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Diskutiere im Thema Fluoxetin im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #51
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: Fluoxetin

    @ Neitzsche, wie kommst du mit Patienten zusammen. Beruflich oder privat?
    Beruflich, bin Krankenpfleger.

    genau, krankgeschrieben sein ist oft auch nicht besser...aber arbeiten mit Depressionen ist absolut hammer hart!
    Kenn ich. Ich werd Zuhause auch nur kränker. Ist auch immer ein schmaler Grad zwischen Arbeitsfähigkeit und Arbeitsunfähigkeit.

  2. #52
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: Fluoxetin

    Andicool schreibt:
    Alle reden aber immer davon, dass die AD Wirkung erst nach Wochen einsetzt.

    Aber keiner, dass 2 Wochen überstarke NW eine Indikation zum Absetzen darstellen. Gibt es denn jemanden, der das Flux. 2 Wochen mit schlimmsten NW eingenommen hat, und dann wars gut`?
    Extrem starke negative NW stellen sehr wohl eine Indikation zum Absetzen dar! Ob objektiv die Nachteile zu den Vorteilen der zu erwartenden Wirkung überwiegen (oder es eben subjektiv ist und man aushalten sollte), KANN eben leider nur der Arzt mit dem jeweiligen Patienten gemeinsam entscheiden...

    Ich persönlich würde es versuchen vorzeitig zu meinem Arzt zu gehen, wenns sein muss als “Notfall“,wenn ich zu heftig an den NW leide!!! Denn “leiden“ sollte ein Depressiver nicht noch zusätzlich!

    LG Emely

  3. #53
    Ist hier zuhause

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    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Fluoxetin

    Die gesteigerte Unruhe am Morgen ist aber hier denke ich zumindest keine NW, sondern eine (noch) nicht eingesetzte Wirkung.

  4. #54
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Fluoxetin

    @Andicool: Bei Fluoxetin kann ich nichts zu den Nebenwirkungen sagen, bei Cipralex waren sie bei mir, bis auf eine Mundtrockenheit nach 3 Wochen weg, das berichten auch Bekannte vom Citalopram und von Zymbalta. Beim Venlafaxin hatte ich - bis auf Schlafstörungen durch eine falsche Einnahmeverordnung anfangs - gar keine Nebenwirkungen, da sagt man aber auch, die Nebenwirkungen gehen nach ein paar Wochen weg. Eine Freundin von mir bekommt jetzt Venlafaxin gegen Migräne, die hatte die ersten drei Tage solche Schwindelattacken, dass sie das Medikament sofort wieder abgesetzt hat. Das wurde allerdings auch vom Hausarzt verordnet, der sich meiner Erfahrung nach in der Regel nicht wirklich gut mit Psychopharmaka auskennt...Ich hab ihr jetzt dringend empfohlen, einen Facharzt aufzusuchen, sie ist immerhin privat versichert.

    Insofern denke ich, sollte man wirklich die ersten drei Wochen durchhalten und notfalls die Nebenwirkungen mit anderen Medikamenten ausgeleichen. Haben sich die Nebenwirkungen nach 3 bis 6 Wochen nciht zum Erträglichen gewandelt, würde auch ich das Medikament wechseln wollen.

  5. #55
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 340

    AW: Fluoxetin

    Ich selbst habe das Fluoxetin über Jahre hochdosiert eingenommen.

    Diese Art von NW hatte ich überhaupt nicht, das soll natürlich nicht der Maßstab sein, aber ich hab weder selbst die Erfahrung gemacht, noch jetzt von jemandem anders vor Augen, dass NW erst stark, über Wochen, da sind, und dann einfach verschwinden.

    Daher rühren meine Zweifel, ob so eine Weitereinnahme sinnvoll ist.

  6. #56
    Wohnt hier

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    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: Fluoxetin

    Diese Art von NW hatte ich überhaupt nicht, das soll natürlich nicht der Maßstab sein, aber ich hab weder selbst die Erfahrung gemacht, noch jetzt von jemandem anders vor Augen, dass NW erst stark, über Wochen, da sind, und dann einfach verschwinden.
    Die Antriebssteigerung ist ja auch im engeren Sinne keine Nebenwirkung, sondern gewünschter Effekt gegen depressive Antriebsarmut.

