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Diskutiere im Thema Elvanse - Info's im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #211
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 301

    AW: Elvanse - Info's

    So wie beschrieben ist das eine typische Unterdosierung. Eine testweise Aufdosierung in 5mg-Schritten macht Sinn. Am besten mal den Arzt anrufen!

  2. #212
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Elvanse - Info's

    Hallo in die Runde,
    ich ahbe versucht mich durch alle Seiten zu lesen.

    (..................) gelöscht, da es um ADHS bei einem Kind geht



    Ist die Wirkung von Elva0nse bei Erwachsenen anders als bei Kindern? Ich finde hier kaum was wo es um Kinder geht oder stelle ich mich blöd an?

    Ich hoffe ihr könnt mir helfen
    Geändert von Emely (24.05.2016 um 23:18 Uhr) Grund: Edit

  3. #213
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Elvanse - Info's

    Hey aranto,

    ich habe nun ähnliche Nebenwirkungen, allerdings bei Elvanse 30mg und glaube aber eher, dass es bei mir zu wenig Wirkstoff ist, statt zu viel.

    Die erste Einnahme war heftig,
    ich dachte als erstes ich sei Überdosiert und später dachte ich, ich sei Unterdosiert.
    Die 2te Einnahme verlief schon etwas anders.

    Bei der ersten Einnahme musste ich immer irgendwas machen und das auch ziemlich schnell.
    Das Zeug zwingt einen, das was man macht, auch fertig zu machen.
    Ohne Beschäftigung, wäre das nicht das Richtige glaube ich vorerst.

    Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich eine Elvanse 40mg testen.
    Am liebsten hätte ich eine Elvanse 10mg. Dann könnte ich einfach mal 40mg und 20mg testen.

    Meine Ärztin sagt ich solle gegen das Unwohlsein mal CBD ausprobieren

  4. #214
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: Elvanse - Info's

    TanCan schreibt:
    Hallo in die Runde,
    ich ahbe versucht mich durch alle Seiten zu lesen.

    (..................) gelöscht, da es um ADHS bei einem Kind geht



    Ist die Wirkung von Elva0nse bei Erwachsenen anders als bei Kindern? Ich finde hier kaum was wo es um Kinder geht oder stelle ich mich blöd an?

    Ich hoffe ihr könnt mir helfen


    Hallo TanCan,

    ich denke, dass Deine Frage inzwischen schon beantwortet ist und Du ja gute Tipps in Deinem Vorstellungsthread bekommen hast, wo Du nach Rat und Hilfe für Dein Kind suchen kannst!

    Hier befindest Du Dich in einem Forum welches ausschließlich für Erwachsenen und deren Belange konzipiert wurde.

    Daher musste ich den Großteil Deines Beitrages leider löschen.

    Ich wünsche Dir alles Gute für Dich und Deine Familie und dass Du in einem anderen Forum angemessene Hilfe und Antworten auf Deine Fragen bekommst!

    LG Emely


  5. #215
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 131

    AW: Elvanse - Info's

    Elvanse wirkt bei mir wunderbar.

    Nach anfänglichen Problemen mit Müdigkeitsattacken habe ich Elvanse nun komplett unter Kontrolle indem ich einfach tagsüber auf das Essen verzichte und erst Abends esse, was mir noch mehr Energie am Tag liefert. Ich habe dadurch keinerlei Nebenwirkungen, spüre es eigentlich gar nicht, aber es wirkt sehr gut. Nebenbei verliere ich Gewicht und die relevanten Blutwerte sind sogar besser als unter MPH, was mich immer unangenehm aufkratzte und mich auf Dauer zum Zombie machte.

    Die Einstellung ist nicht einfach und die ideale Dosis nicht leicht zu finden, aber 13 Stunden Wirkung voller Tatendrang waren den Kampf wert und ich bemerke keinerlei Toleranzentwicklung.

    Im Vergleich zu Attentin finde ich Elvanse um Welten besser. Attentin wirkt zwar schneller, hat aber leider eine spürbare Wirkung und macht einen Rebound. Ich habe es wohl nicht so mit den Medice-Produkten.

