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Diskutiere im Thema Welche Erfahrungen habt ihr mit Venlafaxin? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 24

    AW: Welche Erfahrungen habt ihr mit Venlafaxin?

    Ich denke, was Diagnosen angeht müssen nicht immer alle Kriterien 100%ig zutreffen, denn jeder Mensch ist anders und Ärzte urteilen denke ich immer im Einzelfall - insofern kann ich mir vorstellen, dass deine Beschreibung auf Zwangsgedanken passt. Mit einem Arzt darüber reden ist mit Sicherheit keine schlechte Idee.

    Was das Venlafaxin angeht, das hat mir sehr gut geholfen und ich habe es auch super vertragen. Leider erinnere ich mich nicht mehr so genau an die Nebenwirkungen, wurde letztes Jahr während eines Klinikaufenthalts darauf eingestellt. Habe die meiste Zeit 300 mg täglich genommen. Manchmal vor allem wenn ich die Kapseln auf nüchternem Magen genommen habe, habe ich danach leichte Übelkeit gespürt. Aber keine Magenschmerzen. Ich weiß jetzt nicht, ob du sie zur Mahlzeit einnimmst, falls nicht, wäre das mal eine Überlegung wert.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1

    AW: Welche Erfahrungen habt ihr mit Venlafaxin?

    hatte Venlafaxin wegen Depressionen bekommen und war von einer einzigen Tablette mehrere Tage ausser 'Gefecht', habs abgesetzt

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 344

    AW: Welche Erfahrungen habt ihr mit Venlafaxin?

    Hallo,
    mir gehts grad ähnlich wie dornkönigin.
    Habe gestern mit Venlaflaxin (75mg) angefangen. Um 19.00Uhr habe ich die Tablette genommen. Zwei Stunden später hatte ich einen Blutdruck von 170/100 außerdem war mir furchtbar übel. Zuerst bin ich total müde geworden. Der Effekt hat aber nicht lang angehalten. Eine weitere Stunde später war ich superwach.
    Zum schlafen habe ich dann Remestan eingenommen, hab aber nicht richtig schlafen können.
    Im Moment komme ich mir ein bißchen ferngesteuert vor. Immer noch etwas Übelkeit, leichter Schwindel, hab das Bedürfnis liegen zu bleiben.

    Hat jemand änliche Erfahrungen gemacht? Sind das Anfangsschwierigkeiten, die sich nach einigen Tagen wieder geben?
    Bin jetzt natürlich verunsichert ob ich das Medikament weiter nehmen soll.

    LG
    secret

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Welche Erfahrungen habt ihr mit Venlafaxin?

    Ich hatte auch ziemliche Startschwierigkeiten mit Venlafaxin. Übelkeit, Schwindel, extreme Träume und fürchterliches Herzrasen. Das gibt sich aber nach einer Weile. Mein Arzt hatte mir damals gesagt, dass es sehr häufig vorkommen kann, das ist eine reine Sache des Durchhaltens. Und so war es dann auch.

    Bei mir hatte es ca. 2 Wochen gedauert, bis es besser wurde, und nach ca. 3 Wochen war alles weg.


    Halte durch!

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 344

    AW: Welche Erfahrungen habt ihr mit Venlafaxin?

    Danke creatrice,
    das beruhigt mich jetzt etwas. Laufe iwie immer noch rum wie ein Zombie. Ich verschreib mich ständig, in ein Auto sollte ich mich glaub noch nicht setzen.
    Ich denke, ich nehme die künftig morgens und versuch erstmal die Kapsel zu teilen. so das ich erstmal die halbe Dosis habe.

    Wie war das bei Dir mit der antidepri-wirkung? Wie lange hat das gedauert?
    Ich meine immer, bei mir wirkt das sofort in die Richtung. Obwohl es ja heißt, es dauert ein paar Wochen bis die Wirkung einsetzt.

    LG
    secret

  6. #16
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Welche Erfahrungen habt ihr mit Venlafaxin?

    Ich SOLLTE sie sogar morgens nehmen.

    Oh, zu der antidepressiven Wirkung kann ich dir nicht absolut sicher was sagen. Da ich zu der Zeit eine sehr gute Verhaltenstherapie hatte, weiss ich nicht, was was, wie stark bewirkt hat. Ich denke Beides zusammen war ausschlaggebend.

    Aber merklich besser wurde alles relativ langsam. Mich stört bei Depris ja am meisten der Antrieb, der kam glaube ich so nach einem Monat ausreichend zurück.

