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Diskutiere im Thema Erste Einnahme, etwas verunsichert... im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #61
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 78

    AW: Erste Einnahme, etwas verunsichert...

    Lieben Dank für Eure Tipps. So habe ich die Bestätigung, dass das wohl ein bisschen normal ist und der Körper sich ja erst mal wundert.

    Ja, ich nehme Medikinet adult, das retardierte.
    Die Dosis hat halt die Ärztin festgelegt. Heute war nun der 4. Tag. Ich nehme die zweite exakt 6 Stunden nach der ersten. Mit wird nicht mehr schlecht, die leichten Kopfschmerzen sind fast weg.
    Gestern hatte ich mal 15 Minuten überzogen, da war ich gleich so müde, dass ich dachte, auf dem Stuhl zusammenzurutschen. (Habe dann den Kollegen erklärt, dass ich eben schlecht geschalfen hatte.)
    Also seit heute sind die Nebenwirkungen fast weg. Aber Wirkungen noch keine da. Ich kichere, labere, zappele immer noch unverändert und bin immer leicht zu laut. Und zerstreut.

    Habe jede Menge Sicherheiten zur Kompensation in mein leben eingebaut, aber die strengen eben auch an.

    Bei der Erhöhung ab dem nächsten Termin werde ich darauf achten, dass ich nicht in 10mg-Schritten, sondern nur in 5mg-Schritten erhöhe.
    Vielen Dank nochmal.

  2. #62
    Holdibaldi

    Gast

    AW: Erste Einnahme, etwas verunsichert...

    Hallo Quirline,

    Quirline schreibt:
    Ich kichere, labere, zappele immer noch unverändert und bin immer leicht zu laut. Und zerstreut.
    Es gibt viele hier im Forum, die beim MPH gar keine direkte Wirkung spüren, nur langfristig, wenn es im Beruf/Alltag besser klappt.

    Bei mir ist es so, dass ich mit der richtigen Dosis regelrecht 'aufwache'. Das bedeutet nicht, dass ich sonst schliefe, es ist vielmehr so, dass ich mich zwar im Allgemeinen in meiner Haut wohl fühle und es schon wie selbstverständlich hinnehme, in einem permanenten geistigen Waberzustand zu sein. Doch damit bin ich nicht wirklich produktiv und belastbar, was zu großen Problemen führte.

    Konkret merke ich das an meinem Blick, der ohne MPH sehr leicht verschwimmt, das Fokussieren fällt mir schwer. Unter MPH ist es exakt umgekehrt: Mein Blick ist präzise, verschwimmt nicht mehr und ich muss mich anstrengen, in Gedanken abzudriften, was sonst der Normalzustand ist.

    Ich füge noch hinzu, dass ich ADS ohne Hyperaktivität habe. Ohne MPH sieht mein Tag so aus wie heute:

    Gezielte Lektüre für die nächste Hausarbeit liegt seit Tagen angerichtet auf dem Tisch, der freilich fein säuberlich aufgeräumt und also frischbereit ist. Was mache ich? Ignoriere die bereitgelegten Bücher, verzettle mich in meiner kleinen Heimbibliothek - zu Anfang noch mit der braven Absicht, thematisch eine lediglich etwas erweiterte Vorbereitung durchzuführen -, lande dann ohne es zu merken in Kontroversen, die mich dermaßen fesseln, dass ich erst viele Stunden später mit Erschrecken feststelle, dass ich im Grunde wieder nichts für meine eigentliche Arbeit getan habe. Das macht mich traurig, meine Gedanken schweifen sogleich ziellos umher und die Wahrscheinlichkeit, mich noch aufzuraffen, sinkt gegen null.

    Fazit: Zufriedengeben würde ich mich an deiner Stelle erst, wenn die MPH-Wirkung deutlich spürbar ist (im positiven Sinne). Alles andere halte ich für - entschuldige die klaren Worte - Selbsttäuschung. Ich schlucke doch nicht solch ein Präparat, um mich dann am Ende mit einem vermeintlichen Placebo-Effekt zufrieden zu geben. ;-)

    Viele Grüße,

    Holdi

  3. #63
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 78

    AW: Erste Einnahme, etwas verunsichert...

    Da hast Du Recht. So sehe ich das ja auch (kam viell. nicht so rüber). Wenn ich schon solche Sachen einnehmen muss, die ja nun wirklich was anderes als Aspirin sind, dann will ich auch eine Wirkung erzielen und eine Verbeserung, Erleichterung. Sonst brauche ich meinem Körper die Chemie nicht zumuten. Ich habe noch nie Drogen genommen, noch nie geraucht, habe nur wenig getrunken (jetzt nun sowieso gar nicht mehr). Ich dachte wirklich, dass ich mir das mal getrauen kann. Aber es ist ja auch noch nicht mal 'ne ganze Woche. Ein wenig Zeit gebe ich mir schon. Und erhöhen nur langsam. Mal sehen.