    Schade, dass Amphetamine hierzulande so negativ stigmatisiert sind und dass man überhaupt um die Anerkennung von ADHS kämpfen muss. Ich bin sicherlich kein Einzelfall und kann jedem nur empfehlen einen Behandlungsversuch mit Elvanse zu machen, wenn der Arzt keine Vorurteile hat. Ich kann mich einfach nur glücklich schätzen, dass ich einen so offenen Arzt habe.



    Danke Shire,

    für dieses sanfte kaum spürbare aber hochwirksame Amphetamin erster Güte!

  6. #216
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Elvanse - Info's

    C9H13N schreibt:
    Elvanse wirkt bei mir wunderbar.

    Schade, dass Amphetamine hierzulande so negativ stigmatisiert sind und dass man überhaupt um die Anerkennung von ADHS kämpfen muss. Ich bin sicherlich kein Einzelfall und kann jedem nur empfehlen einen Behandlungsversuch mit Elvanse zu machen, wenn der Arzt keine Vorurteile hat. Ich kann mich einfach nur glücklich schätzen, dass ich einen so offenen Arzt habe.!
    Die gesellschaftliche Stigmatisierung ist hier noch ein echtes Problem,
    mein Ex-Psychiater verschreibt mir kein Amfetamin-Präparat weil ich in meiner Jugend gekifft habe,
    (verrückterweise bekomme ich nun Dronabinol und Elvanse auf Rezept was mich echt wieder auf die Beine bringt und ich so wieder kompensiere in Richtung Arbeitsfähigkeit, DANKE an meine neue Ärztin)

    Da das MPH bei mir komplett seine Wirkung verloren hatte,
    und ich dann eine Gesamtwirkdauer von 3h/Tag hatte und ich versucht habe, mein ganzes Leben in 3h pro Tag zu regeln,
    bin ich dann soweit dekompensiert, wie man es sich kaum vorstellen kann.

    Zum Glück habe ich nun, vor fast 2 Monaten eine gute (privat)Ärztin bzw. Psychiaterin gefunden.
    (Die Kosten für eine privatärztliche Behandlung sind gar nicht so hoch, wie ich eigentlich erwartet hätte, die Medikamente kosten jedenfalls mehr als das Honorar meiner Ärztin)

    Ich muss darüberhinaus aber ehrlich sagen, dass die Stigmatisierung bei Cannabinoiden viel heftiger ist, als bei Amphetaminen. Also es geht auch weitaus schlimmer.
    Manche Apotheken rühren auch kein Cannabinoid (CBD) an, weil die es einfach nicht wollen.
    (Apropos! Wenn ihr Apotheken habt die Eure Rezepturen nicht anmischen, dann ruft einfach mal bei der Apotheker-Kammer an,
    es dauert keine 48h und auf einmal können die alles anrühren was aufgeschrieben wird!)

    Das ist halt echt einfach der gesellschaftliche Wandel und was derzeitig in den Köpfen verankert ist.
    Schlimm ist nur wenn man darunter leiden muss und erstmal Ärzte finden muss,
    die mit einem jenseits von Dogmen kooperieren und behandeln.
    Viel schlimmer daran ist, wenn man von Schwachmaten behandelt wird,
    die sich gegenseitig als Experten bezeichnen, dies von anderen Experten nicht hinterfragt wird,
    und dann angeblich alles am Patienten liegt (nachdem man schon 8 verschiedene Wirkstoffe ausprobiert hat mit ein- und ausschleichen etc., die einen noch kaputter gemacht haben)
    und der Patient dann erst nach Jahren bemerkt,
    dass es seinem Psychiater aber sowas von scheißegal ist,
    wenn man seine Frau, seine Arbeit, seine Freunde und seine Familie verliert
    und das Leben einfach viel leidensarmer mit einem anderen Arzt verlaufen wäre.
    (Vielleicht kennt ihr das auch, ist ja wohl gängige Praxis: Sie bekommen ein Antidepressivum damit das Ritalin wieder wirkt, dann noch eins, noch eins, noch eins...)

