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Diskutiere im Thema Arztreaktion auf Drogengeständniss? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #21
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Arztreaktion auf Drogengeständniss?

    Ich lese das grade und muss als erstes Mal sagen: Wer unter Euch ohne Sünde ist der werfe den ersten Stein!
    Ich werde das sicher nicht tun... ich hatte selber Jahre lang ein Drogenproblem .... dass MPH und Alkohol oder Drogen in Kombi ein No-Go ist denke ich darüber brauchen wir uns hier nicht unterhalten, das sagt uns allen unser klarer Menschenverstand!

    So nun mal zum eigendlichen Thema zurück. Ich habe da erstmal ne Frage, weil ich mich mit MPU nicht auskenne.
    Wieso sollte es ne MPU geben, wenn Du zu Fuß unterwegs warst? Und wieso solltest Du mit diesem Gutachter über Dein ADHS sprechen?

    Bei deinem BEHANDELNDEN Arzt würde ich das auf jeden Fall sagen und auch mit offenen Karten spielen, denn ich denke, dass sonst eine Therapie keinen Sinn macht, wenn man nicht offen ist.
    Ich habe damals als ich das erste Mal zum Arzt bin (zur Diagnostik damals) auch gehadert, aber ich habe mir gedacht "entweder Karten auf den Tisch und zwar ganz, sonst brauchst Du gar nicht anfangen mit Therapie und Hilfe annehmen"!

    Wieso legst Du bei deinem behandelnden Arzt nicht die Karten auf den Tisch und fragst ihn was er meint im Bezug auf dieses Gutachten bzw den "Gutachter"?
    Vielleicht kann er dazu auch was sagen bzw sagen was es für Konsequenzen geben kann.

    Ob es wirklich ein "einmaliger Ausrutscher" war oder ob Du ein echtes Problem hast, das kannst nur Du alleine wissen und da solltest Du ehrlich zu Dir selbst sein!

    LG

    Rose

  2. #22
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 271

    AW: Arztreaktion auf Drogengeständniss?

    Grundsätzlich gilt, dass die Fahrerlaubnisbehörde (FEB) Zweifel an der Fahreignung (FE) anmelden muss, sobald sie feststellt, dass 1,6 Promille erreicht oder überschritten wurden und zeitgleich eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr vorlag. Dies gilt übrigens auch für Radfahrer und Fußgänger. Auch diese Personengruppe kann den Verkehr grundsätzlich gefährden.

    Wer sich jetzt entspannt zurück lehnt und denkt, dass er 1,6 Promille eh nicht erreicht und sich bereits ausrechnet, wie viel er trinken kann, bis er das erste Mal zur MPU muss, für denjenigen haben wir keine gute Nachricht.
    Ab 1,6 Promille MUSS die MPU angeordnet werden.
    Aber JEDER Konsum von Alkohol am Steuer KANN zur MPU führen. Dies hängt dann von den näheren Umständen der Trunkenheitsfahrt ab.
    Dazu kommt vermutlich auch noch die Tatasche das er Vorbelastet war.

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 70

    AW: Arztreaktion auf Drogengeständniss?

    Glückshormon schreibt:
    Das ist eine gute Einstellung!

    Allerdings würde ich nur Teenagern zutrauen besoffen/gezogen mit 6 g Cannabis und 2 g Speed im Umfeld einer Technoparty herum zu spazieren.

    Das wären dann aber sehr gefährdete Teenager...

    Es ist nicht immer alles so schlimm und so klar, wie es schwarze Buchstaben auf weißem Hintergrund wiederzugeben vermögen.

    Klingt es so unrealistisch, das man einmal was dabei hat und ausgerechnet dann geschnappt wird, noch bevor sich die chance zum konsum ergeben hat?


    LG

    EDIT: nochmal, der blose Besitz von auch nur 0,01 gramm Amphetamin, reicht aus um ein ÄG oder eine MPU anzuordnen, auch wenn es noch so unglaublich klingen mag.

    @ Rose: zu meinem behandelten Psychiater hab ich nicht so den Bezug, wie zu meiner Psychologin, dort bring ich das natürlich aufn Tisch. Ich wohn in ner Stadt mit über 100 000 Einwohnern, beim Psychiater hab ich immer 6 Wochen Wartezeiten und bin dann max 10 min wenn überhaupt drin, ich kann froh sein, dass ich überhaupt dort einen Termin bekomm! Und die Behandlung werde ich in Zukunft auch nimmer gefährden. Die Versorgunslage ist echt schlecht hier, zur Psychologin geh ich mind. einmal im Monat, sofern sie die Termine nicht verschiebt, da sprech ich das an, das ist mir auch klar, das die therapie sonst keinen sinn ergibt!
    Mein Psychiater ist zwar nett und kompetent, jedoch im Zeitdruck ohne ende, wir (bzw er) tun uns schon schwer genug, die Dosierung festzulegen, obwohl es doch immer die selbe ist!

