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Diskutiere im Thema Concerta im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #31
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 600

    AW: Concerta

    Chaostanja schreibt:
    Bei 100 Tabletten MPH 10 mg von TAD Pharma zahle ich so um die 26 € bei einem Privatrezept und 5 € bei einem Kassenrezept.

    LG Tanja
    bei mir waren es 20 tabletten auf privatrezept.

  2. #32
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 499

    AW: Concerta

    Andicool schreibt:

    Und auch nochmal kurz zur Solidargemeinschaft: Die PKV ist KEINE Solidargemeinschaft der Privatversicherten! Der VERSICHERER arbeitet gewinnorientiert. Das ist eben kein Topf für die Versicherten.

    Es wäre nicht möglich, das Gesundheitssystem ausschließlich über das System der Privatversicherungen aufrecht zu erhalten.
    .
    Sorry, wenn es O.T. ist. Zu dieser Sache platzt mir regelmäßig der Kragen. PKVs sind für mich einer der Nägel im Sarg der Solidarität. Am Risikostrukturausgleich beteiligen die nämlich nicht. Mit meinem Beruf kann ich es zu 100% vergessen auch nur von der privaten zu träumen. Könnte ich mir gar nicht leisten.

    Aber würde ich auch nicht wollen. Krankenkassen wie sie in Deutschland nach WK2 aufgebaut basieren auf einem solidarischem, sozialen Verständnis der Gesellschaft und dienten dem Prinzip nach dazu die individuelle persönliche Gesundheit soweit zu gewährleisten, dass eine möglichst gleichberechtigte Teilnahme am täglichen Leben für alle möglich ist, ohne dass jemand über seine Möglichkeiten (LeistungsFÄHIGkeitsprinzip) belastet wird.

    Wer meint, solidarisch zu sein, sollte mal überlegen, wo er sich versichert.

    Wo ist das Problem mit einer Bürgerversicherung? Basisversicherung - muss aber wirklich ein würdiges, lebenswertes Leben ermöglichen (tun die GKV zZt teilweise nicht, wenn man mal so in die Leistungskataloge schaut *grausel*). Wer darüberhinaus mehr will, kann privat zusatzversichern....

    Aber ja, genug abgeschweift...

  3. #33
    frk


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 42

    AW: Concerta

    snowhopper schreibt:
    Wo ist das Problem mit einer Bürgerversicherung?
    So wie die GKV bezahlt (Pauschalen) und es garantiert auch die Bürgerversicherung tun würde, hättest du zwar deine tolle solidarische Versicherung, aber keine Kassenärzte mehr sondern nur noch Ärzte die Cash abrechnen - Das zum einen.

    Außerdem - wo ist dein Problem mit dem GKV/PKV Splitting? Aus der PKV raus oder wechseln ist dank Rot-Grün praktisch unmöglich, es wird schon nie einer von PKV'lern was von "deinem" Geld bekommen. Und die Tatsache das die PKV im Alter (wieder mal dank Rot-Grün - Die Tatsache das man seine Altersrücksstellung nicht von einer PKV zur anderen mitnehmen kann schließt Wettbewerb im späten Alter aus; Das ist wie eine Konto bei einer Bank und wenn du die Bank wechseln möchtest darfst du deinen Kontostand aber nicht mitnehmen) fast die gesamte Rente auffrisst (alle Nicht-Beamten müssen im Alter noch den Arbeitgeberanteil mit bezahlen), macht die Vorteile die man als Privater hat (ich krieg schneller einen Termin... wow) auch wieder mehr als wett.

    Ich glaube die Mitglieder der GKV haben die bessere Seite abgekommen, massive Quersubventionierung durch die PKV, andernfalls hättest du schlicht und ergreifend - wie oben beschrieben - keinen Arzt der dich mehr behandelt. Denn sein wir mal ehrlich - wie viele andere Berufe kennst du in denen Leistung pauschal für 28€/Quartal erbracht werden muss?

    Solange es Geld gibt und die einen mehr haben als die anderen wird es immer Unterschiede geben. In Deutschland hast du schon keinen Unterschied in der Qualität, aber du musst eventuell länger auf einen Termin beim Facharzt warten. Du hast einen Unfall? Du wirst genauso versorgt wie der der in der PKV ist. Und machen wir uns nichts vor - auch im Kommunismus wo alle gleich sind, sind einige Leute immer noch "gleicher". That's life!

  4. #34
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 340

    AW: Concerta

    Ich arbeite jetzt seit 6 Jahren im Op.

    Selbstverständlich beschränken sich die Vorteile nicht auf kürzere Wartezeiten.

    Nachteil der Privat-Versicherten ist, dass sie gerne "ausgepresst" werden, soweit es geht. Im Alter, oder schwerkrank, geht das oft bis zum äußersten, bitteren Ende. Jede noch so erdenkliche Untersuchung, die sich so eben rechtfertigen lässt, oder auch Behandlung, wird durchgeführt.

    Wenn es keine Fallpauschale gibt, wird schon von der Grundvoraussetzung mehr getan.

