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Diskutiere im Thema Medikinet adult Langzeitfolgen im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #51
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 731

    AW: Medikinet adult Langzeitfolgen

    Darf ich kurz einwerfen?
    Ich lebe im Jetzt.

    Es geht mir blendend.
    20 Jahre ging es mir elend.
    Was in 30 Jahren sein wird, interessiert mich nicht.
    Zuk√ľnfts√§ngste oder √Ąngste allgemein helfen nicht.
    Sie fesseln dich, und verhindern, dass du im Jetzt bist.
    Und lebst. Lebe. Punkt.

    Meine Meinung? Unnötige Diskussion.
    Aber wer Spass dran hat.

    Gehe dann mal wieder.
    Gute Nacht. =)

  2. #52
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 2.680

    AW: Medikinet adult Langzeitfolgen

    Gretchen* schreibt:
    Und da Mph nun auch den Stoffwechsel des Gehirns beeinflusst, frage ich mich, ob ich in 20 Jahren vielleicht ein anderer/schlechterer Mensch wäre.
    Die Selbstverst√§ndlichkeit, mit der Du vorraussetzt, dass diese Einfl√ľsse auf Dein "Wesen" schlecht sein m√ľssen, finde ich bemerkenswert.

    AD(H)S macht unzuverl√§ssig, Impulsiv, was immer wieder zu diversen zwischenmenschlichen Katastrophen jeder Gr√∂√üenordnung f√ľhrt, und vieles mehr.
    Zu den √ľblichen Folge davon geh√∂ren Depressionen und Angstst√∂rungen, Versagens√§ngste, geringes Selbstwertgef√ľhl, etc.
    Die langfristige Behandlung mit den richtigen Medikamenten kann entscheidend dazu beitragen, diese Auswirkungen einzuschr√§nken, da sie Dir etwas mehr kontrolle √ľber Dich selbst erm√∂glichen.

    Somit ist ein Langzeiteffekt, dass Du weniger Depressionen, weniger Zwischenmenschliche Katastrophen, bessere Selbstwirksamkeit und dadurch ein besseres Selbstwertgef√ľhl haben d√ľrftest, als wenn Du die Medikation aus grunds√§tzlichen √úberlegungen heraus verweigern w√ľrdest.

    Das sind schon Auswirkungen auf Dich "als Mensch", auf Deine Persönlichkeit, bzw. den Charakter.
    Sind die nun wirklich so schlimm?

  3. #53
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 417

    AW: Medikinet adult Langzeitfolgen

    Theonar schreibt:
    Meine Meinung? Unnötige Diskussion.
    Aber wer Spass dran hat.
    vollkommen Deiner Meinung, nur wollte ich ein paar der Antworten nicht wiederum so stehen lassen, dazu war ich in der Diskussion zu tief drin (hätte ich gewusst, dass sie so weit geht, wäre ich vielleicht gar nicht eingestiegen)

  4. #54
    Psy


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 50

    AW: Medikinet adult Langzeitfolgen

    Pucki schreibt:
    Hallo zusammen

    Mal eine ganz andere Sicht des Themas:

    Die Frage nach den Folgen, wenn ich das mph jahrelang einnehme, habe ich mir fr√ľher auch gestellt.

    Dann aber habe ich mir gesagt, dass es mir mit dem mph JETZT gut geht und ob ich in 20 oder 30 Jahren noch lebe weiss ich ja nicht.

    Wenn es bis dahin unangenehme Folgen haben sollte, geht es mir wenigsten bis dahin gut. Und das gibt mir heute Lebensqualität die ich nicht missen möchte.

    LG Pucki
    Das sagen manche auch √ľber Zigaretten...
    Ich aber hab ne -Heiden Angst von folgen der Medikamenten. Drogen sind sie vllt nicht, sonderlich anerkannt jedoch auch nicht. Es ist halt auch einfach schei√üe von irgendwas "abh√§ngig" zu sein in sinne von " Nicht s√ľchtig aber man brauch es"... Ich finde das echt schrecklich :/. Wenn man sie mal vergisst oder sonstige Umst√§nde dazu f√ľhren das man -grad keine Medikamente hat ist man nach Langzeiteinnahme den Alltag ohne Medikamente nicht mehr gewachsen.

    Mich haben die Medikamente als Kind aufbl√§hen lassen wie ein H√§feklos. Ich war fr√ľher sehr schlank - Vllt auch etwas zu schlank.
    In einer "Einrichtung" die ich besuchen musste hat mir dann Truksal verabreicht. Innerhalb eines Jahres hab ich bestimmt 10 - 15 Kilo zugenommen und hab sogut wie garnix mehr mit bekommen.( Gut momentan bin ich eher selber Schuld an meinen kleinen Bauch XD aber fr√ľher war das so...)