    Die Situation ist eine Verkettung von Einzelzufällen, bin persönlich aufm guten Weg, eigene Bude, Festanstellung(vollzeit), Abendgymnasium, sehr gute noten von Anfang an; n weiteres Jahr noch dann hab ich Abi.....dann will ich studieren! Dies sei mal der positive Auszug.....
    Seit ich die Diagnose habe, Therapie mache und MPH bekomme gehts richtig vorwärts inner Schule, Sachen die ich früher nie kapiert habe sind jetzt einfach KLAR, es ist alles viel klarer! Und ich ruhiger! Außerdem macht mir jetzt lernen fast schon spass teilweise und es ist eigentlich auch ganz interessant!
    Weggehen tu ich seit nem Jahr fast gar nichtmehr, am Wochenende, ausnahme ab und zu zu paar bekannten, und da ists irgendwann abstruss, wenn man kein alk trinkt! Weitere Ausnahme seit nem halben Jahr, diese (im nachhinein) verkackte Technoparty, da war ich halt extrem betrunken, MPh davor abgesetzt (ca ne woche davor weil Ferien waren und ich urlaub hatte und ich mal einfach ne woche gar nix ordentlich machen wollte)! So also zuviel getrunken, feiern, dann noch zeug gekauft, später raus aus der disco, drausen ne kippe rauchen, dann hieß es "Guten Abend, allgemeine Kontrolle"!
    dat wars,

    Ich bin halt an dem abend "eskaliert" und aus den gewohnten Fahrwassern ausgetreten, weil ich einfach mal was anderes machen wollte als Arbeiten und lernen und am Wochenende eher anteilnahmslos irgendwo rumzuhängen!

    Und wenn ich das beim ÄG erzähle, vermute ich dass ich ne mpu machen muss! und dafür hab ich keine nerven weil ich die ganze woche arbeite und mich abends weiterbilde, wenn ich kein mph nehme, kann ich abends nachm harten tag immernoch besser lernen, weil ich ausgepowert bin, als wenn ich frei hab und den ganzen tag zeit hätte und kein MPH nehme, MPH macht mich ruhig, und ich fürchte nichts mehr als in eine Aufputsch-ecke gestellt zu werden, von einem voreingenommenen Psychologen beim ÄG! Der Sachverhalt kann sowohl für mich, wie auch komplett gegen mich interpretiert werden, das hängt sehr vom psychologen ab, und irgendwie ist das fast schon glücksspiel die fakten aufn tisch zu hauen und zu hoffen dass es gut geht

    versteht das jemand? - ich hab nichmal ein Auto oder ein Fahrrad!

    EDIT: warum ich mit dem ärztlichen Gutachter über mein ADHS sprechen sollte? weil ich gefragt werde ob ich Medikamente nehme! wenn ich dies bejahe kommt die MPU, die in meinen Augen sinnlos ist weil ich A-weder ein auto noch ein Fahrrad habe, Noch irgendwelche Drogen regelmäßig Konsumiere, ja nicht mal unregelmäßig!

    Darum die Abschliessende Frage: wie verlässlich sind die schnelltester? hab das ganze netz gesucht und alle möglichen aussagen gefunden! Meine Angst dreht sich einzig und alleine um ein Falsch-Positiv ergebniss!
    Geändert von Neule ( 5.04.2013 um 17:01 Uhr)

  4. #24
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 271

    AW: Arztreaktion auf Drogengeständniss?

    verzwickte Situation

    Gibt es schon einen festen Termin für das AG?
    Wurde Urin/Blut an dem Abend abgenommen?
    Wann wurde zuletzt welche Substanz konsumiert?
    Welches Bundesland?

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 70

    AW: Arztreaktion auf Drogengeständniss?

    Glückshormon schreibt:
    verzwickte Situation

    Gibt es schon einen festen Termin für das AG?
    Wurde Urin/Blut an dem Abend abgenommen?
    Wann wurde zuletzt welche Substanz konsumiert?
    Welches Bundesland?
    die Situation ist allerdings verzwickt!

    letzte Substanz, vor 8 Wochen 2 Züge von nem Joint, davor paar jahre nichts...
    ich war ja zu Fuß unterwegs und nicht im auto!
    Es wurde kein Urin und auch kein Blut abgenommen
    Baden Württemberg :-(
    Ein Termin steht noch nicht fest.... muss meine Einwilligung erst noch zurückschicken, sonst is der Lappen gleich weg.

