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Diskutiere im Thema Plötzlich Privat- statt Kassenrezept im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    Plötzlich Privat- statt Kassenrezept

    Hallo ihr Lieben,

    wie heißt es immer so schön, wenn Ärger kommt dann kommt er dicke und irgendwie ...steh ich wohl im Moment auf der Liste....

    Ich habe ja nun vor ca einem halben Jahr zu Concerta gewechselt, weil ich Medikinet adult nicht vertragen habe. Nach Monate langem rumgehampel damit und mehr Nebenwirkungen als Wirkung und zich mal Dosierung umgestellt habe ich dann endlich Concerta bekommen und komme SUPER damit klar.

    Ich habe es immer auf Kassenrezept bekommen (weil es gab ja einen Grund warum ich eben das nehme und nicht Medikinet adult, das konnte begründet werden also Kassenrezept).
    Ich hatte eine Zuzahlung von 26 Euro tralala ... inklusive Rezeptgebür.
    Das war schon nich wenig aber nun soll ich es komplett selber zahlen über 57 Euro pro Monat.
    Is grade zur Zeit heftig für mich, aber eigendlich ärgert mich viel mehr WARUM das nun plötzlich so sein soll.

    Laut der Tante in der Ambulanz haben die sich "die ganze Zeit vertan" ... was ich aber nicht glauben kann, weil eben der Oberarzt damals sagte, dass man halt nachweisen muss, dass ich Medikinet adult nicht vertragen habe und das habe ich bzw die ja getan ... und deswegen hab ichs halt auf Kassenrezept bekommen.
    Und nun soll das alles falsch sein?!?
    Ich verstehe das irgendwie nicht!
    Wie läuft das bei Euch und wie ist da wirklich die "Richtlinie"?
    Ich denke ich werd mich Morgen mal mit meiner Krankenkasse in Verbindung setzen und dort nachfragen. Oder ist das keine Gute Idee

    LG

    Rose

  2. #2
    Simönchen

    Gast

    AW: Plötzlich Privat- statt Kassenrezept

    Rose schreibt:
    Hallo ihr Lieben,

    wie heißt es immer so schön, wenn Ärger kommt dann kommt er dicke und irgendwie ...steh ich wohl im Moment auf der Liste....

    Ich habe ja nun vor ca einem halben Jahr zu Concerta gewechselt, weil ich Medikinet adult nicht vertragen habe. Nach Monate langem rumgehampel damit und mehr Nebenwirkungen als Wirkung und zich mal Dosierung umgestellt habe ich dann endlich Concerta bekommen und komme SUPER damit klar.

    Ich habe es immer auf Kassenrezept bekommen (weil es gab ja einen Grund warum ich eben das nehme und nicht Medikinet adult, das konnte begründet werden also Kassenrezept).
    Ich hatte eine Zuzahlung von 26 Euro tralala ... inklusive Rezeptgebür.
    Das war schon nich wenig aber nun soll ich es komplett selber zahlen über 57 Euro pro Monat.
    Is grade zur Zeit heftig für mich, aber eigendlich ärgert mich viel mehr WARUM das nun plötzlich so sein soll.

    Laut der Tante in der Ambulanz haben die sich "die ganze Zeit vertan" ... was ich aber nicht glauben kann, weil eben der Oberarzt damals sagte, dass man halt nachweisen muss, dass ich Medikinet adult nicht vertragen habe und das habe ich bzw die ja getan ... und deswegen hab ichs halt auf Kassenrezept bekommen.
    Und nun soll das alles falsch sein?!?
    Ich verstehe das irgendwie nicht!
    Wie läuft das bei Euch und wie ist da wirklich die "Richtlinie"?
    Ich denke ich werd mich Morgen mal mit meiner Krankenkasse in Verbindung setzen und dort nachfragen. Oder ist das keine Gute Idee

