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Diskutiere im Thema Zulassung von Elvanse/ Vyvanse in D im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 202

    AW: Zulassung von Elvanse/ Vyvanse in D

    Ah, okay. Ich persönlich finde den Wirkeffekt und die -dauer auch viel angenehmer, echter, milder, natürlicher. Aber ist ja auch immer ein subjektives Ding.

    Es gibt zumindest vorgschlagene Äquivalenzdosen zu Dexamphetamin bei Elvanse 30mg, 50mg & 70mg Capsules, hard - Summary of Product Characteristics (SPC) - (eMC)


    30 mg Capsules: Each capsule contains 30 mg lisdexamfetamine dimesylate, equivalent to 8.9 mg of dexamfetamine.
    50 mg Capsules: Each capsule contains 50 mg lisdexamfetamine dimesylate, equivalent to 14.8 mg of dexamfetamine.
    70 mg Capsules: Each capsule contains 70 mg lisdexamfetamine dimesylate, equivalent to 20.8 mg of dexamfetamine.

    Wenn man jetzt (wie bei Wiki beschrieben) davon ausgeht, dass Amfetaminsulfat zu jeder Hälfte aus D- und L-Amfetamin besteht, könnte man als "Faustformel" die Hälfte des Wirkstmenge des Saftes als Anhaltspunkt mit der Äquivalenzdosis der o.a. Quelle anpeilen.

    Da jedoch die Pharmakokinetik sich deutlich unterscheidet und ich nur ein Laie bin, ist es vermutlich höchtens ein ganz grober Anhaltspunkt :-)
    Geändert von Synapse (10.04.2013 um 12:55 Uhr) Grund: Schnell schreiben und die Hälfte der Buchstaben auslassen

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 202

    AW: Zulassung von Elvanse/ Vyvanse in D

    So, habe eine Antowrt von Shire erhalten; der Countdown läuft:

    Sehr geehrter Herr X,

    herzlichen Dank für Ihre Anfrage.

    Gerne bestätigen wir Ihnen hiermit, dass das BfArM am 18. März Elvanse® in der Indikation ADHS bei Kindern und Jugendlichen nach klinisch unzureichendem Ansprechen auf eine vorherige Behandlung mit Methylphenidat zugelassen hat.

    Wir planen eine Einführung zum 3. Juni. Elvanse® wird dann entsprechend auf Rezept in den Apotheken verfügbar sein. Zum Zeitpunkt der Inverkehrbringung erfolgt dann auch eine gesonderte Information an alle Apotheken zur Preisgestaltung.

    Mit freundlichen Grüßen


    XXX XXX
    Sales and Marketing Director ADHD

  3. #13
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 676

    AW: Zulassung von Elvanse/ Vyvanse in D

    Danke !

    Gute Nachrichten. Immerhin bedeutet das, dass nicht zunächst Strattera sinnlos ausprobiert worden sein muss.
    Und den 3. Juni überstehen wir auch noch.

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 202

    AW: Zulassung von Elvanse/ Vyvanse in D

    Gerne.

    Für Erwachsene ist es aber doch vermutlich irrelevant, ob ein Versuch mit Strattera in den Indikationsrichtlinien steht, oder?

    Wäre doch sowieso off-label.

    Meine Psychiaterin hatte mir jedenfalls auch Attentin so verschrieben, ohne dass ich zuvor mit Strattera gegeißelt wurde ;-)

    Aber sie scheint auch generell eine Ärztin zu sein, die die Interessen und das Wohlergehen Ihrer Patienten vorzieht und offensichtlich dem Budget-Wahnsinn irgendwie trotzen kann sowie die Notwendigkeit gegenüber den Prüfungsausschüssen offensichtlich gut durchsetzen kann.

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 39

    AW: Zulassung von Elvanse/ Vyvanse in D

    68€ off-label ist echt noch tragbar! Das ist ja noch günstiger als Attentin, und das wirkt ja bekanntlicherweise nur 3-4 Stunden während Vyvsane laut der Erfahrungsberichten unserer Amerikanischen Freunde gerne mal 7-10 Stunden wirkt ohne den Rebound den man unter MPH hat. Das wäre dann 2,34€ für die 'Tagesration', wenn man das mit den Preisen von Strattera vergleicht, echt noch ein Schnäppchen. Cool, dass es in Deutschland zugelassen wird. Man liest ja wirklich sehr viel gutes über Vyvanse, speziell im Vergleich zu MPH. Danke für die tollen Informationen. Ich werds in den Semesterferien mal versuchen.

