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Diskutiere im Thema Diagnose fertig, vom Spezialisten mit Medis abgefertig...das war's? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.808
    Blog-Einträge: 40

    AW: Diagnose fertig, vom Spezialisten mit Medis abgefertig...das war's?

    Hallo.

    Wintertag schreibt:
    also das stimmt so nicht
    Frage mal bitte deinen Arzt, unter welchem Schlüssel er die Diagnostik abgerechnet hat bzw. welche konkrete Leistung er der Kasse in Rechnung gestellt hat.

    Jedenfalls nicht als AD(H)S-Erst-Diagnostik bei Erwachsenen.

    Es gibt in der Praxis durchaus auch (allerdings wenig legale) Möglichkeiten, eine AD(H)S-Diagnostik über andere Leistungen der Kasse in Rechnung zu stellen (Beratung, klinisches Interview, ...).

    Das ist für dich erfreulich, hat aber nichts damit zu tun, dass eine gesetzliche Krankenkasse tatsächlich die Diagnostik bezahlen würde.

    Anders ist es allerdings, wenn du privat versichert bist.

    Trotz der ja angeblich in Deutschland nicht vorhandenen Zwei-Klassen-Medizin ändert hier der Status "privat" so einiges.




    LG,
    Alex

  2. #12
    Simönchen

    Gast

    AW: Diagnose fertig, vom Spezialisten mit Medis abgefertig...das war's?

    Hallo zusammen

    Ich kann jetzt nur für mich und Wien sprechen:

    mein Arzt ist einer von 3 AD(H)S-Spezialisten in Wien und er ist Kassenarzt. Meine Diagnostik machte ich bei ihm und mit ihm in seiner Praxis, wozu er sich 3 x fast eine dreiviertel Stunde Zeit genommen hatte. Ich habe zwar eine Privatversicherung, diese hab' ich aber nicht erwähnt. Wieso auch, wenn er Kassenarzt ist. Nun, wo ich medikamentös gut eingestellt bin und nur einmal pro Quartal zur Kontrolle gehe, nimmt er sich jedesmal genausoviel Zeit, wie ich brauche, und ich übertreibe wirklich nicht. Unter einer halben Stunde bin ich nie drin, deshalb auch die monströsen Wartezeiten trotz Termin (ich weiß nun schon, dass ich ein Buch mitbringen muss, weil ich mindestens eine Stunde warte).

    Die Wartezeit in der Praxis nehme ich sehr gerne in Kauf, es spricht eigentlich nur für den Arzt, wenn er sich für jeden Patienten die Zeit nimmt, die er eben braucht. Auch beendet nie er unser Gespräch, sondern ich

    Wenn ich so lese, wie das in Berlin ist, klappt mir echt der Mund auf - das ist ja fürchterlich für jeden Betroffenen!

    Ich glaub' ich kann sagen, ich hatte großes Glück - schon allein deshalb, weil ich ja zufällig zu ihm kam - er war damals die Vertretung meines damaligen Psychiaters (der mir ein "Paniksyndrom" diagnostiziert hatte und mir Cipralex verschrieb... ohne Worte...) und ich wollte eigentlich nur das Cipralex-Rezept dort abholen. War sehr verwundert, als er mich zu sich bat und mich genau schildern ließ, was denn los sei. Ich hatte keinen Termin und das Wartezimmer war voll. Trotzdem saß ich dort geschlagene 40 Minuten und zum Schluss guckte er mich an und fragte ganz vorsichtig: "Ich glaube nicht an ein Paniksyndrom bei Ihnen - würden Sie denn einmal eine AD(H)S-Diagnostik machen wollen?"

    Bin aus allen Wolken gefallen - ich wollt ja nur das Cipralex-Rezept, so ganz eigentlich

    Bin irrsinnig dankbar dafür, wie optimal das bei mir gelaufen ist und dass der Zufall doch manchmal eine große Rolle spielt...

    Nichtsdestotrotz finde ich die Zustände in D, grade das was Alex gepostet hat, unglaublich und mir tun alle Betroffenen leid, die vor sich hinsiechen und quasi keine Perspektive sehen.

    In diesem Sinne alles Liebe und ganz viel Durchhaltevermögen (und Glück!)

    wünscht

    das Simönchen

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 205

    AW: Diagnose fertig, vom Spezialisten mit Medis abgefertig...das war's?

