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Diskutiere im Thema MPH / Methylphenidat Off-Label-Use im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 12

    Frage MPH / Methylphenidat Off-Label-Use

    Nach langem hin und her versuche ich einfach mal hier im Forum Hilfe und eventuell Anregungen zu bekommen.

    Nach einem Psychischen Absturz Mitte 2007 befinde ich mich laufend in Psychiatrischer Behandlung. Angefangen mit einem Aufenthalt in einer Psychiatrischen Tagesklinik hier in Hamburg und ambulanter Psychotherapie. Bis heute „durfte“ ich auch so manches „Mittelchen probieren“ in der Hoffnung meinen Zustand unter Kontrolle zu bekommen. Die Anfangsdiagnose lautete F32.2 (ICD10) aufgrund Suizidalität. Mittlerweile nehme ich an einer beruflichen Reha teil in der Hoffnung mal wieder auf dem 1. Arbeitsmarkt arbeiten zu können. Nachfolgend mal eine kleine Liste mit Medis die so ausprobiert wurden:

    - Opipram
    - Trimineurin
    - Paroxat
    - Citalopram
    - Solvex
    - Zopiclon
    - Mitrazepin
    - Setralin
    - Elontril
    - Clomipramin
    - Lorazepam
    - Remestan
    - Anafranil
    - Seroquel
    - Seroquel Prolong
    - Valdoxan
    - Venlafaxin
    - circadin
    - Medikinet

    Meine letzte Medikation war folgende:

    - 200 mg Seroquel Prolong
    - 100 mg Seroquel
    - 75 mg Venlafaxin ret.
    - 75 mg Venlafaxin Tabl.
    - 25 mg Valdoxan

    Vor einigen Wochen dann der Krampfhafte Versuch „noch mal was neues auszuprobieren“! Mein Arzt gab mir MPH mit (zu dem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung was ich da genau nehme denn mir war es mittlerweile auf Deutsch gesagt scheiß egal was ich nehme,- Hauptsache mir geht es besser!). Von Antidepressiva war ich ja gewohnt dass sie erst nach einer längeren Zeit wirken (wenn sie wirken) weil sie erst einen Spiegel aufbauen müssen. Nach der Einnahme von MPH war ich erstaunt dass sich fast alle Beschwerden und Probleme die ich hatte entweder in Luft aufgelöst haben oder stark gelindert waren.

    Ich bin natürlich Flux zu meinem Arzt und habe ihm davon berichtet. Schnell kam der Begriff Off-Label-Use ins Gespräch und schon war ich die ersten 70 Euro für Medikinet los. Da mit der Einnahme von Medikinet sehr, sehr vieles einfacher geworden ist und ich das erste mal wieder richtig schlafen kann, möchte ich diese Lebensqualität auch nicht mehr missen.
    Mein Arzt hat dann weiter geforscht und ich habe ihm unter anderem diverse Unterlagen (wie auch meine Schulzeugnisse aus meiner Kindheit) übergeben. Nach einigen Gesprächen sagte er mir dann dass ich an ADHS als Erwachsener leide. Mein Arzt sagte mir weiter dass sich meine Beurteilungen der Schulzeugnisse beispielsweise wie eine Anleitung für ADHS lesen würden.

    Da ich nicht gerade nen Goldesel in der Garage habe muss ich mir wegen MPH etwas einfallen lassen denn auf Dauer kann ich das auf gar keinen Fall finanzieren! Mein Arzt hat mir die letzten male jeweils Methylpheni-TAD 20 mg aufgeschrieben wobei ich 4x20mg nehme. Das sind mal eben über 50 Euro im Monat. Mein Arzt rät mir bei der Krankenkasse einen Antrag auf Kostenübernahme zu stellen. Meine Suche im Weg hat ergeben dass die Aussichten nahezu bei null liegen dass die Kasse dieses Medikament übernehmen wird.

    Ich habe ein dreiseitiges
    Fachärztliches Attest zur Vorlage bei der Krankenkasse wegen Übernahme der Kosten für die notwendige „off-label“-Medikation
    erhalten. Hier heißt es unter anderem:




    Zusammenfassend lässt sich das psychotherapeutische Zustandbild im Längs- und Querschnitt bei Herrn xxx diagnostisch so einordnen:
    Bipolare Erkrankung vom Typ II (ICD10, F 31.80)
    Bei adultem ADHS (ICD10, F90.0)
    Und Persönlichkeitsakzentuierung (historisch, paranoid, vermeidend) (ICD10, Z 73.1).



    Nun komme ich mal zu Punkt….