    Als ich so anfangs der 3 Klasse Retterlin verabreicht bekommen habe hatte ich oft Psychosen.( ich nenne sie jetzt einfach mal so) Zb bei Schulschl√§gereien in die ich gern geraten bin. ( Beschissene Schulzeit...) Sobald Aggressionen auf mich ausge√ľbt wurden hat sich etwas in mir Komplett blockiert. Wenn ich meinen Erinenrungen glauben darf wurde alles schwerf√§llig ich konnte mich nicht mehr wehren. Alles lief schneller ab. Ich wahr total Langsam Zeitlupenartig. Meine Schl√§ge streiften meist nur. Ich konnte mich nicht mehr vermitteln alles war abgestumpft. Ich f√ľhlte mich abgekapselt.

    In alter von 14 Jahren hab ich angefangen Gitarre zu spielen.
    Wenn ich mit meinen Kumpel zusammen spielen wollte kam ich immerzu in so ein Art loch. Eine innere aufgew√ľhlte Unruhe die aber sogleich blockiert wurde und verlor die Kontrolle √ľber die Situation schwer zu erkl√§ren.. So eine innerliche Abschweifung... Ich konnte jedenfalls nicht spielen. Allgemein verunsichert das richtige zu greifen und st√§ndig in Kontrollwarn, das ich es meist ganz vers√§mmelt habe.
    SO auch in der Schule. Gerade bei Mathe. Hundert mal Kontrolliert. Den √ľberblickt verloren. Bein Kopf rechnen. Den Zwang alles immer und immer wider nach zu rechnen obwohl ich die L√∂sung relativ schnell hatte glaubte ich nicht dran. Hatte oder hab ich auch so aber under Midies verst√§rkt.Und diese f√§lschliche Innere ruhe die eine unruhe ausl√∂ste die aber sp√ľrbar blockiert wurde.

    In Stress Situationen ( Gut auch ohne Medikamenten aber da nun mal verst√§rkt) Die mich emotional angriffen wurde ich verdammt schnell m√ľde. Richtige m√ľde. Konnte mich nicht mehr mit der SItuation auseinander setzen und Kapselte mich schnell ab. Und zwar nicht eigenwillig sondern Automatich da f√ľhrte kein weg vorbei.

    ... Also falls ich mal Kinder habe... Ich w√ľrd mich nicht Trauen ihnen irgendwas zu geben was gegen ADHS helfen sollte :/ Grunds√§tzlich schlechte Erfahrung gemacht auch was die von Arzt "Er-sch√§tzten" Dosierung betrifft und der st√§ndige Medikamentenwechsel. hab mich mehr so wie ein Versuchskarnickel gef√ľhlt.
    Geändert von Psy ( 3.10.2013 um 13:45 Uhr)

  5. #55
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Medikinet adult Langzeitfolgen

    Hallo,
    hui, da habe ich ja eine Diskussion ausgelöst...das hatte ich so nicht beabsichtigt. Ich habe momentan viel Arbeitsstress und mir fehlt die Zeit, mich intensiv in Studien etc ein zu lesen, deswegen hatte ich hier nur nach gefragt.
    Was mich eben einfach stutzig macht, ist der Fakt, dass die Verordnung von Mph ein riesen gro√ües Gesch√§ft f√ľr die Pharma-Industrie ist und die sponsert viele Studien usw. Hab heute grad wieder was √ľber das Milliardengesch√§ft mit Statinen gelesen und deren mittlerweile nachgewiesene kaum vorhandene Wirkung/mit vielen Nebenwirkungen. Deswegen sage ich mir: lieber Vor-als Nachsicht und hinterfrage deshalb kritisch, was ich da t√§glich nehme.

    Nat√ľrlich habt ihr Recht, wenn ihr sagt, dass ihr im hier und jetzt lebt und nicht in 20 Jahren. Und klar ist auch, dass Mph vielen, inklusive mir, hilft. Aber jeder hat doch eine eigene Lebensphilosophie und einen individuellen Leidensdruck. F√ľr mich habe ich entschiedene, dass ich gern mit Bedacht auf meine Zukunft handeln m√∂chte. Die Pharma-Industrie hat schon viele wertvolle Medikamente erschaffen, mag sein, dass dies auch langfristig f√ľr Mph gilt. Und genau deshalb habe ich nachgefragt( wenn s auch ungl√ľcklich formuliert war), in der Hoffnung, dass niemand was negatives zu berichten hat .

    liebe Gr√ľ√üe, Gretchen mit Sternchen *
    (=

  6. #56
    Simönchen

    Gast

    AW: Medikinet adult Langzeitfolgen

    Gretchen* schreibt:
    Hallo,
    hui, da habe ich ja eine Diskussion ausgelöst...das hatte ich so nicht beabsichtigt. Ich habe momentan viel Arbeitsstress und mir fehlt die Zeit, mich intensiv in Studien etc ein zu lesen, deswegen hatte ich hier nur nach gefragt.
    Was mich eben einfach stutzig macht, ist der Fakt, dass die Verordnung von Mph ein riesen gro√ües Gesch√§ft f√ľr die Pharma-Industrie ist und die sponsert viele Studien usw. Hab heute grad wieder was √ľber das Milliardengesch√§ft mit Statinen gelesen und deren mittlerweile nachgewiesene kaum vorhandene Wirkung/mit vielen Nebenwirkungen. Deswegen sage ich mir: lieber Vor-als Nachsicht und hinterfrage deshalb kritisch, was ich da t√§glich nehme.