    Ansonsten war, zurückblickend gesagt, die Wirkung so, dass die Peaks nach unten zwar weiter da waren, aber auf keinen Fall so tief und zehrend wie vorher. Ich glaube die Wirkung auf die Stimmung/Gedanken trat bei mir noch etwas später ein als die des Antriebes. Aber das ist bestimmt auch bei jedem anders.


    Da ich gerade mit Medikinet angefangen habe, und den Unterschied bemerke , kann ich dir sagen, so spürbar schnell wirkt Venlafaxin auf keinen Fall, da ist wirklich Geduld angesagt. Es schleicht sich eher subtil ein. Ausprobieren würde ich es auf jeden Fall erstmal 2-3 Monate.

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 39

    AW: Welche Erfahrungen habt ihr mit Venlafaxin?

    Also Venlafaxin hat meine Lebensqualität signifikant gesteigert. Ich nehme es nun seit 2 Monaten und hätte niemals so viel von einem Antidepressiva erwartet (Mein erstes). Mit den ganzen Psychopharma ist es ja so, dass die bei jedem ein bisschen anders wirken, bei mir ist Venlafaxin irgendwie das Puzzelteil, was mir schon immer im Kopf gefehlt hat.

    Ich hab Anfang April mit 2* 37,5 mg in der ersten Woche angefangen. Es hatte von Beginn an einen angenehmen leicht sedierenden Effekt, die antidepressive Wirkung flutet jedoch erst über Wochen langsam an. Bei mir war es so, dass ich bereits nach 4-5 Tagen in den Genuß einen leichten, stimmungsaufhellenden Effekt kam, der sich aber erst nach so 5-6 Wochen vollständig entfaltet hat. Die angstlösende Wirkung hingegen braucht noch ein bisschen länger bis sie durchbricht, bei mir ist der Effekt erst nach so 3-4 Wochen eingetroffen und beginnt sich langsam zu entfalten. Wenn ich zuvor 100% Angst hatte vor so vielen Dingen, ist die Angst jetzt nur noch bei so 20%, und wie gesagt, es wird sicherlich noch ein paar Wochen dauern bis sie komplett weg ist. Mein Arzt sagte, man soll es mindestens 3-6 Monate nehmen, um dann beurteilen zu können, ob man es beibehält oder absetzt.
    Bezüglich Antrieb. Ich hatte schon immer, egal wie schlecht es mir ging, immer Motivation. Mal mehr, mal weniger. Die ist jetzt aber kontinuierlich da. Ich komm auf Arbeit und im Studium viel besser zurecht, genau so im Privatleben. Ich bin auch nicht mehr so müde, erschlagen und fertig mit der Welt. Komme endlich gut durch den Tag. Hab auch endlich wieder mit Kraft- und Ausdauersport angefangen.
    Oh und, Stimmungsschwankungen hatte ich zuvor täglich, "gut gelaunt" und "schlecht gelaunt" bis hin zu "ein bisschen suizidgefärded" haben sich damals im Studentakt abwechwechselt. Sind jetzt komplett weg, genau wie diese schlimme Nervösität. Ich würde Venlafaxin die "Schulnote" 1-2 geben. Keine glatte 1, weil es mir leider nicht gegen die Konzentrationsstörung hilft, also zumindest nicht so gut wie Ritalin, lässt sich aber problemlos ergänzen.

    Bezüglich Nebenwirkungen - Folgendes hab ich beobachten können:

    37mg: Keine Nebenwirkungen
    75mg: 2-3 Minuten Schwindel morgens nach dem aufstehen, leichte Durchschlafprobleme, Libidioverlust, manchmal ein bisschen zittrig.
    150mg: Gleiche Nebenwirkungen wie bei 75mg
    225mg: Tagesmüdigkeit + gleichen Nebenwirkungen wie bei 75 & 150mg
    300mg: Extreme Tagesmüdigkeit + gleiche Nebenwirkungen wie bei 75 & 150mg. Zusätzlich war bei mir diese Dosierung einfach zu hoch und hat sich kontraproduktiv auf meine Stimmung ausgewirkt. Hab nach 1 Woche 300mg dann auf 185mg runterdosiert, meine Idealdosis.


    Alle Nebenwirkungen sind bei mir nach 7 Wochen verschwunden. Die ersten 2-3 Wochen waren sie am stärksten ausgeprägt. Man muss definitiv ein bisschen Geduld mit dem Medikament haben und die optimale Dosis finden, oft ist weniger einfach mehr. Und am besten das ganze mit Sport verbinden, da bin ich mittlerweile regelrecht süchtig nach! Hoffe ich konnte helfen!

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