    Frage: Ich habe nicht die geringste Ahnung wie ich einen solchen Antrag bei der Krankenkasse formulieren soll denn ich denke mal ein entscheidender Teil für eine mögliche Bewilligung ist die Argumentation und Formulierung. Ich habe im Netz auch keinerlei „Musterschreiben“ gefunden aus denen ich zumindest mal ersehen kann wie so was geschrieben wird. Da ich bei der AOK-SH versichert bin scheint es die Sache noch ein wenig zu verschärfen.

    Ich habe zwar schon eine Rentabilitätsanalyse für die Kasse fertig aus der ersichtlich ist dass die Medikamentenkosten von 9,52 Euro täglich auf 2,19 Euro täglich inkl. MPH reduzieren würde da durch MPH kein Seroquel, Seroquel Prolong und Valdoxan mehr notwendig ist. Ich habe aber so meine Befürchtungen dass dies die Kasse nicht so wirklich beeindrucken wird.

    Kann mich hier jemand beraten? Ich habe nämlich keine Ahnung wie ichs formulieren soll.

    Danke und Gruß aus Hamburg

  2. #2
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 902

    AW: MPH und das liebe Off-Label-Use

    Da ich denke das Du niemanden von einer Krankenkasse kennst ,
    würde ich den Arzt um Hilfe bitten .Man weiß ja leider nicht was die von Einem hören wollen ,weil ADHS gibt es ja in Wirklichkeit für die Krankenkassen nicht .

    Auf jeden Fall ist es bestimmt schon mal gut das es dadurch ein große Kostenersparnis wäre ...und durch die vorher auch vielfälltige Einnahme mit jeweils ihren Nebenwirkungen wenn man bedenkt .Geht ja auch an Nieren usw ,da würden dann in folgender Zeit weitere Erkrankungen mit weiteren Kosten gerechnet werden .
    Aber ob das wirklich interessiert weiß ich auch nicht.

  3. #3


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.809
    Blog-Einträge: 40

    AW: MPH und das liebe Off-Label-Use

    dslthomas schreibt:
    Meine Suche im Weg hat ergeben dass die Aussichten nahezu bei null liegen dass die Kasse dieses Medikament übernehmen wird.
    Hallo

    Das ist leider so richtig. Speziell bei der AOK werden Anträge auf Kostenübernahme von Methylphenidat-Präparaten bei erwachsenen Patienten seit Mitte dieses Jahres anscheinend wohl generell abgelehnt, d.h. es findet keine Einzelfallprüfung statt.

    Die AOK bezieht sich hierbei sowohl auf die fehlende Zulassung für Patienten ab 18 Jahren in Deutschland, wie auch auf eine Metastudie (Koesters et al., aus dem Jahr 2008 ).

    Diese Meta-Studie wertet einige individuelle Einzelstudien bei einzelnen Patienten aus und kommt zu dem Ergebnis, dass MPH bei Erwachsenen wesentlich weniger positive Effekte hat, als bisher angenommen.

    Bisher bedeutet in dem Fall die Studie, auf die sich die AOK bis zum Jahre 2008 bezogen hat (Faraone et al., aus dem Jahr 2004) und die MPH als Wirkstoff erster Wahl bei Erwachsenen mit AD(H)S empfohlen hatte.

    Die Zusammenfassung des Ganzen der AOK:

    http://www.aok-gesundheitspartner.de...sters_0808.pdf

    Unterstützt und letztendlich in letzter Instanz rechtlich bestätigt wird diese Verfahrensweise durch das Urteil des Bundessozialgerichtes vom Juni diesen Jahres (siehe auch hier: http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-erw...wachsenen.html )

    Dieser Antrag wird also trotz der Mühe deines Arztes wohl mit 100%-iger Sicherheit abgelehnt werden.

    Du hast dann zwar theoretisch in Folge die Möglichkeit, gegen diesen Beschluss Widerspruch einzulegen, welcher jedoch ebenfalls Erfolgsaussichten = 0 haben dürfte, letztendlich schon deshalb, da der nächste Schritt eine Klage vor einem Sozialgericht wäre, dessen Deutschland-weit letzte Instanz, eben das Bundessozialgericht, aber bereits geurteilt und die Kassen von allen Zahlungsverpflichtungen für MPH bei erwachsenen Patienten entbunden hat.

    Ob du dir die Mühe mit dem Antrag trotzdem machst ... naja, Kosten verursacht es dir ja erst mal bis inklusive des Widerspruchs keine, aber ich persönlich würd mir diese Energie zumindest und bis zu einer Neubewertung der Sachlage durch die AOK derzeit noch für andere Dinge mit realen Erfolgsaussichten aufsparen ....