    Wenn ich aber innerlich eh schon unruhig bin, nehm ich u.U. diese spezielle Art Antriebssteigerung als gesteigerte Unruhe war. So ist es beispielsweise bei mir. Setzt dann die eigentliche antidepressive Wirkung ein überschatten andere Wirkweisen des Medikamentes die Unruhe. Ich beispielsweise reagiere auf Ssri's ja nach 2-3 Wochen komplett anders als gewünscht. Und zwar mit Lethargie, Schlafsucht und Emotionslosigkeit. Warum? Das weiß Gott allein. Auch die Psychiater in meiner Klinik konnten mir das nicht erklären. Dafür kennt man die tatsächlichen Vorgänge am synaptischen Spalt zu wenig. Genauso wie die Gegenregulationsmechanismen des Gehirns.

    Es gibt aber Überlegungen wonach die Blockade der Wiederaufnahme an den Rezeptoren und die damit verbundene Erhöhung der Serotoninkonzentration im synaptischen Spalt in Einzelfällen dazu führen, dass Serotonin an anderer Stellen vermehrt abgebaut und auch weniger ausgeschüttet wird. Die Folge wäre eine chemisch erzeugter Serotoninmangel und eine Verstärkung der depressiven Symptome.

    Stammt nicht aus meiner Feder. Hab das gelesen und meine Dienstärzre gefragt. Die waren zwar zu der These blank, konnten es aber auch nicht ausschließen.

    Ich jedenfalls häng die Ssri nach dem Fluoxetinversuch an den Nagel, da ich scheinbar nicht gut darauf anspreche.

  7. #57
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 340

    AW: Fluoxetin

    Das hat jetzt nix mit Mustang u. seinen Schwierigkeiten zu tun.

    Ich hatte weder Wirkung noch Nebenwirkung, außer viel Genudel beim Sex.

    Stehe da grundsätzlich kritisch gegenüber.

    Verstehe Deine Erklärung, aber dann wiederum nicht so genau, warum ich bei dem Problem der inneren Unruhe auch noch mit Antriebssteigerung arbeiten möchte.

    Verstehe Dich aber so, dass die antriebssteigernde Wirkung dann bei Eintritt die innere Unruhe überdeckt. Für mich trotzdem ein merkwürdiges Konstrukt.

  8. #58
    Wohnt hier

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    AW: Fluoxetin

    Die Antriebssteigerung tritt in der Regel noch vor der eigentlichen Antidepressiven Wirkung ein. D.h. Antrieb ist schonmal gesteigert, die Depression aber noch keinen Pups besser.

    Die eigentliche antidepressive Wirkung tritt erst nach ein paar Wochen ein.

    Wenn die innere Unruhe in einer agitierten Depression begründet ist, dann wird sie erst besser wenn die antidepressive Wirkung des Medikamts die Depression abmildert. Das dauert aber. Und vorher ist man noch unruhiger.

    Wenn die innere Unruhe nicht im Rahmen einer Depression auftritt, wird sie durch das Medikament auch langfristig nicht besser.

    Verstehe Deine Erklärung, aber dann wiederum nicht so genau, warum ich bei dem Problem der inneren Unruhe auch noch mit Antriebssteigerung arbeiten möchte.
    Das ist auch im Grunde nicht so. Antriebssteigernde AD gibst Du i.R. nur Leuten mit vermindertem Antrieb. Auch bei Leuten mit Suizidalität ist man da vorsichtig.

    Warum Mustang ein antriebssteigerndes AD kriegt, musst Du seinen Psychiater fragen.

    Meiner verschreibts, weil ihm nix besseres einfällt und er insgeheim hofft, dass ich statt ADHS doch ne Depression hab. Was weiß denn ich.

  9. #59
    Ist hier zuhause

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    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Fluoxetin

    Andicool schreibt:

    Verstehe Deine Erklärung, aber dann wiederum nicht so genau, warum ich bei dem Problem der inneren Unruhe auch noch mit Antriebssteigerung arbeiten möchte.
    Das hat mich auch gewundert, aber ich bin ja auch kein Arzt/Neurologe.

  10. #60
    moonstone

    Gast

    AW: Fluoxetin

    Mustang 68 schreibt:
    So, ich mach mal nen eigenen Thread auf. Ich nehme Fluoxetin jetzt 1 Woche. Bin auf 20 mg, mir geht's aber grad wieder schlechter, bin am Morgen extrem nervös und wach um 5-6 auf und kann nicht mehr pennen..
    Bei mir war´s eher umgekehrt. Anfangs hat mir das Fluoxetin richtig gut geholfen. Nach ca. drei Wochen wurde ich davon gar nicht mehr richtig wach und fühlte mich nahezu den ganzen Tag über müde :-( Da sieht man mal, wie unterschiedlich die Menschen auf ein- und dasselbe Arzneimittel reagieren.....

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