid-Spiegel senkt - wäre genau so, als würde man behaupten, dass ein plötzlich zu niedriger Serotonin-Spiegel die alleinige oder hauptsächliche Ursache seiner Depression sei.
    Diese "Ungleichgewicht"-Hypothesen als Erklärungen zu geben sind wohl streng genommen eine Ablenkung von seinen eigentlichen Problemen in seiner momentanen Lebenssituation.

    An Hand der verwendeten Medikamente kommt es mir so vor als ob bei dir es irgendwie etwas mit "Angst" zu tun hat.

    PS:
    Entschuldigung, dass ich so neugierig/besorgt deine Beiträge gelesen habe. ^^ Du last jedoch zuletzt am 5.09.2013 geschrieben, dass du seit 2 Wochen Alprazolam einnimmst. (??)

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