  6. #16
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 676

    AW: Zulassung von Elvanse/ Vyvanse in D

    68 Euro wäre echt super. Ich persönlich rechne aber eher mit dem doppelten Preis.... Aber bleiben wir mal optimistisch !

    Auf jeden Fall ist es eine super neue Option in der ADHS-Behandlung für uns.

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 61

    AW: Zulassung von Elvanse/ Vyvanse in D

    web4health schreibt:
    Ich selber bzw. die Klinik hat keine Erfahrung mit Attentin.

    Wir setzen "nur" DL-Amphetaminsaft ein.
    Gründe sind : a) die Kosten b) die Kosten c) die Kosten

    Hauptsächlich ist ja unklar, wie die Weiterverordnung dann im ambulanten Bereich sein würde. Es ist in unserer Apotheke nicht gelistet und damit zu teuer.

    Wenn man die Regeln aus dem Bereich Kinder überträgt, müsste vorher MPH UND Strattera ausprobiert worden sein. Das schaffen wir schon rein zeitlich in der Klinik nicht. Zudem wäre ja Strattera auch nicht erstattungsfähig für Erwachsene.

    Amphetaminsaft ist noch ein relativer Kompromiss, wenn die Patienten sich 50 Euro selber leisten können. Ich selber habe derzeit 70 Prozent meiner Patientinnen auf Amphetamin eingestellt, MPH ist bei mir eher die Ersatzmedikation.

    Ich selber würde auch sehr gerne Elvanse einsetzen. Wobei ich dann noch nicht weiss, wie es dosiert werden müsste. Da fehlen ja schlicht uns Erfahrungswerte der "Umrechnung" von MPH bzw. Amphetaminsaft / Attentin. Müsste man mal in den Foren aus den USA nachlesen bzw. suchen.
    heh und hallo, ich bins mal wieder mit einer frage,
    du schreibst du hast 70% auf den Saft eingestellt, also gehst du nicht davon aus, dass sich "die Wirkung aufbraucht", sprich, dass man immer höher dosieren muß um die gewünschte wirkung zu erreichen? so um den dreh drückte sich mein doc aus, eigentlich jemand dem ich schon vertraue - zumal ich schon sooo viele ärzte durch hab, die mir alle überhaupt nicht geholfen haben.mein doc ist offen für so ziemlich alles, würde sie auch verschreiben, nur sah er da gewisse risiken drin. medikinet adult wirkt bei mir leider kein stück....danke dir für rat - vlg tatti

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 202

    AW: Zulassung von Elvanse/ Vyvanse in D

    Hi Tatti,

    Tatti schreibt:
    - zumal ich schon sooo viele ärzte durch hab, die mir alle überhaupt nicht geholfen haben.
    leider eher die Regel als die Ausnahme

    Tatti schreibt:
    ...also gehst du nicht davon aus, dass sich "die Wirkung aufbraucht", sprich, dass man immer höher dosieren muß um die gewünschte wirkung zu erreichen? so um den dreh drückte sich mein doc aus, eigentlich jemand dem ich schon vertraue
    aus meiner Sicht: völliger Quatsch. Es ist natürlich so, dass man langsam auftitriert, bis sich die gewünschte Wirkung ohne nennenswerte oder erträgliche Nebenwirkirkung die Waage halten. Dass man "immer mehr braucht" ist ein Märchen! Zumindest wenn die Diagnose stimmt. Dann ist es nämlich gar nicht so selten, dass die Dosis teilweise nach einiger Zeit wieder etwas verringert werden kann.

    In der Tat liest man immer wieder mal, dass es so etwas wie eine "geringe" Toleranzentwicklung geben soll. Aber das ist meines Wissens sehr gering und ganz und gar nicht zu vergleichen mit jemand, der kein ADHS hat und sich das Zeug reinzieht, um sich zu pushen. Dann ist eine Toleranzentwicklung häufig.

    Ich für meinen Part kann nur sagen, dass wenn man seine Dosis gefunden hat, es eher unangenehm und symptomverstärkend wirkt, sofern diese überschritten wird. Und wir reden hier von 10-40mg pro Tag, die von der Ärztekammer empfohlen werden.

