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Diskutiere im Thema Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfahrung im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5

    Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfahrung

    Hallo ihr lieben...

    für die die nicht soviel Lesen wollen, zuerst meine Frage/Bitte:

    gibt es hier Leute die schon über eine längere Zeit MPH nehmen? Gibt es sowas wie eine Toleranzentwicklung? Lassen die positiven Effekte nach? Habt ihr nach einem Gewissen Zeitraum die Dosis erhöhen müssen?

    Bei mir ist schon länger AD(H)S diagnostiziert und man ist sich auch sicher das dies extrem ausgeprägt bei mir ist. Ich nehme jetzt seit genau 7 Tagen MPH. Momentan 20-20-0. Wenn diese Wirkung die ich momentan verspüre so bleibt, dann wird mein Leben definitiv anders verlaufen als bisher! Es ist wirklich abgefahren und unglaublich was bei mir passiert. Da ich dem Medikament relativ skeptisch gegenüber eingestellt war möchte ich hier auch nicht von einem "Euphorie-Effekt" reden. Zusätzlich mache ich natürlich auch eine Psychotherapie. Ich müsste hier jetzt unendlich lange schreiben um alles zu erzählen, aber ich kann es auch abkürzen.

    - Alles, was ich machen muss, mache ich auch und zwar so wie es sich gehört. Und dann wenn ich es machen sollte.
    - Situation die normalerweise zu extremen inneren Stress/Unruhe geführt hätten erlebe ich total entspannt und ausgeglichen.
    - Situationen die mich zum explodieren gebracht hätten oder zu einem großen Streit geführt hätten bewältige ich total souverän und angemessen.
    - Meine Wohnung sieht total super aufgeräumt und sortiert aus und vor allem bleibt sie auch so ohne das es mich irgendwie anstrengt.
    - Ich ernähre mich vernünftig. Esse normale Portionen. Esse gesund. Esse bewusst.
    - Ich putze mir ohne das es mich irgendwie anstrengt oder überfordert täglich mehrmals die Zähne.
    - Ich habe einen Job der häufig unglaublich stressig ist und mir alles abverlangt und ich kann ihn wieder mit Spaß und vergnügen ausführen und super damit umgehen.
    - Ich behandel meine Mitmenschen vor allem die die mir wichtig sind so wie es sich gehört und lasse Ihnen Ihren Raum. Muss nicht meine Meinung aufzwingen
    usw. usw. usw. usw.

    Wie gesagt ich könnte sicher noch mehr schreiben...Jedenfalls ist es sehr schön für mich zu erkennen mein Leben doch so führen zu können wie ich es eigentlich immer wollte, aber nie geschafft habe! Ich hoffe wirklich sehr das dies so bleibt!!! Und daraus resultiert auch die Angst das dies vielleicht nicht dauerhaft anhält und vielleicht nach 3 Monaten,1,2 Jahren oder wann auch immer das ganze wieder verpufft. Ich immer mehr nehmen muss usw. Natürlich weiß ich das MPH für Erwachsene noch nicht so lange zugelassen ist, aber es gibt ja auch einige die es schon länger als Off-Label Medikation genutzt haben.

    Leider finde ich im Internet nicht viele Infos zu diesem Thema bei Erwachsenen.

    Ich wäre dankbar für jede Erfahrung, Mitteilung oder Idee zu diesem Thema!!!

    Danke!

    ingo

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 118

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    Ja Hallo ich muss dich leider enttäuschen das die Wirkung die du jetzt spürst nicht so Lange anhält das heißt das es sein kann das die Wirkung bei dir nach 2 Monaten oder noch kürzer nachlässt.
    Ich nehme morgens 3 unretaliert und werfe auch noch 2 Retalierte ein das heißt ich nehme 80 mg . Das Problem ist bei mir das ich nicht mehr die Wirkung habe wie du sie jetzt hast das ich diesen kick habe und alles mache was ich mir Vornehme dasist leider nicht mehr so. Und ich habe auch öfters Depris die ich am Anfang mit dem Ritalin nicht mehr hatte aber jetzt eben hin und wieder auftaucht . Die einzige wirkung die noch da ist das ich jetzt wach bin und Aufstehe und das ich locker bin aber alles andere ist leider weg.

