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Diskutiere im Thema elontril: schlaf- aufwachprobleme im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 14

    elontril: schlaf- aufwachprobleme

    hey! ich traue mich jetzt einfach mal, und mache einen eigenen thread für diese problematik auf.


    ich hatte eigentlich nie schlafprobleme. selbst als ich mal ein jahr lang eine stark depressive phase hatte, war das schlafen nie ein problem. manchmal hat es eine weile gedauert, bis ich einschlief. aber das durchschlafen - und vor allem das aufwachen war nie ein thema. sogar in der depression bin ich manchmal beinahe "energiegeladen" in den tag gestartet. (selbst wenn ich dann nach ein paar minuten oder einer stunde wieder in das loch gefallen bin)

    seit ich aber auf elontril bin, und speziell seit der dosiserhöhung von 300mg auf 450mg, bin ich morgens wie gerädert. ich komme kaum mehr aus dem bett. an freien tagen, bzw an tagen an denen ich aufstehen WILL und nicht MUSS, ist es besonders schlimm. ich haue im schnitt 3-6 mal auf die snooze-taste, und wenn ich dann doch mal aus der kiste komme, bin ich völlig im eimer.
    das ist kein bewusstes "ach, noch keine lust aufzustehen", sondern ein "oh gott, nein, bitte nicht aufstehen. ich kann nicht. wie soll das gehen? ich hab keine kraft!"


    meine frage an euch: geht es jemandem von euch genauso? was habt ihr dagegen unternehmen können dass es garnicht auftritt, oder was um "gegenzusteuern" wenn man schon so nen morgen erlebt...?
    ich bilde mir ein, dass sich mein schlaf ganz, ganz leicht verbessert hab, seit ich die 300mg morgens, und die 150 abends nehme. aber das kann wirklich nur einbildung sein, denn wenn, dann sind die veränderungen marginal.



    liebe grüße
    telepathboy

  2. #2
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: elontril: schlaf- aufwachprobleme

    Hi,

    du nimmst 300 mg morgens und 150 mg abends???

    Elontril nimmt man in der Regel einmal und das morgens. Ich konnte in der ersten Zeit auch nicht gut schlafen, obwohl ich meine 300 mg kurz nach dem Aufstehen genommen habe. Also ich kann das irgendwie nicht nachvollziehen, warum du die 150 mg abends nehmen sollst. Ich kann mir vorstellen, dass du nachts nicht so richtig in einen erholsamen Tiefschlaf kommst und du dann morgens wie gerädert bist.

    Hat dir dein Arzt die Einnahme abends empfohlen?

    lg Heike

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 14

    AW: elontril: schlaf- aufwachprobleme

    du hast leider meinen post falsch verstanden

    ich habe die schlafprobleme seit der erhöhung von 300 auf 450. beides morgens. und seit ich die 150 abends nehme, ist die schlafproblematik gefühlt ein kleines bisschen besser geworden!
    war also auch meine entscheidung, das so zu probieren, und nicht die meines arztes.


    lg
    telepathboy

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 340

    AW: elontril: schlaf- aufwachprobleme

    Es macht trotzdem keinen Sinn, Elontril abends einzunehmen, da Du die Wirkung doch tagsüber haben möchtest...?

  5. #5
    moonstone

    Gast

    AW: elontril: schlaf- aufwachprobleme

    Ich kann dazu leider nichts sagen, aber ich bewundere Dich dafür, dass Du Dich während einer depressiven Phase energiegeladen fühlst?! Bei mir ist eher das Gegenteil der Fall, aber ich bin sowieso von Grund auf eine Schlaftablette. Das Medikament, das Du beschreibst, hat bei mir NIE für Schlafprobleme gesorgt - ganz im Gegenteil! Mein Schlaf wurde dadurch sogar besser, und ich bin morgens richtig gut aus dem Bett gekommen! Erst jetzt, wo ich es nicht mehr nehme, geht es mir wieder miserabel, und ich könnte in einer Tour schlafen (bin also dauermüde!!!). Da kann man mal sehen, wie unterschiedlich die Medis bei jedem Einzelnen wirken.

    Ich persönlich kann Dir nur raten, die Problematik demnächst nochmal in aller Ruhe mit Deinem Arzt zu besprechen und wünsche Dir, dass es Dir bald wieder besser geht! Lass Dich nicht unterkriegen!

    Alles Gute für Dich!