    Hab mir auch schon überlegt das MPH abzusetzen, aber das ist eigentl auch nich so der knaller, zur not aber denkbar, hab mir auhc überlegt dort tacheless zu reden, aber laut anderen Berichten im Netz die ich gelesen hab, zb trockene alkoholiker oder so, die trocken sind, aber wegen adhs und MPH dann durch die MPU gerasselt sind, naja da gibts schon paar erschreckende Berichte..


    Danke für deine Antwort
    Geändert von Neule ( 5.04.2013 um 17:02 Uhr)

  6. #26
    Simönchen

    Gast

    AW: Arztreaktion auf Drogengeständniss?

    Hm,

    Neule,

    wieso hast du einige deiner vorherigen Beiträge gelöscht? So ohne Kommentar??

    Simönchen

  7. #27
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Arztreaktion auf Drogengeständniss?

    Also MPH ist bei einem Drogentest nicht nachweisbar, das kann ich Dir sicher sagen! Aber ansonsten ist es eine verzwickte Geschichte, weil Du natürlich ein Problem hast, wenn Du noch irgendwelche Rückstände anderer Natur im Blut hast.
    Aber wenn Du sagst es war ne einmalige Sache kann ich mir das nicht vorstellen!

    LG

    Rose

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 131

    AW: Arztreaktion auf Drogengeständniss?

    Hallo,

    ich habe hier im forum schon gelesen das einem das mph wegen dem konsum von drogen gestrichen wurde

    lg

  9. #29
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 271

    AW: Arztreaktion auf Drogengeständniss?

    MPH nicht nachweisbar? Dann würde ich sofort selbständig ein Screening machen als Beleg das Du keine der beiden Substanzen konsumiert hat.
    Hast Du den Thread schon gesehen: http://www.verkehrsportal.de/board/i...howtopic=98385

    Ansonsten hoffe ich das Du wenigsten in Tübingen feiern warst?

    edit: Bei der Polizei würde ich auf jeden Fall von meinem Recht gebrauch machen und keinerlei Angaben zur Sache sondern nur zu Person machen.
    Geändert von Glückshormon ( 4.04.2013 um 22:55 Uhr)

  10. #30
    Simönchen

    Gast

    AW: Arztreaktion auf Drogengeständniss?

    QUER-LD schreibt:
    Hallo,

    ich habe hier im forum schon gelesen das einem das mph wegen dem konsum von drogen gestrichen wurde

    lg
    Ja, und das wegen der möglichen Kreuzreaktionen zu Recht!

    Es können unvorhersehbare Komplikationen auftreten, die evtl. lebensbedrohlich sind.

    Siehe auch Beipackzettel:

    Gegenanzeigen
    Wann dürfen Sie Ritalin nicht anwenden?
    Ritalin darf nicht angewendet werden
    – bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Methylphenidat bzw. ähnlichen Stoffen und
    sonstigen Bestandteilen des Arzneimittels,
    – bei schweren Depressionen,
    – bei Angsterkrankungen,
    – bei Magersucht, da durch Ritalin Appetitlosigkeit verursacht werden kann,
    – bei schwerem Gilles-de-la-Tourette-Syndrom (plötzlich auftretende Zuckungen vor allem im
    Gesichts- Hals- und Schulterbereich),
    – bei Erkrankungen des schizophrenen Formenkreises, da vorübergehende psychische
    Störungen auftreten können,
    – bei mittelschwerem und schwerem Bluthochdruck,
    – bei arterieller Verschlusskrankheit,
    – bei schwerer Angina pectoris,
    – bei Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Herzschlag,
    – im akuten Stadium des Schlaganfalls,
    – bei Schilddrüsenüberfunktion,
    – bei erhöhtem Augeninnendruck,
    – bei vergrößerter Prostata mit Restharnbildung,
    – während oder innerhalb von 14 Tagen nach Einnahme von MAO-Hemmstoffen (bestimmte
    Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen sowie der Parkinson-Krankheit),
    – bei Patienten mit einer zurückliegenden Drogenabhängigkeit bzw. mit Arzneimittel- oder Alkoholmissbrauch,
    – während der Schwangerschaft.

    Unbedingt ehrlich sein bei eventuellem Substanzmissbrauch!

    Grüße,

    S.

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