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Diskutiere im Thema dringende frage zu medikinet i d anfangsphase. ich kenne mich nicht mehr im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 38

    dringende frage zu medikinet i d anfangsphase. ich kenne mich nicht mehr

    hallo zusammen,

    ich weiß nicht weiter und brauche dringend einen rat.
    ich nehme seit 9 tagen medikinet, 6 tage 10mg, 0, 0 und seit dem 10, 10,0 und ich bin völlig neben der kappe.

    nach der einnahme, ist es für ca 2 stunden möglich strukruriert zu arbeiten. damit meine ich, das ich wie üblich x tätigkeiten angefangen habe, aber diese strukturiert und fehlerfrei nacheinenander erledigen kann (ich meine die einnahme morgens) , nachteil ist meine lichtempfindlichkeit, die nicht einzudämmende unruhe und das verlassen darauf, dass alles schon richtig sein wird , so das ich es nicht kontrollieren muss. denn das überfordert mich, weil ich denkmäßig auf turbolader stehe und sich die geschwindig keit vervielfacht hat.

    gab auch nichts zu bemängeln, wie ich inzwischen weiß.. ..nach 2 stunden kommt der hammer und ich bin erschlagen von den symptomen, die ich zwar gut kenne, aber nicht in dieser intensität. ich bin derart auffälligt, dass es nicht zu vertuschen ist. konzentration unmöglich, mega zerstreut, lochfraß in gehirn, mir fallen keine begriffe mehr ein, ich verliere den faden , blamiere mich am telefon durch komplette aussetzer, kann 2 und 2 nicht mehr zusammenzählen. als sei ich verblödet und ein nervenbündel.

    die 2. einnahme holt mich nicht mehr da raus. ich werde zwar etwas ruhiger aber brauche für jede aufgabe ne stunde und länger, die ich in 5 minuten erlegigen könnte, als sei ich nicht ganz dicht oder zu blöd dazu.
    ich bekomme angst irgendwelche fragen beantworten zu müssen, oder ein wichtiges gespräch zu führen. es klappt zwar, aber es ist mir nicht bewußt, dass ich es hinbekomme. wie eine maschine spule ich runter, obwohl ich nicht mehr denken kann, ob ich das thema überhaupt noch erfasse. wie fremdgesteuert.

    ich bin unsicher und versuche mich zurückzuziehen. ich denke, ich würde in "normal-fall" verzweifelt sein und vllt sogar rumheulen, aber mir fehlt es an emotion.

    körperliche, anspruchslose tätigkeiten erledige ich mühelos, solange ich nicht angesprochen werde.bewegung tut gut, nur nicht sitzen und kompliziertes zeugs bearbeiten müssen.
    nach 2 stunden dann panik abzudrehen und angst vor noch weiterer verschlimmerung meiner konfusität...wohl rebound, schlimmer als ich die symtome je empfand. fast unerträglicht und trotzdem fühle ich mich taub und gefühllos.

    die heimfahrt autobahn, stau, rushhour ist eine tortur und verlangt mir alles ab. zuhause angekommen gehts weiter mit gezappel, planlosigkeit.bis in die nacht, heute bis 0uhr...ab da war ich wieder ich.

    ich mag in dieser zeit nicht unter fremde menschen gehen, weil ich mich so merkwürdig fühle, vollverschusselt, veliere, vergesse, suche, stolpere...so auffällig bin.meine mitbewohnerin texte ich zu mit meinem wirrwarr, mit meine erlebnissen. mit meiner tochter kann ich nur rumalbern, weil es für mehr nicht reicht. zuhören fehlanzeige...

    wenn mir nicht irgendwer glaubhaft versichert, dass das normal ist in der eingewöhnungphase und alles nach ner weile ganz anders aussieht, will ich das nicht mehr!!!
    . ich bin irgendwer, nur nicht ich und wenn diese eingewöhnung noch lange dauert, weiß wirklich jeder bescheid, inkl vorgesetzter, was folgen haben wird, so wie zur zeit die lage ist. an allen stühlen wird gesägt. ich weiß grad nicht, was ich machen soll. so wie im moment will ich nicht sein, das bin nicht ich. kennt das jemand?

    lotte ratlos

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.275

    AW: dringende frage zu medikinet i d anfangsphase. ich kenne mich nicht mehr

    Hallo,

    So, wie mir das vorgestern von meinem Therapeuten erklärt bekommen habe, sprichst du darauf nicht an....
    Oder es ist überdosiert.
    (Bei mir wirkt Methylphenidat beruhigend, was bei ADHSlern in der richtigen Dosierung der Fall sein sollte, ausser, man spricht gar nicht darauf an.)

    Aber in diesem Zustand macht es sicher keinen Sinn, das Medikament weiter zu nehmen.
    Es soll helfen, nichts anderes.

    Interessanterweise kenne ich solche Probleme gar nicht.
    Ich nehme Concerta und bin schon ziemlich hoch dosiert, sehr lange (also trotz etlicher Dosierungserhöhungen) habe ich praktisch keinen Unterschied bemerkt, bei der jetzigen Dosierung spüre ich zum ersten Mal was. Nebenwirkungen habe ich aber immer noch keine - abgesehen von vermindertem Appetit vielleicht.