  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 14

    AW: elontril: schlaf- aufwachprobleme

    @ andicool

    so wie ich das bisher verstanden habe, ist elontril/bupropion ein sog. "spiegelmedikament", dh man muss das medikament regelmässig einnehmen, damit es überhaupt eine wirksamkeit entfaltet.
    dem entsprechend habe ich auch nie akute nebenwirkungen gespürt, die sich auf den einnahmezeitpunkt beziehen (also irgendein positiver oder negativer effekt direkt nach einnahme). deshalb bin ich der meinung, dass man nicht davon sprechen kann, dass die wirkung nur oder genau dann eintritt, wenn man die tablette eingeworfen hat.

    aber - solltest du oder andere hier andere erfahrungen gemacht haben, möchte ich das nicht generalisieren. und dann interessieren mich diese auch brennend!


    gestern abend habe ich zb die 150mg direkt vorm schlafengehen genommen, statt wie sonst so etwa zum abendessen - und hab heute vergleichsweise sehr gut geschlafen. ich hab mir vorgenommen das die ganze woche so zu halten, um zu sehen ob das immer so wirkt. wenn es irgendwen interessiert, erzähle ich hier natürlich wieder gern davon



    @ moonstone

    leider bezog sich das "energiegeladen" nur auf die ersten minuten nach dem aufwachen. meist hat es keine halbe stunde gedauert, bis mich der alltags-blues wieder hatte... vielleicht bin ich auch einfach nur komisch, was schlafen angeht

    da du erzählst, du hättest das medikament selbst schon genommen, würde ich jetzt natürlich sehr gern wissen, wie du es eingenommen hast, also welche dosis und wann! magst du das vielleicht erzählen? und, wenn du willst, warum du es abgesetzt hast...!


    und danke für deine netten worte! ich wünsche dir auch nur das beste!

  7. #7
    moonstone

    Gast

    AW: elontril: schlaf- aufwachprobleme

    @ telepath_boy: Ich habe das Bupropion ca. drei Monate lang eingenommen - einmal morgens 150 mg und dann nochmal mittags ODER abends 150 mg. Mehr durfte ich vom Arzt aus nicht einnehmen, kam mit dieser Medikation aber auch super klar.
    Das Traurige ist jedoch, dass sich durch den Wirkstoff meine Leberwerte stark erhöht haben, weshalb ich es nun bedauerlicherweise absetzen musste. Gut tut mir das natürlich nicht, da meine alten Symptome nun verstärkt wieder zurück gekehrt sind und ich nur noch schlafen könnte, zu nichts mehr Lust habe etc. Absoluter Mist...........

    Ich frag mich echt, was ich verbrochen habe, dass bei mir immer alles so schief geht.... Da nimmst Du jahrelang erfolglos die falschen Medis ein, bekommst endlich das Richtige verschrieben, und dann geht es auf die Leber! Wenn das kein Fluch ist..... Bin megasauer deswegen.....


  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 340

    AW: elontril: schlaf- aufwachprobleme

    Ja klar ist Elontril ein Spiegelmedikament. Dennoch hat jede Tablette eine Wirkung. Vielleicht für Dich nicht spürbar, aber dennoch da.

    Dazu muss ich sagen, dass ich Elontril als Einzelmedikation nur in sehr hoher Dosierung hatte. Und da hab ich den Wirkeintritt ziemlich genau gespürt. So irgendwo 4 bis 6 Stunden nach Einnahme, meine ich.

    Vorher hatte ich es in Kombinationen mit anderen AD und so, jetzt in Kombination mit mph. Da spür ich das dann auch nicht mehr

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 14

    AW: elontril: schlaf- aufwachprobleme

    @andicool
    naja, dann wird das wohl so sein, dass bei einer erhöhung der dosis sich die wirkung gleich um ein vielfaches verstärkt. bei der erhöhung von 150 auf 300 hab ich zb kaum eine veränderung gespürt, während die erhöhung auf 450 deutlich spürbar war.
    ausserdem scheint das empfinden extrem subjektiv zu sein...

    du musst mir wohl einfach glauben, dass ich eine verbesserung bemerkt hab, als ich angefangen habe, 150mg abends zu nehmen (zu den 300mg morgens) - auch wenn ich natürlich eigentlich "die wirkung tagsüber möchte".
    sollte es sich rausstellen, dass die wirkung tagsüber abnimmt, solange ich das so handhabe, werd ich das auch wieder rückgängig machen. aber so lange es gut läuft...