    Hallo eisteezitro,

    Ich würde dem Arzt mehr vertrauen, erstens haben die oft sehr viel Erfahrung, und zweitens kennt er ja deine familie. Und nachdem bei dir ja auch ein Drogenproblem dazu kommt und du wohl gesagt hast hier dass 20 mg nichts helfen bei dir und er sich sicher auch darüber gedanken gemacht hat was für drogen du konsumierst, wird er wohl die dosierung s0 gewählt haben. Letztendlich musst du ja selber trotzdem ausprobieren ob es so passt. Er kann dich ja nicht zwingen, die Mediks zu nehmen so.


    Fpr Therapie musst du einen Antrag stellen, ob er das machen kann, weiss ich nicht.

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 149

    AW: Diagnose fertig, vom Spezialisten mit Medis abgefertig...das war's?

    Also ich habe zu meinen Medikament auch gleich eine ergo Verordnung bekommen. Zusätzlich hat sie mich gleich auf die liste der Gruppentreffen gesetzt. Mich hat man nicht ganz so nur mit Medis abgefertigt. Zum Glück.

  5. #15
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Diagnose fertig, vom Spezialisten mit Medis abgefertig...das war's?

    nein privat versichert bin ich nicht, aber zeigt mein Beispiel doch, dass einem bei einem guten Arzt, so wie Simönchen es ja auch aus Wien beschreibt, auch in Deutschland geholfen wird und zwar als Kassenpatient. Und auch das was Simönchen schreibt, mit dem viel Zeit nehmen und genau prüfen und diagnostizieren, dass war bei mir genauso. Ich wünsche allen anderen, dass sie auch so viel Glück haben und einen guten Arzt finden und dieser dann von den bestehenden Möglichkeiten der Kassenabrechnung auch Gebrauch macht.

    Denn ....
    Alex schreibt:
    Es gibt in der Praxis durchaus auch (allerdings wenig legale) Möglichkeiten, eine AD(H)S-Diagnostik über andere Leistungen der Kasse in Rechnung zu stellen (Beratung, klinisches Interview, ...).
    ... was ist es denn anderes als eine Beratung, ein Mensch kommt dort hin erzählt von seinen Schwierigkeiten im Leben und bittet um Beratung, um diese auch geben zu können muss eine Diagnose gemacht werden, ist doch beim Orthopäden auch nicht anders, der Patient klagt über Schmerzen und der Arzt schaut, woher diese kommen können
    Geändert von Wintertag (30.09.2013 um 23:22 Uhr)

  6. #16
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Diagnose fertig, vom Spezialisten mit Medis abgefertig...das war's?

    OT - ich kann's vergleichen.

    Ja, der Status "Privatpatient" ändert einiges.
    Positiv: Wartezeiten. Die werden je nach Arzt drastisch bis etwas kürzer vor allem logischerweise am Quartalsende (am Quartalsanfang meist nicht).
    Negativ: Du musst bei eher harmlosen Wewehchen höllisch aufpassen dass du keinen Quatsch verkauft bekommst.

    Was sich nicht ändert ist die Qualität der notwendigen medizinischen Leistung bei schweren Krankheiten. Also Krebs und Herzinfarkt werden genau gleich gut oder schlecht behandelt.




    ---
    Zwischen Angel und Tür: Per Telefon und Tapatalk.

  7. #17
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 157

    AW: Diagnose fertig, vom Spezialisten mit Medis abgefertig...das war's?

    ↑ Entschuldigung, dass ich so etwas sage - aber das muss einfach mal raus, da ich mir so sehr wünsche, dass man dieses sarkastisch meinen kann x-D :
    JA!

    eisteezitro schreibt:
    Eine richtige Einstellung gleich mit 30+20+10 zu beginnen, kommt mir auch erstmal viel vor. Habe aber schon öfters 20mg genommen und davon 2-3 /Tag, vielleicht lässt er die Einstellung deshalb direkt weg. Von 10mg merk ich auch rein gar nichts. 20mg gehen 2-3h klar.
    Mir kommt es ein bisschen komisch vor, dass man nicht ein Retard-Präperat genommen hat. Mainstream ist bekanntlich Medikinet adult®. Aber sonst habe ich sowieso den 2.Satz nicht ganz verstanden. ^^
    MPH wirkt 30min nach der Einnahme für viele subjektiv für etwa 4-6h. Die kurze Wirkung ist bei vielen unbeliebt. Daher hat man die Retard-Kapsel erfunden.

