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Diskutiere im Thema Welche ADHS-Symptome *kann* die ADHS-Medikation lindern und welche nicht? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 139

    AW: Welche ADHS-Symptome *kann* die ADHS-Medikation lindern und welche nicht?

    Heike schreibt:
    Hallo Oxygen,

    Was mich aber auch sehr interessiert: Die allgemeinen Aussagen wie "es hat nichts gewirkt" sind immer sehr ungenau.

    Vielleicht hast du auch "nur" einen Einnahmefehler gemacht? Oder viel zu schnell/langsam hoch- oder runter dosiert? Oder viel Kaffee oder Ziggis zu dir genommen, was die Wirkung sehr beeinflussen kann.

    Weisst du, ich habe selbst lernen müssen, am eigenen Körper, dass wirklich zuerst ALLES andere ausgeschlossen sein muss, bevor man MPH/Amphetamin zu sich nimmt und meint, dass keinerlei Wirkung da ist.
    Was meinst du mit "Alles andere ausgeschlossen" - meinst du damit nur, dass man keine anderen Psychopharmaka nehmen sollte, wenn man MPH/Amphe einnimmt oder auch Alles andere? (z.B. Komorbiditäten, Umweltfaktoren, Blutwerte etc.)

    Zur Dosierung: einige haben ja schon gesagt, dass die gewünschte Wirkung nicht eintritt, wenn die Dosis zu hoch oder zu niedrig ist. Ich bekam bis zu 6ml Amphetaminsulfat in der KLH und fühlte mich nach wenigen Tag so, als wäre ich ruhiggestellt. War die Dosis jetzt zu hoch oder zu niedrig???
    Geändert von Oxygen (12.08.2013 um 12:03 Uhr)

  2. #12
    Kopfkino deluxe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 678

    AW: Welche ADHS-Symptome *kann* die ADHS-Medikation lindern und welche nicht?

    Oxygen schreibt:
    Was meinst du mit "Alles andere ausgeschlossen" - meinst du damit nur, dass man keine anderen Psychopharmaka nehmen sollte,
    wenn man MPH/Amphe einnimmt oder auch Alles andere? (z.B. Komorbiditäten, Umweltfaktoren, Blutwerte etc.)
    Ich denke, Heike meint damit, dass Du ausschließen solltest, ob Du z. B. Probleme mit der Schilddrüse usw. hast.

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 222

    AW: Welche ADHS-Symptome *kann* die ADHS-Medikation lindern und welche nicht?

    sind Antriebssteigerung, Motivation, Wachheit und körperliche Energie ebenfalls erwünschte Wirkungen oder ist es Missbrauch, wenn solche Wirkungen entstehen? I
    Antriebssteigernd wirkt es bei mir auch, wenn die Wirkung wieder nachlässt...schätze die Impulsivität kommt dann einfach wieder durch. Und klar bin ich besser drauf, wenn ich zehn Seiten am Stück lesen konnte...das motiviert.

    Missbrauch, ist das glaube ich nicht. Ich halte MPH auch schwer zu missbrauchen, denn sobald ich überdosiere fühle ich mich zwar gut, kann mich aber wieder auf nichts konzentrieren...d.h. ich werde mich davor hüten zuviel zu nehmen.

    Wachheit & Co. kommt wahrscheinlich auch von der Kreislauf anregenden Wirkung. Ich hatte z. B. sehr niedrigen Blutdruck, was eigentlich besser ist als zu hoher, aber jetzt kann ich z. B. Hitze viel besser verkraften und komme morgens auch viel schneller in Schwung.

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 139

    AW: Welche ADHS-Symptome *kann* die ADHS-Medikation lindern und welche nicht?

    sorryforthat schreibt:
    Antriebssteigernd wirkt es bei mir auch, wenn die Wirkung wieder nachlässt...schätze die Impulsivität kommt dann einfach wieder durch. Und klar bin ich besser drauf, wenn ich zehn Seiten am Stück lesen konnte...das motiviert.

    Missbrauch, ist das glaube ich nicht. Ich halte MPH auch schwer zu missbrauchen, denn sobald ich überdosiere fühle ich mich zwar gut, kann mich aber wieder auf nichts konzentrieren...d.h. ich werde mich davor hüten zuviel zu nehmen.