    LG,
    Alex

  4. #4
    Heinzeline

    Gast

    AW: MPH und das liebe Off-Label-Use

    hallo,

    als erstes würde ich zu deinem arzt, beim mir hat der neurologe den erstantrag geschrieben. da mir die medis nur 1/2 jahr genehmigt wurden, habe ich einen folge/neu -antrag bei der krankenkasse (AOK -BW) gestellt und habe direkt beim sachbearbeiter nachgefragt wie der antrag gewünscht ist.

    hinzukommt, dass ich kontakt zum geschäftsstellenleiter gesucht habe, der kontakt hat mich auch ein ganzes stück weitergebracht. hier bin ich auf einen ganz netten herren gestossen, der mit mir gemeinsam versucht eine lösung zu finden. er hat mir meine verhaltenstherapie ,sowie medis ganz komplikationslos genehmigt.

    ich bin persönlich der meinung, dass der direkte kontakt zur kasse/sachbearbeiter das beste ist, denn so kann auch vom mitglied müller, maier, schmitz gesprochen werden, und das hat eine positive nachhaltigkeit ...finde ich jedenfalls ;-)

    lg
    heinzi

  5. #5


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.809
    Blog-Einträge: 40

    AW: MPH und das liebe Off-Label-Use

    @ Heinzeline: Das kann, auch bei MPH-Präparaten, durchaus sein, denn bis vor nicht allzu langer Zeit gestellte Anträge hatten noch (wenn auch nur kleine) Aussicht auf Erfolg.

    Wann hast du denn den letzten dann genehmigten Fortzahlungsantrag gestellt?

    In diesem Zusammenhang und speziell bei der AOK: Wurde dir MPH schon einmal vor dem 18. Lebensjahr verordnet?








    LG,
    Alex

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 40

    AW: MPH und das liebe Off-Label-Use

    Hallo!

    Ich befinde mich in vergleichbarer Situation. Da die für mich zuständige Geschäftsstelle meiner Krankenkasse unter Hinweis auf den jüngsten Entscheid des Bundessozialgerichts mir eine Ablehnung für die weitere Übernahme von Methylphenidad erteilt hat, bin ich zu meinem Doc, habe mir eine weitere Bescheinigung ausstellen lassen und den Vorstand meiner Krankenkasse damit konfrontiert. Dort wird man jetzt in einem Sonderausschuß beraten, wie sich meine Krankenkasse in bezug auf die Kostenübernahme von MPH für mich künftig verhalten wird.

    In meinem Anschreiben an den Vorstand meiner Krankenkasse habe ich genau so geschildert, wie sich die Situation für mich darstellt. Dass ich MPH seit 5 Jahren einnehme, und endlich, nachdem ich 48 Jahre - vom Gefühl her wie eine Außerirdische - mit allen Tiefen eines ADHSlers durchs Leben gewandert bin, mein Leben wenigstens insofern im Griff habe, als dass ich wenigstens stundenweise wieder arbeiten kann und somit meinen Lebensunterhalt selbst bestreiten kann. Meine Erfahrung ist ebenfalls die, dass man im persönlichen Kontakt und möglichst offen und ohne strategische Planung noch am weitesten kommt.

    Im übrigen beabsichtige ich, eine weitere Klage beim zuständigen Bundessozialgericht einzureichen, unabhängig von der Entscheidung meiner Krankenkasse, und zwar einfach, weil diese Rechtssprechung mehr als verquer ist und die Zweiklassen-Medizin verstärkt. Sprich, wer Geld hat, dem wird das Präparat auch künftig verschrieben und derjenige kann sich besser fühlen. Wer kein Geld hat, hat Pech gehabt. Der muß halt zusehen, wie er mit seiner "Behinderung" klar kommt. Das verstößt gegen die Gleichbehandlung.

    Im übrigen ist es einfach nur unsinnig, wenn sich das Bundessozialgericht auf fehlende Studien über Wirksamkeit von MPH bei Erwachsenen bei seinem Entscheid beruft. Es ist anerkannt, dass ADHS ein genetischer Defekt ist. Wenn selbiger bei jungen Menschen mit ADHS durch MPH offiziell behandelt und MPH auch im Falle eines minderjährigen Kassenpatienten verordnet werden darf, stellt sich doch die Frage, ob das Bundessozialgericht tatsächlich der Meinung ist, dass der genetische Defekt verschwindet, sobald jemand 18 Jahre und älter ist......