  3. #3
    frk


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 42

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    Katastrophale Rechtschreibung und Pauschalisierung - Nur weil DU, timopudel, dir einbildest nichts mehr zu spüren (Hat dein Arzt die Dosis überhaupt abgesegnet? Die ist schon ziemlich hoch!), heißt das nicht automatisch (so wie du es darstellst) das es dem Threadersteller auch so geht.

    Jeder(!) reagiert anders auf Medikamente, Psychopharmaka im speziellen! Mein Arzt meinte aber das MPH durchaus ein Medikament ist das jahrelang und ggf. auch lebenslang genommen wird, im Normalfall versucht man nach ein paar Jahren wohl mal die Dosis schrittweise (über Jahre) auszuschleichen, aber von einem Wirkverlust hat er so nichts erzählt. Du gewöhnst dich halt zwangsläufig an das "neue" Ich, und der Unterschied kommt dir nicht mehr so stark vor, auch wenn die Wirkung vielleicht immer noch genau die gleiche ist.

    Gruß

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 466

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    Wie soll die Wirkung denn sein, timopudel?

    In meinem Kopf ist Ruhe: wenn ich etwas anschaue/ lese/ tue, ist nur das da, und nicht gleichzeitig zig Bilder, Filme, Assoziationen, Erinnerungen, Termine ect.
    Das scheint alles andere hervorzurufen: das zielgerichtetere Arbeitten, besser Zuhören können, nicht so viel Pannen basteln etc.

    Und wenn auf AD(H)Sler zu viele Informationen ungebremst und gleich stark einstürmen, ist dann das Ziel nicht erreicht, wenn die Informationen einzeln verabeitet werden können?

    Dazu muss man gar nicht so eine auffällige Wirkung haben, es fiel mir ganz zufällig auf (nach dem Motto "Ober: Wie fanden sie das Schnitzel? - Gast: Ganz zufällig unter einem Salatblatt).
    Reicht das nicht, was kann (oder sogar sollte) da noch mehr kommen?

    Beinhaltet das nicht schon alles an positiver Wirkung in der Konsequenz, und wäre eine stark körperliche Wirkung nicht schon übers Ziel hinaus?

    Antreiben muss ich mich weiterhin selber, das nimmt mir nichts ab, aber die Verheddereien hören auf.



    Asterixxs, es scheint üblich zu sein, einmal im Jahr das Medikament abzusetzen, um den "Stand der Dinge" zu beurteilen.
    Und die Toleranzentwicklung soll eigentlich weniger bis gar nicht gegeben sein. Aber ich hab auch schon ein paar Mal was davon gelesen, dass sich bei Manchen die Wirkung nach einiger Zeit verändert.
    Da ich selber nur wenig früher als du mit einem Medikament angefangen habe, kann ich da gar nichts zu sagen.

    Für mich selber denke icih, dass ich das wohl nur abwarten kann, wie immer es bei anderen läuft, es ist doch insgesamt zu unterschiedlich.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 118

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    Hallo bei mir war das so ich hatte so ein Kick Kribbeln Glücksgefühl habe auch was zu ende gebracht was ich Angefangen habe was Später nicht mehr da war .
    Und jetzt ist es bei mir so das das Glücksgefühl weg ist und ich auch nur noch hin und wieder was zu ende bringe was am Anfang sehr gut war. Und nein mein Arzt verschreibt mir das nur noch und hin und wieder Fragt er mich dann ob ich die Dosis erhöht habe das mache ich ja selber ich darf wohl nicht mehr als max 100mg nehmen habe aber schon durch den Prüfungdruck 150 mg genommen was ich aber jetzt nicht mehr mache ich bleibe bei 80mg .

  6. #6
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    Danke frk.....ich wollte es gerade genauso schreiben.

    Ich finde es sehr traurig, dass MPH-Anfänger Ängste und Zweifel haben und dann so eine pauschalisierte Antwort wie von timopudel bekommen.

    @timopudel: hört sich für mich alles etwas merkwürdig an.....Kick, Kribbeln Glücksgefühl.....dein Arzt verschreibt dir MPH nur noch hin und wieder (hä?) und du sollst nicht mehr als 100mg am Tag nehmen.....????????

    @Asterixx: es ist verständlich, dass man Angst hat, wenn einem ein Essen besonders schmeckt und man nie wieder etwas anderes essen möchte, dass man dann auf seinen Teller besonders aufpasst und jedem auf die Finger haut, der einem das Essen weg nehmen möchte.

