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Diskutiere im Thema Medikinet / Methylphenidat trotz Amisulprid und Edronax? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Medikinet / Methylphenidat trotz Amisulprid und Edronax?

    sternle2369 schreibt:
    war damals über ein Jahr in der Klinik...
    Das ist wirklich ungewöhnlich.

    Normalerweise sorgt der Medizinische Dienst der Krankenkassen allein dafür, dass der Patient nach spätestens einem Vierteljahr unabhängig von seinem Zustand wieder auf die Straße geschmissen wird. D.h. eigentlich geht es natürlich nicht, dass der Patient, in einem kritischen Zustand entlassen wird. Deshalb wird dieser meist vorher in die Tagesklinik entlassen und dort ziemlich rasch gesundgebetet.

    Ausnahmen: Suizidalität, SVV, geschlossene Abteilung, Eigen- oder Fremdgefährdung, therapieressistente Psychose, Forensik oder Privatpatient. Anders ist ein Klinikaufenthalt von einem Jahr eigentlich nicht möglich...

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Medikinet / Methylphenidat trotz Amisulprid und Edronax?

    sternle2369 schreibt:
    aber meine frühere Diagnose und das Amisulprid schliessen das wohl aus...
    Weder das eine noch das andere schließen eine Behandlung mit Stimulanzien aus.

    Handelt es sich um eine Dosierung von Amisulprid 200 mg und darunter, würde ich die Kombination von Stimulanz + Amisulprid + Edronax sogar für ziemlich intelligent und jedenfalls gar nicht so schlecht halten.

    (In Dosierungen über 200 mg Amisulprid beisst sich diese Substanz mit den Stimulanzien. Was an sich noch kein Beinbruch ist; man muss aber dann eben in Rechnung stellen, dass man bei einer höheren Amisulprid-Dosis i.d.R. mehr Stimulanzien braucht, um die gleiche Wirkung hervorzurufen.)

    PS I:
    Wenn Du gute Erfahrungen mit Amisulprid gemacht hast, solltest Du prinzipiell auch einmal Sulpirid ausprobieren. Bei einigen wirkt es nicht so gut, bei anderen aber eben sogar besser als das Derivat.

    PS II:
    ADHSler, insbesondere ADHSler mit Komorbidität Angst- und Panikstörung, Depression und/oder starker Impulskontrollstörung und/oder Suchtproblematiken und/oder Zwangsstörungen, sollten Amisulprid und Sulpirid grundsätzlich einmal ausprobieren, da es (in niederen Dosierungen) anregend und stimulanzienverstärkend sowie stimmungsausgleichend und -stabiliisierend wirken kann. Aus diesem Grund hat Sulpirid (ich glaube als einziges NL überhaupt) auch eine Zulassung als AD. Sollte i.Z. mit ADHS, egal aus welchen Gründen, über die Gabe eines NL nachgedacht werden, so ist grundsätzlich mit Sulpirid oder Amisulprid zu beginnen. Da es sich hierbei um ein NL mit traditionell sehr guter Verträglichkeit und wenig Nebenwirkungen (*) handelt.

    (*) der Zyniker würde hier behaupten: auch traditionell um ein Medikament mit wenig Hauptwirkungen...

  3. #13
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Medikinet / Methylphenidat trotz Amisulprid und Edronax?

    sternle2369 schreibt:
    meine Ärztin wagt sich da nicht hinein....
    meine Psychiaterin ist in diesem Gebiet gar nicht bewandert....
    Das macht nix, die wenigsten Psychiater kennen sich auf irgend einem Gebiet mit irgend etwas aus. Wäre es anders, wären sie Schönheitschirurgen oder Radiologen geworden, hätten also schon aus dem Grund, dass sie außerhalb des Euros keinerlei Wertmasststäbe empfinden, halbwegs gut bezahlte Arztjobs übernommen. Im Gegenteil, die meisten Psychiater sind bereits damit überfordert, ihren weißen Kittel ordentlich zuzuknöpfen. Und lassen ihn der Einfachheit halber lieber gleich offen (müßt ihr mal beobachten).

