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Diskutiere im Thema Veränderungen durch MPH (Methylphenidat) / Ritalin im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 90

    Daumen runter Veränderungen durch MPH (Methylphenidat) / Ritalin

    Hallo,

    obwohl ich froh war ,endlich Antworten auf meine Problem gefunden zu haben, und die Einnahme von Stimulanzen sehr schnell eine innere Ruhe einkehren ließ, haben sich viel Fragen gestellt:

    Wie wäre mein Leben verlaufen, wenn ich als Kind schon die Diagnose bekommen hätte?
    Hätte mein Leben einen ganz andren Verlauf genommen?
    Hätte ich einen anderen beruflichen Weg eingeschlagen?
    Wer bin ich denn jetzt, die -wie sie vorher war, oder mit "stimulanzen"?
    Also bei mir ging's es da ein paar Wochen ganz schön rund und ich bin in eine richtige Persönlichkeitskrise gerutscht.

    Kennt das jemand?

    LG
    Fruehlingsmo(tte)

  2. #2
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 258

    AW: Veränderungen durch MPH (Methylphenidat) / Ritalin

    Hallo Frühlingsmotte,

    ohne Dir jetzt weiterhelfen, d.h. auf Deine Frage antworten zu können, habe ich eine Frage an Dich:

    Was hat denn die Medikamenteneinnahme bei Dir verändert.?

    Ich habe ja den Ritalinversuch noch vor mir ..

    Liebe Grüße

    pingpong

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: Veränderungen durch MPH (Methylphenidat) / Ritalin

    Fruehlingsmo schreibt:
    Also bei mir ging's es da ein paar Wochen ganz schön rund und ich bin in eine richtige Persönlichkeitskrise gerutscht.

    Kennt das jemand?

    LG
    Fruehlingsmo(tte)


    Ha, was heisst da a paar Wuchen.

    I glaub so langsam, des ischd a lebenslange Krise.

    Heidanei.

    Jupp, ich gehöre zu den ADSlern, die die Wirkung von Stimulanzien als dramatisch empfinden.

    Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.

    Jetzt stellt sich, ernsthaft betrachtet, die Frage, was ist vorzuziehen, 34 Jahre Nacht oder 1 Jahr gelegentlich Tag.

    Woiss i ned, wirklich, ha noi.

    Der Dämmerzustand hatte seine Vorteile, i drück mi sehr undeutlich aus, weiss des aber grad ed anderst rüberzubringen.

    Mir fällt bei dem Thema Stimulanzien eigentlich immer bloss Nietzsche ein: "Habe heute wieder eine neue Erkenntnis gewonnen. Aber das meiste will ich ja gar nicht wissen. Und nur zu diesem Preis halte ich es überhaupt aus."

    Ernsthafte Persönlichkeitskrise nach Stimulanzieneinsatz, jupp, Frühlingsmotte, i dät sagen ja, deutlichst vorhanden(*).

    Heidanei.




    (*) Es gibt übrigens ein vorzügliches Buch zu diesem Thema - Identitätskrise nach Stimulanzieneinsatz - Sari Solden, "Journeys through ADDulthood", jupp, a selten dämlicher Titel und leider wie alle wesentlichen Veröffentlichungen zu unserm Thema, gibt`s des bloss auf Englisch, amerikanisch, um genau zum sei, heidanei.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 90

    AW: Veränderungen durch MPH (Methylphenidat) / Ritalin

    Hallo Eiselein,

    da bin ich ja beruhigt! wie du siehst hab ich die letzten Jahre ziemlich alleine an meinen Problemen herumgebastelt. Nach dem Buch werde ich mich mal um umschauen, danke für den Tip.
    So wie ich dich verstehe, ziehst du es vor keine Medikamente zu nehmen?
    Also ich würde keinen Tag tauschen wollen und keinesfalss auch nur einen Tag ohne Stimulanzen leben wollen,- dazu gesagt ich bin auf Naturprodukte umgestiegen, Enzyme, Grüntee... -aber das gehört net hierhin.
    Meine Lebensqualität ist von 25 auf 100% gestiegen!

