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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #21
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: helfen Medikamente??

    Das MPH sorgt dafür, dass die Botenstoffe dort im Gehirn ankommen und verweilen, wo sie hingehören.

    Alles andere muss man schon selbst klären und tun. Und irgendwie ist MPH eine Wahrheitspille, denn man erkennt und sieht sich selbst plötzlich viel viel klarer. Natürlich sieht man dann aber auch seine "Schlampigkeit" besser und das kann schon schockierend sein. Durch dieses ganze Erkennen bekommt man auch ganz schnell evtl. heftige Stimmungsschwankungen. Im schlimmsten Falle auch Depressionen. Und das kann mit jedem MPH-Medi passieren, auch mit Amphetamin etc.

    Deshalb ist eine begleitende VT unerlässlich. Nur vielen gefällt es nicht, was ihnen da plötzlich unter die Nase gehalten wird. Und es muss ja auch nicht immer alles stimmen, was der Therapeut sagt. Nur sollte man sich im Klaren sein, dass eine Selbstreflektion dringend nötig ist, wenn man sein Leben in andere Richtungen lenken möchte. Und das ist oft sehr hart.

    Dazu ist MPH für ADS-ler gedacht. Für nix anderes. Was dann jeder mit seiner neuen Erkenntnis der eigenen Person macht bleibt jedem selbst überlassen.

    lg Heike

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 93

    AW: helfen Medikamente??

    Denke auch nicht das ne Pille das in den Griff bekommt, da muß man sich selber auf die Sprünge helfen.
    Was bei mir aber deutlich da ist ist der Wille, der war ohne Pillen nicht da.
    Das MPH sorgt dafür, dass die Botenstoffe dort im Gehirn ankommen und verweilen, wo sie hingehören.

    Alles andere muss man schon selbst klären und tun.
    das sind Kernaussagen, die ich für mich als gut formuliert erachte. Könnte ich selbst nicht besser schreiben.

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 9

    AW: helfen Medikamente??

    Das was Heike schreibt ist vollkommen richtig.
    Zitat vom meinem Therapeuten " Tun , du must es Tun !!!! "
    Da kann ich dir nicht helfen !!!!

    Für mich war zu der Pille auch der Therapeut die Rettung, das Mit dem Selbstbild ist finde ich verdammt wichtig.
    Und Therapeuten die einen in dem Elend nach besträcken gibt es leider ganz viele.
    Damit meine ich so Aussagen wie , kein Wunder das es ihnen schlecht geht kann ich gut verstehen etc.
    Aber einen zu finden der einem ins Gesicht sagt, Alter da hast du aber Mega Sch....... gebaut das hat lange gedauert.

    Aber nur so hab ich gemerkt das ich durch meine Aktionen mein Elend ja selbst verschulde.
    Für mich war das ja alles ganz normal, was ich tat.
    Gruß
    Leonard

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9

    AW: helfen Medikamente??

    Ich werde auch mal in Beratung gehen und mich schlau machen..
    Im groben klingt es ja ganz vernünftig und positiv....

    Und wenn die Kreativität und das menschliche nicht drunter leidet ist es für mich annehmbar..

    Gibt nichts schlimmeres als wir so eine Tote Leiche durchs leben zu gehen...

  5. #25
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 91

    AW: helfen Medikamente??

    Ich finde die Dosis nicht zu hoch, es gibt Kinder die nehmen mehr ein und es passt.
    Nein noch ist die Dosis nicht zu hoch. Aber ich meinte wenn sie noche viel höher wird, denn wenn ich bei 3 pro Tag genauso wenig merke wie wenn ich gar keine nehme, dann kann ich mir nicht vorstellen dass 4 oder 5 reichen werden

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 22
    Forum-Beiträge: 47

    AW: helfen Medikamente??