    In den meisten Staaten der Erde würde man diese Leute allenfalls als Veterinärmediziner einsetzen. In Deutschland ist es aber so, dass jeder, der in irgendeiner Weise halbwegs gebildet daherschwätzen -oder schreiben kann (oder auch nur gut klauen kann) eben sofort einen Doktortitel auf Lebenszeit verliehen bekommt.

    Übrigens sind diese so genannrten Ärzte nicht nur auf ihrem, dem pychiatrischen Fachgebiet blutige Laien, sondern kennen sich auch ansonsten medizinisch mit überhaupt rein gar nix aus, d.h. schon das Ausschneiden eines Hühnerauges, das Vernähen einer einfachen Platzwunde, das Behandeln eines Bluthochdrucks, einer einfachen Grippe oder eine einfache Blutentnahme (deswegen wird das meist von den Arzthelferinnen erledigt), stellt sie bereits vor unlösbare Probleme - von der Behandlung einer Depression oder gar noch einer ADHS einmal ganz zu schweigen.

    Psychiater sind sie geworden, weil das das einzige medizinische Fachgebiet ist, auf dem sie ihre prinzipielle Ahnungslosikeit durch ihr Talent zur Dummschwätzerei kompensieren können, ohne dass es jemandem auffällt.

    Ein Chirurg, der nicht einen sauberen Schnitt machen kann, fällt sehr schnell auf, ein Augenarzt, nach dessen Behandlung die meisten Patienten noch blinder sind als vorher, fällt auch irgendwannn mal negativ auf. Ein Psychiater, der nicht eine einzige Depression in seiner Laufbahn positiv beeinflusst hat, fällt nicht nur nicht auf, sondern wird automatisch noch Gerichtsgutachter, Gutachter für die Rentenkasse oder erhält einen Lehrauftrag.

    Deshalb ist dieser Beruf nach wie vor für all diejenigen angehenden Mediziner so attraktiv, die instiktiv wissen, dass sie von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Diese suchen sich also automatisch einen Job, wo sie sich mit den geringsten Kenntnissen, garniert mit ein wenig psychoanalytischem Gefasel, ein ganzes Leben lang durchmogeln können.
    Geändert von Eiselein (20.04.2013 um 03:40 Uhr)

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 49

    AW: Medikinet / Methylphenidat trotz Amisulprid und Edronax?

    Eiselein schreibt:
    Das macht nix, die wenigsten Psychiater kennen sich auf irgend einem Gebiet mit irgend etwas aus. Wäre es anders, wären sie Schönheitschirurgen oder Radiologen geworden, hätten also schon aus dem Grund, dass sie außerhalb des Euros keinerlei Wertmasststäbe empfinden, halbwegs gut bezahlte Arztjobs übernommen. Im Gegenteil, die meisten Psychiater sind bereits damit überfordert, ihren weißen Kittel ordentlich zuzuknöpfen. Und lassen ihn der Einfachheit halber lieber gleich offen (müßt ihr mal beobachten).

    In den meisten Staaten der Erde würde man diese Leute allenfalls als Veterinärmediziner einsetzen. In Deutschland ist es aber so, dass jeder, der in irgendeiner Weise halbwegs gebildet daherschwätzen -oder schreiben kann (oder auch nur gut klauen kann) eben sofort einen Doktortitel auf Lebenszeit verliehen bekommt.

    Übrigens sind diese so genannrten Ärzte nicht nur auf ihrem, dem pychiatrischen Fachgebiet blutige Laien, sondern kennen sich auch ansonsten medizinisch mit überhaupt rein gar nix aus, d.h. schon das Ausschneiden eines Hühnerauges, das Vernähen einer einfachen Platzwunde, das Behandeln eines Bluthochdrucks, einer einfachen Grippe oder eine einfache Blutentnahme (deswegen wird das meist von den Arzthelferinnen erledigt), stellt sie bereits vor unlösbare Probleme - von der Behandlung einer Depression oder gar noch einer ADHS einmal ganz zu schweigen.