  5. #35
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 66

    AW: Concerta

    also ich versteh ja nich wieso so viele ein problem mit den privaten haben, oder is es doch nur der Neid? Man sollte halt auch bedenken das die wesentlich mehr zahlen monatlich ca. 350. Ich war selbst mal privatversichert und die Vorteile die man hat halten sich echt in grenzen. Davon abgesehen die 350 die man da zahlt beziehen sich auf junge völlig gesunde Menschen. den ältere Menschen wollen die privaten nicht auser man hatt sich schon in jungen jahrn privatversichern lassen, oder junge die gesundheitliche probleme haben zahlen mehr als die 350. Fazit: ich finde die privatversicherten haben die vllt etwas besseren leistungen durchaus verdient da sie ja auch wesentlich mehr zahlen müssen.

  6. #36
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: Concerta

    Duzi schreibt:
    also ich versteh ja nich wieso so viele ein problem mit den privaten haben, oder is es doch nur der Neid? Man sollte halt auch bedenken das die wesentlich mehr zahlen monatlich ca. 350. Ich war selbst mal privatversichert und die Vorteile die man hat halten sich echt in grenzen. Davon abgesehen die 350 die man da zahlt beziehen sich auf junge völlig gesunde Menschen. den ältere Menschen wollen die privaten nicht auser man hatt sich schon in jungen jahrn privatversichern lassen, oder junge die gesundheitliche probleme haben zahlen mehr als die 350. Fazit: ich finde die privatversicherten haben die vllt etwas besseren leistungen durchaus verdient da sie ja auch wesentlich mehr zahlen müssen.

    Wenn wir alle so denken würden, dann kämen wir sehr bald dahin, dass nur die, die auch tatsächlich “selber“ ihre Krankenkassenbeiträge zahlen können (also sich selbst erarbeiten) ein Recht haben, auch ärztlich behandelt zu werden ... wenn nicht...Pech gehabt! :banghead:

    Dann sind wohl die, die dann wieder (wie im Mittelalter) an einer Zahnentzündung sterben müssen und dies nicht klaglos akzeptieren, auch nur “neidisch“ !?

    LG Emely

  7. #37
    pero

    Gast

    AW: Concerta

    So wie die GKV bezahlt (Pauschalen) und es garantiert auch die Bürgerversicherung tun würde, hättest du zwar deine tolle solidarische Versicherung, aber keine Kassenärzte mehr sondern nur noch Ärzte die Cash abrechnen - Das zum einen.

    Interessante These, leider sehe ich nicht die Spur eines Belegs dafür. Ich sehe auch kein Grund warum Ärzte nicht, wie alle anderen, ihre Leistungen direkt in Euro abrechnen sollten.
    Dieses schw... Punktesystem macht das System nur Intransparent und kompliziert.

    Ich glaube die Mitglieder der GKV haben die bessere Seite abgekommen, massive Quersubventionierung durch die PKV, andernfalls hättest du schlicht und ergreifend - wie oben beschrieben - keinen Arzt der dich mehr behandelt. Denn sein wir mal ehrlich - wie viele andere Berufe kennst du in denen Leistung pauschal für 28€/Quartal erbracht werden muss?
    Auch eine sehr interessante These, leider ohne jeden Beleg.

    Laut dem Statistischem Bundesamt liegt der Anteil der PKV's an den Gesamtkosten des Gesundheitssystems bei ca. 10 %.
    Und das soll es sein was das gesamte System am Leben hält? Interessant, aber für mich nicht schlüssig.

    Selbst wenn ich mal alle Zahlen weglasse und einfach nur überlege wie die Finanzierung läuft, sehe ich in der PKV keinen echten Vorteil.
    Die Ärzte, Apotheker, Krankenhäuser und Kliniken wollen Geld bekommen. Das ist bei beiden Versicherungen gleich. Bei der PKV liegt der Anteil der Verwaltungskosten bei ca 16 %, bei den GKV's bei 5 %. Und dann will die PKV selbst auch verdienen?
    Wie soll das gehen?
    Das geht nur wenn die PKV WENIGER Leistungen übernimmt als die GKV. Aus dem Grund gibt es NUR bei der PKV Leistungssusschlüsse. Als Kind schon Asthma gehabt? Super für die PKV, Leistungsausschluss, sie braucht dann später nie wieder auch nur einen Euro für die Behandlung dieser Diagnose bezahlen.
    DAS ist der Grund warum sie scheinbar günstiger sein kann. Scheinbar, weil die Beiträge im Rentenalter explodieren, daher ist es absolut logisch das es für die PKV versicherte keinen Rückweg geben darf. Wer sich einmal aus einer Solidargemeinschaft verabschiedet hat, sollte später auch die Folgen davon selbst tragen und diese nicht wieder der Solidargemeinschaft aufbürden.
    Aber das sehen die PKV-Versicherte wahrscheinlich anders. Aber wenn die Versicherung so toll ist, warum wollen sie dann überhaupt wieder zurück?