    Wenn man das Abschweifen wegbekommen könnte, könnte man so viel Potential rauslassen. Aber weißt Du, was ich mir manchmal auch überlege? Auch wenn das jetzt erst mal zweitrangig ist und nicht so schlimm wie das Übersteuert-Sein - mein Gekicher und das wuselige ist ja nicht immer nur schlecht gewesen. Es hat ja mitunter auch Spaß gemacht. Und ich weiß noch nicht, ob es die Lösung ist, in der Woche MPH zu nehmen und am WE nicht. Das ist wie Anschalten und Abschalten. Wenn es funktioniert, soll es mir recht sein, es macht mir das Leben leichter udn nimmt den Druck. Aber irgendwie schräg, oder?
    Ich will es ja, aber man denkt ja trotzdem nochd arüber nach. geht Euchd as auch so?

  4. #64
    Holdibaldi

    Gast

    AW: Erste Einnahme, etwas verunsichert...

    Sodele,

    nach über einem Monat von mir einmal mehr ein kleiner spätabendlicher Zwischenbericht bezüglich meiner fortgeschrittenen Experimente mit MPH (Medikinet adult). Da ich mit dem Medikament - wie wohl die Mehrheit der betroffenen Erwachsenen - alleine gelassen wurde und mir die Neurologin leider eher "un" als kompetent erscheint (Helga Simchen war ihr nicht mal vom Namen her bekannt *seufz*), habe ich die Sache in meine eigenen Hände genommen.

    Ich habe die tägliche einmalige Dosis nun über mehrere Tage hinweg bis auf (heute erstmals) etwa 70 mg gesteigert - eine Kapsel 40 mg, eine Kapsel 10 mg und nochmal eine halbe 40 mg Kapsel (geöffnet und halbiert). Höher möchte ich nicht mehr gehen.

    Was soll ich sagen? Das Herzlein klopft in den ersten 2-3 Stunden spürbar stärker, Puls etwas erhöht und Blutdruck auch, aber alles im gesundheitlich unbedenklichen Bereich. Ansonsten kann ich keine Wirkung mehr feststellen, weder positiv noch negativ. Auch die Appetithemmung ist weitgehend verschwunden. Ich könnte mir diverse Wirkungen einbilden (wie vermutlich zu Beginn meiner Medikation der Fall), doch das kann wohl kaum der Sinn der Sache sein...

    Ich sehe es gelassener und nüchterner als noch vor einigen Wochen.

    Meine Hoffnung setze ich nun auf die Ergotherapie, hier habe ich offenbar unverschämtes Glück, denn der Therapeut ist sehr erfahren und obendrein selbst Betroffener. Das ist sicherlich mehr wert als 100 Pillen, die man sich sinnlos in den Rachen wirft.

    Nun steh' ich hier ich armer Tor und bin so schlau als wie zuvor... - na ja, fast jedenfalls.

    Holdi

  5. #65
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 84

    AW: Erste Einnahme, etwas verunsichert...

    Hallo Holdibaldi,

    ers einmal möchte ich dir sagen, dass ich total mitfühlen kann, da ich jetzt auch seit einem Monat am testen bin. Das ist echt kniffelig, weil da wohl die Tagesform eine echt goße Rolle spielt. Grundsätzlich halte ich jedoch deine Dosis für zu hoch, zumindest nach einem Monat! die AUswirkungen auf das vegetative Nervensystem sind nämlich auch bei einem ADS'ler vorhanden. Der Körper lernt erst langsam damit umzugehen und es zu "ignorieren".
    Meine Frage wäre folgende: "Hat dein Umfeld unter MPH eine Veränderung bemerkt?"
    Ich dacht auch manchmal, nachdem ich mich dran gewöhnt hatt, dass nichts passiert; meine Frau war da allerdings anderer Meinung!
    Um die Wirkung konkret zu spüren, muss ich inzwischen eine Belastungssituation erzeugen. Dann allerdings, sehe ich die Wirkung sehr deutlich.
    Was ist mit deinem Kurzzeitgedächtnis? Da merke ich auch sofort den Unterschied.
    Herzklopfen kommt bei mir erst beim Rebound, wenn die Welt wieder über mir zusammenstürzt! Da experementiere ich noch mit den verschiedenen Dosen. Ist natürlich blöd, dass es für Erwachsene nur das Retardpräparat gibt, das macht das nachsetzen einer Kurzzeitdosis zum Abend hin unmöglich.
    Im zweifeldfall würde ich vorläufig eine Dosis wählen die relativ niedrig ist, wie etwa 20mg Retard, halt unter der Menge bleibend die Herzrasen verursacht, und dann sollte vielleicht dein Ergotherapeut dich einmal beurteilen. Bei mir macht das mein Psychiater und kein Neurologe. Ein Therapeut ist da wohl besser geeignet.

