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Diskutiere im Thema Dextroamphetamin bei Hypoaktivität im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 64

    Dextroamphetamin bei Hypoaktivität

    Hallo,

    ich hab hier in einem anderen Thread gelesen, dass bei Menschen mit Hypoaktiven Symptomen Dextroamphetamin besser wirken soll. Ich bin (eher) hypoaktiv und nicht wirklich zufrieden mit MPH. Es hilft zwar, aber nur wenig, nehme ich mehr, bin ich sofort überdosiert.
    Deswegen wollte ich fragen, wer Erfahrungen mit Dextroamphetamin hat, wie es zum Wechsel kam, ob ihr euren Arzt selbst drauf angesprochen habt und worin der Unterschied zu MPH liegt.

    Vielen Dank!

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 138

    AW: Dextroamphetamin bei Hypoaktivität

    Eigentlich macht MPH deutlich mehr Antrieb als AMP, ist also für Hypos besser geeignet.
    Manche schreiben ja auch AMP ist "MPH ohne Koffein".
    Während einige die Dexamph nehmen darüber klagen, daß es zwar der Konzentration hilft
    aber der Antrieb nicht so gut stimmuliert wird.

  3. #3
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Dextroamphetamin bei Hypoaktivität

    Hier hilft nur Probieren.....mit dem Arzt sprechen und hören, was er dazu sagt.

    Andere Dinge, die hier mit zu berücksichtigen sind, wären z. B. die Dauer der Einnahme von MPH, die Dosierung etc.

    Es kann passieren, dass man mit MPH noch antriebsärmer werden kann als vorher, da man plötzlich mit MPH sein Leben glas klar sieht und erkennt, was vorher alles passiert ist und schief ging....und das kann auch "lahm" legen, wenn du weisst, was ich meine.

    Ebenso sagen viele ADHS-ler - meistens Hyperaktive - dass sie antriebsloser sind mit MPH als vorher. Aber wenn sie sich vorher 8 Stunden wie wild bewegt haben - zuhause, auf der Arbeit etc - und sich plötzlich "nur noch" 5 Stunden so bewegen, also 3 Stunden weniger, dann meinen sie, dass sie plötzlich müder sind und weniger Antrieb haben. Das ist alles eine Sache der Definierung.

    Gerade ein ADHS-ler hat immer das Gefühl auf der Überholspur zu sein.....wenn dann plötzlich der Motor mit der richtigen PS-Zahl ausgestattet ist, drückt man auf das Gas wie bekloppt und da tut sich nix bzw. weniger als vorher. Dass aber genau DAS die richtige "Medizin" ist für den Körper, dass man sich mal erholen kann und die Müdigkeit als das erkennt, was sie ist, nämlich eine Überforderung unseres Körpers, der nach Ruhe schreit, das interpretieren die meisten als falsch, doof und krank.

    Hiervon sind natürlich diverse Krankheiten, die Müdigkeit hervor rufen, ausgeschlossen. Deshalb ist eine genaue Untersuchung VOR der Medikamenten-Einnahme so wichtig.

    Beschreib doch mal, wenn du magst, was du so unter Hypoaktiv verstehst..... bin auch ein Hypo und hab mich immer wie ne Blöde angestrengt - genau 47 Jahre - so zu sein wie die anderen....leistungsfähig, merkfähig, konzentriert.....das strengt mächtig an und ermüdet im Laufe des Lebens immer mehr.....im schlimmsten Fall, bis man zusammen bricht und wenn keine ADHS-Diagnose besteht, dann ganz besonders, weil man sich dann erst recht für einen Looser etc hält und keine Gründe bzw. Erklärungen hierfür findet.

    Mit MPH wird man dann (im günstigsten Fall) innerlich ruhiger und halt "normal" müde, weil man halt nicht mehr auf der Überholspur ist oder zumindest nicht mehr soooo doll wie vorher. Und dann sagen viele "durch MPH bin ich müder als vorher" oder "ich bin ne Schlaftablette geworden und noch lahmer".