    Meine Dosis ist relativ gering: ich liege etwa an Arbeitstagen bei 12,5 mg und an freien Tagen etwas darunter. Ich hole mir alle zwei Monate ein Rezept; das sind, wenn ich mich nicht irre etwa 1g Amphetaminsulfat in 400ml. Ist billiger als jeden Monat ein Rezept zu holen; ich zahle etwa 70 Euro pro zwei Monate.

    Ich nehme allerdings noch eine geringe Dosis Venlafaxin dazu; das hilft mir, die Reizoffenheit "einzudämmen" und die Übergange der Wirkphasen noch sanfter zu gestalten. Würde ich das nicht nehmen, bräuchte ich auch mehr; es wäre aber umso fieser, wenn die Wirkung nachlässt. Aber immer noch kein Vergleich zu MPH, das bei mir eine Katastrophe war hinischtlich des Reboundes (und leider auch der damals verschreibenden Ärztin).

    Also: Es ist gut, dass du Vertrauen zu deinem Arzt hast; allerdings so richtig informiert scheint er nicht zu sein :-) Aber Amphetamin für viele (nicht gut informierte) häufig mit "Droge" assoziiert.

    Mal sehen, was web4health aus professioneller Sichtweise dazu zu sagen hat :-)
    Geändert von Synapse (11.04.2013 um 07:53 Uhr) Grund: Erst abschicken, dann lesen :-)

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 202

    AW: Zulassung von Elvanse/ Vyvanse in D

    web4health schreibt:
    68 Euro wäre echt super. Ich persönlich rechne aber eher mit dem doppelten Preis.... Aber bleiben wir mal optimistisch !

    Auf jeden Fall ist es eine super neue Option in der ADHS-Behandlung für uns.
    Yes! 68 Euro wären Quasi der umgerechnete Preis von 30mg Kapseln, 28 St. Das Doppelte wäre natürlich ein Hammer, aber dann müsste um so mehr darauf hingewirkt werden, dass die Kassen das auch für Erwachsene übernehmen. Und zwar von allen Seiten.

    Ich für meinen Teil wäre heilfroh, wenn ich mittags auf der Arbeit nicht ständig immer dran denken müsse, die nächste Dosis zu nehmen, dann allerdings kommt ein Anruf, eine Mail, ein Gespräch und -zack- Einnahme vergessen :-) Dann nur noch rumhängen, surfen, und z.B. im Forum zu schreiben statt zu arbeiten. Bis ich dann merke, dass ich wieder total in den Stress komme und hinterhänge. Täglich grüßt das Murmeltier :-)

  10. #20
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 676

    AW: Zulassung von Elvanse/ Vyvanse in D

    [QUOTE=Synapse;345771]

    aus meiner Sicht: völliger Quatsch. Es ist natürlich so, dass man langsam auftitriert, bis sich die gewünschte Wirkung ohne nennenswerte oder erträgliche Nebenwirkirkung die Waage halten. Dass man "immer mehr braucht" ist ein Märchen! Zumindest wenn die Diagnose stimmt. Dann ist es nämlich gar nicht so selten, dass die Dosis teilweise nach einiger Zeit wieder etwas verringert werden kann.

    In der Tat liest man immer wieder mal, dass es so etwas wie eine "geringe" Toleranzentwicklung geben soll. Aber das ist meines Wissens sehr gering und ganz und gar nicht zu vergleichen mit jemand, der kein ADHS hat und sich das Zeug reinzieht, um sich zu pushen. Dann ist eine Toleranzentwicklung häufig./QUOTE]

    Volle Zustimmung. Bei korrekter Diagnose und üblichen Dosierungen von Amphetamin ist die Toleranzentwicklung nicht vorhanden. Aber es gibt eben auch einige Ärzte, die es offenbar besser wissen und hohe Dosierungen bzw. weit höhere Konzentrationen als den 0.2 %igen DL-Amphetaminsaft verordnen. Das ist aus meiner Sicht gefährlich, da dann eben häufig ganz andere Probleme als ADHS allein vorliegen. Und die Gefahr der Selbstmedizierung mit immer höheren Dosierungen relevant wird.

    Also : In üblichen Dosierungen kein Toleranzproblem. Bei guten Ärzten kein Toleranzproblem. Wenn man es aber selber besser als sein Arzt zu wissen meint und darauf setzt, dass es nun den ganz grossen "Hallo-wach-Effekt" gibt, wird man in die Toleranzentwicklung geraten können.

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