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Diskutiere im Thema Methylphenidat und Drogenscreenings UKs Haaranalyse im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 55

    Methylphenidat und Drogenscreenings UKs Haaranalyse

    Habe zu diesem Thema nie etwas im Netz gefunden...

    Ich habe mittlerweile 2 Haaranalysen und ca. 12 Urinkontrollen hinter mir.

    War auch bei der MPU... habe nicht angegeben das ich Methylphenidat nehme.

    Und es wurde auch nichts gefunden.

    Fazit: Der Amphetamin-Test hat bei Methylphenidat nicht angeschlagen!

    Edit Alex: Siehe hierzu meine Anmerkung unten (Beitrag #4) !

    Habe gelesen dass es Leute bei der MPU angegeben haben und deshalb mit der Begründung sie würden Harte Drogen nehmen durchgerasselt sind.

    MfG

    Pacman

    PS: Hoffe dieser Eintrag wird von Suchmaschinen gefunden!http://www.qtl.co.il/img/copy.pnghttp://www.google.com/favicon.icohttp://www.babylon.com/favicon.ico
    Geändert von PacMan (13.10.2009 um 23:22 Uhr) Grund: siehe Edit

  2. #2
    .

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.018

    Lächeln AW: Methylphenidat und Drogenscreenings UKs Haaranalyse

    Gefährliches Halb Wissen?
    oder Smiley in der Höhle des Löwen............


    @ PacMan

    Warum wurden die Haaranalysen gemacht ?

    Bei THC wird oft nicht nach "Amphetamin" - "MPH" gesucht, also die Analysen sind gegliedert, aufgeteilt was sich auch im Preis der Analyse zeigt.
    Desweiteren spielt die Dosis eine Rolle!.
    Neueste Analysen können sogar Alkohol nachweisen!
    dass war bisher nicht möglich !!
    Auch verbessern sich die Analysen ständig, es gibt verschiedene Institute die diese Analysen durchführen und ein unterschiedlichen Forschungstand haben. Auch dort gibt es Konkurrenz.

    Bei MPH und einem Nachweis des behandelnden Arztes, Können Sie ein nicht wegen Methylphenidat - Amphetamin Nachweis Belangen.Edit Alex: Siehe hierzu meine Anmerkung unten (Beitrag #4) !
    Nachtrag:Smiley
    Jurathek - Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahrereignung



    Die Behauptung, Unterstellung ist nichts sagend, entweder ist die Haaranalyse Positiv oder Negativ.

    Fazit: Es kommt immer auf die Sachlage an.

    Hier mal zwei Link's wer es genauer wissen möchte!

    LFM Diagnostika = Institut

    www.lfm-diagnostika.de/doc/Newsletter_Juni_2009.pdf =News 2009

    vielleicht magst du dein Fazit etwas entschärfen??

    Jo "Ähm" - "PacMan" ich hoffe Du frisst keine "Smiley's" ????


    Sonne im Herzen
    Smiley
    Geändert von Smiley (13.10.2009 um 22:57 Uhr) Grund: siehe Edit --- Nachtrag: Link eingefügt

  3. #3
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Methylphenidat und Drogenscreenings UKs Haaranalyse

    Bei der MPU-Stelle wurde ein polytoxisches Screening gemacht:

    Opiate: Referenzbereich < 300 ng/ml
    Cannabinoide < 20 ng/ml
    Amphetamine < 300 ng/ml
    Kokain < 30 ng/ml
    Benzodiazepine < 100 ng/ml
    Methadon < 100 ng/ml

    und dort ist das MPH nicht aufgetaucht

    Die Daten von der Haaranalyse habe ich leider nicht mehr, da die MPU-Stelle
    die Unterlagen einbehalten hat

    Das waren aber die gleichen Substanzen, bis auf Benzodiazepine, da der Test
    noch ziemlich teuer ist und bisher in Speziallaboren durchgeführt werden musste ... und die Labore sich gerade umstellen müssen auf die neuen Richtlinien.

    Hab mir jetzt den Artikel mal reingezogen, geht ja scheinbar überwiegend nur um Spice und die Festlegung neuer Nachweisgrenzen, wobei die gefordeten Nachweisgrenzen der SAMHSA sowieso unter denen der deutschen MPU-Richtlinien sind...im Artikel steht auch, dass diese eher für Arbeitsmedizinische Zwecke gedacht sind....

    MfG

  4. #4


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
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    AW: Methylphenidat und Drogenscreenings UKs Haaranalyse

    Hallo

    PacMan schreibt:
    Habe zu diesem Thema nie etwas im Netz gefunden...
    Ich schon.

    Zum einen etliche und nicht überprüfbare Aussagen einzelner und in aller Regel anonym auftretender Personen (wie auch hier bei dir), von denen die einen behaupten, bei ihnen hätte ein Screening positiv angeschlagen und die anderen wiederum, es wäre nichts gefunden worden.

