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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: mph und depressionen

    Bei mir hat MPH eine ganz heftige Depression ausgelöst, muss dazu sagen, hatte 1 Jahr davor aus Blödheit AD abgesetzt (weil es mir gut ging) und schwebte seit dem, von mir unbemerkt, in einer depressiven Subsymptomatik (ohne schwierige Lebenssituation).

    Habe dann MPH sofort abgesetzt, ADs wieder eingeschlichen und dann 2. Versuch mit MPH. Nun ist alles ok.

    Mein Arzt hat mir übrigens vom unretardiertem MPH abgeraten, weil das wohl die Depressionen noch mehr verstärke. Warum weiss ich auch nicht. Seinen wohl so seine Erfahrungen.

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 330

    AW: mph und depressionen

    sorry, ich meinte natürlich Fluoxetin und Clomipramin!

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 330

    AW: mph und depressionen

    @ Alea Ja, damals seit 2 Wochen und jetzt seit ca. 6 Wochen. Anhand neusten Studien ist es doch bewiesen, das der Ceramid-Spiegel eine Depression beinflussen kann! Oder siehst du das anderst?

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 417

    AW: mph und depressionen

    Liebe Alicegreen,

    ich habe aus Deinen bisherigen Beiträgen (auch aus Deiner Vorstellung) nicht viel erkennen können, was Deine bisherigen Behandungsansätze angeht. Habe immer nur von Ärztin und Medikamenten gelesen.

    Zu einer wirksamen Behandlung bei ADHS im Erwachsenenalter gehört eine multimodale Therapie. Die muss individuell zusammengestellt werden. Es könnte z.B. sein, dass Dir parallel zur Medikation eine Ergotherapie oder ein Achtsamkeitstraining (bitte nicht mit Aufmerksamkeitstraining gleichsetzen, das ist etwas anderes) helfen könnte. Oder eine Verhaltenstherapie (sehr wirksam z.B. gegen die Prokrastination).

    Wie sieht es bei Dir mit Sport aus? Konsumierst Du Koffein oder Alkohol? (das musst Du hier nicht beantworten, beachte das nur für Dich selbst).

    Wie nimmst Du das MPH ein? Beachte insbesondere beim Medikinet Adult die Einnahme nach Mahlzeiten.

    Wie sieht es mit Deiner Schilddrüse aus? Alles OK? Was machen die Blutwerte? Schläfst Du gut? (wenn nicht, kann z.B. ein Lungenarzt der Ursache auf den Grund gehen). Ist neurologisch alles in Ordnung?

    Ein Psychiater oder Psychologe kann auch feststellen, ob Du ggf. eine Depression hast, die mit einem Antidepressivum behandelt werden müsste. Eine Depression, oft als Komorbidität der ADHS vorhanden, ist viel schlimmer als die ADHS selbst.

    Ich habe all das nicht aufgezählt, um Dich zu verunsichern, sondern um aufzuzeigen, dass die Medikation allein nicht alles ist. Der Weg durch alle "Instanzen" ist langwierig, mühsam und mit langen Wartezeiten verbunden, aber eigentlich unumgänglich. Wenn Du z.B. eine Schilddrüsen-Überfunktion haben solltest und die nicht behandelt wird, kannst Du so viel oder wenig MPH schlucken wie Du willst - es wird Dir niemals gut gehen.

    LG
    habis
    Geändert von habis ( 4.10.2013 um 02:12 Uhr)

  5. #15
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 157

    AW: mph und depressionen

    @Mustang 68: An Hand der neuesten Studien sehe ich nur, dass die Leute nur das beweisen, an das man sowieso glauben will.
    @ Alea Ja, damals seit 2 Wochen und jetzt seit ca. 6 Wochen.
    Also wie lange nimmst du schon Alprazolam ein? ._.

    @alicegreen: Jetzt habe ich dich ganz außen vor gelassen. Sorry!
    alicegreen schreibt:
    *Symptomatik*
    Da kommt wirklich einiges zusammen. Wie schon habis u.A. empfiehlt wäre eine körperliche Untersuchung nicht verkehrt, um wenigstens das ausschließen zu können. Wie du sicherlich schon bemerkt hast sind die Symptome ein Paket, das aussieht, als kommt vom gesamten Körper zusammen.
    Das können Symptome einer Depression sein. Die Symptome an sich können aber auch (wieder) eine Depression verursachen.
    Auf jeden Fall ist es schon etwas, was man natürlich nicht ignorieren darf!

    ausserdem habe ich das gefuehl, dass die wirkdauer taeglich unberechenbar schwankt.. mal sind es 3 std, mal 4, mal 6.
    meine laune/ allgemeine belastbarkeit ist nach dem abklingen der ersten tablette (bzw dem rebound) meistens so im keller dass ich von der 2. gabe kaum etwas spuere.
    Diese Dinge musste ich persönlich auch kennenlernen.
    Stimulanzien wirken nicht/schädlich, wenn nicht "bestimmte Voraussetzungen" erfüllt sind. Einer der wichtigsten Voraussetzungen ist natürlich ein gutes physisches und seelisches Wohlbefinden.
    Ansonsten wirkt es nach meiner Erfahrung sehr unberechenbar und die Wirkdauer wird nicht mehr davon bestimmt, wie lange das Medikament normalerweise im Körper aktiv bleibt, sondern bis wann der Körper/Geist einen Bedarf bekommt nach Erholung oder Auszeit .
    Eine 2.Einnahme könnte deshalb nicht/kontraproduktiv wirken.