    C9H13N schreibt:
    Die Einstellung ist nicht einfach und die ideale Dosis nicht leicht zu finden, aber 13 Stunden Wirkung voller Tatendrang waren den Kampf wert und ich bemerke keinerlei Toleranzentwicklung.
    Was hattest du denn für Einstellungsprobleme?
    Ich habe das Gefühl das Elvanse 30mg bei mir viel zu stark ist,
    ich habe nach ca. 1h oder 1,5h nach Einnahme erstmal so ein unangenehmes "drauf-sein-Gefühl, total verpeilt und kann nicht so richtig klar denken.
    Und kurz davor habe ich das Gefühl, dass die Wirkung perfekt sei.
    Daher habe ich einmal was aus der Kapsel rausgeschüttet und das war dann besser, glaube ich.
    (Das ist natürlich extrem nervig, wenn man das regelmäßig machen muss und so richtig reproduzierbar ist die Menge dann auch nicht)

    Hast du dann diesen extremen Drang etwas zu tun? (Ich glaube das ist ein Zeichen von Überdosierung)
    Etwas zu Ende zu bringen? Das Zeug zwingt einen ja förmlich etwas zu machen.
    Kannst du dich bei deiner Dosierung auch mal für eine gewisse Zeit ausruhen?
    Hat sich im Laufe der Behandlung etwas an der Wirkung verändert, besonders am Anfang?
    Geändert von PacMan (14.06.2016 um 14:34 Uhr)

  7. #217
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 131

    AW: Elvanse - Info's

    Wow, das ist mal interessant. Glückwunsch zu dieser Ärztin!

    Ich habe auch mit 30mg angefangen, war anfangs leicht euphorisiert, was sich aber nach paar Tagen legte. Ich glaube ich habe mich einfach so gefreut habe, dass es so mild und beruhigend wirkt.

    Ich hatte nach 8h immer einen Wirkungseinbruch, der sich in enormer Müdigkeit ausdrückte, die 2 Stunden dauerte und danach kam es für weitere 1-2 Stunden mit voller Wucht zurück, war nicht mehr subtil, sondern richtig spürbar. Damit habe ich mich zwei Monate damit herumgequält und filetierte meinen Tagesablauf, experimentierte wie ein Hütchenspieler mit der Art der Nahrung, probierte Vitamin C zum Einschlafen, weil der Beipackzettel von einer reduzierten Wirkung spricht. Ich dokumentierte alles akribisch. Es war nichts auffälliges zu finden. Dann wurde die Tagesdosis auf 40mg erhöht, was mein Arzt ungern machte. Er hatte wohl Bedenken wegen einer Suchtentwicklung. Die 40mg lieferten mir dann eine kontinuierlichere Wirkung, waren aber auch noch nicht ideal. Ich probierte einmal 45mg, die mir nach 3-4 Stunden eine leichte Überdosierung mit deutlich spürbarer Wirkung brachte, die mich für 1-2 Stunden nervös machte. Danach war es wieder angenehm sanft. Der Versuch die 40mg in 30/10mg zu teilen und die kleinere Portion nach 3-4 Stunden zu nehmen führte zu einer Wirkzeit von 16-18 Stunden, was mir zu viel des Guten ist. 30mg sind nach der Eingewöhnung an das Medikament zu wenig, weshalb ich 35mg bis 40mg in Wasser zu mir nehme und den Rest einfach weg kippe. Ich habe keinerlei Toleranzentwicklung, will nicht dass es "kickt" oder "speedig" macht!

    Ich habe schon immer eine Schlafstörung und auch ein gestörtes Essverhalten und hasse putzen.