    Aber toll dass du weiterhin positiv gestimmt bleibst!

    Liebe Grüße vom

  6. #66
    MeinerEiner

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.128

    AW: Erste Einnahme, etwas verunsichert...

    Das mit dem nicht spüren kenne ich auch.
    Hast du zur Diagnose einen Daueraufmerksamkeitstest am Computer machen müssen?
    Bei mir wurde der nach einem Monat unter MPH wiederholt. Eine Minute vor dem Test habe ich auch behauptet ich spüre nichts. Während des Tests habe ich die Wirkung deutlich gemerkt und das Ergebnis war viel besser als ohne MPH.
    Bitte doch mal deine Neurologin einen solchen Test mit dir zu machen.

    Im Alltag fällt mir normalerweise gar nicht auf dass da was wirkt. Mir geht es wie Joker ich muss gezielt Belastungssituationen erzeugen um etwas zu merken.
    In den letzten Jahren habe ich meinen Alltag so organisiert dass alle oder fast alle belastenden Situationen weggefallen sind. Klassische Vermeidungstaktik durch Rückzug.

  7. #67
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Erste Einnahme, etwas verunsichert...

    Hallo,

    ich klinke mich mal mit hier ein, bevor ich ein neues Topic starte ^^
    (falls das doch gewünscht ist, mache ich das natürlich ^^)
    am Dienstag hab ich nun endlich die (klinische) Diagnose bestätigt bekommen und darf auch gleich mit Medikinet adult arbeiten

    Ich bin nur etwas von der Einnahme, wie sie mir die Ärztin erklärt hat, verwirrt:

    mit 10mg morgens zu oder nach dem Frühstück einnehmen. Gegen Mittag kann ich eine weiter 10mg Kapsel nehmen, und wenn ich merke es fällt nachmittags die Konzentration, dann "bei Bedarf" eine weiter. Also so in die Art "mehrere Kapseln über den Tag verteilt bei Bedarf" ...

    Einnahme gestern: 10 mg zum Frühstück (ca. 9:00 +/-) gegen 12:00 Uhr eine weiter 10mg Kapsel, dann um 14:30 Uhr die nächste und um 19:00 Uhr die letzte.

    Mir gings recht gut damit. Anfangs etwas überdreht, nervös, unruhe, leichte Übelkeit. Aber nix großartiges was mich richtig beeinträchtig hätte beim Autofahren etc. Ich meine auch dass das mit der Konzentration durchaus schon besser war ... und irgendwie "wacher" - meine Mittags/Nachmittagsmüdigkeit war deutlich besser und ich hatte glaub mehr Engergie ...

    Einnahme heute: 10 mg zum Frühstück, vorhin um 14:30 die zweiten 10 mg

    Wie gestern auch heute nix großartig negatives. Etwas mehr Übelkeit evtl. und als der Pegel mittags sank, wurde die Müdigkeit wieder mehr ... hoffe die geht jetzt wieder weg ^^

    Bin aber jetzt etwas ratlos wie ich die weitere Einnahme gestalten soll ... so weiter machen - also "bei Bedarf" ?
    Wahrscheinlich ist es am besten ich ruf nochmal die Ärztin morgen an ...

    Wie sieht denn die "normale" Erste Einnahme / Beginn mit Medikinet adult aus???

  8. #68
    MeinerEiner

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.128

    AW: Erste Einnahme, etwas verunsichert...

    Das klingt als ob du von deiner Ärtztin ziemlich alleine gelassen wirst mit der Aufdosierung.
    40mg am ersten Tag als Startdosis kommt mir viel zu hoch vor. Normalerweise wird langsam aufdosiert um zu schauen ab wann eine Wirkung eintritt und auch um die Nebenwirkungen genau beobachten zu können.

    Ärtztin morgen anrufen ist eine gute Idee

    Ich habe mit unredardiertem MPH angefangen und da mit 5mg pro Tag.

    - - - Aktualisiert - - -

    Überdreht, nervös, leichte Unruhe, Übelkeit können übrigens auch Anzeichen einer Überdosierung sein.

