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Diskutiere im Thema Plötzlich Privat- statt Kassenrezept im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 66

    AW: Plötzlich Privat- statt Kassenrezept

    Ja als ich noch Privatversichert war wurd mir alles gezahlt einfach Rezept beim Hausarzt abhohlen und jetzt heist es er darf es mir nicht verschreiben das darf nur ein Neurologe

  2. #22
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 382

    AW: Plötzlich Privat- statt Kassenrezept

    Hi!

    Es kommt letztlich wohl immer auf die Menschen, sprich auf die Angestellten an,
    ob ein Fall ein Ermessensspielraum hat oder nicht.
    Nicht wirklich nachvollziehbar, da eben Ermessen.....

    Ich habe zweimal einer Ablehnung meiner Kur widersprochen,
    bis ich sie genehmigt bekam.

    Also nicht aufgeben beim ersten oder zweiten Nein,
    sondern immer weiter widersprechen bis zur letzten Instanz
    und wenn dies nicht fruchtet,
    dann vielleicht die Krankenkasse wechseln?

    Aber Ermessensentscheidungen können immer wieder aufgehoben werden.
    Und bisher ist nur Medikinet adult zugelassen,
    aber wahrscheinlich wird auch bald Ritalin zugelassen,
    habe da an einer Studie teilgenommen.

    Vielleicht sollte der Hersteller von Concerta dahingehend auch intervenieren,
    also Studien durchführen.
    Der Markt ist doch sicher da?

    Wäre es vielleicht ein Weg für dich, dich direkt an den Hersteller zu wenden?

    Gruß
    Michi
    Geändert von 'Michi ( 4.04.2013 um 22:09 Uhr)

  3. #23
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Plötzlich Privat- statt Kassenrezept

    Es gab hier schonmal einen ähnlichen Thread. Dort ging es um unretardiertes MPH, welches von der Kasse zunächst nicht bezahlt wurde. Nach diversen Widersprüchen etc. hat die Kasse die Kosten für das unretardierte MPH doch noch übernommen.

  4. #24
    Celestis

    Gast

    AW: Plötzlich Privat- statt Kassenrezept

    Fliegenpilz schreibt:
    Es gab hier schonmal einen ähnlichen Thread. Dort ging es um unretardiertes MPH, welches von der Kasse zunächst nicht bezahlt wurde. Nach diversen Widersprüchen etc. hat die Kasse die Kosten für das unretardierte MPH doch noch übernommen.
    Das sich Krankenkassen quer stellen ist normal erlich gesagt : Die haben GELD genug
    und sie wollen es nur nicht ausgeben . Man muss immer einspruch erheben , damit die
    Krankenkasse endlich mal was bezahlt . Kenne ich zu gut , was die Kassen so mit

    uns machen ist ne FRECHHEIT .

    MfG Celestis

  5. #25
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.650

    AW: Plötzlich Privat- statt Kassenrezept

    Hallo Rose,

    ich habe ja auch mal Concerta genommen,jetzt Ritalin LA und meine Ambulanz stellt mir seit ca 2 Jahren auch nur ein Privatrezept aus (eben wg.Regressproblematik)-davor war das anders!

    Jedenfalls hat mein Psychiater mir einen Antrag geschrieben für die KK, mit einer Begründung, warum die Ritalin LA übernehmen sollten, weil ich Medikinet Adult nicht vertrage. Das habe ich letztes Jahr eingereicht. Leider haben sie das abgelehnt, wie das häufig der Fall zu sein scheint. Es hängt wohl von dem Ermessen des Gutachters ab, den die KK das einschätzen lässt- und vllt auch wie kulant die Kasse ist. Aber die Ambulanz konnte an der Stelle nicht mehr machen.Und die Begründung war schon ziemlich ausführlich.

    Also zahle ich es nun seit längerem selbst-habe allerdings aufgrund meiner geringen Dosierung auch nciht ganz so hohe Kosten, 56 € sind schon heftig.
    Versuche es auf jeden Fall,ich drücke dir die Daumen!