    Kann man insgesamt also schonmal in der Pfeife rauchen und kommt dabei kein Rauch raus.

    Des weiteren einen Haufen Angaben verschiedener Hersteller von Schnelltests jeglicher Art, die verschiedene Nachweisgrenzen bzw. Grenzen, bei denen keine Kreuzreaktionen auftreten, bezüglich MPH angeben.

    Des weiteren auch Angaben von verschiedenen, anderen Quellen, wie den entsprechenden Pharmaherstellern und diversen Kliniken und ähnlichem, die angeben, dass MPH zu falsch positiven Ergebnissen bei Drogenscreeenings führen kann.

    Des weiteren noch etliche andere, wiederum widersprüchliche Angaben aus anderen Quellen.

    Insgesamt wissen wir also dazu erst mal gar nichts, zumal es, wie teilweise schon angesprochen, verschiedene Hersteller der Schnelltests gibt, individuell nach verschiedenen Substanzen gesucht wird und auch die Testbedingungen (z.B. getrunkene Menge an Flüssigkeit, Temperaturbedingungen, Lagerzeit der Probe bis zur Analyse usw. usw....) bei jedem einzelnen Test nicht identisch sind.

    Auch unter den politoxen Screeningverfahren gibts derer unterschiedliche, die unter individuell verschiedenen Bedingungen durchgeführt werden und es wird eben nicht bei jedem nach den gleichen Sachen gesucht.

    Also auch eine nicht kontrollierbare und nicht vorhersehbare Sache.

    Das hier

    PacMan schreibt:
    Fazit: Ein Amphetamin-Test schlägt nicht bei Methylphenidat an!
    ist also eine absolut nicht erwiesene Tatsachenbehauptung, wie ich sie hier im Forum nicht sehen will, zumal es wirklich Leute gibt, die sich auf solche "Infos" verlassen, wenn sie im Netz darüber stolpern.

    Ebenso das hier:

    PacMan schreibt:
    Also es wird nicht danach gesucht!
    Jenes hier:

    PacMan schreibt:
    Habe gelesen dass es Leute bei der MPU angegeben haben und deshalb mit der Begründung sie würden Harte Drogen nehmen durchgerasselt sind.
    halte ich für ziemlich realistisch, weil nämlich siehe hier:

    http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-erw...html#post20521

    Sprich (mal grob zusammengefasst): Man darf nach Fahrerlaubnisverordnung FeV, Anlage 4 Ziffer 9 zunächst mal gar keinen Führerschein besitzen, wenn man unter Behandlung mit MPH steht, da MPH unter dem Betäubungsmittelgesetz steht.

    Zu den Punkten, ob nun bei einem selbst bei einem Screening, einer Haaranalyse oder bei was auch immer Methylphenidat nachgewiesen werden kann und ob im Einzelfall danach gesucht wird, gibt es keine klaren und verlässlichen Angaben, an die man sich irgendwie halten kann, wie man das auch drehen und wenden will, sondern eben nur eine Menge, zum Großteil nicht überprüfbarer und insgesamt durchgehend widersprüchlicher Angaben aus den unterschiedlichsten Quellen.

    Was im Weiteren wohl auch zukünftig so bleiben wird.

    @ Smiley: Auch das

    "" Smiley schreibt:
    Bei MPH und einem Nachweis des behandelnden Arztes, Können Sie ein nicht wegen Methyplphenidat- Amphetamin Nachweis Belangen.
    kann man so nicht als Tatsache stehen lassen. Bitte mal informieren.

    LG,
    Alex

  5. #5
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    AW: Methylphenidat und Drogenscreenings UKs Haaranalyse

    Hab auch nicht von Schnelltests sondern von Laboruntersuchungen gesprochen. Hatte Screenings bei 3 verschiedenen Laboren und da war nix...

    Aber wenn du das nicht sehen willst im Forum...dann lösch meine Beiträge bzw. lass sie löschen

    MfG

  6. #6
    .

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    Daumen hoch AW: Methylphenidat und Drogenscreenings UKs Haaranalyse

    Danke Allex,
    für die Zusammenfassung!

    Danke PacMan,
    Für das aufgreifen des Themas!
    P.S. frisst Du smiley's?


    lieben Gruß
    Smiley

  7. #7


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    AW: Methylphenidat und Drogenscreenings UKs Haaranalyse

    @ PacMan:

    PacMan schreibt:
    Hab auch nicht von Schnelltests sondern von Laboruntersuchungen gesprochen.
    Auch wenn es andere, als Schnelltestverfahren gewesen sind (z.B. chromatografische Verfahren) ist das nur deine eigene Erfahrung, wobei deine Angaben zudem hier keiner überprüfen kann.