    LG

    Rose
    Liebe Rose,

    ich bin zwar in Ö und krankenkassentechnisch ist hier alles etwas anders als in D, aber ich denke, dass doch irgendwo etwas Schriftliches existieren muss, das deinen Umstieg von dem bezahlten Medikinet auf das Concerta wegen der Nebenwirkungen rechtfertigt. Dein Arzt muss ja irgendwo angefragt haben, oder? Bei mir war es so, dass ich wegen der Nebenwirkungen vom MPH auf Amphetamin umgestiegen bin - der Arzt schrieb eine kurze Rechtfertigung und zählte die Gründe auf, weswegen das MPH nicht mehr zumutbar wäre. Dieser Schrieb wurde per Email an die Kasse geschickt, und die bewilligte das Amphetamin daraufhin ihrerseits per Email.

    Ich würde eher beim Arzt nachfragen. Wenn es einen Beleg gibt, wird er ihn dir sicher schicken und damit kannst du dann auch zur Ambulanz gehen bzw. deine Krankenkasse benachrichtigen und das Problem klarstellen.

    So würd' ich das machen

    Lieben Gruß,

    Simönchen

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Plötzlich Privat- statt Kassenrezept

    Hallo

    Ja genau davon bin ich ausgegangen und bin davon ausgegangen, dass ich DESHALB auch ein Kassenrezept immer bekommen habe (was ein Deutsch naja egal)... und deswegen bin ich nun total verwirrt (mehr als sonst *g*)!

    Nur diese Aussage "da haben wir uns die ganze Zeit vertan" von der Tante in der Ambulanz hat mich halt verunsichert. Ich brauch vor allem meine Medis, habe nix mehr! Nun weiß ich nich ob ich das Rezept Morgen einlösen soll und zahlen soll oder das erst abklären soll, aber das würde ja alles dauern und ich brauch die ja... alles doof irgendwie!

    Naja ich werd mich Morgen mal versuchen mit meinem Arzt in Verbindung zu setzen (was immer einfacher gesagt als getan ist, aber im zweifel schreib ich ne Mail)!

    Ich hätte das Concerta ja gar nicht verschrieben bekommen wenn es nicht "nachgewiesen" gewesen wäre, dass ich eben mit Medikinet adult nicht klar komme, deswegen musste ich ja auch so lange "rumprobieren" mit den Dosierungen und so... deswegen versteh ich gar nicht wies nun dazu kommen kann!

    LG

    Rose

  4. #4
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Plötzlich Privat- statt Kassenrezept

    Ich will ja die Hoffnung nicht trüben.... Aber letztlich ist es ja eher so, dass vermutlich die Ambulanz darauf aufmerksam wurde, dass sie sehr wohl in Regress genommen werden kann, wenn sie Concerta und eben nicht Ritalin adult rezeptiert.

    Viele Klinikambulanzen waren eben länger aus dieser Prüfung raus und konnten sich erlauben auch mal "sinnvolle" medikamentöse Alternativen zu verordnen. Dann sprach sich rum, dass eben auch bei den Klinikambulanzen Wirtschaftlichkeitsprüfungen von den Kassen angestrebt wurden. In diesem Zusammenhang zählt dann medizinische Sinnhaftigkeit weniger als die Drohung, dass die Kasse eine Wirtschaftlichkeitsprüfung des Verordnungsverhaltens macht.

  5. #5
    Simönchen

    Gast

    AW: Plötzlich Privat- statt Kassenrezept

    web4health schreibt:
    Ich will ja die Hoffnung nicht trüben.... Aber letztlich ist es ja eher so, dass vermutlich die Ambulanz darauf aufmerksam wurde, dass sie sehr wohl in Regress genommen werden kann, wenn sie Concerta und eben nicht Ritalin adult rezeptiert.