    Nach 7 Tagen schon 2 x 20 mg??? Und dann deine Empfindungen, so wie du sie oben beschreibst? Kann ein absoluter Glücksfall sein, dass es wirklich passt mit der Dosierung....kann aber auch eine Überdosierung sein, die sich dann in Kürze mit Nebenwirkungen bemerkbar machen kann. Und vor allem mit der Nebenwirkung, dass man dann glaubt, das Medikinet wirkt gar nicht mehr. Vielleicht hast du diese Erfahrung schon machen müssen....die ersten Tage voll euphorisch.....und auf einmal PENG....alles futsch. Dosis wird erhöht und da ist es wieder....die Euphorie und alles toll....aber auch das ist nach wenigen Tagen futsch und peng. Und nun sind wir bei deinem jetzigen Punkt: Du möchtest diesen Effekt mit alles toll wieder haben und so soll es auch bleiben. Merkst aber, dass das nicht so ist und klappt.

    Asterixx: das ist kein Speed oder Ecxtasy (ähem schreibt man das so??), das kannst du nicht vergleichen. Und MPH soll auch so nicht wirken. Und das ist auch gut so. Leider haben viele diesen Wunsch nach dem Kick durch MPH und meinen, dass jetzt alles besser wird.....bessere Schulnoten, mehr Freunde, mehr Erfolg beim anderen Geschlecht, was weiss ich.

    Ich kann jetzt nur mit meinem eigenen Gefühl antworten: du bist auf dem falschen Weg. Nach nur 7 Tagen 2 x 20 mg kann nicht gut sein. Da läuft gewaltig etwas schief. Entweder baust du Mist oder dein Arzt.....oder ihr beide. Aber so geht das nicht.

    Sollte ich jetzt total auf dem Holzwege sein.....dann sorry. Aber irgendwie glaube ich nicht, dass ich das bin. Solltest du ehrliche Absichten haben, mit dem MPH ein besseres Leben führen zu wollen, ruhiger und stressfreier, dann such dir entweder einen anderen Arzt oder ändere etwas an deiner Sichtweise, was MPH betrifft. Es ist kein Upmacher, kein Kick-Medi, kein Glücksgefühl-Auslöser....

    lg Heike

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    Hui das ging ja schnell... Danke für die bisherigen Antworten!

    Liebe Heike, ich weiß nicht ob du den kompletten Teil deiner unteren Aussage auf mich beziehst. Wenn ja wäre ich etwas verwundert wie du solch eine Aussage treffen kannst, da du mich, meine Diagnose, meine Behandlung usw. ja nicht kennst. Trotzdem oder gerade deshalb werde ich mal genauer drauf eingehen.

    Heike schreibt:
    Nach 7 Tagen schon 2 x 20 mg???
    Heike schreibt:
    Ich kann jetzt nur mit meinem eigenen Gefühl antworten: du bist auf dem falschen Weg. Nach nur 7 Tagen 2 x 20 mg kann nicht gut sein. Da läuft gewaltig etwas schief. Entweder baust du Mist oder dein Arzt.....oder ihr beide. Aber so geht das nicht.
    Dazu muss ich erstmal sagen das ich an einer Studie der Charite Berlin in zusammenarbeit mit niedergelassenen AD(H)S erfahrenen Neurologen teilnehme. Diese Studie soll über einen Zeitraum von 5 Jahren gehen und soll erstmals eine deutsche Langzeitstudie zu MPH Behandlungen bei Erwachsenen mit/ohne Therapie, mit/ohne Suchtkarriere usw. sein. Es werden bei mir verschiedene Dinge beobachtet wie eben Langzeitwirkung, Auswirkung auf Hirnstoffwechsel/Blutbild, Hormonhaushalt, Wirkung mit gleichzeitiger Psychotherapie, Verhaltensentwicklung nach 3 jähriger MPH Medikation und darauffolgender Absetzung des Medikamentes. Ein Aspekt ist auch das man den Gedanken hat das die MPH Titrationsmethode (Dosisanpassung) unter bestimmten Voraussetzungen schneller als bisher angenommen umgesetzt werden kann. Ich bin die ersten 3 Wochen täglich bei meinem Arzt, auch am Samstag. Es wird alle 3 Tage Blut abgenommen und ein EEG gemacht. Die Dosis wurde am 3 Tag erhöht. Ich fühle mich wohl damit und habe keinerlei Beschwerden. Kurzum denke ich das ich wirklich in sehr sehr guten Händen bin. Und auch sofort gehandelt wird sobald etwas nicht so ist wie es sein sollte.