    Hilfreich kann auch ein Blick ins Ausland sein. Es gibt ein Land das ausschliesslich mit PKV's arbeitet. USA. Das teuerste System der Welt, bei dem trotzdem ein Grossteil der Bevölkerung überhaupt nicht versorgt wird. Wäre das die besser Alternative? Also für mich nicht. Ich bin froh in einem Land zu leben in dem jeder medizinisch gut versorgt wird. Wegen der GKV's.
    PKV's nützen nur den Versicherungen. Die verdienen damit Geld das bei den GKV's nicht erwirtschaftet werden muss.
    Ich bin da offen für Argumente. Kann mir jemand erklären wie eine PKV günstiger arbeiten kann als ein GKV? Bei vergleichbaren Leistungen?

    Mir ist aber auch klar das nicht jeder eine freie Wahl hat. Beamte, und deren Familien, können sich meist eine Mitgliedschaft in einer GKV schlicht nicht leisten. Und das sind tatsächlich oft die Leidtragenden dieser unsäglichen Trennung der KV's.

    LG
    pero

  8. #38
    frk


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 42

    AW: Concerta

    Ich habs schonmal aufgedröselt weil hier jemand die Statistik zitiert hat:

    Du musst die Ausgaben die unter "private Haushalte" auftauchen zu den PKV Ausgaben dazu rechnen, der Großteil der Dinge wird ja von den Leuten selbst bezahlt und anschließend setzen sich die Personen selbst mit der PKV auseinander und bekommen das Geld (anteilig) zurück. In der Statistik taucht dann natürlich die Privatperson und nicht die PKV auf.

    Damit sind es am Ende 8% der Versicherten die knapp 30% der Kosten des Gesundheitssystems tragen. Und das Problem an der GKV mit ihren Fallpauschalen wird durch die Pflichtmitgliedschaft der Ärzte in der KV (kein Arzt will die KV - aber er kommt nicht drum herum) nur verschärft. Praxen und Krankenhäuser leben de facto von den privat Versicherten die pro Patient das 10-15fache an Honorar einbringen (Pauschale vs 2,3x GoÄ [die aber auch schon seit über 20 Jahren NICHT an Inflation und sonstiges angpasst wurde]).

    Aber das man beschissen wird ist mir auch aufgefallen, ich wollte mich ja mit dem entsprechenden Kardiologen anlegen der für je 1min Gespräch den Fall "mit erhöhter Schwierigkeit" und bla blub abgerechnet hat, meine Eltern war das aber zu viel Stress.

    Und das mit dem Leistungsausschluss ist mir klar, ich hab den Vorteil von Geburt an in der PKV gewesen zu sein. War auch immer Kerngesund, jetzt kommen halt Hashimoto und ADHS hinzu; Wenn ich also in die GKV wechseln würde, käme ich wahrscheinlich nicht mehr zurück ohne Ausschluss, das ist korrekt.
    Geändert von frk (25.07.2013 um 14:07 Uhr)

  9. #39
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 340

    AW: Concerta

    Ich verstehe nicht, wie Du darauf kommst, der Posten "private Haushalte" ausschließlich aus Privatversicherten bestehen soll?

    Dieser Posten beinhaltet: Z.B Bezahlung freiverkäuflicher Medikamente, ZUZAHLUNGEN zu verschriebenen Medikamenten (von GKV Versicherten), früher die Praxisgebühr (der GKV Versicherten), und eben AUCH die Ausgaben der Privatversicherten, die sich diese später erstatten lassen.

    Du tust aber so als wären die "privaten Haushalte" in Bezug auf das Gesundheitssystem DIE Privatversicherten. Aber das ist ein Irrtum. Sie sind ein Teil davon.
    Geändert von Andicool (25.07.2013 um 17:17 Uhr)

  10. #40
    Lysander

    Gast

    AW: Concerta

    Emely schreibt:
    Wenn wir alle so denken würden, dann kämen wir sehr bald dahin, dass nur die, die auch tatsächlich “selber“ ihre Krankenkassenbeiträge zahlen können (also sich selbst erarbeiten) ein Recht haben, auch ärztlich behandelt zu werden ... wenn nicht...Pech gehabt! :banghead:

    Dann sind wohl die, die dann wieder (wie im Mittelalter) an einer Zahnentzündung sterben müssen und dies nicht klaglos akzeptieren, auch nur “neidisch“ !?

    LG Emely
    Wenn ich als Festangestellter meiner Krankenkassenbeiträge zahle, geht das auch von meinem Lohn ab. De facto zahlen wir sogar mehr als ein Privatversichterter. Der Arbeitgeberanteil ist eigentlich auch mein "Lohn", der nur direkt an Staat, KK, etc. abgeführt wird. Zahle ich also ca. 300 € in die Krankenkasse und der Arbeitgeber 270 € sind es 570€ monatlich. Was zahlt Duzi? 350€?

    (Zitat Wirtschaftslexikon: "Volkswirtschaftlich handelt es sich bei den Arbeitgeberbeiträgen um Bestandteile der Lohnsumme und damit des Einkommens des Produktionsfaktors Arbeit.")

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