    Ich nehme Ritalin seit dem Kindergarten. Wurde mir damals nach dem positiven ADHS-Test verschrieben. Erst 5mg, dann 10mg unretardiert und dann bei Beginn der Grundschule 20mg retardiert, normalerweise 2x am Tag.

    In (Psycho/Verhaltens)Therapie oder etwas der gleichen war ich nie. Nur gelegentlich Konzentrationstests, unter anderem wegen der Teilnahme am Hector Seminar.

    Funktioniert wunderbar. Ich bin jetzt 18 und mache gerade Abitur. Schon seit einigen Jahren organisiere ich das mit den Medikamenten selbst. Immer nach Bedarf, morgens für die Schule nehme ich immer eine 20mg Medikinet adult, das ist extrem effektiv. Besonders im Abitur war es beeindruckend. 5 1/2 Stunden Deutsch geschrieben ohne jegliche Ablenkung oder Verlust der Konzentration. Während danach fast alle anderen komplett fertig mit den Nerven/Konzentration waren, gings mir ziemlich normal und ich war weder müde noch erschöpft.

    Nachmittags nehme ich die nur, wenn ich lernen muss. Am Wochenende nehme ich normalerweise keine Medikamente, außer es steht Lernen an. In den Ferien nehme ich auch keine. Ist während der Freizeit unnötig.

    So wie ich es mache sollte man es wahrscheinlich nicht machen, widerspricht auch den Verschreibungs- und Behandlungsregeln, aber das kümmert mich nicht.

    Von daher kann ich klar sagen, dass Medikamente helfen. Allerdings muss jeder für sich herausfinden, wie sie am besten anzuwenden sind.

    In der Freizeit will ich ADHS teilweise gar nicht unterdrücken. Es macht Spaß, impulsiv und spontan zu sein. Mit Medikinet bin ich ruhig und konzentriert, praktisch genau das Gegenteil aber perfekt für Schule/Studium. Ich kann praktisch zwischen zwei Persönlichkeiten wählen. Je nachdem was besser zur Situation passt.

  7. #27
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 909

    AW: helfen Medikamente??

    Heike schreibt:

    Deshalb ist eine begleitende VT unerlässlich.

    lg Heike
    Eine Therapie kann tatsächlich eine gute Unterstützung sein.

    Allerdings führt sie nicht bei zwangsläufig JEDEM zu einer Verbesserung. Und es muss auch nicht jedes Mal die VT sein. Die VT (Verhaltenstherapie) ist nicht per se gut, nur weil jemand ADHS hat, sie kann auch bei manchen kontraindiziert sein. Also schön vorsichtig mit Aussagen wie "Therapie ist unerlässlich" oder "VT ist unerlässlich." Lieber vorher abklären, sich beraten lassen und, vor allem, auch selbst in sich hinein horchen!

    Es gibt ADHS´ler, die viel stärker von einer tiefenpsychologischen - oder von anderen Therapieformen profitieren.

    Und, wie nun inzwischen auch belegt zu sein scheint, ist die Persönlichkeit des Therapeuten oder der Therapeutin das eigentliche Therapeutikum. Die Methode kommt erst danach.

    Luzie

  8. #28
    Simönchen

    Gast

    AW: helfen Medikamente??

    Luzie schreibt:
    Eine Therapie kann tatsächlich eine gute Unterstützung sein.

    Allerdings führt sie nicht bei zwangsläufig JEDEM zu einer Verbesserung. Und es muss auch nicht jedes Mal die VT sein. Die VT (Verhaltenstherapie) ist nicht per se gut, nur weil jemand ADHS hat, sie kann auch bei manchen kontraindiziert sein. Also schön vorsichtig mit Aussagen wie "Therapie ist unerlässlich" oder "VT ist unerlässlich." Lieber vorher abklären, sich beraten lassen und, vor allem, auch selbst in sich hinein horchen!

    Es gibt ADHS´ler, die viel stärker von einer tiefenpsychologischen - oder von anderen Therapieformen profitieren.