    So ging es mir auch viele viele Monate. Eigentlich erst vor kurzem habe ich gemerkt - nach 10 Monaten MPH - dass ich nicht müder bin als vorher, sondern echt ruhiger und ausgeglichener.

    lg Heike

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 64

    AW: Dextroamphetamin bei Hypoaktivität

    Danke euch beiden für die Beiträge.
    Beschreib doch mal, wenn du magst, was du so unter Hypoaktiv verstehst
    Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, ob ich hyper- oder hypoaktiv bin – ich habe von diesen Unterscheidungen erst über das Forum erfahren und versucht, mich selbst zu kategorisieren.
    Ich finde, ich entspreche beiden Schemata ein bisschen:. Als Kind und Jugendliche habe ich sehr dem Muster des Hyperaktiven (extrovertiert, laut, unruhig) entsprochen, heute würd ich mich eher im Bereich Hypoaktiv einordnen, wobei das dann ja nicht mein „natürliches Wesen“ sondern antrainiertes Verhalten ist. Andererseits: Könnte eine hyperaktive Person sich hypoaktives Verhalten angewöhnen?
    Ich habe täglich Phasen, in der ich mal das eine, mal das andere bin, also entweder extrem laut und raumeinnehmend oder in mich gekehrt und still.
    Entsprechend ist die Wirkung von MPH bei mir manchmal so mal so. Manchmal hilft es mir ungemein, manchmal aber hab ich den Eindruck, davon noch hektischer zu werden und die physischen Nebenwirkungen stark zu spüren. Dabei nehm ich immer dieselbe Dosis (mit Nahrung, ohne Kaffe). Das äußert sich dann ganz konkret darin, dass ich z.B. beim Tippen die Tasten auf der Tastatur nicht so gut treffe oder mich beim Sprechen verhaspel.

    Manche schreiben ja auch AMP ist "MPH ohne Koffein"
    Das klingt für mich perfekt : 0

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 149

    AW: Dextroamphetamin bei Hypoaktivität

    Hi, ich bin der rein hpoaktive typ, kann es aber selbst nicht so gut beschreiben.... ich finde aber diese beiden Seiten, falls ich sie posten darf... sind sehr treffend auf mich beschrieben...

    Hypoaktivität

    sowie

    ADHS-Deutschland - Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ohne Hyperaktivität
    (wenn nicht zu öffnen ist, mir beschiied geben, dann mache ich es anders)

    Bei mir half mph nicht wirklich und Amphetamin/Dexamphetamin wiederum gut.

    Wintersaat schreibt:
    Danke euch beiden für die Beiträge.

    Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, ob ich hyper- oder hypoaktiv bin – ich habe von diesen Unterscheidungen erst über das Forum erfahren und versucht, mich selbst zu kategorisieren.
    Ich finde, ich entspreche beiden Schemata ein bisschen:. Als Kind und Jugendliche habe ich sehr dem Muster des Hyperaktiven (extrovertiert, laut, unruhig) entsprochen, heute würd ich mich eher im Bereich Hypoaktiv einordnen, wobei das dann ja nicht mein „natürliches Wesen“ sondern antrainiertes Verhalten ist. Andererseits: Könnte eine hyperaktive Person sich hypoaktives Verhalten angewöhnen?
    Ich habe täglich Phasen, in der ich mal das eine, mal das andere bin, also entweder extrem laut und raumeinnehmend oder in mich gekehrt und still.
    Entsprechend ist die Wirkung von MPH bei mir manchmal so mal so. Manchmal hilft es mir ungemein, manchmal aber hab ich den Eindruck, davon noch hektischer zu werden und die physischen Nebenwirkungen stark zu spüren. Dabei nehm ich immer dieselbe Dosis (mit Nahrung, ohne Kaffe). Das äußert sich dann ganz konkret darin, dass ich z.B. beim Tippen die Tasten auf der Tastatur nicht so gut treffe oder mich beim Sprechen verhaspel.



    Das klingt für mich perfekt : 0

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 139

    AW: Dextroamphetamin bei Hypoaktivität

    Heike schreibt:
    Es kann passieren, dass man mit MPH noch antriebsärmer werden kann als vorher, da man plötzlich mit MPH sein Leben glas klar sieht und erkennt, was vorher alles passiert ist und schief ging....und das kann auch "lahm" legen, wenn du weisst, was ich meine.

    Ebenso sagen viele ADHS-ler - meistens Hyperaktive - dass sie antriebsloser sind mit MPH als vorher. Aber wenn sie sich vorher 8 Stunden wie wild bewegt haben - zuhause, auf der Arbeit etc - und sich plötzlich "nur noch" 5 Stunden so bewegen, also 3 Stunden weniger, dann meinen sie, dass sie plötzlich müder sind und weniger Antrieb haben. Das ist alles eine Sache der Definierung.


