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Diskutiere im Thema Medikamente und Auto fahren im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 36

    Medikamente und Auto fahren

    Hallo Zusammen,

    ich nehme Medikenet adult habe mir vom Arzt auch eine Bescheinigung ausstellen lassen das ich dieses Medikament nehme.

    Ich habe nämlich gehört dass bei einer polizeilichen Kontrolle wenn man auf Drogen getestet wird und dieser positiv anschlägt das man nicht mehr weiterfahren darf.

    Hat jemand diesbezüglich schon Erfahrungen gemacht?
    Wird eine solche Bescheinigung anerkannt bei einer Kontrolle?
    Schlägt ein Drogentest positiv an auf Medikenet?
    Muss ich die Bescheinigung "erneuern" lassen nach einem bestimmten Zeitraum?



    lg

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: Medikente Autofahren

    Ein Urin-Drogen-Schnelltest schlägt unter Umständen bei Medikinet auf Amphetamine an. Du kannst aber den Urintest verweigern und Dir Blut abnehmen lassen. Im Blut lässt sich Medikinet nämlich von Amphetaminen unterscheiden. Dann sollte es mit Deiner Bescheinigung auch ok gehen. (Keine Gehwähr)

    Wer auf Nummer sicher gehen will, fragt bei der Führerscheinstelle prophylaktisch nach. Ggf. musst Du dann aber zu TÜV oder Dekra um die Fahrtauglichkeit überprüfen zu lassen.

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 295

    AW: Medikente Autofahren

    Bitte Suchfunktion nutzen, es gibt eine Menge Threads zu dem Thema.
    Prophylaktisch bei der Führerscheinstelle anrufen und die Herren dort noch freiwillig in Kenntnis setzen? Schlechte Idee. Wie gesagt, in den anderen Threads stehen viele nützliche Infos dazu.

  4. #4
    ErichW

    Gast

    AW: Medikente Autofahren

    Flammschwert schreibt:
    Schlechte Idee
    Die Untertreibung des Tages

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: Medikente Autofahren

    Prophylaktisch bei der Führerscheinstelle anrufen und die Herren dort noch freiwillig in Kenntnis setzen? Schlechte Idee.
    Speziell dazu hab ich mit der Suchfunktion nichts gefunden. Mein Interesse ist aber ernsthaft. Was kann passieren, wenn ich bei der Führerscheinstelle nachfrag? Immerhin mach ich ja mit der Einnahme eines Arzneimittels nichts Verbotenes. Ich stelle mir im schlimmsten Fall vor, dass die mich zu nem Fahreignungstest schicken. Und wenn ich den dann bestanden hab, fahr ich künftig mit reinem Gewissen und ohne Schiss vor der nächsten Kontrolle.

    Ich stell mir auch mal den Worst-Case vor. Ich kläre es nicht mit der Behörde ab. Ich bau nen Unfall. Der Gutachter stellt fest, dass ich ohne BTM wahrscheinlich besser reagiert hätte. Dann ist die Kacke am dampfen und ich kann schauen wie ich nachweise, dass der Gutachter Unrecht hat.

    Ernsthaft. Bin ich zu naiv? Oder zu spießig geworden? Habt ihr selbst schon Erfahrungen mit den Behörden gemacht?

  6. #6
    ErichW

    Gast

    AW: Medikente Autofahren

    Nietzsche schreibt:
    Der Gutachter stellt fest, dass ich ohne BTM wahrscheinlich besser reagiert hätte. Dann ist die Kacke am dampfen und ich kann schauen wie ich nachweise, dass der Gutachter Unrecht hat.
    Also wenn ein Gutachter mit Recht feststellt, dass ein diagnostizierter ADHSler mit MPH schlechter fährt also ohne, dann würde mal ganz pauschal die Diagnose, auf jeden Fall die Medikation als fachlich fragwürdig ansehen. Natürlich gibt es immer die Sonderfälle, wo es ganz anders ist als bei der Mehrheit. Aber gerade beim Thema Autofahren kenne ich persönlich nur Leute, die eindeutig besser mit MPH fahren als ohne. Das wird ja auch durch mittlerweile etliche Studien bestätigt.

    Jeder Autofahrer ist vor Fahrtantritt verpflichtet sich von seiner Fahrtüchtigkeit zu überzeugen. Wenn er ohne MPH schlechter fährt als mit, dann ist er von der Rechtslage her praktisch gezwungen unter MPH zu fahren, ansonsten würde man ihm das bei einem Unfall zum Vorwurf machen. Das gilt für viele andere Medikamente genauso.