  9. #69
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Erste Einnahme, etwas verunsichert...

    danke für deine Antwort Erin!

    die Überdreht, nervös, leichte Unruhe ... hatte ich aber schon bzw. kurz nach den 10 mg ... das ging dann auch wieder weg ^^

  10. #70
    Simönchen

    Gast

    AW: Erste Einnahme, etwas verunsichert...

    igel569 schreibt:
    Hallo,

    ich klinke mich mal mit hier ein, bevor ich ein neues Topic starte ^^
    (falls das doch gewünscht ist, mache ich das natürlich ^^)
    am Dienstag hab ich nun endlich die (klinische) Diagnose bestätigt bekommen und darf auch gleich mit Medikinet adult arbeiten

    Ich bin nur etwas von der Einnahme, wie sie mir die Ärztin erklärt hat, verwirrt:

    mit 10mg morgens zu oder nach dem Frühstück einnehmen. Gegen Mittag kann ich eine weiter 10mg Kapsel nehmen, und wenn ich merke es fällt nachmittags die Konzentration, dann "bei Bedarf" eine weiter. Also so in die Art "mehrere Kapseln über den Tag verteilt bei Bedarf" ...

    Einnahme gestern: 10 mg zum Frühstück (ca. 9:00 +/-) gegen 12:00 Uhr eine weiter 10mg Kapsel, dann um 14:30 Uhr die nächste und um 19:00 Uhr die letzte.

    Mir gings recht gut damit. Anfangs etwas überdreht, nervös, unruhe, leichte Übelkeit. Aber nix großartiges was mich richtig beeinträchtig hätte beim Autofahren etc. Ich meine auch dass das mit der Konzentration durchaus schon besser war ... und irgendwie "wacher" - meine Mittags/Nachmittagsmüdigkeit war deutlich besser und ich hatte glaub mehr Engergie ...

    Einnahme heute: 10 mg zum Frühstück, vorhin um 14:30 die zweiten 10 mg

    Wie gestern auch heute nix großartig negatives. Etwas mehr Übelkeit evtl. und als der Pegel mittags sank, wurde die Müdigkeit wieder mehr ... hoffe die geht jetzt wieder weg ^^

    Bin aber jetzt etwas ratlos wie ich die weitere Einnahme gestalten soll ... so weiter machen - also "bei Bedarf" ?
    Wahrscheinlich ist es am besten ich ruf nochmal die Ärztin morgen an ...

    Wie sieht denn die "normale" Erste Einnahme / Beginn mit Medikinet adult aus???
    Hallo erstmal

    Ich kann dir auch ein wenig über die Einstellungsphase berichten, wenngleich ich nicht mit Medikinet adult (also einem retardierten Medi), sondern mit unretardiertem MPH begonnen habe.

    Ich kann mit Freude sagen, dass mein Arzt da einen sehr genauen Plan für mich aufgestelt hat - sogar für mich ausgedruckt, damit ichs mir merken kann Es sah so aus:

    erst sollte ich eine 1/4 Tablette nehmen um zu sehen, ob irgendwelche Unverträglichkeiten da sind. Als das nicht der Fall war, konnte ich mit 5/5/0 beginnen und habe das auch eine Zeitlang beibehalten - bis ich merkte, dass ich noch nicht ganz dort angelangt bin, wo ich hinmöchte. Nach weiteren Rücksprachen mit meinem Doc war ich dann bei 10/5/0 und eine Weile später bei 20/10/0.

    War bezüglich Konzentration, Struktur und Impulsivität super, nur: der Rebound war inakzeptabel.Bei mir sieht das so aus, dass ich innerhalb von wenigen Minuten so bleiern müde wurde, dass ich manchmal im Sitzen eingeschlafen bin und sogar mal zwei Patienten verschlafen hab, während die schon im Wartezimmer nervös auf und abgingen

    Somit habe ich auf Amphetaminkapseln gewechselt und das ist nun wirklich spitze. Kein unangenehmes Anfluten, keine Peaks, kein Rebound.

    Mit Einverständnis des Arztes darf ich bei Bedarf auch 5-10mg unretardiertes MPH dazunehmen, wenn ich Probleme mit dem Fokussieren habe. Wenn ich also viel lernen muss, nehme ich eher das Ritalin, im normalen Arbeitsalltag reicht das Amphetamin.

    Wenn du schreibst, dass du vom Concerta müde wirst, deutet das manchmal auf eine Überdosierung hin - man muss anfangs einfach viel herumexperimentieren, bis man die für sich am besten geeignete Dosis findet - nur Mut!

    Es nur bei Bedarf einzunehmen finde ich nicht sehr gut - dein Körper soll sich ja daran gewöhnen, vor allem dein Gehirn...

    Lieben Gruß,

    S.

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