    So ging es mir auch viele viele Monate. Eigentlich erst vor kurzem habe ich gemerkt - nach 10 Monaten MPH - dass ich nicht müder bin als vorher, sondern echt ruhiger und ausgeglichener.
    Genau diese Wirkung habe ich bei DL-Amphetaminsulfat gehabt: passiv, antriebsarm und ruhiggestellt und auch depressiv (Zukunftsangst - wobei ich das eher dem Klinikaufenthalt in der KLH zurechne, denn erst dort habe ich erfahren (müssen) dass ich nicht viel mehr machen kann, als mit ADHS umgehen zu lernen - die Medikation fegt die ADHS-Probleme nicht vollständig weg sondern lindert/reduziert diese nur). Bei Amphetamin hatte ich das Phänomen, dass ich mich in einer Art Apathiezustand befand - mein Bewusstsein war auf irgendeine Stelle im Raum fixiert und ich schob stundenlang Tagträumereien. War das jetzt eine Dissoziation (so wie Dr. Winkler sie definiert) oder war ich einfach nur über- oder unterdosiert?

    Bei MPH ist das ganz anders: MPH wirkt bei mir regelrecht aufputschend - mein Herzschlag beschleunigt sich, ich werde wach, leicht nervös und eine leichte Euphorie macht sich bemerkbar (ich bekomme Lust darauf, irgendwas zu tun - es ist eine Art Vorfreude). Oder um es kurz auszudrücken: MPH wirkt bei mir genauso wie bei den Stinos. Die Frage ist jetzt, ob ein weiterer Einsatz von MPH gerechtfertigt ist - AMP wirkt bei mir überhaupt nicht auf Antrieb (macht mich aber ruhiger), MPH wäre aber in der Tat sinnvoll für dieses Problem.

    Ich fände es durchaus toll, sowohl AMP als auch MPH benutzen zu können - Ersteres für Aufgaben, wo Geduld und Ruhe erforderlich ist und Letzteres für Antrieb und Motivation.

    Was meint ihr?

  7. #7
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 157

    AW: Dextroamphetamin bei Hypoaktivität

    @Oxygen: Bei mir ist es fast genau so - nur umgekehrt mit MPH. Wobei ersteres ich gewaltig bei Neuroleptika kenne. (Ob MPH eher das Dopamin am Ende runter drosselt und das die Symptome hervorruft/lindert - oder weil die NLs am Ende die Dopamin-Produktion ankurbelt? hmm..)

    Ich habe es noch! - Unglaublich! oO
    http://www.devcogneuro.com/Publications/ADD.pdf

    Hier steht soweit ich verstanden habe, dass ADSler öfters MPH-Non-Responder sind und mehr auf Amphetamine reagieren, während bei ADHD es öfters umgekehrt ist.
    Das bedeutet aber natürlich nicht, dass MPH nie bei ADSler funktioniert oder das überhaupt das jeweils andere dann nicht wirkt.

    Bedeutet also schlichtweg: Ausprobieren! Who knows?
    Geändert von Aleã ( 1.10.2013 um 04:04 Uhr)

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 149

    AW: Dextroamphetamin bei Hypoaktivität

    Erfahrung bei mph nicht wirklich hilfreich, außer u.a. das plötzliche Zuhören können und nicht das völlig durcheinandergewürfelete Sätze von sich geben..extrem springen in den den Themen.. und eine Konversation etwas besser führen können....
    umgestiegen ca. 8 Jahre später erfolgreich auf Amph Sulfat fühlte mich wacher, frischer, schneller etc. wie ein neuer Mensch, hatte aber nur den Vergleich zu gar keinem Medikament sowie MPH fast nur positiv alles v.a. im Vergleich zum MPH.
    Habe nun zu Attentin gewechselt und sehe erneut eine Steigerung und sehe nun alles noch klarer, antriebsstärker etc. Natürlich bin ich noch immer ich und keine andere Person geworden... Bin jedoch noch ganz am Anfang. Stelle fest, dass meine Tagträume weniger werden und eine nie vorhandene gewisse Struktur, so lange ich sie so nennen darf, plötzlich "etwas"... existiert. Trotzdem, bei mir als hypo, sind auf jeden Fall Amph die richtige Wahl. Jeder Körper reagiert individuell, so sieht es auch mit der Dosierung sowie logischerweise mit der Medikation aus. Ich kenne auch hypos die besser auf mph reagieren.
    Oxygen schreibt:
    Genau diese Wirkung habe ich bei DL-Amphetaminsulfat gehabt: passiv, antriebsarm und ruhiggestellt und auch depressiv (Zukunftsangst - wobei ich das eher dem Klinikaufenthalt in der KLH zurechne, denn erst dort habe ich erfahren (müssen) dass ich nicht viel mehr machen kann, als mit ADHS umgehen zu lernen - die Medikation fegt die ADHS-Probleme nicht vollständig weg sondern lindert/reduziert diese nur). Bei Amphetamin hatte ich das Phänomen, dass ich mich in einer Art Apathiezustand befand - mein Bewusstsein war auf irgendeine Stelle im Raum fixiert und ich schob stundenlang Tagträumereien. War das jetzt eine Dissoziation (so wie Dr. Winkler sie definiert) oder war ich einfach nur über- oder unterdosiert?