    Wachheit & Co. kommt wahrscheinlich auch von der Kreislauf anregenden Wirkung. Ich hatte z. B. sehr niedrigen Blutdruck, was eigentlich besser ist als zu hoher, aber jetzt kann ich z. B. Hitze viel besser verkraften und komme morgens auch viel schneller in Schwung.
    Noch bis vor Kurzem erhoffte ich mir eine antriebssteigernde und motivierende Wirkung von Amphetamin... um dann feststellen, dass es mich beruhigt. Ich habe Amphetamin auch einmal missbräuchlich konsumiert (aus Neugier) und die Dosen, die ich zu mir genommen habe waren wohl viel höher (es war Straßenspeed) - auch da wurde ich beruhigt anstatt aufgeputscht zu sein (hatte aber dennoch Nervosität, Schwitzen und Mundtrockenheit - wahrscheinlich wegen der zu hohen Dosis).

    Jetzt überlege ich mir Amphetamin für Aufgaben zu verwenden, wo Ruhe und Durchhaltevermögen erforderlich sind und Methylphenidat für Motivation und Antrieb. Ist das so in Ordnung?

  5. #15
    Holdibaldi

    Gast

    AW: Welche ADHS-Symptome *kann* die ADHS-Medikation lindern und welche nicht?

    Hallo Heike,

    Heike schreibt:
    Und ich habe auch den Fehler gemacht, dass ich echt dachte, MPH etc müsste doch genauso wirken wie Speed. Pustekuchen. Die Wirkung von MPH ist irgendwann so "normal", dass man echt denkt, dass es nicht mehr wirkt. Dabei ist die Wirkung subtil und nicht mehr besonders auffallend.
    Dem stimme ich zu. Die Wirkung ist nicht problemlösend, sie kann aber zur Lösung der Probleme wahrscheinlich (entscheidend) beitragen.

    Ich bin gerade noch in der Einstellungsphase mit MPH, bei mir ist eine Wirkung erkennbar, sofern die Dosierung passt. Ich spüre dann nach ca. 45 Minuten, dass der Herzschlag etwas kräftiger wird (stört beim Einschlafen unter MPH leider sehr) und der Blutdruck steigt auch messbar an, jeweils beide Werte um 10-15.

    Sonst geht nur der Appetit zurück, gelegentliche Mundtrockenheit ist auch der Fall. Soweit zu den bei mir vorhandenen Nebenwirkungen.
    Die Wirkung selbst ist für mich am ehesten dann ersichtlich, wenn ich zuvor besonders unter gedanklicher Wirrnis litt, was bei mir meist mit einer labilen Grundstimmung und sehr hohen Reizempfindlichkeit einher geht.

    Diese klassischen ADS-Symptome verschwinden (bei richtiger Dosierung) fast vollständig, was z.T. eine große Entlastung bedeutet. Es kostet mich dann weiterhin Überwindung, mit der Arbeit organisiert zu beginnen, allerdings fällt das natürlich beträchtlich leichter, wenn man nicht gegen tausende wirrer Gedanken ankämpfen muss. Dies kann meine Grundstimmung positiv beeinflussen, was aber wohl mehr durch die Tatsache der plötzlichen inneren Ruhe und weniger vom Medikament selbst bedingt ist.

    Beispiel: Es kann sein, dass ich für eine Hausarbeit eine Kantlektüre lese und dabei ständig in frühkindliche Erinnerungen abdrifte (keine traumatischen, einfache Bilder und vermeintliche Eindrücke, die ich damals hatte), die mich emotional voll in Anspruch nehmen. Dabei ist theoretisch meine gesamte Erinnerungspalette abrufbar; ich will die Bilder nicht, denn sie stören ja meine Arbeit, aber sie drängen sich einfach auf.

    Dieser Wahnsinn hört auf, wenn das Medikament so wirkt, wie es soll. Jedenfalls bei mir.

    Viele Grüße,

    Holdi

  6. #16
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Welche ADHS-Symptome *kann* die ADHS-Medikation lindern und welche nicht?

    Ilka1973 schreibt:
    Ich denke, Heike meint damit, dass Du ausschließen solltest, ob Du z. B. Probleme mit der Schilddrüse usw. hast.
    Danke Ilka....alles beantwortet.

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Welche ADHS-Symptome *kann* die ADHS-Medikation lindern und welche nicht?

    Oxygen schreibt:
    Also ich beschäftige mich seit fast einem Jahr intensiver mit ADHS und bekomme langsam das Gefühl, dass Stimulanzien bei ADHSlern wie Antipsychotika wirken sollten
    - also Gedanken und Gefühle ordnen. Habe ich das richtig verstanden?

    zum Thema "Beruhigung": sind Antriebssteigerung, Motivation, Wachheit und körperliche Energie ebenfalls erwünschte Wirkungen oder ist es Missbrauch, wenn solche Wirkungen entstehen? In einem solchen Fall wäre es dann wohl Missbrauch, wenn ich Ritalin nehme und kein Missbrauch wenn ich Amphetamin nehme?