    @moonstone
    falls es dich tröstet, ich hab ganz ähnliche erfahrungen mit anderen medikamenten gemacht...
    ritalin hat zwar geholfen, allerdings hat es mich auch (um mich GANZ kurz zu fassen) etwa die hälfte meiner sozialen kontakte gekostet. (und meine leberwerte gingen anfangs auch extrem in den keller, später dann hoher 'zucker', weiß aber nicht ob es am mph lag...)
    strattera hat zwar auch geholfen (indem es mich etwas robotermässig gemacht hat - war aber gut für die arbeit, haha!) - allerdings war dafür mein kreislauf dauerhaft so am boden, dass mir ständig kalt war, und ich auch immer wieder krank war.
    für mich ists im moment auch das erste mal, dass ich mal mit nem medikament "glück" habe. hoffentlich bleibt das so - beim letzten blutbild waren bei mir die monozyten erhöht. allerdings ists wohl extrem unwahrscheinlich, dass das vom bupropion kommt. aber naja... so ein bisschen schiss bleibt da ja immer.

    für dich gilt das genauso: kopf hoch! bloss nicht verzagen!!

  10. #10
    moonstone

    Gast

    AW: elontril: schlaf- aufwachprobleme

    telepath_boy schreibt:
    @andicool
    naja, dann wird das wohl so sein, dass bei einer erhöhung der dosis sich die wirkung gleich um ein vielfaches verstärkt. bei der erhöhung von 150 auf 300 hab ich zb kaum eine veränderung gespürt, während die erhöhung auf 450 deutlich spürbar war.
    ausserdem scheint das empfinden extrem subjektiv zu sein...

    du musst mir wohl einfach glauben, dass ich eine verbesserung bemerkt hab, als ich angefangen habe, 150mg abends zu nehmen (zu den 300mg morgens) - auch wenn ich natürlich eigentlich "die wirkung tagsüber möchte".
    sollte es sich rausstellen, dass die wirkung tagsüber abnimmt, solange ich das so handhabe, werd ich das auch wieder rückgängig machen. aber so lange es gut läuft...


    @moonstone
    falls es dich tröstet, ich hab ganz ähnliche erfahrungen mit anderen medikamenten gemacht...
    ritalin hat zwar geholfen, allerdings hat es mich auch (um mich GANZ kurz zu fassen) etwa die hälfte meiner sozialen kontakte gekostet. (und meine leberwerte gingen anfangs auch extrem in den keller, später dann hoher 'zucker', weiß aber nicht ob es am mph lag...)
    strattera hat zwar auch geholfen (indem es mich etwas robotermässig gemacht hat - war aber gut für die arbeit, haha!) - allerdings war dafür mein kreislauf dauerhaft so am boden, dass mir ständig kalt war, und ich auch immer wieder krank war.
    für mich ists im moment auch das erste mal, dass ich mal mit nem medikament "glück" habe. hoffentlich bleibt das so - beim letzten blutbild waren bei mir die monozyten erhöht. allerdings ists wohl extrem unwahrscheinlich, dass das vom bupropion kommt. aber naja... so ein bisschen schiss bleibt da ja immer.

    für dich gilt das genauso: kopf hoch! bloss nicht verzagen!!
    @telepath_boy: Wie hoch waren Deine Leberwerte (explizit Dein GPT-Wert) denn, und wie ist Deine Blutzuckererkrankung zustande gekommen? Konnte Dein Arzt etwas dazu sagen? Hast Du durch die Zuckerkrankheit viel an Gewicht zugenommen und musst nun auch Insulin spritzen? Mit welchem Wirkstoff kommst Du, was Deine AD(H)S angeht, am besten klar? Mein GPT-Wert lag zuletzt bei 53. Er ist innerhalb von nur drei Monaten von 15 auf 53!!! gestiegen, und das ist schon echt heftig.
    Selbstverständlich werde ich demnächst nochmal in aller Ruhe mit meinem Arzt sprechen. Er wird wissen, was das Richtige und Beste für mich ist. Dass durch MPH möglicherweise Blutzuckererkrankungen und ebenfalls erhöhte Leberwerte entstehen können, war mir bisher nicht bewusst oder bekannt. Wie gehen Dein Arzt und Du jetzt damit um, wie ernährst Du Dich, und wie geht es Dir derzeit psychisch und körperlich? Auch ich wünsche Dir alles erdenklich Gute und dass Dein Gewicht nicht - wie bei mir - in die Höhe schießt, denn das ist ein extrem unangenehmer Nebeneffekt. Gibt es, was Deinen Blutzuckerspiegel angeht, denn eine Hoffnung auf Besserung, oder wirst Du mit dieser Erkrankung nun dauerhaft leben müssen?
    Geändert von moonstone (11.06.2013 um 13:34 Uhr) Grund: Schreibfehler

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