    Psychiater sind sie geworden, weil das das einzige medizinische Fachgebiet ist, auf dem sie ihre prinzipielle Ahnungslosikeit durch ihr Talent zur Dummschwätzerei kompensieren können, ohne dass es jemandem auffällt.

    Ein Chirurg, der nicht einen sauberen Schnitt machen kann, fällt sehr schnell auf, ein Augenarzt, nach dessen Behandlung die meisten Patienten noch blinder sind als vorher, fällt auch irgendwannn mal negativ auf. Ein Psychiater, der nicht eine einzige Depression in seiner Laufbahn positiv beeinflusst hat, fällt nicht nur nicht auf, sondern wird automatisch noch Gerichtsgutachter, Gutachter für die Rentenkasse oder erhält einen Lehrauftrag.

    Deshalb ist dieser Beruf nach wie vor für all diejenigen angehenden Mediziner so attraktiv, die instiktiv wissen, dass sie von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Diese suchen sich also automatisch einen Job, wo sie sich mit den geringsten Kenntnissen, garniert mit ein wenig psychoanalytischem Gefasel, ein ganzes Leben lang durchmogeln können.
    Wie wahr, wie wahr.

    Aufgrund dieser Fakten musste ich meine Psychiaterin in den Wind schiessen. Meine Depressionen haben ihren einfältigen Verstand dermaßen überfordert, dass sie zufällig keine Zeit mehr für mich hatte und mir sagte, es sei vermutlich keine Depression sondern, etwas "anderes" - ohne zu sagen was.

    Von dieser Ansicht hatte sie auch ihren Oberarzt überzeugt (Chefarzt hatte leider Urlaub, der war immer nett zu mir), so verwehrten sie mir das Ausprobieren eines für mich neues Antidepressivum (Moclobemid) - es sollte sogar gar nichts Neues mehr ausprobiert werden, mh tolle Logik, wurde da etwa auf Spontanheilung spekuliert? Grenzt an unterlassener Hilfeleistung.

    Oberarzt: "Ich denke Sie sind 'maximal' zum Teil depressiv, ich denke es ist etwas 'anderes'..." - Ah ja...deshalb habe ich auch eine klare Diagnose in der Uniklinik bekommen, weil es etwas anderes ist - Wie kompetent...

    Ach ja, beide ach so ultra intelligenten Psychiater halten weder von der Diagnose AD(H)S etwas noch von deren Medikamention mit Stimulanzien.

    Meine neue Psychiaterin (Privatambulanz), hat mir sofort Moclobemid verschrieben. Als nächstes kommt hoffentlich Lithium als Augmentation hinzu.

  5. #15
    Chaoten-Weib

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    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Medikinet / Methylphenidat trotz Amisulprid und Edronax?

    Hi Fallen,

    nimmst du denn auch Stimulanzien wie MPH für dein ADHS?

    Wegen deiner Einnahme von Moclobemid frage ich. Das AD soll sich nicht mit MPH etc vertragen.

    Wenn ich heute wacher wäre, könnte ich dir die Quelle nennen, woher ich das weiss. Ich meine Wikipedia sorry.

    Wollte ich nur mal so hinein schmeissen in deinen Thread hier. Aber vielleicht ist dir das schon bekannt.

    lg Heike

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 49

    AW: Medikinet / Methylphenidat trotz Amisulprid und Edronax?

    Hallo Heike,

    nein, ich nehme keine Stimulanzien. Vorerst jedenfalls.

    Dass Moclobemid oder generell MAO - Hemmer sich mit MPH oder ähnlichen Stimulanzien nicht vertragen sollen ist eine weit verbreitete Meinung unter Ärzten.