    Ja...und nun zu meinem Belangen: krieg ich keine VT? Nicht, dass ich nicht überlebensfähig wäre. Meine Ma unterstüzt mich sehr viel,
    da sie sich seit 30 Jahren mit ADHS beschäftigt aber gut komme ich auch nicht alleine klar...das ist alles ziemlich stressig, anstrengend und zermürbend.
    Also mir hat man direkt keine VT angeboten und ich würde auch nicht direkt nach einer Diagnose dieses erwarten.
    ...außerdem gefällt mir der Name nicht (schon gar nicht, wenn es um Kinder geht) und die Studien darüber auch nicht (jedenfalls die über CBT).*

    Wie schon genannt ist für VT fast immer der Psychologe zuständig. Mit der Psychotherapie bei einem Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie ist sonst etwas anderes gemeint, aber mehr weiß ich auch nicht darüber - ich war nur für 4 Jahre bei einem. ^^
    Aber was genau wünscht du dir von einer VT bzw. wie stellst du dir eine VT vor - was sie sei (oder sein könnte)?

    *btw: Wurde im Bereich ADHS da tatsächlich "Psychotherapie vs. Medikamente"-Studien gemacht? Was zur...?

    eisteezitro schreibt:
    der Arzt ist ein Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Ich dachte da steckt mehr hinter der Behandlung. So ist mir auch nicht gerade geholfen..
    Ist er zufälligerweise auch Kinder- & Jugendpsychiater?

    eisteezitro schreibt:
    Hallo Gretchen,

    Ich glaub du verstehst mich nicht ganz richtig. Es geht mir nicht darum, dass mir irgendwas nicht schnell genug geht und das obwohl ich ziemlich
    ungeduldig bin https://adhs-chaoten.net/images/smilies/004.gif
    rofl. Der Anfang einer Therapie kann nie schnell genug gehen und wer schon mal zusammengebrochen ist müsste es wissen! ^^

    [..] Aber ich wollte mir auch deshalb Hilfe bei einem Arzt&Therapeuten suchen. Meine Ma hat mich jetzt die letzten 24 Jahre durchs Leben gebracht. Wäre schön, wenn ich mir einiges selbst aneignen könnte.
    Ich weiß nicht ob dafür die VT richtig ist. Andererseits ist die VT dafür auch da.

    Jedoch solltest du dich nicht so sehr daran klammern! Es gibt so vieles was man sich in der Zeit bis zur 1ten Therapiesitzung neu selbst aneignen kann.

    Was genau der Punkt ist, weshalb ich nach dem Arztbesuch eher enttäuscht war. Keine aufmunternden Worte,
    Das solltest du auch nicht erwarten. Genau so wie keiner direkt erwartet, dass du aufmunternde Worte zu hören brauchst, damit du dich nicht schlechter fühlst. ^^ Andererseits weiß ich ja nicht was dort genau besprochen und als Ziel gesetzt wurde. Aber: "Keine Sorge! Das klappt schon!"

    keine Erklärungen/Infos über zukünftige Behandlung,
    Es ist der dritte Termin mit etwa einem Monat Abstand zwischen jedem bei einem - sicherlich durch Studien bewiesen - überforderten Arzt in Berlin. So wirklich viel ist da nicht möglich.
    "So traurig es ist: Es ist immer noch so in der Welt, dass man alles selber mit eigenen Händen hinbekommen muss!"

    ganz abgesehen von Zielen usw. Therapie hält er wohl auch nicht für nötig.
    Ziele zu setzen ist ganz schlimm, denn viele wird man sowieso nicht erreichen weil sie:
    - (anfangs) zu hoch gesetzt wurden
    - die Ursachen für die Entstehung noch nicht bekannt sind (z.B. beim Ziel ein Problem zu lösen)
    - verfolgt werden, während der Starpunkt noch gar nicht akzeptiert wurde
    - ...und sonst einen unnötigen Leistungsdruck erzeugen können, (der von anderen problemen wiederum ablenken KANN)
    - ...oder sogar unnötig sind.

    Da du schon mal Erfahrungen mit Drogen hattest mal ein Beispiel: Es gibt viele Drogenabhängige, die dennoch weder körperliche noch gesellschaftlich-einschränkende psychische Probleme haben, die Abstinenz als unabdingbar wichtigtes Ziel setzen. Ein vernünftiger Mensch müsste eigentlich fragen: "Warum?"