    Außerdem ist nach meinem Dafürhalten entscheidend, ob ein erwachsener Patient mit MPH selbst bereits gute Erfahrungen gemacht hat und nicht irgendwelch fehlende Studien über die mögliche Wirksamkeit. Hat er - so wie Du - die Erfahrung gemacht hat, dass ihm MPH gut tut und dass das Medikament dazu beiträgt, dass er oder sie den Alltag besser im Griff hat, dann sollte diese Erfahrung bei der Entscheidung für die Kostenübernahme absolut im Vordergrund stehen. Normalerweise sollte man annehmen, dass sich die Krankenkassen gegen diese Argumentation nicht verschließen können, wenn der Beweis erbracht ist, dass MPH bereits aus therapeutischer Sicht entsprechend Erfolg und Wirksamkeit gezeigt hat.

    Fazit: Ich bin nicht der Meinung, dass es richtig ist, die Hände in den Schoß zu legen und den Entscheid vom Bundessozialgericht in bezug auf MPH einfach als gegeben hinzunehmen. Ich werde daher meine rechtlichen Mittel ausschöpfen, um grundsätzlich etwas gegen solch verquere Entscheidungen zu unternehmen - Entscheidungen, die vermutlich Menschen "am grünen Tisch" getroffen haben und die keine Ahnung von ADHS haben. Ich will Dich jedoch nicht aufwiegeln. Sei mit Deiner Krankenkasse einfach ganz einfach offen und ehrlich und sag, wie es Dir mit dem MPH geht.

    Ich drück Dir die Daumen!

    Ebenfalls Grüßle aus Hamburg

    Die Zaubermaus

  7. #7
    Heinzeline

    Gast

    AW: MPH und das liebe Off-Label-Use

    hallo alex,

    ich kenne die problematik auch aus unserer shg, dass die aok (im speziellen) die medis nicht übernimmt.

    meine erfahrung liegt einfach darin, dass ich mich an den geschäftsstellenleiter gewandt habe, und in ihm einen sehr kompetenten & menschlichen ansprechspartner gefunden habe.

    meinen fortzahlungsantrag habe ich anfang juni 2009 gestellt. ich mache eine therapie, und da die kasse seit letzter woche die kosten übernimmt *freuuuuu*, haben wir vereinbart, das die kosten erstmal so lange übernommen werden, wie die therapie geht. was für mich ja genial ist .

    ich habe vor meinem 18. lebensjahr kein mph konsumiert, sprich die aok musste für keine kosten aufkommen.

    lg
    heinzi

  8. #8


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.809
    Blog-Einträge: 40

    AW: MPH und das liebe Off-Label-Use

    @ Zaubermaus:

    Naja, sehr ehrenvolles Vorhaben, deine Klage. Juristisch und medizinisch zwar etwas, ich sag mal "konfus", aber von mir dafür jedenfalls alles Gute.

    @ Heinzeline: Im Juni diesen Jahres hatte man auch hier bei der zuständigen AOK noch gute Karten. Seit dem finalen Urteil des BSG (dies erging am 30. Juni) und speziell in den letzten paar Wochen hat sich jedoch einiges in dieser Hinsicht geändert.

    Wäre interessant zu wissen, ob dir der nächste Fortzahlungsantrag noch mal bewilligt wird, bitte uns hier dazu auf dem Laufenden halten.





    LG,
    Alex

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 58

    AW: MPH und das liebe Off-Label-Use

    Hallo ich bin neu hier. Leider muss ich mich auch mit meiner Krankenkasse rumschlagen damit sie meine Medikamente weiterhin bezahlen. Ich habe von meinem Arzt, bei dem ich seit mehr als 10 Jahren in Behandlung bin und der sich darauf spezialisiert hat ein "Attest" bekommen das ich wegen ADHS dringend weiterhin mit Methylphenidat behandelt werden muss. Ich selbst habe dann noch einen x Seiten Brief geschrieben in dem ich erklärt habe wie sich die Krankheit auswirkt usw. Nun ja jetzt bekam ich einen Fragebogen den mein Arzt ausfüllen soll. Die erste Frage darauf ist ob die Krankheit tödlich verläuft. Also sorry ich dachte Krankenkassen hätten auch Internet und könnten sich informieren was sie da schreiben. Ich hab erst nächste woche einen Termin bei meinem Arzt. mal sehen was der dazu sagt.

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 114

    Beitrag AW: MPH und das liebe Off-Label-Use

    Ein freundliches Hallo,

    zum Thema Kostenübernahme der Medikation im Erwachsenenalter ist meines Wissens ein Wechsel zur BEK ( Barmer Ersatzkasse ) zu befürworten und in Erwägung zu ziehen, da diese als eine der wenigen Kassen übernimmt ( sollte sich nicht innerhalb der vergangenen 24 Stunden etwas geändert haben, ist ja heutzutage alles möglich ).

    Für anderweitige Informationen bin ich bereits jetzt sehr dankbar.

    Viele Grüsse an alle

    Frank

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