    Heike schreibt:
    Und dann deine Empfindungen, so wie du sie oben beschreibst? Kann ein absoluter Glücksfall sein, dass es wirklich passt mit der Dosierung....kann aber auch eine Überdosierung sein, die sich dann in Kürze mit Nebenwirkungen bemerkbar machen kann. Und vor allem mit der Nebenwirkung, dass man dann glaubt, das Medikinet wirkt gar nicht mehr. Vielleicht hast du diese Erfahrung schon machen müssen....die ersten Tage voll euphorisch.....und auf einmal PENG....alles futsch. Dosis wird erhöht und da ist es wieder....die Euphorie und alles toll....aber auch das ist nach wenigen Tagen futsch und peng. Und nun sind wir bei deinem jetzigen Punkt: Du möchtest diesen Effekt mit alles toll wieder haben und so soll es auch bleiben. Merkst aber, dass das nicht so ist und klappt.
    Also diese Erfahrungen habe ich nicht machen müssen. Und ich weiß aufgrund einer früheren Suchtkarriere defintiv wie sich ein Substanzbedingtes Euphorie Gefühl bei mir anfühlt und auswirkt! Ich habe die von mir beschriebenen Dinge festgestellt und bin total überrascht und wirklich hocherfreut das es so schnell und vor allem so massive Wirkung bei mir zeigt. Natürlich weiß ich das es so schnell und gut wie es anschlägt nicht die Regel ist. Das hat mir auch der Arzt und Therapeut mitgeteilt das ich da leider ein sehr seltener Fall bin. Diese sagen mir auch mit ziemlicher Sicherheit das die Wirkung nicht auf einmal nachlässt. Dafür habe ich außerdem noch ein weiteres Beispiel, da ich hier schon häufig etwas von erhöhten Blutdruck bei MPH gelesen habe. Ich hatte bisher immer einen viel zu hohen Blutdruck 160/120 170/130, aber seit dem 2ten Tag der MPH Einnahme habe ich einen 120/80 max. 130/80 Blutdruck.

    Aber vielleicht kannst du verstehen das sich mein Leben gerade massiv für mich ändert und wenn es so weiter läuft ich wirklich ein Leben führen kann was mir bisher so niemals möglich war! Und natürlich macht mich das überglücklich und und nicht der Zustand 1 Stunde nachdem ich das Medikament genommen habe. Und weil es so unglaublich ist und ich meistens ein Pessimist bin habe ich natürlich Angst das dies alles nur ein kurzer "Traum" ist und nicht lange anhält. Aus eben diesem Grund wollte ich hier ein paar Erfahrungsberichte sammeln von Leuten die damit schon länger umgehen!


    Heike schreibt:
    Asterixx: das ist kein Speed oder Ecxtasy (ähem schreibt man das so??), das kannst du nicht vergleichen. Und MPH soll auch so nicht wirken. Und das ist auch gut so. Leider haben viele diesen Wunsch nach dem Kick durch MPH und meinen, dass jetzt alles besser wird.....bessere Schulnoten, mehr Freunde, mehr Erfolg beim anderen Geschlecht, was weiss ich.
    Das ist mir bewusst und wirkt auch nicht so! Ich schaffe eben nur alle Dinge wie im ersten Post beschrieben die mir bisher nicht möglich waren. Und glaub mir auf der Suche nach dem Kick bin ich definitiv nicht mehr!! Und vor allem, WO HABE ICH DAS BITTE VERGLICHEN???? Oder auch nur dem Anschein/ Eindruck eines Vergleiches erweckt? Geschweige denn denn das ich auch nur annähernd auf dieses Thema eingegangen wäre???