    Viele Klinikambulanzen waren eben länger aus dieser Prüfung raus und konnten sich erlauben auch mal "sinnvolle" medikamentöse Alternativen zu verordnen. Dann sprach sich rum, dass eben auch bei den Klinikambulanzen Wirtschaftlichkeitsprüfungen von den Kassen angestrebt wurden. In diesem Zusammenhang zählt dann medizinische Sinnhaftigkeit weniger als die Drohung, dass die Kasse eine Wirtschaftlichkeitsprüfung des Verordnungsverhaltens macht.
    Hallo,

    ist es dann auch so, dass eventuell durch den Arzt mit der Krankenkasse getroffene Vereinbarungen - bei Rose der Umstieg auf Concerta wegen der Unverträglichkeit des Medikinet adult - nicht wirksam sind?

    Lieben Gruß,

    Simönchen

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Plötzlich Privat- statt Kassenrezept

    Hm, also doch an die Kasse wenden?
    Ich meine ... was muss denn erfüllt sein um das Kassenrezept weiter zu bekommen, das ist ja die Frage aller Fragen! Und wer entscheidet das? Der Arzt oder die Kasse....doch wahrscheinlich eher die Kasse oder?

  7. #7
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Plötzlich Privat- statt Kassenrezept

    Nicht wirklich....

    Es ist doch so : Der Arzt ist für die Verordnung verantwortlich. Er muss das verordnen, was die beste Option für die Therapie darstellt und wirtschaftlich ist.

    Nun wird das Medikament selber aber nicht von deiner individuellen Krankenkasse bezahlt. Sondern es gibt einen Pool für Medikamentenleistungen ALLER Krankenversicherten der Gesetzlichen KK.

    Deine individuelle Krankenkasse wird also sagen : Der Arzt kann gerne xyz verordnen, wenn dies notwendig ist. Er muss es dann aber SELBER bezahlen oder zumindest damit rechnen, dass bei einer Wirtschaftlichkeitsprüfung der Praxis oder der Ambulanz überprüft wird, WIE verordnet wurde. Das kann JAHRE zurück erfolgen.

    Ich wüsste jetzt nicht, was eine individuelle Vereinbarung des Arztes mit der Krankenkasse bringen soll. Und vor allem, mit WEM dies dann erfolgen sollte. Krankenkassen sind ja keine Personen. Da weiss doch nach 6 Monaten kaum Einer, wer mal was abgesprochen hat.

    Dann wird festgestellt, dass der Arzt ein Medikament verordnet hat, das erstens nicht zugelassen für Erwachsene ist, zweitens viel teurer als andere Präparate und drittens auch nicht von Rabattverträgen mit der individuellen Krankenkasse von Dir erfasst ist. Das ist dann "unwirtschaftlich" im Sinne der Krankenkasse bzw. der Prüfer.

    In vergleichbaren Fällen wurde dann gedroht, dass der Arzt bzw. die Ambulanz diese Kosten selber tragen musste.

    Wenn überhaupt könnte man bei der Krankenkasse erreichen, dass sie auf eine Wirtschaftlichkeitsprüfung der Ambulanz verzichten. Das war in der Vergangenheit ja auch bei den meisten Klinikambulanzen der Fall. Ist aber offenbar jetzt nicht mehr so.

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 66

    AW: Plötzlich Privat- statt Kassenrezept

    Also bei mir wurde es von anfang an nicht bezahlt da es in Deutschland nunmal so ist das nur das Medikinet adult von der Kasse gezahlt wird wenn man über18 ist. Unter 18 wird einem alles gezahlt. Da haben sich deine ärzte oder wer auch immer eindeutig verahen. Und nein egal welche Rechtfertigung du hast es wird nicht gezahlt selbst wenn dir dein Arzt ausdrücklich sagt du darfst aus welchen gründen auch immer nur das eine nehmen es gibt kein anderes was wirkt oder was man verträgt es wird trotzdem nicht gezahlt das weis ich daher da ich das medikinet auch nicht vetragen habe und es bei mir noch ein viel schlimmerer Grund währe als Nebenwirkungen den ich anführen könnte aber es wird trotzdem nicht gezahlt selbst wenn es das einzigste ist was hilft und man ohne dieses Medikament in Lebensgefahr schweben würde es wird nicht gezahlt. Der Grund warum Amphetamin vllt in manchen Fällen gezahlt wird ist der das Amphetamin was anderes ist als MPH auch wenn es die gleiche oder ähnliche Wirkung wie MPH hat. aber von den MPH ob concerta Ritalin oder sonstiges wird einem nur das Medikinet gezahlt