    Fakt ist jedoch, dass es einige Patienten gibt die diese Kombination nehmen und das ohne Probleme.

    Bekannte Fürsprecher für diese Kombination laut dem User "Eiselein": Prof. Trott und Prof. Krause (seit den 90er Jahren), Prof. Woggon (Uniklinik Zürich).

    Gruss

  7. #17
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Medikinet / Methylphenidat trotz Amisulprid und Edronax?

    Fallen87 schreibt:
    Bekannte Fürsprecher für diese Kombination laut dem User "Eiselein": Prof. Trott und Prof. Krause (seit den 90er Jahren), Prof. Woggon (Uniklinik Zürich).
    Japp. So ist es.

    Diese Kombination ist vor allem für Patienten interessant, bei denen andere AD nicht gewirkt haben.

    Beim Aurorix ist es nämlich so, dass es den Metabolismus von Amphetamin hemmt.

    Im Klartext: Das Amphetamin kann nicht mehr so schnell abgebaut werden.

    Noch klarer: Mit weniger Amphetamin kann die gleiche Wirkung hervorgerufen werden.

    Das ist für all jene Kandiaten interessant, bei denen der Verdacht einer schnelle Verstoffwechselung vorliegt. Die also durchaus das Gefühl haben, dass Amphetamin ihnen gut tut, aber irgendwie immer sehr schnell seine Wirkung zu verlieren scheint.

    (U.a. auch für Leute wie mich, die einen Verbrauch von 80 mg Amphetamin haben. Bevor web4health jetzt wieder sein Liedchen anstimmt (4-fache Überdosierung, Eiselein, du alter Junkie...) sei erwähnt, dass es sich um DL-Amphetamin handelt. 80 mg DL- entsprechen von der Wirkungsstärke her einer Dosis von 40 mg D-Amphetamin. Also genau der Dosis, die Medice, der Hersteller des D-Amphetamins Attentin als Obergrenze bei Kindern empfiehlt. D.h. meine Dosis ist zwar hoch, aber absolut im therapeutischen Rahmen.)

    Zusammengefasst: Selbst wenn Aurorix NICHT antidepressiv und/oder anxiolytisch wirken sollte, wird es die Wirkung von Amphetamin verstärken. Und das ist eben unter gewissen Umständen gewollt. (Diese Aussage gilt sg. auch für andere MAO-Hemmer; ob sie sg. auch für eine Kombination mit Mph gilt, kann ich nicht sicher sagen; ich vermute, dass Aurorix auch die Wirkung von Mph verstärkt, bin mir in dem Punkt aber nicht sicher. Also Arzt fragen.)

    (ACHTUNG: EINE WARNUNG: Zwei Begriffe sind bei 90 % aller Psychiater bereits bei ihrer EINZELNEN Erwähnung abolute rote Tücher und No-gos: MAO-Hemmer oder STIMULANZIEN(*): . Erwähnt man dann aber noch, dass man die beiden Dinge gleichzeitig nehmen will, hakt`s bei den meisten vollends völlig aus: . Ich sag`s ja nur. Nicht dass ihr Euch zu viel davon versprecht, wenn ihr Euren Psychiater darauf ansprecht. Die meisten Psychiater können räumlich nur bis zur nächsten Hauswand und zeitlich nur bis zur nächsten Abrechnung mit der Krankenkasse denken; man sollte also generell nicht zu viel erwarten.)

    (*) ein ähnliches Reizwort, mit dem man Psychiater in den Wahnsinn treiben kann ist: LITHIUM. Nur so als Tipp am Rande.

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Medikinet / Methylphenidat trotz Amisulprid und Edronax?

    Da es hier eines der weinigen Themen ist, die ich überhaupt zum Thema Medikinet Adult ind Verbindung mit Amisulprid finden konnte, möchte ich hier mal meine Erfahrungen mitteilen.