    Irgendwann überkam mich der Putzfimmel und ich hatte vergessen zu frühstücken und putzte und putzte, ich konnte gar nicht mehr aufhören und Elvanse wirkte absolut gleichmässig. Ich hatte den ganzen Tag einfach kein Verlangen zu essen und habe erst abends gegessen. Am nächsten Tag habe ich wieder normal gegessen und mir fiel auf, dass die Wirkung durch Nahrungsaufnahme stolperte, also nicht so kontinuierlich wie tags zuvor war. Dann folgten ein paar Tage mit weiteren Experimenten. Ich verschob die Zeiten der Nahrungsaufnahme und wurde mir bewusst, dass Elvanse genau da eingreift, wo mein Verlangen oder die Lust zu essen gesteuert wird. Wieder ein paar Tage später beschloss wegen der ungleichmässigen Wirkung und fast schon aus Trotz einfach gar nichts zu essen und die Wirkung war wieder absolut kontinuierlich und sanft ohne zu stolpern. Das ziehe ich nun seit zwei Monaten "fast" konsequent so durch, finde die Wirkung einfach nur wunderbar, erreiche so nun volle 13h subtile Wirkung und blühe regelrecht auf. Leider wirkt es nicht gegen Prokastrination und Desorganisation und es fällt mir nicht leicht in die Pushen zu kommen, wenn ich aber etwas anfange, dann ziehe ich es knallhart durch, fast wie ein Berserker und ich habe Spass dabei. Ich habe renoviert, ich habe mir eine Kücheneinrichtung selbst gebaut, haha, mache eher das was mir Spass macht und bekam viele wichtige Dinge auf die Reihe, die mir schwer fielen oder ohne Elvanse unmöglich sind und mich zur ADHS-Diagnose trieben.

    Ich habe die Vermutung, dass das Lisdexamphetamin bei der Einnahme mit Flüssigkeit in quasi in den Darm gespült wird und sich als ein Film an die Wand des Darmes legt, ähnlich wie der leichte Film der am Glas hängen bleibt, wenn ich es ins Wasser kippe. Weitere Flüssigkeitsaufnahme führt zu keiner Wirkungsveränderung und scheint diesen Film nicht zu beeinträchtigen. Wenn ich jedoch etwas esse, dann vermute ich, dass dieser Film quasi beschädigt wird, das Elvanse mit der Nahrung vermischt wird, weitertransportiert wird und nicht mehr so gleichmässig aufgenommen wird.

    Elvanse wirkt deshalb für mich wie ein Bootcamp gegen meine Fressstörung, es erzieht mich regelrecht und wirkt auch gegen ADHS-Symptome.

    Ich habe früher auch gekifft und kam damit eigentlich immer im Leben mehr oder weniger zurecht, habe es aber vor der Diagnose aufgegeben. Es wirkte gegen vieles aber nicht gegen alles und ich war mehr ich selbst als mit MPH. MPH kratzte mich immer auf und machte mich zum emotionslosen Zombie. Es liess mich im Kampf gegen meine Prokastrination und Desorganisation regelrecht krampfhaft verzweifeln, was mich deprimierte.

    Ich finde Deinen Beitrag höchst interessant, nicht weil ich kiffgeil bin, aber weil ich auch schon die Vermutung hatte, dass das sich das Elvanse mit etwas aus dem Cannabis wie Yin und Yang ergänzen könnten. ich leide immernoch an Schlafstörungen von denen ich mir sicher bin, dass sie nicht von Elvanse kommen, da ich diese schon immer habe. Deshalb setze ich Elvanse zwischenzeitlich ab. Zuletzt sogar mal 7 Tage. Ich habe kein Verlangen nach Elvanse, nahm es aber wieder, weil ich mich als sehr schusselig wahrnahm. Ich rauche mit MPH und Elvanse wie ein Schlot und brauche zu beidem Kaffee. Irgendwas im Cannabis löscht mein Verlangen nach Zigaretten. Mein Arzt nannte Cannabis Selbstmedikation. Ich war nie süchtig nach Cannabis und habe auch seit der Diagnose kein Verlangen danach, genauso wenig wie nach Alkohol. Ich lebe abstinent und nehme nur meine Medikamente, die aber nicht ausreichen, um das ADHS abzustellen. Mein Arzt würde mir ganz sicher kein Cannabis verschreiben, nachdem ich schon zwei Jahre mit MPH vor mich dahinvegetieren durfte, auch wenn ich ihm dankbar bin, dass er den Schritt gewagt hat mir Elvanse zu verschreiben. Von den ganzen anderen jeweils nur teilweise wirksamen und ekelhaften Pillen, die ich in der Hoffnung auf Besserung schon in mich hineingestopft habe, will ich erst gar nicht anfangen. Es gibt keine Psychopharmaka ohne Nebenwirkung!