    Oxygen

    Nein, nicht unbedingt.

    Man geht inzwischen davon aus, dass das Gehirn wie ein Orchester ist. Es spielt Musik. Bei ADHSlern gibt es nun ein paar Geiger, die bei der Vorstellung einpennen. Sie gehen sehr schnell in einen Zustand, in dem sie runterfahren. Der Trommler im Orchester haut nun ordentlich auf die Kacke, damit die Geiger spielen, das geht dabei dem Violinisten auf den Senkel, der bei jedem Zwischenruf aus dem Publikum einen Diskord spielt. Der Dirigent springt dabei zwischen allen Instrumenten hin und her, versucht das Chaos zu ordnen, wird aber ständig abgelenkt weil etwas Neues passiert. Er kann sich kaum konzentrieren, weil die Trommler die Geiger ständig wecken wollen, die Violinisten ständig Diskorde spielen und der Chor aufeinmal beginnt Tanzeinlagen zu spielen.

    Die Medikamente wirken nun so, als würde man dem gesamten Chor einen ordentlichen Espresso verpassen. Die Geiger pennen nicht mehr ein, deswegen müssen die Trommler sie nicht mehr wecken. Die Zwischenrufe aus dem Publikum werden nicht mehr gehört, weil das Orchester laut und harmonisch genug spielt, dass das Publikum sie nicht mehr machen muss. Die Violinisten sind zufrieden und der Chor wartet nun brav darauf, "Nessun Dorma" singen zu dürfen.


    Kurz gesagt, dadurch, dass die Stimulanz einen Teil des Gehirns aufweckt, muss der Rest nicht mehr kompensieren. Wir kennen inzwischen Forschung, die zeigt, dass Teile des Hirns in einen Schlafzustand kommen, in unter 30s bei ADHSlern. Ein Normalo braucht dafür 15 Minuten.

  8. #18
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Welche ADHS-Symptome *kann* die ADHS-Medikation lindern und welche nicht?

    Oxygen schreibt:

    Jetzt überlege ich mir Amphetamin für Aufgaben zu verwenden, wo Ruhe und Durchhaltevermögen erforderlich sind und Methylphenidat für Motivation und Antrieb. Ist das so in Ordnung?
    Puh....ich glaube, es gibt hier wenige, die beides nehmen. Die Ärzte wollen das wohl nicht so gerne. Diese Idee hatte ich auch schon mal. Hab mich aber nicht so recht getraut meinen Arzt zu fragen, weil ich schon überglücklich darüber bin, dass er mir auf Privatrezept off-label unretadiertes MPH aufschreibt. Das war für mich schon wie Weihnachten und Ostern zusammen

    Aber nen Test will ich schon mal wagen.....mal gucken, wann ich den Mumm habe, das mal anzusprechen beim Doc

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 139

    AW: Welche ADHS-Symptome *kann* die ADHS-Medikation lindern und welche nicht?

    Heike schreibt:
    Puh....ich glaube, es gibt hier wenige, die beides nehmen. Die Ärzte wollen das wohl nicht so gerne.
    Die Frage ist ja nicht, ob die Ärzte das gerne sehen, sondern ob IHR bzw. ein vernunftbegabter ADHSler es akzeptabel finden würde, Stimulanzien für einen solchen Zweck zu verwenden - deswegen auch die Frage bzgl. Missbrauch. (soll jetzt nicht als Diskrimination gegen "unvernünftige" ADHSler verstanden werden)

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 138

    AW: Welche ADHS-Symptome *kann* die ADHS-Medikation lindern und welche nicht?

    Hallo,

    ersteinmal danke für deinen umfassenden Symptombericht der von dem ich alles komplett auf mich spiegeln könnte.

