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Diskutiere im Thema Medi machen aus ADHSlern keine Normalos im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Medi machen aus ADHSlern keine Normalos

    Weniger Appetit kann ich unterschreiben. Aber nur während Ritalin wirkt. Danach futter ich wieder wie verrückt^^ Keine sorge, Gewicht ist absolut normal.

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 340

    AW: Medi machen aus ADHSlern keine Normalos

    Hey Sweet,

    gib doch mal nen link zu Deiner These mit der mph-Dopamin-Theorie.

    ALLE psychotropen Substanzen müssen die Blut-Hirn-Schranke überwinden können. Aber das trifft doch keine Aussagen darüber, ob etwas überall oder punktuell wirkt.

    Kokain z.B. aktiviert ja auch nicht alle Hirn-Areale gleichmäßig.

  3. #23
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Medi machen aus ADHSlern keine Normalos

    Just Juts schreibt:
    Aber die Depression die mit MPH deutlicher spürbar ist, führt auch zu einer Antriebsminderung.

    Hi Just Justs,

    den Satz finde ich absolut passend. Ich hab irgendwie immer nach den richtigen Worten gesucht, um das so beschreiben zu können. Nun brauche ich nicht mehr zu suchen, danke dir

    lg Heike

  4. #24
    Prinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 826

    AW: Medi machen aus ADHSlern keine Normalos

    Heike schreibt:
    Hi Just Justs,

    den Satz finde ich absolut passend. Ich hab irgendwie immer nach den richtigen Worten gesucht, um das so beschreiben zu können. Nun brauche ich nicht mehr zu suchen, danke dir

    lg Heike

    Danke Heike

  5. #25
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Medi machen aus ADHSlern keine Normalos

    Ähem um noch mal zum eigentichen Thema zurück zu kommen, dass Medis aus ADHS-len keine Normalos machen.....

    Was ich glaube ich niemals verstehen werde ist, dass ein Mensch, der weiss, dass er eine Erkrankung hat die unheilbar ist, immer und immer wieder versucht - und das schon zwanghaft - "normal" zu werden. Das kann nicht gut gehen.

    Dass man seine Erkrankung nicht wieder los wird, ist mal klar. Statt dann mit seiner Krankheit "Frieden" zu schliessen und für sich die besten Strategien entwickelt um so gut wie möglich damit klar zu kommen, bedauern sich die meisten selbst und fühlen sich als Opfer......und machen damit alles noch schlimmer... für sich und für ihre Umwelt. Nur was bringt das? Rein gar nichts. Im Gegenteil.

    Medis sollen helfen, dem jeweiligen Menschen die Chance geben, besser im Leben klar zu kommen falls erforderlich. Aber was normal und was unnormal ist.....auweia wer entscheidet das überhaupt?

  6. #26
    Prinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 826

    AW: Medi machen aus ADHSlern keine Normalos

    Heike, da gebe ich Dir Recht. Es ist eine unheilbare Krankheit. Da gibt es nicht zu beschönigen oder gar zu verschweigen. Das gute ist aber: Man fühlt sich (meistens ) nicht krank.

    Der Mensch ist nun mal ein Herdentier und demnach ist es nur normal das er dazu gehören will. Dazugehören heißt eben auch mit der Masse schwimmen zu wollen und eben angepaßt zu sein.

    Es ist auch immer dei Frage was für eine Umwelt ich habe. Ist man mir wohlwollend gegenüber eingestellt, kann ich mit ADHS auch gut leben, den der Zwang oder allein schon der Wunsch mich anpassen zu müssen ist nicht mehr so groß.

    Ist meine Umwelt aber mir feindlich gegenüber eingestellt so ist es natürlich klar das ich zu dieser Gruppe dazugehören will. Ob es gut ist für mich oder gesund sei noch mal dahingestellt. Bis ich die Mechanismen verstanden habe und dann in der Leben bin mich zu emanzipieren kann es noch eine Weile dauern und selbst danach ist der Wunsch normal zu sein ja auch erst mal nicht weg.

    Dann kommt, denke ich, noch hinzu, daß das Leben als ADHSler so manch eine Einschränkung mit sich bringt, die einen auch so manches Mal frustriert. Wenn man sich dann vorstellt das es immer so bleiben soll (Dramatisierung!!), kommt ganz klar der Gedanke auf: *Verdammte ***eiße, warum kann ich nicht einfach normal sein!*

    Aber ich glaube auch das es einfach ein Entwicklungsprozess ist. Das Zweifeln, das Fragen, das mit sich hadern gehört halt auch dazu um seinen Frieden mit dem ADHS zu schließen.

