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Diskutiere im Thema Metylphenidat auch ohne Rebounds? Gleichmäßige Wirkung? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 1

    Metylphenidat auch ohne Rebounds? Gleichmäßige Wirkung?

    Hi,

    ich würde gerne von Leuten lesen, die Metylphenidat nehmen und keinerlei Probleme damit haben. Keine Rebounds oder sonstige Nebenwirkungen.
    Ich nehme Medikinet adult 10 mg ab und zu ein und es hilft mir nach 20 Minuten bis vllt 1,5 h. Allerdings nicht immer gleichmäßig. Währenddessen geht es mir ganz gut und ich habe Zuversicht kann mich super konzentrieren und mich super unterhalten. Allerdings geht es mir umso schlechter, wenn die Wirkung nachlässt. Ich bin gereizt, meistens depressiv und vergesslich/verplant. Sobald der zweite Schub der Tablette wirkt, lassen die Nebenwirkungen etwas nach, bin aber nicht sicher ob es daran liegt. Allerdings wirkt der zweite Schub nicht gut. Mir geht es also nur ab der 20. Minute bis 1,5 oder höchstens 2h gut. Aus diesem grund nehme ich die Tabletten nicht regelmäßig ein. Nur wenn ich den Tag über Zeit für mich alleine habe oder zu speziellen Prüfungstagen an der Uni oder zum lernen an besonders lernintensiven Tagen. Mein Neurologe hat mir die Tabletten verschrieben, weil ich ihn darum gebeten habe.
    Ich weiß es ist keine hohe Menge, die ich zu mir nehme. Meint ihr ich nehme eine zu geringe Menge ein, liegt es daran, dass der zweite Schub nicht richtig wirkt oder dass der erste Schub so schnell nachlässt ? Muss ich für mich die richtige Dosierung finden und vielleicht unretardiertes Metylphenidat ausprobieren um den Rebounds entgegenzuwirken? Gibt es Leute bei denen es einfach nur gut wirkt? Welche die auch Probleme mit den Rebounds hatten und jetzt keinerlei Probleme haben? Kann mir jemand Hoffnung machen? Denn es wirkt bei mir, nur nicht gleichmäßig und der Rebound ist zu krass, sodass ich eher unter dem Medikament leide, als dass es mir gut tut.

    Mir fällt das Schreiben nicht leicht, ich habe mir Mühe gegeben den Text nicht so chaotisch zu schreiben. Unter Metylphenidat wäre mir das sicher leichter gefallen.

    Freue mich auf eure Antworten

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Metylphenidat auch ohne Rebounds? Gleichmäßige Wirkung?

    Hallo Benutzer123,

    es wäre sehr schön, wenn Du im Vorstellungsbereich für neue Mitglieder erst einmal ein bißchen was von Dir erzählen würdest.

    Eine offizielle Diagnose hast Du nicht? Auf welcher Grundlage hat Dir dann dein Neurologe MPH verschrieben?

    Alles Gute
    loekoe

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 271

    AW: Metylphenidat auch ohne Rebounds? Gleichmäßige Wirkung?

    Wie nimmst Du es ein? Nüchtern oder nach einer Mahlzeit?

    Ich nehme es meistens nur nach einer ordentlichen Mahlzeit, habe aber trotzdem die von dir beschriebenen Effekte und keine gleichmäßige Retardwirkung über Stunden.
    Trotzdem empfinde ich es mit Mahlzeiten (auch im Rebound) deutlich angenehmer als mit leerem Bauch

  4. #4
    Simönchen

    Gast

    AW: Metylphenidat auch ohne Rebounds? Gleichmäßige Wirkung?

    Hallo

    In der Medi-einstellungsphase hatte ich auch ca. 8-10 Wochen unret. MPH - der Rebound äußerte sich bei mir in extremer Müdigkeit bis hin zum einschlafen im Sitzen, daraufhin bin ich auf Amphetaminkapseln umgestiegen und habe seitdem keinerlei Rebound mehr. Wenn ich sehr viel lernen muss, nehme ich aufgrund des stärkeren Hyperfocus fast nur Ritalin und ich habe festgestellt, dass 5 mg Amphetamin am morgen jeglichen Rebound aufheben, selbst wenn man dann tagsüber Ritalin nimmt.

    Echt angenehm

    s.
    Geändert von Simönchen (17.09.2013 um 23:20 Uhr) Grund: ZUsatz

  5. #5
    pero

    Gast

    AW: Metylphenidat auch ohne Rebounds? Gleichmäßige Wirkung?

    ich würde gerne von Leuten lesen, die Metylphenidat nehmen und keinerlei Probleme damit haben. Keine Rebounds oder sonstige Nebenwirkungen.
    Das habe ich erst seid ich von Medikinet adult auf Ritalin LA gewechselt habe.
    Laut meinem Arzt liegt das an der anderen Freisetzung der 2. Wirkstoffdosis.

    Medikinet adult ist für mich nicht wirklich zum empfehlen, leider aber das einzige mit Zulassung für Erwachsene MPH Medikament.

    LG
    pero

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 417

    AW: Metylphenidat auch ohne Rebounds? Gleichmäßige Wirkung?

    Lieber Benutzer123,

    wenn ich das Wenige was Du von Dir geschrieben hast richtig verstehe, hat ein Neurologe Dir aus Gefälligkeit MPH verschrieben. Ohne ADHS-Diagnose? Wenn ich das richtig verstanden habe (in dem Fall erspare ich mir jetzt die Meinung über den Arzt), dann könnte das Nachfolgende auf Dich zutreffen (alles was ich hier schreibe ist laienhafte Fachsimpelei und keinesfalls durch eine fundierte Diagnose eines Fachmanns zu ersetzen):

    Es ist möglich, dass Du gar keine ADHS hast.

    Die Wirkung von MPH ist dann bei Dir unspezifisch, im Gegensatz zur spezifischen Wirkung bei einem ADHS-sie. Zur Erklärung von spezifisch/unspezifisch (für Details bitte Literatur suchen und studieren, das hier ist nur grob):
    bei einem ADHS-sie "dockt" das MPH an den Dopamin-Rezeptoren an und sorgt dafür, dass genügend Dopamin am synaptischen Spalt verfügbar ist, das muss man sich vorstellen wie ein "Schlüssel-ins-Schloss-Prinzip". Bei einem Nicht-ADHS-sie wirkt es sozusagen "nach dem Gießkannen-Prinzip" aufputschend, etwa so wie Alkohol auf alle Körperzellen wirkt und die Membranpermeabilität beeinflusst.

    Das würde bedeuten, dass MPH bei Dir eben kurzfristig zu einer "Mobilisierung" führt und Du danach wieder "ins Loch fällst". Das wird um so heftiger, je mehr Du nimmst. Und das hat mit einem "rebound" nichts zu tun, das ist eher ein "Kater nach Drogenkonsum".

    Du schreibst, dass Du bei Dir ADHS vermutest. Dann suche Dir doch am besten einen Fachmann und verifiziere das, anstatt mit einem Betäubungsmittel herumzuexperimentieren. Damit tust Du Dir selbst einen großen Gefallen.

    Sollte das was ich schreibe alles nicht zutreffen weil Du doch eine Diagnose hast oder Deine Medikation doch irgendwie von einem fachlich qualifizierten Arzt gesteuert wird (momentan liest es sich in Deinem Beitrag wie "Jugend forscht"), dann entschuldige bitte meine direkten Worte, aber zum Teil liegt das dann daran, dass Du Dich vielleicht nicht deutlich genug erklärt hast.

    LG
    habis

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