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Diskutiere im Thema Stehe vor der Entscheidung einer medikamentöse Therapie im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Plaudertasche

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 1.112

    Frage Stehe vor der Entscheidung einer medikamentöse Therapie

    Hi, ich bin neu hier, werde mich gerne zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen.

    Ich habe seit kurzem die Diagnose, dass sich das ADS bei mir nicht ausgewachsen hat. Nun empfiehlt mir meine Ärztin neben der Therapie bei ihr Medikamente einzunehmen. Den üblichen Medikamenten bei ADS stehe ich etwas kritisch gegenüber, weil es doch Psychostimulanzien sind und unter dem Betäubungsmittelgesetz stehen. Zudem habe ich bedenken, dass sich meine Persönlichkeit zu sehr verändert, denn es gibt Menschen im meinem Leben, die mich so lieben wie ich bin. Welche positiven, wie negativen Erfahrungen habt ihr gemacht ? Gäbe es auch ebenso wirksame Alternativen ?

    Vielen lieben Dank für eure ehrlichen Antworten

    Greez

    Narya

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 177

    AW: Stehe vor der Entscheidung einer medikamentöse Therapie

    Ob Substanzen dem Btm-Gesetz unterliegen oder nicht entscheidet nicht über ihre Gefährlichkeit. Es ist für die Therapie irrelevant ob die Substanz dem BTM unterliegt oder nicht.
    Psychostimulanzien haben zwar sicherlich ein psychisches suchtpotential allerdings muss man anmerken das ADS'er die mit Psychostimulanzien wie Amphetamin oder Methylphenidat behandelt wurden wesentlicht weniger später zu suchtverhalten neigen, als ADSler die keine Medi Therapie hatten. Im grundegenommen versucht fast jeder ADSler unterbewusst sich selbst zu therapieren, sei das nun mit Süßigkeiten, Nikotin, Alkohol oder Koffein oder was weiß ich was. Das heißt ADSler neigen mehr als andere zu Suchtverhalten. Die Medikamentäöse therapie (auch wenngleich sie dem BTM unterliegen) unterstütz ein nicht suchtbezogenes Verhalten.

    Körperlich abhängig machen diese Substanzen in den niedrigen Therapeutischen dosierungen nicht.

  3. #3
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.214

    AW: Stehe vor der Entscheidung einer medikamentöse Therapie

    Hallo Narya,

    willkommen in diesem Forum - wenn du dich mal ein bisschen umschaust, wirst du vieles über
    Medikamente finden.

    Hast du dich auch schon vorgestellt? Eine kleine Zusammenfassung reicht.

    Und stell weiter deine Fragen! Frauen mit ADHS sind besonders!

    Liebe Grüße
    Gretchen

  4. #4
    ADD


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 359

    AW: Stehe vor der Entscheidung einer medikamentöse Therapie

    Ich würde erst dann ein Medikament nehmen, wenn ich mit meinem Leben nur schwer klar komme. Es geht um Lebendsquallität!
    Wenn ich mit dem Alltag nicht zurecht komme aufgrund von ADHS oder Depression etc., dann ist ein Medikament manchmal sehr Hilfreich, es kann ein Segen sein.

    Wenn du so gut klar kommst, und keine Probleme hast im Alltag (Gedankenkaos / Konzentrations probleme / erschöpfung / Burnout / Ängste / u.s.w.) kannst auch ohne Medikamente dein Leben Leben.