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Plötzlich Privat- statt Kassenrezept

    Hmmmm oh man das klingt echt viel komplizierter und schwieriger als ich mir das gedacht habe!
    Aber wieso hat die Tante in der Ambulanz dann zu mir gesagt "das müssen sie wenn mit ihrer Kasse abklären" ???

    Also meinste es bringt nix da nachzuhacken, ich muss es nehmen wies is ? Och neeeeee

  10. #10
    Simönchen

    Gast

    AW: Plötzlich Privat- statt Kassenrezept

    web4health schreibt:
    Nicht wirklich....

    Es ist doch so : Der Arzt ist für die Verordnung verantwortlich. Er muss das verordnen, was die beste Option für die Therapie darstellt und wirtschaftlich ist.

    Nun wird das Medikament selber aber nicht von deiner individuellen Krankenkasse bezahlt. Sondern es gibt einen Pool für Medikamentenleistungen ALLER Krankenversicherten der Gesetzlichen KK.

    Deine individuelle Krankenkasse wird also sagen : Der Arzt kann gerne xyz verordnen, wenn dies notwendig ist. Er muss es dann aber SELBER bezahlen oder zumindest damit rechnen, dass bei einer Wirtschaftlichkeitsprüfung der Praxis oder der Ambulanz überprüft wird, WIE verordnet wurde. Das kann JAHRE zurück erfolgen.

    Ich wüsste jetzt nicht, was eine individuelle Vereinbarung des Arztes mit der Krankenkasse bringen soll. Und vor allem, mit WEM dies dann erfolgen sollte. Krankenkassen sind ja keine Personen. Da weiss doch nach 6 Monaten kaum Einer, wer mal was abgesprochen hat.

    Dann wird festgestellt, dass der Arzt ein Medikament verordnet hat, das erstens nicht zugelassen für Erwachsene ist, zweitens viel teurer als andere Präparate und drittens auch nicht von Rabattverträgen mit der individuellen Krankenkasse von Dir erfasst ist. Das ist dann "unwirtschaftlich" im Sinne der Krankenkasse bzw. der Prüfer.

    In vergleichbaren Fällen wurde dann gedroht, dass der Arzt bzw. die Ambulanz diese Kosten selber tragen musste.

    Wenn überhaupt könnte man bei der Krankenkasse erreichen, dass sie auf eine Wirtschaftlichkeitsprüfung der Ambulanz verzichten. Das war in der Vergangenheit ja auch bei den meisten Klinikambulanzen der Fall. Ist aber offenbar jetzt nicht mehr so.
    Ich meinte auch keine mündliche, sondern eine schriftliche Bewilligung der Krankenkasse auf Anfrage des Arztes und nach Schilderung der vorhandenen Probleme unter einem anderen MPH-Medikament. Bei mir ist es eben so, dass der Arzt schriftlich bei der Krankenkasse um Bewilligung des Medikaments ansucht, diese schickt im Optimalfall die schriftliche Bewilligung des zuständigen Chefarztes zurück, und somit ist die Kostenübernahme durch die Krankenkasse auch gesichert.

    Ich weiß, in Ö ist das sicherlich alles etwas anders als in D, aber ich dachte doch, dass Parallelen zu ziehen wären.

    Kann mich täuschen.

    S.

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