    Und ein Forum wie dieses ist ein guter Anlaufpunkt um zu sehen: Hey es gibt noch andere die so sind wie ich!
    Der nächste Schritt wird eine SHG sein und irgendwann ist man so in der Materie drin, das es einem gar nichts mehr ausmacht und man sogar über sich selber lachen kann.

  7. #27
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Medi machen aus ADHSlern keine Normalos

    Just Juts schreibt:
    Es ist auch immer dei Frage was für eine Umwelt ich habe. Ist man mir wohlwollend gegenüber eingestellt, kann ich mit ADHS auch gut leben, den der Zwang oder allein schon der Wunsch mich anpassen zu müssen ist nicht mehr so groß.

    Ist meine Umwelt aber mir feindlich gegenüber eingestellt so ist es natürlich klar das ich zu dieser Gruppe dazugehören will. Ob es gut ist für mich oder gesund sei noch mal dahingestellt. Bis ich die Mechanismen verstanden habe und dann in der Leben bin mich zu emanzipieren kann es noch eine Weile dauern und selbst danach ist der Wunsch normal zu sein ja auch erst mal nicht weg.

    Irgendwie hab ich noch nie einen Zwang gespürt, dass ich mich anpassen muss oder gar den Wunsch danach gehabt.

    Hm...wenn meine Umwelt mir feindlich gegenüber eingestellt ist, dann will ich doch nicht mit dazu gehören!! Ich versuche zu verstehen, warum man mir feindlich gegenüber eingestellt ist und akzeptiere jeden Grund, sei er noch so banal oder blöd. Ob ich dann mit dieser Gruppe weiterhin Kontakt haben möchte, kann ich dann immer noch entscheiden, aber ich will dann nicht unbedingt dazugehören. Wenn es mir gut tut, dann ja. Wenn nicht, dann nicht.

    Was ich immer so schade finde ist, dass die meisten Menschen immer nur die Unterschiede zu sich und anderen Menschen sehen und das dann als Gut oder Schlecht bewerten.
    Wäre es nicht viel schöner, wenn die selbe Gruppe von Menschen die Gemeinsamkeiten suchen würde anstatt immer nur auf das Unterschiedliche zu schauen, was dann automatisch als "Nichtgutsein" oder als ein "Du gehörst nicht zu uns" beurteilt wird?

    Ich weiss.....Wunschdenken.....

    Ob es nun jemand glaubt oder nicht.....ich habe diverse unheilbaren Autoimmunerkrankungen plus ADS und ich habe noch niemals gedacht "Sch....das soll jetzt ewig so bleiben?" und ich werde niemals "normal". Ich hab immer "Danke" gesagt, dass es ein Arzt fest gestellt hat und ich etwas tun konnte, weil das Kind nun einen Namen hat. Einen Namen, den man nicht mehr los wird. Akzeptiert und Punkt. Ändern kann ich eh nix daran, nur meine Sichtweise und Einstellung.

    Hm....ich glaube ich bin irgendwie pervers oder?

  8. #28
    Lysander

    Gast

    AW: Medi machen aus ADHSlern keine Normalos

    Nö, nicht pervers. Sonst wäre ich es ja auch.

    Äh, bin ich pervers?

  9. #29
    Prinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 826

    AW: Medi machen aus ADHSlern keine Normalos

    Nee pervers nicht, eher zeugt das von einem gesunden Selbstvertrauen. Leider haben viele ADHSler auch eine PTBS, die das Sebstvertrauen dauerhaft geschädigt hat. Da ist es nicht leicht gegen an zu kommen.

    Ich habe immer den Wunsch verspürt dazu gehören zu wollen, allerdings auch gemerkt das ich nicht bin wie die anderen. Dann kam die ADHS Diagnose und auf einmal hatte ich ein Erklärungsmuster und fühlte ich mich nicht mehr schuldig. Mir wurde mehr und mehr klar, das mein Gehirn ein Problem hat, gegen das ich nichts machen kann.

    Das ist einerseits Befreiend gewesen und andererseits auch deprimierend, den ich wußte auf einmal das ich eben nie dazu gehören werde.

    Auch glaube ich, das wenn ein Mensch in seinem Leben nur Ablehnung auf Grund seines Verhaltens zu spüren bekommen hat, es den Wunsch dazugehören zu wollen nur noch steigert. Oder aber man sucht sich eine andere (Sub-) Kultur, da gehört man aber auch wieder dazu. Oder aber man wird Eremit und lebt als Selbstversorger allein im Wald

  10. #30
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Medi machen aus ADHSlern keine Normalos

    Lysander schreibt:
    Nö, nicht pervers. Sonst wäre ich es ja auch.

    Äh, bin ich pervers?

    Lysander....du wohnst in Köln....da hab ich auch noch bis vor 1,5 Jahren gewohnt.....vielleicht haben wir uns gegenseitig angesteckt??? Durch die Luft

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