    Das muss jeden für sich entscheiden ob eine Stütze benötigt wird oder nicht.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Stehe vor der Entscheidung einer medikamentöse Therapie

    Hallo,
    ich bin auch relativ neu hier. Für mich hat sich diese Frage auch gestellt. Ich für mich habe aber entschieden den Weg mit Medikamenten auch auszuprobieren. Ich bin mittlerweile 40 Jahre jung und habe gerade die Diagnose erhalten. Es ist nicht so, dass ich die letzten 40 Jahre nicht zurecht gekommen bin aber wenn die Medis mir den, mitunter steinigen, Weg etwas ebnen könnten dann möchte ich das gerne wissen. Wenn ich mein Wesen total verändere, bin ich mir sicher, dass ich die nächsten 40 Jahre auch ohne die Tabletten auskomme.
    Mir war es vorher schon lange bewusst das ich Ads'ler bin aber ich wollte einfach so etwas wie Gewissheit haben. Zu dieser Gewissheit, gehört für mich auch, wie das Leben mit diesen Tabletten funktioniert. Leider kann ich noch keine Ergebnisse präsentieren, da ich erst fünf Tage dabei bin.

  6. #6
    Plaudertasche

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 1.112

    AW: Stehe vor der Entscheidung einer medikamentöse Therapie

    Ihr seid super! Vielen lieben Dank für eure Antworten.
    @Gretchen: Nein vorgestellt habe ich mich noch nicht, kommt aber zur gegebener Zeit noch. Nur gemach .
    Geändert von Narya ( 2.04.2013 um 20:54 Uhr)

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Stehe vor der Entscheidung einer medikamentöse Therapie

    ADD schreibt:
    Ich würde erst dann ein Medikament nehmen, wenn ich mit meinem Leben nur schwer klar komme.
    Ich bin ja auch noch nicht lange hier im Forum, hab aber schon sehr viel hier gelesen, weil ich ein großes Bedürfnis habe mich zu informieren, was auf mich zu komt, wenn ich es haben sollte. Auf die Diagnose muss ich aber noch etwas warten. Ich komme eigentlich gut zurecht mit meinem Leben, aber ich habe nach dem, was ich hier gelesen habe schon auch ein bißchen die Befürchtung, dass man das viel nur denkt und gar nicht merkt, was man eventuell so verdrängt, weil man das schon das ganze Leben macht, sich so angewöhnt hat unbewußt, weil man ja mit dem ADS irgendwie klar kommen musste. So weiß ich auch nicht, wie ich mich entscheiden würde bezüglich Medikament nehmen , wenn man sie mir empfielt, aber da man immer wieder liest, dass Depressionen auch eine Folge von ADs sein können, hab ich auch ein wenig Angst, dass man so krank werden könnte und dies verhindern könnte, wenn man das ADS behandelt - also Medikamente nimmt. Vielleicht kann ja jemand von euch, der schon länger sich mit ADS beschäft sagen, ob dieser Gedanke unsinnig ist.

  8. #8
    ADD


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 359

    AW: Stehe vor der Entscheidung einer medikamentöse Therapie

    Wenn man sich schon Gedanken macht ob man Medikamente nehmen soll oder nicht, dann kann ich nur sagen: "Ausprobieren" ob es dir damit Besser geht oder nicht, wirst du dann sehen! Und verschwende nicht so viel Zeit mit Grübelleien.

    Natürlich vorher alles mit dem Arzt absprechen.
    Geändert von ADD ( 2.04.2013 um 21:33 Uhr)

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Stehe vor der Entscheidung einer medikamentöse Therapie

    Ich sehe das genauso...

  10. #10
    Plaudertasche

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 1.112

    AW: Stehe vor der Entscheidung einer medikamentöse Therapie

    Ich bezweifle nicht, dass Ritalin oder Concerta eine Hilfe sein kann. Ich möchte einfach für mich Nurzen/Risiko abwägen, handelt sich doch um eine psychowirksame Substanz. Ich weiss von meiner Ärztin, dass es innert 3-4 Stunden wieder aus dem Körper raus ist, dennoch habe ich Mühe damit einfach zu experimentieren.
    Welche Vor und Nachteile könnt ihr zu den Methylphenidat-Präparaten anbringen ? Hab ihr Erfahrungen mit Alternativen ?
    Geändert von Narya ( 2.04.2013 um 22:16 Uhr)

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