    Grundsätzlich fährt jeder auf eigenes Risiko. Zu dem Risiko kann auch gehören, kontrolliert zu werden und nachweisen zu müssen, dass man das MPH berechtigt bzw. sogar notwendig einnimmt. Eine Bestätigung im Auto kann dafür hilfreich sein. Es würde aber bei einem Unfall trotzdem geprüft werden, ob der Fahrer sich richtig verhalten hat.

    Wenn jemand zur Behörde marschiert und (ich übertreibe etwas) erzählt, dass er/sie etwas gaga ist und deswegen Medikamente braucht und er/sie wollte mal nur hören, ob alles in Ordnung ist und gerne eine Bestätigung für alle Fälle haben, dann erzeugt er/sie ggf. das Problem erst, das er/sie vermeiden möchte. Der normale Beamte hört erstmal, dass da jemand ist, der normalerweise nicht Autofahren kann, der dass nur mit diesem merkwürdigen, übel beleumundeten Medikament kann. Er ist dann praktisch gezwungen, das Schlimmste anzumehmen und wird vorsorglich grundsätzlich die Fahreignung in Frage stellen.

    Man stelle sich das dann plastisch mit einem verwuselten, hibbeligen oder transusigen Kandidaten vor. Vielleicht auch noch jemanden mit Wortfindungsstörungen oder jemanden, der stark dazu neigt, sich sprachlich zu verzetteln. Was ja bei ADHS nicht unbedingt selten ist.

    Es gibt den schönen Spruch: Gehe nie zu deinem Fürst, wenn du nicht gerufen wirst. Ist zwar etwas altbacken, aber m.E. die einzige sinnvolle Verhaltensweise gegenüber Behörden.

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: Medikente Autofahren

    Ok. Hört sich logisch an.

    Sollte ich jemals wieder auf ein Psychostimulanz eingestellt werden, werd ich mich wahrscheinlich trotzdem wieder fragen ob ich meine Fahrtauglichkeit freiwillig testen lass.

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 393

    AW: Medikamente und Auto fahren

    Hallo Nietzsche,

    hier gibt es weitere Infos:

    https://adhs-chaoten.net/adhs-erwach...net-adult.html

    In den Beiträgen #12 und #13 hat Alex die passenden Threads aufgelistet.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemanden gibt, der Dir die Fahrtauglichkeit bescheinigen wird, für sagen wir mal 100 Euro die Haftung für einen Millionenschaden übernimmt.

    Ich denke mal, Du solltest für Dich entscheiden, ob Du mit oder ohne Medikament besser fährst und Dich entsprechend verhalten. So wie Du fragst, gehe ich davon aus, dass Du Verantwortungsbewusst handeln wirst.

    LG
    Elektron

  9. #9
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: Medikamente und Auto fahren

    So wie Du fragst, gehe ich davon aus, dass Du Verantwortungsbewusst handeln wirst.
    Richtig. Ich fahre tatsächlich nur Auto, wenn ich mich fit fühle. Ob mit oder ohne Medikamente.

    Als ich auf MPH eingestellt wurde hab ich das Auto grundsätzlich stehen gelassen. Da ich z.Zt. gar kein Psychostimulanz nehme entfällt für mich persönlich momentan auch die Frage nach der Rechtslage.

    Ich gehe aber davon aus, dass eine Neueinstellung irgendwann demnächst wieder ansteht. Und dann muss ich mir überlegen wie ich das handhaben werd. Man will ja alles richtig bzw. ordnungsgemäß machen.

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 15

    Daumen hoch AW: Medikamente und Auto fahren

    Also ich kann aus eigener Erfahrung sagen,das ich wesentlich Konzentrierter und entspannter und weniger hektisch mit MPH Auto fahre als ohne.Ohne hab ich Schweißausbrüche und bin so unkonzentriert ,das ich ne 1,5 h für sehr erschöpfend empfinde und so gestresst bin das ich kaum noch Konzentration aufbringen kann weiter zu fahren.So entspannt wie mit den Medis bin ich noch noch nie Auto gefahren und komme wenigstens halbwegs geordnet und net so verschwitzt und zerstreut und total hibbelig an.Dann hat man wenigstens auch was von der Autofahrt,da sie net in Höchstleistungsport mit schweißausbrüchen und blanken Nerven endet!!!

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