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  1. #41
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 9

    AW: helfen Medikamente??

    Moin,
    "Mit Beginn der MPH-Behandlung: Alles weg. Wie weggeblasen. Rückenschmerzen, Bauchschmerzen - Psychogene Stressreaktionen."

    das war bei mir auch so, aber das ich dadurch langsamer fahre kann ich nicht sagen.

    Glaub auch nicht das das mit ADS zu tun hat , da gibts meiner Meinung nach nur entweder oder.

    Gruß
    Leonard

  2. #42
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: helfen Medikamente??

    Leonard schreibt:
    Moin,
    Glaub auch nicht das das mit ADS zu tun hat , da gibts meiner Meinung nach nur entweder oder.
    Doch. Rasen ist ein häufiges ADHS-Symptom. Beim strukturierten Interview bei der Diagnose wurde auch der Fahrstil angesprochen, ich erinner mich weil mich das verwundert hat.

    Ich bin recht ausgeprägter Hypie. Und wenn du eh innerlich gespannt bist, dann fährst wie der Henker persönlich - das tut jeder. Aber als ADHS-ler kommst du ganz besonders schnell in einen Teufelskreis von Ungeduld/Anspannung, Muskelverspannung und dann folgt bei mir Schnellfahren als Massnahme gegen die Ungeduld/Anspannung was dann wieder zu .... und so weiter. So wie das Hibbeln die Anspannung und den inneren Stress scheinbar mildert. Und diesen Teufelskreis durchbricht MPH. Dann bin ich Geduldiger, Lockerer, kann meine Impulse besser kontrollieren und dann langsamer fahren was dazu führt dass ich nicht so angespannt bin ...

  3. #43
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 569

    AW: helfen Medikamente??

    Früher war ich eine Raserin. Adrenalin-Junkie ohne es zu wissen. Dann habe ich mich dazu gezwungen bewusst ruhiger, langsamer zu fahren. Für die Verkehrssicherheit und Spritgeld toll, für mich mit ständigem Stress verbunden. Weil Autofahren ansich stressig war, ständig konzentrieren und so.

    Mit MPH fahre ich weiterhin "angemessen" ruhig und der Verkehrslage entsprechend. Aber das völlig entspannt und mit einer souveränen Konzentriertheit, die mir mir vorher unmöglich gewesen wäre.

    Ein eher sekundärer Effekt bei mir: mein gesamter Stresspegel im Alltag ist stark gesunken, einfach weil ich mit MPH nicht mehr ständig fehlende Konzentration usw. mit kraftraubender Disziplin ausgleichen muss. Insgesamt viel entspannter und konzentrierter durch den Alltag zu kommen, hat auch meinen Fahrstil und wie ich mich dabei fühle positiv beeinflusst.

    Beides ist - nachdem was ich bislang über Adhs gehört und gelesen habe - typisch für Adhs.

  4. #44
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: helfen Medikamente??

    Luzie schreibt:
    Eine Therapie kann tatsächlich eine gute Unterstützung sein.

    Allerdings führt sie nicht bei zwangsläufig JEDEM zu einer Verbesserung. Und es muss auch nicht jedes Mal die VT sein. Die VT (Verhaltenstherapie) ist nicht per se gut, nur weil jemand ADHS hat, sie kann auch bei manchen kontraindiziert sein. Also schön vorsichtig mit Aussagen wie "Therapie ist unerlässlich" oder "VT ist unerlässlich." Lieber vorher abklären, sich beraten lassen und, vor allem, auch selbst in sich hinein horchen!

    Liebe Luzie,

    wenn man meinen Satz-Abschnitt noch weiter durchliest, dann wird genau diese Kernaussage, die du hiermit machst, zum Ausdruck kommen
    Ich selbst bin mit diversen Therapien ganz schön auf die Nase gefallen. Es wurde vieles noch schlimmer für mich. Der Blick in die Kindheit etc hat mich eher herunter gezogen als er mir geholfen hat. Nein, es war nicht der Blick in die Kindheit, es war die Be- und Verurteilung des Therapeuten so ganz nach dem Motto "na bei dir möchte ich auch nicht der Vater sein" oder so ähnlich.

    Und das mit der Selbstreflektion habe ich ebenso in meinem Satz-Abschnitt gesagt, was ja nichts anderes ist als dein Satz mit der vorherigen Abklärung.

    Vielleicht wäre es besser gewesen, ich hätte nicht VT geschrieben, sondern eine allgemeine Therapie erwähnt. Diese beinhaltet auch u.a. einen Coach, so wie ich ihn habe. Das war eigentlich damit gemeint. Nix für ungut

    lg Heike

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