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Diskutiere im Thema Amphetaminsulfat / Dexamphetamin Präparate und führen vom KFZ! im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Amphetaminsulfat/Dexamphetamin Präperate und führen vom KFZ!

    Eben. Deswegen habe ich ja geschrieben, dass einen die Polizei nicht mal eben anhält und einen Drogentest verlangt... sondern nur, wenn ich auffällig gewesen bin.

    Das mich dann das Rezept nicht rettet, ist klar...

    Aber mich persönlich beruhigt es, das Schreiben dabei zu haben (einfach auch im Hinblick auf einen evtl. Unfall + der Frage, welche Medis ich denn nehme, etc.). Ob die Sanitäter dann darauf schauen, ist ne andere Sache. Es beruhigt mich halt bloß, zu wissen, dass die Papiere da sind.

  2. #12
    durch und durch

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 411

    AW: Amphetaminsulfat/Dexamphetamin Präperate und führen vom KFZ!

    Was denkst du denn, was passiert wenn du einen Unfall auf Amphetamin baust?
    Denkst du, die Versicherung zahlt?

  3. #13
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Amphetaminsulfat/Dexamphetamin Präperate und führen vom KFZ!

    fekker schreibt:
    Was denkst du denn, was passiert wenn du einen Unfall auf Amphetamin baust?
    Denkst du, die Versicherung zahlt?
    Nein, das wird mit Sicherheit nicht passieren bzw. es wird ein Riesenkampf werden oder beide Parteien teilen sich die Kosten oder was auch immer.

    Ich hatte mal einen kleinen Unfall und bin minimal einem Mercedes hinten draufgefahren. Während die Polizei kam (der liebe Daimlerfahrer hatte sich fürchterlich aufgeregt über mich, dabei war ich da erst 25 und noch jung und hübsch hihi) habe ich nur zur Kontrolle meinen Blutzuckerspiegel aufgrund meiner Diabetes-Erkrankung gemessen und hatte ein Ergebnis von 55, also deutlich zu tief. Das kam allerdings auch von der Aufregung. NUR damit legte die Versicherung mir zur Last, ich hätte nicht die Kontrolle über meinen Diabetes gehabt und sei deshalb aufgefahren. Leider lag die letzte Messung 3 Stunden davor und war da etwas zu hoch, an die 250.

    Was ist passiert? Ich musste für den Schaden an dem Daimler selber aufkommen. Es waren NUR 1000 DM, aber für mich war das echt ne Schweinerei.

    Also...."komisch" gefahren, wie auch immer, evtl. Unfall gehabt, auch nicht schuld, Kontrolle der Polizei und es wird Amphetamin festgestellt.....da stelle ich mir die Chancen auf eine zahlende Versicherung sehr schlecht vor.

    Aber ich will hier nicht allzu schwarz malen. Ist alles irgendwie schon sehr ungerecht.

    lg

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Amphetaminsulfat/Dexamphetamin Präperate und führen vom KFZ!

    Hier ist wie immer der oberste Grundsatz: "Klappe halten!" bzw. ohne anwaltliche Beratung keine Aussage zu Medikamenten etc. machen. Die Polizei hat nur Veranlassung, die Fahrtauglichkeit zu überprüfen, wenn sie dafür Anhaltspunkte in deinem Verhalten findet. Ohne entsprechenden Anfangsverdacht wird sie weder Fragen zu Medikamentenkonsum stellen noch Blut-/Urintest veranlassen.

    Waren Ausfallerscheinungen durch die Beamten zu erkennen, werden sie weiter ermittlen. Aussagen sollten dann erst gemacht werden, wenn die Ergebnisse des Blut-/Urintests bekannt sind. Denn deckt sich die Eingabeverordnung nicht mit der ermittelten Konzentration (zu hoch), dann liegt schnell der Missbrauch auf der Hand und die MPU folgt. Ist die ermittlete Konzentration niedirger als erwartet, hat man unter Umständen schon viel zu viel gesagt und je nachdem, wie aufgeschlossen der Sachbearbeiter bei der Strassenverkehrsbehörde ist, wird er im schlimmsten Fall auch die MPU veranlassen, mit dem Hintergrund, ob mit der Erkrankung überhaupt eine Teilnahme am Straßenverkehr möglich ist, wenn die Medis nicht korrekt eingenommen werden.

    Wir haben hier zwei mögliche Folgen: strafrechtlich und ordnungsbehördlich. Strafrechtlich wird bei Ersttat vermutlich das Verfahren eingestellt werden, aber die Unterlagen werden dann an die Straßenverkehrsbehörde weitergeleitet, die dann eben ordnungsbehördlich überprüfen muss, ob die Fahrerlaubnis zu entziehen ist.

    Weder bezüglich der Polizei, noch einem Unfallgegner oder der Versicherung gegenüber muss man von sich aus Einräumen, dass man unter dem Einfluss von verordneten Medikamenten gefahren ist. Aus dem Schweigen kann einem kein Strick gedreht werden.