    Und, wie nun inzwischen auch belegt zu sein scheint, ist die Persönlichkeit des Therapeuten oder der Therapeutin das eigentliche Therapeutikum. Die Methode kommt erst danach.

    Luzie
    Hallo zusammen,

    ich habe meine ADHS-Diagnose seit Januar diesen Jahres und bin zusätzlich nicht in psychotherapeutischer Behandlung, weil ich es meiner Meinung nach und auch nach Meinung meines behandlenden Psychiaters nicht nötig habe. Ich hab in den Jahren vor der Diagnose schon 1,5 Jahre Psychotherapie genossen (in meinem Fall Integrative Gestalttherapie in Kombi mit Gesprächstherapie), was mir schon unglaublich geholfen hat. Zusätzlich mache ich einmal im Jahr ein fünftägiges Seminar im Holotropen Atmen - man mag davon halten, was man will, es ist strange, ja, aber mir hilft es ungemein. Nachher gibts dann immer ein paar Stunden psychotherapeutische Aufarbeitung - das ist kostenlos und gehört zum Seminar dazu.

    Ich nehme im Moment 5 mg Amphetaminsulfat in Kapseln in der Dosierung 2-2-0, womit es mir sehr gut geht. Keine Peaks, keine Rebounds, aber ich bekomme im Arbeitsalltag alles so hin, wie es sein sollte. Vielleicht brauch ich auch deswegen keine zusätzliche psychotherapeutische Hilfe, weil ich mich auf die Wirkung des MPH und jetzt des Amphetamins ja richtiggehend gefreut hatte und jeden Schritt in die richtige Richtung als positiv wahrgenommen habe. Ich habe keine Probleme mit den Veränderungen im täglichen Leben, ganz im Gegenteil. Ich bin dankbar dafür, endlich die richtige Diagnose zu haben, einen sehr guten Arzt, und absolut nur positive Schritte in die richtige Richtung.

    Klar kann das bei anderen anders sein - ich glaub, ich hab hier im Vergleich zu anderen Mitgliedern eine relativ gering ausgeprägte ADS-Symptomatik, vielleicht liegts auch daran, dass ich im Moment mit den Medis und den engmaschigen Kontrollen bei meinem Doc sehr gut klarkomme und auch nicht mehr benötige.

    Bei anderen kann's anders sein.

    Gruß,

    S.

  9. #29
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: helfen Medikamente??

    Heike schreibt:
    dieses ganze Erkennen bekommt man auch ganz schnell evtl. heftige Stimmungsschwankungen. Im schlimmsten Falle auch Depressionen. Und das kann mit jedem MPH-Medi passieren, auch mit Amphetamin etc.
    Das klingt sehr beunruhigend - ist das wirklich so, dass man durch die Medikamete oder genauer, durch die klare Sicht auf sich selbst dann Depressionen bekommen kann ? Mich würde hierzu sehr auch die meinugn von anderen Forenmittgliedern interessieren. Schon jetzt einmal ganz herzlichen Dank dfür.

  10. #30
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 10

    AW: helfen Medikamente??

    Wintertag schreibt:
    Das klingt sehr beunruhigend - ist das wirklich so, dass man durch die Medikamete oder genauer, durch die klare Sicht auf sich selbst dann Depressionen bekommen kann ? Mich würde hierzu sehr auch die meinugn von anderen Forenmittgliedern interessieren. Schon jetzt einmal ganz herzlichen Dank dfür.
    Ich denke...... weil man alles klarer sieht und sieht was alles quer läuft, kann es ein erstmal schlechter gehen. Es liegt an jedem selbst wie weit er dem verfallen wird.
    Man kann doch dann entlich, ich sag mal aufräumen weil man weiss was.

    Also immer versuchen positiv zu sehen und nicht dem negativen verfallen.

    Is spät, ich hoffe ich konnte das einigermaßen verständlich schreiben was ich sagen will.

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