    Mit Therapiezielen habe ich's nicht mehr so. Eine Therapie muss helfen! Und kein "OMFG-iCH-MUSS-Unbedingt-dieses-ZIEL-eRReichen-und-zwar-mit-DIESER-Therapie Das-bRingt-extra-Punkte-aLs-weNN-ich-es-DaMit-versuche"-Spiel, wo man immer nur ein bestimmtes Level schaffen möchte obwohl man es auch für später überspringen könnte.

    Hier haste deine Medis, wir sehen uns in 9Wochen...Ja, bin ich genau so weit wie vorhe
    Nö! Du hast die Medis. Diesmal jedoch das 2te oder 3te Mal!- D
    Das ist ein Unterschied als, wenn du es beim 1ten Mal bekommst! ^^
    Nun gut ich bin da etwas heuchlerisch, da ich Psychopharmaka nehme seit ich 14 bin (jetzt rechnet mal aus, das wievielte Mal ich schon ein Rezept bekommen habe). Jedoch waren die Jahre immer so, dass nix davon mir half - nicht einmal dabei, dass ich mit Hilfe holen kann.
    Im Vergleich bist du also viel weiter als viele andere Patienten. ;-)

    Nur das ich mir ordentlich viel MPH geben kann, vielleicht wird das ja auf Dauer etwas ändern. Wobei sogar ich eine Therapie wichtiger finde als Medis...
    Therapie und Medis sollten eigentlich zusammen gehören...

    Es heißt ja nicht umsonst Arz_neimittel.


    Simönchen schreibt:
    [...] Unter einer halben Stunde bin ich nie drin, deshalb auch die monströsen Wartezeiten trotz Termin (ich weiß nun schon, dass ich ein Buch mitbringen muss, weil ich mindestens eine Stunde warte).
    So sehr ich auch Probleme habe einen begleitenden Arzt zu finden. Sie haben alle durchaus ca. 1h Zeit gehabt. Wie Zeit im Wartezimmer ist je nach Lage bei mir 15-30min, selten über 1h (wenn ein Notfall eintritt in der Klinik).
    Andererseits habe ich auch von jemanden gehört, der trotz langer Wartezeiten (bis zum Termin und im Wartezimmer) nur max. 20min Zeit hat, wobei ich bei diesem noch nicht war.

    Es gibt also natürlich wie immer "solche" und "solche" , aber bis jetzt habe ich nur die Erstgenannten gehabt.

    Wenn ich so lese, wie das in Berlin ist, klappt mir echt der Mund auf - das ist ja fürchterlich für jeden Betroffenen!
    Ach so schlimm wie hier kann's nicht sein. ^^ Aber die "Nicht-AD(H)S-Experten" sind hilfsbereit ohne Ende. - Das kann woanders ganz anders sein.

    Ich glaub' ich kann sagen, ich hatte großes Glück - schon allein deshalb, weil ich ja zufällig zu ihm kam - er war damals die Vertretung meines damaligen Psychiaters (der mir ein "Paniksyndrom" diagnostiziert hatte und mir Cipralex verschrieb... ohne Worte...) und ich wollte eigentlich nur das Cipralex-Rezept dort abholen. War sehr verwundert, als er mich zu sich bat und mich genau schildern ließ, was denn los sei. Ich hatte keinen Termin und das Wartezimmer war voll. Trotzdem saß ich dort geschlagene 40 Minuten und zum Schluss guckte er mich an und fragte ganz vorsichtig: "Ich glaube nicht an ein Paniksyndrom bei Ihnen - würden Sie denn einmal eine AD(H)S-Diagnostik machen wollen?"

    Bin aus allen Wolken gefallen - ich wollt ja nur das Cipralex-Rezept, so ganz eigentlich
    Schon gewusst, dass die Probanden in den SSRI-Studien - wo man sehen möchte, wie sehr SSRIs gegen Angststörungen helfen - jeder Zeit Benzodiazepine bekommen durften, falls sie durch die SSRIs Angstgefühle bekommen? xDD
    Das Ergebnis und damit die gesellschaftlich akzeptierte Meinung war, dass SSRIs gegen Angststörungen helfen. Logisch: Man geht zum Arzt -> bekommt SSRIs -> bekommt soviel Angst, dass man fast zusammenklappt -> bekommt Benzos -> Angst wird gelindert!