    (=
    Hallo

    Und du denkst, mit dem obigen Post wirst du keine Diskussion auslösen?

    Nur so ein Gedanke von mir.

    Simönchen

  7. #57
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 177

    AW: Medikinet adult Langzeitfolgen

    Gretchen* schreibt:
    Hallo,
    ...
    Was mich eben einfach stutzig macht, ist der Fakt, dass die Verordnung von Mph ein riesen gro√ües Gesch√§ft f√ľr die Pharma-Industrie ist und die sponsert viele Studien usw. Hab heute grad wieder was √ľber das Milliardengesch√§ft mit Statinen gelesen und deren mittlerweile nachgewiesene kaum vorhandene Wirkung/mit vielen Nebenwirkungen. Deswegen sage ich mir: lieber Vor-als Nachsicht und hinterfrage deshalb kritisch, was ich da t√§glich nehme. ...

    (=
    Also, so ein gro√ües Gesch√§ft sind die ADS Medikamente f√ľr die Phamaindustrie nun auch wieder nicht, sonst w√ľrden wesentlich mehr hersteller versuchen zulassungen f√ľr ADS Medis zu bekommen (Ich spreche von Amphetamin, Modafinil, Methamphetamin, Ephedrin ect. ). Tun sie aber nicht, weils einfach viel zu teuer ist und weil wohl der gewinn doch nicht so pralle sein w√ľrde denke ich. Schade eigentlich weil mometan is es ja bei uns in Deutschland noch ziemlich einseitig mit der Medikament√∂sen therapie.

  8. #58
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: Medikinet adult Langzeitfolgen

    Simönchen schreibt:
    Hallo

    Und du denkst, mit dem obigen Post wirst du keine Diskussion auslösen?

    Nur so ein Gedanke von mir.

    Simönchen

    Und schon gehts los...

  9. #59
    Simönchen

    Gast

    AW: Medikinet adult Langzeitfolgen

    Emely schreibt:
    Und schon gehts los...
    Jo, Emely... man konnt' es kommen sehen. Mit oder ohne meinen Post

    Simönchen

  10. #60
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 60

    AW: Medikinet adult Langzeitfolgen

    Ich kann auf jeden Fall auch den Standpunkt derer nachvollziehen, die sich Gedanken √ľber die potenziellen Langzeitfolgen von MPH machen und dies gerne diskutieren m√∂chten. Klar, einige User_innen st√∂rt das sicherlich, weil dies bestimmt ein Themas ist, das immer wieder diskutiert wird. Aber ich finde es dennoch sehr vern√ľnftig sich hin und wieder kurz damit auseinanderzusetzen. Fakt ist ja einfach, dass MPH ein Medikament ist und Medikamente haben leider immer ihre Nebenwirkungen- und dann bei jedem Menschen auch noch in einer sehr individuellen Auspr√§gung. Man muss f√ľr sich pers√∂nlich immer eine Art "Kosten-Nutzen" Analyse machen bzw. der_die √Ąrzt_in macht das/sollte das machen, bevor er_sie ein Medikament verordnet.

    Am Ende des Tages ist das Ganze immer eine Frage des Leidensdrucks. Wenn man einen krassen Leidensdruck hat, braucht man das MPH und dann muss man auch die m√∂glichen Risiken in Kauf nehmen, weil der Leidensdruck eben √ľber allem steht. Wenn der Leidensdruck nicht so gro√ü ist und man von sich selbst denkt, dass man es auch ohne MPH schaffen k√∂nnte, dann ist es nur vern√ľnftig, das Ganze zu hinterfragen und eventuell auf das MPH zu verzichten.

    Man sollte allerdings auch nicht zu "neurotisch" an die Sache herangehen und sich die wildesten Horrorszenarien ausmalen. Das ist manchmal nicht leicht, aber dazu gehört meines Erachtens auch, dass man nicht jeden Quatsch glaubt, der irgendwo publiziert wird. Andererseits sollte man diese Infos allerdings auch nicht gänzlich ignorieren- kritisch betrachten jedoch schon. Ich stehe dieser Diskussion also eher neutral entgegen . Ich kann beide Standpunkte verstehen, aber vielleicht muss man ja nicht immer gleich mit rollenden Augen vor sich hin seufzen, wenn jemand das diskutieren will, weil er_sie vielleicht einfach Angst hat/unsicher ist.

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