    dass ich, wie ihr wahrscheinlich auch alle, darauf angewiesen bin, dass ich mich auf die wirkung einigermassen einstellen kann, muss ich wohl nicht erwaehnen.
    Was andererseits zusätzlich mit dem zu dem Gedanken führen kann, dass du nah oder über deiner Grenze am arbeiten bist.
    aber pustekuchen. ging bisher trotzdem aufjeden besser als ganz ohne.

    habe die letzten eineinhalb wochen sehr viel gearbeitet (~ 10-12 std/ tag)
    Ich dachte so etwas sei nur unter Stimulanzien möglich, jetzt lese ich aber, dass du durchaus schon 3 Wochen MPH einnimmst. Hast du auch dazu Koffein eingenommen oder eventuell nur davor? (das musst Du hier nicht beantworten, aber bin neugierig. Wenn du die mögliche Bedeutung dahinter weißt, ist es auch nicht so wichtig)
    Gab es bereits am 2.Tag mit MPH ungewöhnlich viel Arbeit? Warst du vorher schon sehr unter Druck? Hast du das Gefühl, dass man dir seit MPH mehr Arbeit "aufzwingt"/akzeptiert?

    Das frage ich mir deshalb, da man normalerweise empfiehlt mit dem Arzt darüber zu diskutieren ob das Medikament überhaupt einem gut tut und es evtl. lieber absetzen/ändern sollte.
    Ich habe dadurch das Gefühl, dass du leider "nicht darauf verzichten" kannst. Das ist nicht schlimm; das ist auch bei vielen hier so - nur logischerweise jedes mal mit "anderer" Lebenssituation. Die Frage ist nur wie lange man so etwas durchhalten kann und ob nicht zusätzlich etwas besser geändert werden sollte und eine bessere Lebensqualität und Allgemeinbefinden erhält, damit man auch alles schaffen kann. (Und sei es nur, dass das Medikament einem hilft)
    Z.B., dass man sich etwas von Leuten oder Aufgaben fernhalten sollte, die einen über-entkräften obwohl man sonst in der Kraftlosigkeit eigenständig/automatisch sich davon erholen würde.




    jetzt habe ich seit 2 tagen frei und es geht mir dermaßen scheisse;
    komme kaum aus dem bett, will mit keinem reden, habe listen und listen voll mit sachen die ich machen muss/mag/soll und krieg garnichts hin.
    trotz mph.
    fuehlt sich an wie vorher.
    Glaubst du ,dass du die genannten 1,5 Wochen ohne das MPH nicht geschafft hättest?

    lange rede, kurzer sinn-
    wollte fragen, wer von euch aehnliches erlebt hat, bzw mir bei meinen ueberlegungen zu eventuellem praeparatwechsel helfen koennte.
    (dachte an unretardiers mph/ elvanse/ elontril / amfetaminsulfat / attentin, je nach dem kombiniert)
    Ja. Bei vollen 100% inkl. Gedanken.
    habe am 14. termin bei meinem arzt und werde das alles zuerst mit ihm besprechen bevor ich irgendetwas aendere.
    Nach meiner Erfahrung her kommt es auf den Arzt an, ob er "richtig" oder "falsch" auf das reagiert, was du ihm vielleicht berichten wirst. ^^
    wollte mich aber generell erstal ueber andere praeparate informieren und fragen ob jemand erfahrungen damit hat.
    Ja. 100% der genannten.

    danke schonmal fuers romanlesen, die alice
    Och das ist kein Roman. ^^ Zum Glück! Das bedeutet, dass die Probleme nicht schon "zu weit" geschritten sind - wie ich es sonst bei vielen gelesen habe.


    Wenn ich dich nun versehentlich verunsichert habe - obwohl ich damit genau das Gegenteil bezwecken will und nur als Ratschläge aufgefasst werden soll - dann doppeltes Sorry! ._.
    Geändert von Aleã ( 4.10.2013 um 03:45 Uhr) Grund: :dk:

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 330

    AW: mph und depressionen

    @ Alea hab ich doch geschrieben

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 281

    AW: mph und depressionen

    Ein wichtiger Punkt, den ich immer wieder erwähne, weil es meine Medikation mit Medikinet adult praktisch unwirksam und die Wirkdauer unbrauchbar gemacht hat,

    ist die Tatsache, dass ich wegen einer chron. Gastritis (die durch das Medikinet adult auch noch verstärkt wurde) sog. Protonenpumpenhemmer nehmen musste,

    welche ausdrücklich im Beipackzettel als kontraindikation erwähnt werden.

    Nach langer Odyssee und Abklärung aller Wechselwirkungen mit anderen bei mir notwendigen Medikamenten, verschrieb man mir vor ca 7 Wochen das erste Mal

    Methylphenidat Tabletten. Also unretardiertes MPH (In obigen Vorposts wird nicht immer klar, um welche Darreichungsform es sich nun handelt .. bitte immer genau sagen welches Präparat ihr nehmt, ansonsten kann es zu Verwechselungen kommen.)

    Die aktuelle Medikation hat praktisch fast ALLE Symptome bei mir bereinigt, und ich kann bei verhältnismässiger geringer Dosierung, vernünftig denken, und agieren.

    Depris sind für mich "Geschichte" (und das soll auch so bleiben)

    also an die TE..nochmal aufdröseln was Du alles nimmst und führe mal Tagebuch , damit Dein beh. Arzt, Deinen Tagesablauf besser nachvollziehen kann.

    lg
    banjo

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