    Deswegen empfehlen alle ADs bei Angststörungen - Ohne Witz! ^^



    Bin irrsinnig dankbar dafür, wie optimal das bei mir gelaufen ist und dass der Zufall doch manchmal eine große Rolle spielt...
    SCHICKSAAL! :o

    Es hat einen Grund, warum mein Nick "Alea" ist - es hat was damit zu tun, wie das Leben eigentlich (für mich) läuft.
    Nichtsdestotrotz finde ich die Zustände in D, grade das was Alex gepostet hat, unglaublich und mir tun alle Betroffenen leid, die vor sich hinsiechen und quasi keine Perspektive sehen.
    Ach! Das wird noch schlimmer!
    Momentan sind die Leute (oder wenigstens die Lobby-EU) wieder dabei alle [ ... ] Begriff gelöscht (siehe Community-Regeln) zu verbieten und Ritalin® gehört ja auch dazu. ^^
    Gleichzeitig sei der Schulstress unter Lehrer und Schüler gestiegen (in NRW mit G8 auf jeden Fall) und damit der Konsum von [ ... ] Begriff gelöscht (siehe Community-Regeln) . Ebenso sei in letzter Zeit immer mehr Ritalinkritik™ in den Medien zu lesen.
    Wobei ich nicht weiß ob an diesen Dingen wirklich was dran ist oder nur Medienmache ist. Ihr hab's gesagt - nicht ich! ^^

    Es gibt also für viele keinen Grund warum jemand die Ausbildung zum ADHS-Spezialisten freiwillig macht oder gar finanzieren sollte. :-O

    Aber mal schauen wie die Zeiten wirklich werden. Ich weiß nicht ganz wie der allgemeine Blick über die Psychiatrie momentan ist. Viel wird über unfreiwillige Aufnahmen geredet und solle deswegen seine Vollmacht in diesem Fall anderen Leuten geben (lol). Das dies wieder so eine Ami-Sache aus den Ami-Medien ist - wie auch die Ritalinkritik™ - scheint wieder jeder zu vergessen...

    Insofern ist es ganz normal und "in Ordnung" , dass es so schwer ist einen Spezialisten zu finden oder wenigstens hilfreiche Medikamente.
    Geändert von Alex ( 1.10.2013 um 11:11 Uhr) Grund: s. Edit

  8. #18
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 157

    AW: Diagnose fertig, vom Spezialisten mit Medis abgefertig...das war's?

    noubamofi schreibt:
    Hallo eisteezitro,
    Ich würde dem Arzt mehr vertrauen, erstens haben die oft sehr viel Erfahrung, und zweitens kennt er ja deine familie. Und nachdem bei dir ja auch ein Drogenproblem dazu kommt und du wohl gesagt hast hier dass 20 mg nichts helfen bei dir und er sich sicher auch darüber gedanken gemacht hat was für drogen du konsumierst, wird er wohl die dosierung s0 gewählt haben. Letztendlich musst du ja selber trotzdem ausprobieren ob es so passt. Er kann dich ja nicht zwingen, die Mediks zu nehmen so.
    Ja das wäre durchaus eine Erklärung. Bei manchen Drogen oder Toleranz müsste man die Dosierung höher oder niedriger setzen.

    Mir ist jedoch noch nicht so wirklich rüber gekommen ob er momentan oder vor einiger Zeit (welche) Drogen nahm.

    Wildfang schreibt:
    O
    Ja, der Status "Privatpatient" ändert einiges.
    Positiv: Wartezeiten. Die werden je nach Arzt drastisch bis etwas kürzer vor allem logischerweise am Quartalsende (am Quartalsanfang meist nicht).
    Negativ: Du musst bei eher harmlosen Wewehchen höllisch aufpassen dass du keinen Quatsch verkauft bekommst.
    Schon gewusst? Ich bin privat (so in etwa...) -> [........]

    Ich merke absolut gar keinen Unterschied. In der KJP war ich nicht auf einer "Privatstation" und bekam auch nicht mehr Neuroleptika, wenn ich nicht danach gewünscht hätte. In der EP war es anders - aber da bin ich nicht wirklich glücklich geworden.
    Bei den AD(H)S-Spezialisten ist absolut gar nichts zu bemerken. Viele Sprechstundenhelfer verstehen erst beim 3ten Mal, dass man deswegen keine Karte dabei hat, weil man normalerweise ein Formular ausfüllt.