    Erfahrungen mit den meisten der von dir genannten Medikamente habe ich auch bereits sammeln dürfen (Außnahmen sind Amphetaminsulfat und Imipramin, stattdessen noch bestimmte Antidepressiva wie Venlafaxin, Paroxetin oder Citalopram).
    Im Moment nehme ich nichts ein, da sich leider kein positver Effekt einstellen wollte. An sich sollte sich z.B. Bupropion (Elontril) antriebssteigernd wirken währen die verschiedenen Methylphenidatpräparate den Nebel im Kopf lichten damit die geistige Fokussierung realisiert werden kann. Ich muss an dieser Stelle auch sagen, dass es mir mit Medikinet adult kurzfristig besser ging (anfangs eine leichte "Stimulation" und dann eine etwas verbesserte Wachheit - als ob ich etwas mehr "da" wäre - zeitlich leider auf ca. 2 Stunden begrenzt) aber auch hier gab es dann Nebenwirkungen welche die kurzfristige Verbesserung nicht rechtfertigten (ich habe hier sehr lange verschiedenste Dosen und Wartezeiten ausprobiert - aber leider stets mir letztendlich unbefriedigenden Ergebnissen).
    Da sich gegenwärtig wohl mal wieder eine depressive Episode einschleicht werde ich nun wohl wieder auf Antidepressiva zurückgreifen, welche sowohl in den Serotinin- als auch den Noradrenalinhaushalt eingreifen.
    Du schreibst ja selbst, dass du große Probleme mit deinem Antrieb hast - hier wird häufig zusätzlich zu einem Stimulanz ein entsprechendes Antidepressiva eingesetzt (entweder mit Noradrenalinkomponente oder auch Elontril/Bupropion). Bei mir könnte damals Venlafaxin etwas geholfen haben, allerdings erst ab einer Dosis von 225 mg bzw. 300 mg. Ich kann mich aber ehrlich gesagt nicht wirklich daran erinnern - nur, dass ich es irgendwie hinbekommen hab in dieser Zeit meine Diplomarbeit fertig zu bekommen (was mir vorher so gut wie ausgeschlossen erschien).

    Oxygen schreibt:
    1.) Wie sollte sie primär wirken? Wachmachend oder dämpfend? Stimulierend oder beruhigend? Mit "stimulierend" meine ich nicht die Rauschzustände, wie sie bei den Stinos auftreten, wenn sie Stimulanzien einnehmen, sondern Motivation, Antriebssteigerung, körperliche Energie (keine Kraftlosigkeit) und dergleichen.
    Sie sollten so wirken das sie den Leidensdruck des Patienten minimieren. Es gibt z.B. sowohl sedierende als auch antriebssteigernde Medikamente die verschrieben werden können (aber da hast du sicher auch schon einiges durch). Wie so oft ist die empfundene Wirkung aber individuell. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden (nach wie vor) viele Mittel verschrieben obgleich eine zu erwartende Verbesserung nicht sicher ist - muss man testen, eine Weile konsumieren und hoffen das der Motor läuft. Die Forschung ist (offiziell) noch nicht so weit und die P-Industrie will auch gut leben (sorry, es ist schon ziemlich heftig was da abläuft - aber wir alle wollen auch, dass wir irgendwie (über)lebensfähig sind oder werden bzw. zumindest darauf hoffen).
    Zurück zum Thema: wenn du Reizüberflutet bist, dann sollten die Medikamente deine Filterleistung "korrigieren", fehlt dir der Antrieb, dann sollten sie dir ein Stück weit "Energie" liefern etc. Wie so oft geschrieben ist ADHS nicht ADHS und ADS nicht ADS. Es steckt viel mehr darin und häufig verstecken sich eben auch jede Menge Komorbitäten darin welche sich dann noch stärker auf das Bild der "AD(H)S" auswirken aber erstmal getrennt betrachtet und behandelt werden sollten (habe ich gelesen).

    Oxygen schreibt:
    2.) Sollte sich die Aufmerksamkeit nach Außen (also die Geschehnisse in der Umgebung) richten oder auf eine bestimmte Aufgabe konzentrieren?
    Je nach Fall - für mich beides. Solltest du zu viel in deinem Innenleben "leben" dann ist die Außrichtung nach außen willkommen. Wenn du den Fokus nicht halten kannst aber sowiso schon immer Außenaufmerksamkeit hast, dann natürlich verstärkte Konzentration auf eine Sache.
    Für mich sprechend wäre es wünschenswert würde dies passieren. Ich bin ständig mit mir selbst und meinem Innenleben beschäftigt und nehme dazu noch Fetzen der Außenwelt wahr (von allem irgendwie ein bisschen aber nichts richtiges während ich ständig mein Innenleben scanne und versuche mich "richtig" zu verhalten. Die Aufmerksamkeit nach außen zu richten und einfach wahrzunehmen und zu erleben ohne (über)emotional zu werten und mich selbst ständig zu fühlen wäre wirklich eine Traumvorstellung für mich.

    Hm, da ich immer mal wieder vergesse was ich noch schreiben wollte schließe ich erstmal hier ab.

    Alles Gute
    Chaoticus

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