    LG
    Fruehlingsmo(tte)

  5. #5
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    AW: Veränderungen durch MPH (Methylphenidat) / Ritalin

    Hallo Früehlingsmo.
    Bei mir waren die ersten 3 Monate die reinste Hölle
    ich wuste nicht mehr was und wer ich war ich habe mein ganzes Leben in Frage gestellt.So schlimme Depressionen hatte ich noch nie zu allem Überfluss kam dann auch noch ein Burnout .Die letzten4Wochen geht es aber wieder aufwärtz.Mein Arzt hat mir Bad Bramsted emfohlen.Ich hoffe mal das die Krankenkasse keine zicken macht

    L G molli
    P.S erzähl doch mal was von den Naturproduckten würde mich brennend interessieren
    Geändert von molli (29.10.2009 um 19:03 Uhr) Grund: hab was vergessen

  6. #6
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    AW: Veränderungen durch MPH (Methylphenidat) / Ritalin

    Hallo Frühlingsmotte, hallo Molli,

    warum seid ihr durch Ritalin in eine solche Selbstwert-Krise geraten?
    Ich bin im Moment (siehe meine vorherigen posts) - ohne Ritalin- in einer Selbstwertkrise

    Liegt das am Medikament selbst? Oder daran dass ihr Euch der Probleme durchs Ritalin bewusster wurdet?

    Gruß pingpong

  7. #7
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    AW: Veränderungen durch MPH (Methylphenidat) / Ritalin

    Hey pinpong,

    Durch Ritalin war ich plötzlich so, wie ich es immer sein wollte,- also leistungs und aufnahmefähig ..-.aber nicht konnte.

    Mir wurde auf einmal bewusst, was die Jahre vorher -bei mir waren das fast 36- schief gelaufen ist. Bei mir stellte sich die Frage: wer bin ich, die mit ADHS oder die "ohne" .

    schwierig zu erklären, vielleicht kann' jemand anderes besser?

    Fruehlingsmo(tte)

  8. #8
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    AW: Veränderungen durch MPH (Methylphenidat) / Ritalin

    Danke Frühlingsmotte,

    Du hast das gut erklärt .. ich konnte es jedenfalls gut nachvollziehen, was Du meinst.

    Vielleicht hilft es Dir: was war kannst Du sowieso nicht mehr ändern und es ist doch toll, dass das Ritalin bei Dir so positive Auswirkungen hat.
    Alle Anteile sind in Dir: die mit und die ohne Ritalin; der Mensch ist ja nichts statisches ..

    Sag´mal : in den Nebenwirkungen steht "vermehrte Reizbarkeit" ; das ist ja gerade etwas, was mir Probleme macht: meine vermehrte Reizbarkeit.
    Hatte das Ritalin bei Dir auch diese Nebenwirkung?
    Wieviel Millgramm Ritalin nimmst Du denn?

    Gruß von pingpong

  9. #9
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    AW: Veränderungen durch MPH (Methylphenidat) / Ritalin

    Hey pingpong, schön dass du mich verstehst, ja vielleicht sollten sich meine gutenAnteile erst so spät entwickeln... warum auch immer???( manchmal kann ich sogar schon darüber schmunzeln- )...

    Also, z.zt bin ich ja auf alternative Medizin umgestiegen, aber als ich noch Ritalin nahm, (die Dosis weiß ich nicht mehr), war ich nicht vermehrt reizbar. Ich sag mal so: meine Reizbarkeit war mit Ritalin endlich weg! Aber :ich hatte einen ziemlichen Reboundeffekt, beim Nachlassen der Wirkung, so nach 4 Stunden , dann war ich aggressiv, das hab ich mit meinen Alternativmedis nicht.

    Gruß
    Fruehlingsmo(tte)

  10. #10
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    AW: Veränderungen durch MPH (Methylphenidat) / Ritalin

    Hi Motte,

    ich kann Dich sehr gut verstehen. dieses Gefühl "einen an der Waffel zu haben", anders zu sein ... soviel verschwendete Zeit, weil man sich nur mit hohem Aufwand konzentrieren kann etc pp.

    Aber wenn ich in Deinen posts gelesen habe, hat es anscheinend im Beruf nicht so gravierende Auswirkungen gehabt wie bei mir .. sei froh ..

    Darf ich mal fragen, welche alternativen Medikamente (bzw. Substanzen) Du nimmst?
    Ich bin ja - ohne Ritalin ausprobiert zu haben- imm ernoch auf der Suche nach einer alternativen medikamentösen Hilfe

    Gruß pingpong

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