    Bei MPH ist das ganz anders: MPH wirkt bei mir regelrecht aufputschend - mein Herzschlag beschleunigt sich, ich werde wach, leicht nervös und eine leichte Euphorie macht sich bemerkbar (ich bekomme Lust darauf, irgendwas zu tun - es ist eine Art Vorfreude). Oder um es kurz auszudrücken: MPH wirkt bei mir genauso wie bei den Stinos. Die Frage ist jetzt, ob ein weiterer Einsatz von MPH gerechtfertigt ist - AMP wirkt bei mir überhaupt nicht auf Antrieb (macht mich aber ruhiger), MPH wäre aber in der Tat sinnvoll für dieses Problem.

    Ich fände es durchaus toll, sowohl AMP als auch MPH benutzen zu können - Ersteres für Aufgaben, wo Geduld und Ruhe erforderlich ist und Letzteres für Antrieb und Motivation.

    Was meint ihr?

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 234

    AW: Dextroamphetamin bei Hypoaktivität

    Berliner schreibt:
    Während einige die Dexamph nehmen darüber klagen, daß es zwar der Konzentration hilft
    aber der Antrieb nicht so gut stimmuliert wird.

    Ich bin vorwiegend Hypo und ich kann von meiner Seite aus bestätigen, dass Dexamph. so gut wie gar nicht auf den Antrieb Einfluss nimmt. Bei MPH war das anders. Da gab es den oft beschrieben an und aus Effekt, der einem ganz deutlich zeigt, jetzt kannst du loslegen. Dafür ist der "Aus-Effekt" bzw. der Rebound relativ häftig.

    Es müsste ein Medikament geben, dass ähnlich wirkt wie Alkohol. Das steigert bei mir Konzentration, hemmt Gedankenkarusell, nimmt Ängste, bringt Antrieb und Fähigkeiten, die in einem Schlummern, werden verfügbar. Und nein, dass ist keine Einbildung...

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: Dextroamphetamin bei Hypoaktivität

    Berliner schreibt:
    Eigentlich macht MPH deutlich mehr Antrieb als AMP.
    Stimulanzien wirken, wenn sie richtig eingestellt sind, antriebsneutral. Eher sogar leicht beruhigend, entspannend, antriebsmindernd, leicht müde machend als antriebssteigernd, mehr als .

    Ganz falsch ist die Aussage trotzdem nicht. In leichten Überdosierungen wirkt Mph tatsächlich antriebssteigernder als Amphetamin. Oder negativ ausgedrückt: In leichten Überdosierungen produziert Mph auch mehr Nebenwirkungen als Amphetamin.

    Eine Antriebssteigerung aus Amphetamin herauszubekommen gestaltet sich bei einem ADHSler sehr schwierig, es sei denn, man dosiert deutlich über. Ist die Überdosierung wiederum zu deutlich, steigt zwar der Blutdruck, aber auch die Schlappheit.

    Ist eine Antriebssteigerung erwünscht, man will Stimulanzien jedoch nicht überdosieren, kommt man um eine Kombination mit einem AD nicht herum. Die Krux an der Sache: Die meisten AD, insbesondere jene, die auf den Serotoninspiegel wirken, wirken bei ADHSler nicht antriebssteigernd.

    Oder anders ausgedrückt: Ist eine Antriebssteigerung ausdrücklich erwünscht, etwa bei einer schweren Depression, ist man als ADHSler meist erstmal in den Arsch gekniffen.

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