    Ich bin aber trotzdem super glücklich, mein Elvanse zu haben, weil es mich im Vergleich zu MPH immerhin Mensch sein lässt. Wenn ich jetzt noch nach Cannabis frage, dann habe ich ehrliche Bedenken, dass mein Arzt das Elvanse absetzt.
    Geändert von C9H13N (14.06.2016 um 16:43 Uhr)

  8. #218
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 131

    AW: Elvanse - Info's

    PacMan schreibt:
    verrückterweise bekomme ich nun Dronabinol und Elvanse auf Rezept was mich echt wieder auf die Beine bringt und ich so wieder kompensiere in Richtung Arbeitsfähigkeit,
    Hat das Dronabinol für sich alleine eine spürbare Wirkung und was ist das genau oder was ist da drin?

    Elvanse wirkt bei mir rein gar nicht berauschend, weshalb ich es toll finde. Zu viel davon ist ekelhaft, weil speedig und macht mich nervös. MPH wirkt nicht ohne aufzukratzen und tötet jegliche Emotion.

    Wenn ich diesen Satz von Dir lese, dann bestätigt es meine Vermutung, dass beides an jeweils anderen, wenn nicht gar gegenteiligen Stellen wirkt, die sich entweder zu einer gemeinsamen Wirkung ergänzen können oder gegenseitig aufheben und/oder einen "normaleren Zustand" als jeweils einzeln eingenommen bewirken. So paradox das alles klingt, aber das ist genau das ist exakt das, was ich vermute, was bei mir wirken könnte. Als ich vor ein paar Tagen mal die Wirkung von diversen Psychopharmaka auf mich bis ins Detail zerlegte, musste ich nach Jahren mal wieder weinen, weil ich in diesem Begreifen die Nadel im Heuhaufen und einen möglichen Durchbruch sehe, den ich meinem Arzt kaum mitteilen kann, weil ich nicht rausgeschmissen werden will.

  9. #219
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Elvanse - Info's

    Ganz ehrlich, dass solltest du deinen Arzt vielleicht auch nicht fragen.
    Mir fallen maximal 2 Ärzte in ganz Deutschland ein, die das machen.
    Dazu musst auch ausmedikamentiert sein, dass heißt auch mindestens schon MPH und Straterra (und noch andere, aber diese sind wohl unverzichtbar) verordnet bekommen haben, um THC-haltige Medikamente zu bekommen (Dronabinol ist wohl der pharmazeutische Name für THC)

    Das CBD bekommt man frei verkäuflich, ich habe mir nun das 3%ige von Endoca bestellt mit CBDA und den Terpenen usw.. (der Hersteller soll sich wohl rauskristallisiert haben was Qualität angeht)
    Die Apotheke welche schon sehr naja, günstig (200€) Dronabinol anrührt hatte für das CBD 5%ig 20ml (natürlich in Apothekenqualität) 120€ genommen.
    Allerdings dauert es verdammt lange bis man was von dem CBD merkt,
    ich glaube ich habe fast einen Monat gebraucht bis ich was davon bemerkt hatte.
    Eigentlich habe ich auch nicht dran geglaubt das Cannabinoide die frei verkäuflich sind was ausrichten können.
    Nun bin ich davon überzeugt das, dass fehlen von CBD in den Schwarzmarkt-Cannabisblüten dazu geführt hatte,
    dass diese mir eher schaden als nützen.
    Nur THC allein bekommt mir gar nicht gut. Eine Mischung davon wiederrum sehr gut.

    Probier doch mal CBD aus. Wenn du Glück hast gehörst zu denen, die gar kein THC brauchen.

    Ich persönlich strebe allerdings eine reine Cannabinoidbehandlung an.
    Mittlerweile glaube ich nämlich, dass das möglich ist, bei richtiger Dosierung.
    Das ist ja mit der Schwarzmarktapotheke fast unmöglich, heute mehr als früher bei den hochgekreuzten, hochpotenten Cannabis-Blüten.
    Die ganzen Stimulantien sind eher eine symptomatische Behandlung die ja auch sehr gut funktioniert, zumindest um zu funktionieren.
    Vom Elvanse war ich aber auch begeistert, bin ich im Prinzip immer noch, vermutlich habe ich persönlich ganz eng aneinanderliegende Unter- und Überdosierungsgrenzen. (nun habe ich vergessen den DL-Amphetaminsaft von der Apo abzuholen, verdammt )