    Ich bekomme das Amisulprid in ner 50mg Dosierung gegen meine Depressionen. Diese wirken sehr gut gegen meine Verzeiflungsgedanken, da SSRIs bei mir nur Nebenwirkungen hervorrufen und Elontril, welches ich in 300mg zusätzlich nehme, hauptsächlich gegen die Müdigkeit wirkt.

    Nach der ADHS-Diagnose habe ich nach Monaten auch endlich einen Arzt gefunden, der mir Medikinet Adult verschieben hat. Dazu sollte ich aber, weil ich zu diesem Zeitpunkt die Wirkung des Amisulprid nicht einschätzen konnte, dieses eine Woche absetzen und dann mit dem MHP beginnen.
    Das habe ich dannauch gemacht. Die Wirkung war grandios, ich konnte mich konzentrieren, hab Antrieb gefunden und erkannte zu ersten Mal, dass ich keine Leseschwäche, sondern ADS habe.

    Am fünten Tag jedoch kamen meine Depression mit einer ganz schlimmen Episode wieder. Als diese auch nach einigen Tagen nicht verschwanden suchte ich nach verlässlichen Infos zur Verträglichkeit von Amisulprid und Medikinet. So bin ich damals auch auf dieses Thema gestoßen. Da mein Artz im Urlaub war und die Vertretung nen Arsch, frage ich auch in Apotheken (die mir alle keine Auskunft geben wollten) nach und suchte in wissenschaftlichen Datenbanken nach Studien.

    Nach einigen Tagen ließ ich das Medikinet weg und entschied mich nach 1,5 Wochen (eine Woche bevor ich wieder zu meinem Arzt konnte) das Amisulprid wieder zu nehmen. Keinen halben Tag später merkte ich eine starke Verbesserung und nach zwei Tagen waren die Verzweiflungsgedanken wieder weg.

    Als mein Arzt wieder zu sprechen war, sagte er mich auch, dass diese Vorgehensweise ganz gut gewesen sein. Das Amisulprid würde die Wirkung des MHP behindern. Ich dürfe beides zusammen nehmen.

    Nun begann ich ein bisschen zu testen, wie die Wirkung im Vergleich war. Ich versuchte 2x10mg, 20mg + 10mg und 2x20mg, alles neben dem Amisulprid. Die Wirkung war nicht so krass wie ohne das Amisulprid, manchmal habe ich auch keine direkte Wirkung ausmachen können. Nehme ich das Medikinet, steigert sich mein antrieb sehr stark und es wirkt leicht Antidepressiv. Aber so ruhig wie ohne das Amisulprid, werde ich nicht. Auch nicht bei 20mg. Es ist ein bisschen wie auf Messers schneide: Entweder bin ich etwas aufgedrehter, wenn ich eh aktiv bin, oder ich bin etwas ruhiger in ruhigen Situationen.
    Interessant finde ich, dass mit dem Medikinet die Zeit schneller vergeht und ich mich weniger langweile, was ein netter Effekt ist, da ich oft nach "sinnvollen" Tätigkeiten suche, keine finde und dann nix tue und Zeit vertrödel.

    Zusammengefasst: Amisulprid (in meiner niedrigen Dosis) hemmt die Wirkung des Medikinet bei mir. Aber es geht zusammen.

    Ich hoffe, dass ich durch diesen Text andere Menschen, die auf der Suche nach der Frage sind, helfen konnte!

  9. #19
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Brauche dringend Hilfe....

    Viking schreibt:

    Also ich habe meine 2 Wundermittel, Elontriel und Medikinet, und mir gehts prima, auch bei der Kleinsten
    Dosierung, elontriel eine Morgens 150mg und Medikinet Morgens und Mittags jeweils 10mg.
    darf ich dich fragen wogegen das Elontriel ist, gegen Deppressionen oder ist Elontriel und Medikinet eine gemischte Mediakmentengabe bei "nur" ADS

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