    Es hat mit Sicherheit niemand was gegen deine persönlichen Erfahrungen mit diesem Thema oder auch mit anderen, nur bitte eben so etwas nicht verallgemeinern oder gar als Tatsache in den Raum stellen.

    Wenn hier jemand schreibt z.B.

    Jemand schreibt:
    Spazieren gehen hilft gegen Kopfschmerzen
    dann richtet das wohl keinen großen Schaden an, sondern hilft im dümmsten Fall nur nichts, aber speziell hierbei geht es um gravierende, rechtliche Dinge, die für den Einzelnen beträchtliche Auswirkungen haben können, deshalb meine Klarstellung dazu.

    O.k.?


    LG,
    Alex

  8. #8
    Ist interessiert

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    AW: Methylphenidat und Drogenscreenings UKs Haaranalyse

    Darüber hinaus würde ich bei einem Schnelltest von der Polizei keine Aussage machen, einfach Blutprobe entnehmen lassen und abwarten...

  9. #9
    .

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    Frage AW: Methylphenidat und Drogenscreenings UKs Haaranalyse

    @ Alex


    Bei MPH und einem Nachweis des behandelnden Arztes, Können Sie ein nicht wegen Methylphenidat - Amphetamin Nachweis Belangen.Edit Alex: Siehe hierzu meine Anmerkung unten (Beitrag #4) !
    kann man so nicht als Tatsache stehen lassen. Bitte mal informieren.
    Könnte vielleicht der meine "Behauptung" untermauern?
    Erster Absatz. Letzter Satz

    Jurathek - Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahrereignung

    LG Smiley

  10. #10


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    AW: Methylphenidat und Drogenscreenings UKs Haaranalyse

    Hallo, Smiley

    Kann deine Behauptung, die du ja so als in jedem Fall gültige Tatsache in den Raum gestellt hast, meiner Ansicht nach nicht untermauern, unter anderem, weil medizinisch-psychologische Untersuchungen Einfalluntersuchungen sind und es sich hierbei, wie der Name schon sagt, augenscheinlich nur um "Leitlinien" handelt, nicht um bindende Richtlinien.

    MPUs laufen eben individuell ab und es dürfte in meinen Augen und wozu es auch schon Erfahrungen gibt, unter Umständen schwierig sein, jemandem dort zu erklären, dass man für eine Krankheit, die es angeblich in den Augen vieler (leider auch immer noch vieler Fachleute) gar nicht gibt, ein Medikament nimmt, das zum einen unter dem BtmG steht und zum anderen gar nicht für dieses Krankheitsbild zugelassen ist.

    Zudem stammt der Text aus dem Jahre 2002 (ist das überhaupt noch aktuell?) und wurde augenscheinlich von einem Anwalt eingestellt, wobei ich erst mal nicht sehen kann, auf welche gesetzlichen Grundlagen sich das Ganze stützt.

    Worum es mir bei der ganzen Sache geht, ist, dass es da offenbar und so, wie ich das einschätze, eine riesige, rechtliche Grauzone gibt und man eben nicht allgemein und für jeden Fall gültig solche Aussagen treffen kann, die zwar möglicherweise (?) in der Praxis mehr oder weniger der Regelfall sind, aber eben nicht in jedem Einzelfall gültig.

    Um die ganze Grauzone noch komplett zu machen, gibt es noch den §24 a StVG, der ausschließt, dass es sich um eine Ordnungswidrigkeit handelt, wenn man unter dem Einfluss berauschender Substanzen am Strassenverkehr teilnimmt, in dem Fall, dass diese für ein konkretes Krankheitsbild verordnet wurden, aber auch noch den §316 StGB, der das Führen von Fahrzeugen unter (erhebliche) Strafe stellt, wenn man aufgrund irgendwelcher Mittelchen nicht mehr sicher zum Führen dieses Fahrzeuges in der Lage ist.
    Dieser §316 StGB greift u.U. dann, wenn man an einem Unfall beteiligt ist oder im Strassenverkehr sonstwie auffällt (unsichere Fahrweise usw.) und in dem Zusammenhang von einem dann direkt untersuchenden Arzt für nicht fahrtauglich eingeschätzt wird.

    Da greifen also mehrere Gesetze und Vorschriften teilweise ineinander und es kommt darauf an, was nun konkret vorgefallen ist bzw. was im Raum steht und zu was dieser Vorfall führt.

    Ich werd mal noch alles zu dem Thema zusammentragen und nochmal zu sammeln, wenn mir mal die Zeit dazu reicht, dass wir das mal übersichtlich diskutieren können, o.k.?

    Hier sind wir damit aber schon weit vom Thema weg, das sich eigentlich um MPH in Zusammenhang mit Drogenscreenings und anderen Analysen bewegt und ich würde das als eher im anderen Thread weiter diskutieren, den ich oben verlinkt habe.




    LG,
    Alex

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