    Solange man aufgrund der Medikation aber keine Ausfallerscheinungen(Reaktions vermögen, agressive oder verlangsamte Fahrweise, Schlangenlinien) hat und die Medikation so eingenommen wird, wie es der Arzt verordnet hat, ist bezüglich der Verkehrstauglichkeit alles in Butter!

  5. #15
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 351

    AW: Amphetaminsulfat/Dexamphetamin Präperate und führen vom KFZ!

    ich wurde gerade gestern abend durch Polizei angehalten.

    Ein Polizist hat meine Papiere geprüft und gefragt, ob ich weiß, warum sie mich angehaltet haben,
    Nein, dass wußte ich nicht.
    Mir wurde gesagt, dass ich mit Standlicht fahre und kaum zu sehen bin.

    Ich habe noch kurz mit dem Polizist gesprochen, mich bedankt - ich wollte doch heile nach Hause kommen - und weiter gefahren, natürlich mit dem richtigen Licht.


    LG
    Surre

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 295

    AW: Amphetaminsulfat/Dexamphetamin Präperate und führen vom KFZ!

    Was Trine sagt, kann ich nur unterschreiben. Keinen vorauseilenden Gehorsam zeigen und drauflosblubbern dass man was einnimmt. Ein Drogentest darf und sollte zudem verweigert werden, wird dann nur bei absolut begründetem Verdacht angeordnet.
    Und leider ist auch so dass strafrechtliche Konsequenzen zwar vermutlich ausbleiben, aber die Führerscheinbehörde sich der Sache liebend gerne annimmt. Anwaltliche Hilfe ist dann definitiv angezeigt.

  7. #17
    durch und durch

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 411

    AW: Amphetaminsulfat/Dexamphetamin Präperate und führen vom KFZ!

    Aussagen sollten sowieso NIE bei der Polizei gemacht werden! Muss man auch nicht!
    Genau so wie einen Urintest abgeben! Dann lieber einen Bluttest, der eine sehr geringe Nachweiszeit aufweist. Jedenfalls im Gegensatz zum Urintest!

  8. #18
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Amphetaminsulfat/Dexamphetamin Präperate und führen vom KFZ!

    Im Urin sind Reste von Amphetamin 3 Tage noch zu sehen. Da war ich auch entsetzt. Hatte mir mal so Schnelltests aus der Apo gekauft, um das mal zu testen.

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 51

    AW: Amphetaminsulfat/Dexamphetamin Präperate und führen vom KFZ!

    Danke für die ausführlichen antworten!!

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 52

    AW: Amphetaminsulfat/Dexamphetamin Präperate und führen vom KFZ!

    Hallo,
    der Thread ist zwar schon älter aber vielleicht liest das ja doch jemand:
    Also ich fahre sehr viel Auto und bin auch schon oft angehalten wurden. Nicht weil ich merkwürdig fahre sondern rein statistisch steigen einfach die
    Chancen wenn man viel fährt angehalten zu werden. Wenn man dann auch noch Nachts, v.a. am Wochenende fährt steigen auch die Chancen auf eine Kontrolle.
    Ich musste zum Beispiel schon ein paar mal pusten obwohl ich nichts getrunken hatte und nicht komisch gefahren bin sondern im Rahmen einer allgemeinen Kontrolle. Grade kam ich aus dem Schwimmbad/Sauna und wurde angehalten weil jemand mit einem auswärtigen Kennzeichen gesucht wurde der irgendwo eingebrochen wurde. Ich war's natürlich nicht, dennoch war die Polizei sehr stutzig weil ich noch etwas verschwitz war und hat deswegen auch nach Drogen gefragt, aber dann eben doch kein Test gemacht. Was ich damit sagen will ist, dass eine Kontrolle mit Test auch ohne auffällige Fahrweise zwar weniger wahrscheinlich, dennoch nicht auszuschließen ist. Und wenn man viel fährt steigt einfach statistisch die Chance einer Kontrolle.
    Wenn die Polizei bei Attentin/Amphetaminsaft nen Schnelltest macht ist für die die Sache natürlich erstmal klar, der Test ist ja auch ganz eindeutig Positiv auf Amphetamine und das ist er, das ist Fakt. Nun ist es ja nicht deren Aufgabe das zu entscheiden. Weiß irgend jemand GENAU wie das rechtlich aussieht?
    1) Fahren unter Amphetamin ist prinzipiell ja unabhängig von der Fahrtüchtigkeit erstmal illegal
    2) Bei ADHS wird i.d.R. ja die Fahrtüchtigkeit durch das Medikament aber gesteigert (OHNE die Medis fahre ich auffällig!!!)
    3) Gibt es da eine Sonderregelung? Ein Gesetz, eine frühere Entscheidung eines Gerichts etc.? Ein amtliches Papier das der Arzt ausfüllen kann? Irgend so etwas?
    Vielen Dank
    Grüße
    Eduard

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