    Also, ich würde dir raten, [ ... ] Gelöscht (s. Community-Regeln)
    Viel Glück!
    Geändert von Alex (28.09.2013 um 09:28 Uhr) Grund: s. Edit

  3. #3
    Simönchen

    Gast

    AW: dringende frage zu medikinet i d anfangsphase. ich kenne mich nicht mehr

    jetztaber schreibt:
    Hallo,

    So, wie mir das vorgestern von meinem Therapeuten erklärt bekommen habe, sprichst du darauf nicht an....
    Oder es ist überdosiert.
    (Bei mir wirkt Methylphenidat beruhigend, was bei ADHSlern in der richtigen Dosierung der Fall sein sollte, ausser, man spricht gar nicht darauf an.)

    Aber in diesem Zustand macht es sicher keinen Sinn, das Medikament weiter zu nehmen.
    Es soll helfen, nichts anderes.

    Interessanterweise kenne ich solche Probleme gar nicht.
    Ich nehme Concerta und bin schon ziemlich hoch dosiert, sehr lange (also trotz etlicher Dosierungserhöhungen) habe ich praktisch keinen Unterschied bemerkt, bei der jetzigen Dosierung spüre ich zum ersten Mal was. Nebenwirkungen habe ich aber immer noch keine - abgesehen von vermindertem Appetit vielleicht.

    Also, ich würde dir raten, [ ... ] Gelöscht (s. Community-Regeln)
    Viel Glück!
    Hallo

    Ich würde ehrlich gesagt sehr vorsichtig sein mit Dosierungs- oder sogar Absetzempfehlungen!

    Sowas muss immer mit dem behandelnden Arzt abgesprochen und angepasst werden. Lotte, so wie sich das für mich anhört, sprichst du schon auf das MPH an, aber vielleicht war die Dosis für den Einstieg zuviel? Ich persönlich habe die ersten 4 Wochen 5mg-5mg-0mg genommen und konnte mich so gut daran gewöhnen. Wenn du den Eindruck hast, mehr zu brauchen, wieder mit dem Arzt sprechen - er wird dir bezüglich einer evtl. Steigerung weiterhelfen und dich dabei begleiten. Evtl. brauchst du vielleicht auch wirklich ein anderes Medi, aber das kann man nicht selbst entscheiden.

    Bitte ruf doch bei deinem Arzt an und schildere ihm deine Probleme - vielleicht kann er dir schon am Telefon weiterhelfen. Und falls doch nicht, dann wird er dir aufgrund des starken Leidensdrucks sicherlich schnell einen Termin geben.

    Alles LIebe!

    S.

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.275

    AW: dringende frage zu medikinet i d anfangsphase. ich kenne mich nicht mehr

    Simönchen schreibt:
    Hallo

    Ich würde ehrlich gesagt sehr vorsichtig sein mit Dosierungs- oder sogar Absetzempfehlungen!



    S.
    Hmhmm...

    Ich habe gesagt, niedriger dosieren L-A-S-S-E-N, sprich nicht selber niedriger dosieren; dafür habe ich nie eine Empfehlung abgegeben!

    Edit Alex: Der "Ratschlag" zum Absetzen war als solcher klar formuliert.

    Hier für dich nochmal zum Nachlesen: https://adhs-chaoten.net/posthistory...mpare&p=415928

    ("Versionen vergleichen" klicken)

    [/]


    Zweitens wird man von einem solchen medikament ja nicht abhängig und wenn man es absetzt, treten in der Regel einfach wieder die ADHS Symptome auf, es gibt keine Entzugserscheinungen ---- wieso soll sie das Medikament also noch nehmen, wenn es ihr ohne besser geht?! Ich habe ja nie gesagt, dass sie das nicht auch mit dem Arzt absprechen soll.

    Das entscheidet alleine der Arzt und nicht Mitglieder dieses Forums!
    Geändert von Alex (28.09.2013 um 09:32 Uhr) Grund: s. Edit

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 38

    AW: dringende frage zu medikinet i d anfangsphase. ich kenne mich nicht mehr

    vielen dank für eure antworten.

    es tut mir leid, dass es zu unstimmigkeiten kam, wegen der gutgemeinten ratschläge, besser gesagt, der formulierung derer.

    natürlich werde ich meinen arzt kontaktieren, nur leider kam ich gestern erst viel zu spät vom arbeiten nach hause, wie meistens.
    mir ging es so schlecht, dass ich versucht habe, jmd vom "adhs"-telefon nrw zu erreichen, was aber nicht geklappt hat.
    ich versuche es weiter und bin auch nicht so überfordert im moment, da ich frei habe und mich niemanden, bzw keinen terminen aussetzen muss.

    allerdings, habe ich kein gutes gefühl zu diesem medikament u dessen wirkung auf mich (generell verurteile ich es damit nicht , denn anderen wird es helfen u eine lösung sein)
    ich höre auf mein bauchgefühl, auf das ich mich eigentlich immer verlassen kann.
    meine bereitschaft diesen weg weiter zu gehen, ist nicht mehr positiv belegt und auf der grundlage lässt sich nichts aufbauen.

    ein weiteres problem ist für mich, dass ich mir "entgleisungen" im job nicht erlauben kann, was "ohne" oft schwer zu kontrollieren ist, aber mit medis gefahr läuft mir zu entgleiten.
    es wäre bestimmt der bessere weg, sich eine "kurze auszeit" nehmen zu können und dann etwas "neues" zu probieren. so, war es" too much" für mich.

    ich habe noch keinen plan, wie es weitergeht, denn "wer krank ist" u nicht arbeitsfähig, dem wird in der firma generell nicht geglaubt. gesetz hin oder her, ausbaden muss man es trotzdem.
    jeder arztbesuch muss nachgearbeitet werden und als mutter mit kind kommt man dauernd ins schleudern zwischen job, betreuung und irgendwie funktionieren müssen.

    liebe grüße an euch und es ist toll, dass ihr da seid

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