    Nur bei einem Arzt gab es eine spezielle "offene" Sprechstunden für Privatpatienten, für die man sich 1-2 Monate im voraus anmelden muss (?_?), zur einer bestimmten Zeit ein Kärtchen ziehen muss und dennoch die Gefahr hat nicht dran zu kommen. Für Kassenpatienten dauert das Warten noch länger, jedoch wären die ersten Behandlungstermine zur selben Zeit. - Da der Arzt aber ohnehin nicht empfohlen wird, gibt es auch keine bessere Behandlung.

    Bei den Klinikambulanzen meine ich sogar, dass es dort generell keine Unterschiede gibt. Und da sowieso überall alles überfüllt ist...

    Bei der Erstattung der Medikamente hat man natürlich eine andere Geschichte.
    Aber Antipsychotika werden ja auch bei jedem Kassenpatienten übernommen - selbst wenn sie gar keine Psychose haben - also muss es am Patienten liegen! xD (Bevor nun einer kommt: Ich weiß durchaus warum dieses erstattet wird und das andere nicht. Aber das hat etwas mit unserer kra...)

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 214

    AW: Diagnose fertig, vom Spezialisten mit Medis abgefertig...das war's?

    Hallo eisteezitro!

    Wenn Du jetzt noch mehr verunsichert bist, als vor der Erstellung Deines Threads, kann ich das gut nachvollziehen

    Ich habe extrem lange gebraucht, um mich aus meinem eigenen sicheren Mikrokosmos herauszuwagen.
    Wer ausser Dir selbst, sollte wissen, was für Dich gut ist und was nicht.

    Wenn Du grundsätzlich eher passiv bist, so wie ich, rufst Du die notorisch Aktiven auf den Plan, Dir helfen zu wollen/müssen (jaja das liebe Helfersyndrom).
    Man drückt Dir ungefragt eigene Erfahrungen auf und meint es nur gut.
    Mein Problem dabei ist nur, was hilft persönlich weiter?
    Das herauszufinden, dürfte die schwerste Übung sein, ich hab Jahrzehnte dafür gebraucht, ich hoffe Du bist schneller, als ich dabei !

    Wenn Dir Dein Arzt zuwenig Informationen gibt, frag Ihm Löcher in den Bauch, wenn Du Dich das nicht traust, schreib Dir Deine Fragen vorher auf. Wenn Dir die Antworten nicht ausreichen oder missfallen, konfrontiere Dein Gegenüber damit, wenn Du Dich das nicht traust, sei kreativ, finde Deinen Weg.

    Ich habe übrigens ca ein Jahr gebraucht, um meine richtige Medikation einzustellen, inkl. der sozialen Phobie.

    Allerdings hatte ich viel zu viel vom Medikament erwartet, so nach dem Motto, Schalter umlegen und gut iss.
    Das hatte ich mir aus vielen hier gelesenen Threads so zusammengereimt, tja Pustekuchen...

    Der für mich stimmigste Vergleich ist der mit der Brille. Das Medikament (MPH) ist vergleichbar mit einer "Sehhilfe", mehr auch nicht.
    Alle anderen Probleme werden jetzt zwar schärfer abgebildet, aber mehr auch nicht...

    Wie gesagt, das ist nur meine Sicht der Dinge und hat keinen Anspruch auf Irgendwas.

  10. #20
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 676

    AW: Diagnose fertig, vom Spezialisten mit Medis abgefertig...das war's?

    Neben der schon angesprochenen Tatsache, dass die Psychiater eben sehr wenig Geld pro Quartal bekommen, ist es verdammt schwierig überhaupt Psychotherapeuten zu finden, die ADHS behandeln bzw. sich auf die ADHS-Konstitution und typische Folgeprobleme verstehen.

    Etwas leichter ist es noch, Coaching zu finden. Was man aber in aller Regel selber zahlen muss (Ausnahmen bestätigen die Regel).

    Mir ist beispielsweise überhaupt kein Therapeut in Berlin bekannt, der nun direkt ADHS als Schwerpunkt therapeutisch hätte. Das mag in den Selbsthilfegruppen als Geheimtip noch anders aussehen.

    Ich stimme aber zu, dass es eben Mist ist, wenn man zwar eine Diagnostik und auch eine Medikation erhält, dann aber im Regen stehen gelassen wird.

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