  6. #26
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 2.056

    AW: Plötzlich Privat- statt Kassenrezept

    hypie1 schreibt:
    Begründung, warum die Ritalin LA übernehmen sollten, weil ich Medikinet Adult nicht vertrage. Das habe ich letztes Jahr eingereicht. Leider haben sie das abgelehnt, wie das häufig der Fall zu sein scheint.
    Wenn das der Fall ist, sollte man vielleicht jedes mal wenn die Nebenwirkungen auftreten zum Arzt gehen und ev. eine Behandlung machen lassen. Als Diagnose sollte dann auch immer die Unverträglichkeit des Medikaments angegeben werden. Wenn die Kasse sieht, daß das dann teurer wird, sollte es doch möglich sein, das alternative Medikament zu bekommen.

    Tiefseele

  7. #27
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Plötzlich Privat- statt Kassenrezept

    Grundsätzlich ist es folgendermaßen: niegergelassene Ärzte haben ein bestimmtes Budget, dass von der Kassenärztlichen Vereinigung festgelegt wird. Dabei unterliegen sie der Wirtschaftlichkeitsprüfung und erhalten Trendmeldungen. Wird das Budget überschritten, warnt die Kassenärztliche Vereinigung. Die Medikamente selbst werden von der Apotheke mit der Krankenkasse abgerechnet. Der Apotheker ist verpflichtet, ein Medikament des Herstellers abzugeben, mit dem die Krankenkasse einen Rabattvertrag hat. Die entsprechenden Hersteller sind in der Regel nicht dem behandelnden Arzt bekannt. Wenn ein Präperat eines bestimmten Herstellers abgegeben werden soll, muss das "aut idem" vom Arzt auf dem Rezept angekreuzt werden.

    Hier ist die Krankenkasse berechtigt, im Rahmen der Wirtschaftlichkeit nachzufragen, ob es einen Grund für die "aut idem"-Verordnung gibt. Gibt es den nicht, ist der Arzt im Regress.
    Hat der Arzt sein Budget überschritten, überprüfen die einzelnen Krankenkassen die Begründung für die einzelnen Verordnungen, erkennen sie die Begründungen nicht an, erfolgt ein Regress.

    Insofern ist es für den Versicherten schön, wenn er die Kostenzusage der Krankenkasse hat, bringt aber dem Arzt nichts, weil er trotzdem durch Budgetüberschreitung im Regress sein kann.

    Bei MPH wird das Ganze noch komplizierter: Als MPH noch nicht für Erwachsene zugelassen war, musste von der Krankenkasse über den off-label-use entschieden werden. War die Entscheidung durch, war die Verordnung unproblematisch und fiel - meine ich nicht mehr ins Budget des Arztes.

    Jetzt ist das Ganze mit der Zulasssung von Medikinet adult als off-label-Verordnung nicht mehr möglich, weil es ein zugelassenes Präperat mit dem Wirkstoff MPH gibt. Und damit fangen die Probleme an: aut-idem führt zwangsläufig zur Überprüfung, weil für alle anderen Hersteller keine Zulassung vorliegt. Also bleibt die Verordnung auf Privatrezept und der Patient muss mit seiner Krankenkasse über die Erstattung der Kosten des Privatrezepts als Einzelfallentscheidung verhandeln. Rechtsprechung gibt es dazu noch nicht.

    Bei Psychiatrischen Krankenhäusern wurde bisher nach Leistung vergütet, Fallpauschalen wie in anderen Bereichen gibt es erst seit 2013. Allein für die Institutsambulanzen ist dies noch nicht festgeschrieben, wird aber mittlerweile statistisch erfasst, um einen Vergütungskonsens zu finden. Und da kann es sein, dass man da übervorsichtig bei Verordnungen wird...

    Ich würde als erstes den Arzt kontaktieren. Je nachdem, wie er das erklärt oder ob er das Rezept ändert, würde ich dann mit der Krankenkasse sprechen und einen Antrag auf Einzelfallentscheidung bezüglich der Kostenübernahme stellen.

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