    Allerdings finde ich MPH mittlerweile als extrem gewaltsam, das würde ich nie meinem Kind geben,
    da kann man es auch zum Funktionieren prügeln, das hat einen ähnlichen Effekt finde ich.
    Mit dem MPH habe ich leider etwas ähnliches hinter mir wie du,
    ich war auch ein Zombie, nur leider habe ich das 10 Jahre lang mitgemacht mit dem MPH plus den ganzen anderen schlimmen Medis die zusätzliche Nebenwirkungen hervorgerufen haben, da mein Ex-Psychiater einfach gesagt hat, ich bekomme Amfetamine von ihm nicht, Punkt!
    Das hätte der ja auch mal vorher sagen können, anstatt einen 5-Wirkstoffe-Mix anzupeilen.
    Dann hatte ich noch ein paar andere Psychiater aufgesucht in der Umgebung,
    die ehrlich gesagt selber Hilfe bräuchten, oder weniger Zugang zu Medikamenten haben sollten.
    (min.90% der erwachsenen ADHSler wägen so viel krasser für sich ab,
    welche Entscheidung sie treffen, zu welchen Mitteln sie greifen etc. als Neuronal Normale Menschen)
    Irgendwann hatte mein Ex-Psychiater dann aber mal übers Kiffen abgelästert und dass es ja nun Ärzte gibt die sowas mitmachen.
    Nun bin ich bei so einer Ärztin, und es tut echt gut,
    wenn man jemandem wirklich alles erzählen kann und man dann merkt,
    dass es auch weitaus krasser geht und man im Benchmark nicht zu den schlimm(st)en Mitteln gegriffen hat.
    Geändert von PacMan (14.06.2016 um 21:06 Uhr) Grund: Weiß nu nicht mehr was ich alles geändert habe. Elvanse Rebound.... evtl. änder ich es noch

  10. #220
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 131

    AW: Elvanse - Info's

    Ich kann zu 100% nachvollziehen, was Du schreibst. Kannst Du Dir vorstellen, was hier bei mir gerade für eine Wut aus Verzweiflung aufstaut? Immerhin weiss ich jetzt, dass ich richtig liegen muss und das Elvanse wenigstens schon mal in die richtige Richtung geht und bei meiner Fress-Störung ein 100% Volltreffer ist und dass jegliche weitere Versuch um das Spektrum mit Amphetamin stattfinden muss. Ich dachte oft an die Kombination von Ritalin und Elvanse, weil ich auch von Anfang an spürte, dass das Elvanse insgesamt besser tut als MPH, aber ich ein paar Wirkarten des MPH vermisse. Ich durfte die Kombination auch ausdrücklich ausprobieren, was ich aber in weniger als einer Hand voll Versuchen als zu viel des Guten empfand. Ich habe vor Amphetamin einfach zu viel Respekt und Angst. D/L-Amphetamin soll ja "aktivierender" sein, dem Adderall irgendwie näher kommen, wovon ich aber auch denke, dass es deutlich spürbar ist. Es könnte sehr gut sein, dass D/L diese gewünschte Mischwirkung der Wirkarten von Ritalin und Elvanse bringt.

    Ich finde es interessant, dass Du MPH als gewaltsam bezeichnest, weil es tatsächlich eine Art unsanftes Brecheisen ist, das aber auch nur im Ansatz und in Teilen meines ADHS wirkt und letztendlich bei mir zu einer Persönlichkeitsänderung führt.

    Hat dieser Eiertanz um die neurologische Biochemie denn nie ein Ende? Gibt es denn überhaupt jemanden mit ADHS, der medizinisch optimal versorgt ist? Was ich alles schon hinter mir habe, einfach schrecklich. Aber immerhin bin ich glücklich mit Elvanse schon mal einen Meilenstein geschafft zu haben. Aber ohne Medikamente ist es leider teilweise besser als mit Medikamente, aber dieses teilweise nervt auf Dauer einfach nur und ich fühle mich deshalb leider als Spielball der Psychiater. Wenn das alle nur nicht so mühsam wäre.


    Ich muss jetzt erstmal was essen. Ich habe Frust und Hunger und brauche Nährstoffe.
    Geändert von C9H13N (14.06.2016 um 22:49 Uhr)

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