    Heike schreibt:
    Sollte ich jetzt total auf dem Holzwege sein.....dann sorry. Aber irgendwie glaube ich nicht, dass ich das bin. Solltest du ehrliche Absichten haben, mit dem MPH ein besseres Leben führen zu wollen, ruhiger und stressfreier, dann such dir entweder einen anderen Arzt oder ändere etwas an deiner Sichtweise, was MPH betrifft. Es ist kein Upmacher, kein Kick-Medi, kein Glücksgefühl-Auslöser....
    Und auch hier bin ich etwas verwundert, wenn nicht sogar verärgert! Deine Unterstellung keine ehrlichen Absichten zu haben finde ich krass und sollte meiner Meinung nach in einem korrekten und respektvollem Umgang zwischen sich wertschätzenden Menschen die sich nicht kennen, fast keinerlei Wissen übereinander oder ihre Absichten haben nicht die Regel sein!!! Ich habe mich wirklich sehr intensiv mit diesem Thema auseinander gesetzt und bin da sicher nicht blauäugig ran gegangen. Nur ist es natürlich für mich eine Überraschung das es bisher so gut gelaufen ist. Und darüber und meine (glaube natürlichen) Ängste wollte ich hier mit euch reden und natürlich auch etwas von mir mitteilen. Und mit einem Großteil deines Posts fühle ich mich dann leider schon etwas angegriffen und unwissend eingeschätzt. Aber ich denke das dies hier nicht die Regel ist und glaube aus vielen deiner bisher gelesenen Posts erkennen zu können das dies nicht deine Absicht ist oder war. Und ich bin dir auch nicht böse sauer oder sonst etwas, aber musste dies mal gesagt haben. Denn natürlich habe auch ich mal einen schlechten Tag an dem ich mich vielleicht etwas falsch verhalte oder unglücklich ausdrücke.

    In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine schöne Zeit!

    ingo
    Geändert von Asterixxs ( 5.03.2013 um 16:22 Uhr)

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 217

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    Zur ursprünglichen Frage kann ich dir als Antwort aus meinem Familien und Freundeskreis sagen, dass bei denen auch die Einnahme von mehr als 2 Jahren nichts an der Wirkung verändert hat.

    Teilweise wurde die Dosierung verändert, bzw. angepasst, (meine Erklärung: durch die Einnahme und das veränderte Verhalten haben sich auch einige Stressfaktoren aufgelöst und somit die Belastung gesenkt - bzw. neue Verhaltensstrukturen verfestigt, Erfolg hat sich eingestellt, sie haben gemerkt, sie kommen klar - haben sich Hilfe gesucht, Rituale- Hilfsmittel etc. - somit weniger Stress und negatives und somit auch weniger Bedarf an Medikinet, bzw. nicht mehr so ein "schwankender" Bedarf.

    Natürlich sind wir Menschen von Haus aus faul, und natürlich schleichen sich auch wieder Phasen ein, in denen man seine Sachen eben nicht mehr so Euphorisch erledigt. Ich kann nur jedem raten, der feststellt, dass er dazu neigt Dinge unerledigt zu verschleppen - fangt grad jetzt am Anfang an euch selber Hilfestellungen zu geben.

    So führe ich zB jetzt immer eine Aufgabenliste. (generell) und abends suche ich mir die Dinge für den nächsten Tag raus. Die Menge gut und ohne viel Anstrengung (zur Zeit) machbar. und ich freue mich über jedes, welches ich als erledigt markieren kann. So habe ich mein tägliches Erfolgserlebnis und sehe, wenn ich anfange zu schludern, weil ich immer wieder dinge für den nächsten Tag verschiebe

    Es tut aber auch gut, rückwirkend zu schauen, was man in der Woche geschafft hat und sich bewußt zu machen - das war vorher nicht möglich.

    Natürlich "merkt" man selber die Wirkung irgendwann nicht mehr, weil sie einfach normal ist - das ist das neue ich! Aber wehe - es ist ein Tag ohne Medikinet, warum auch immer - dann merke ich es sofort - was fehlt.

    Somit ist es mir egal, ob ich etwas bewußt merke, oder es irgendwann nicht mehr merke - meine Umwelt merkt es und ich sehe es an meinem Aufgabenplaner und daran, wie andere Menschen auf mich reagieren oder eben gerne Zeit mit mir verbringen

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 217

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    @Heike , du springst immer wieder auf die mg Mengen an die jemand zu Beginn nimmt, oder eben auf die Steigerung. Genauso springst du gerne darauf an, wenn einer schreibt - wow, nach nur einer Einnahme hab ich voll die Wirkung (welche auch immer)

    lass dir gesagt sein - jeder reagiert anders, jeder fühlt anders und nur weil es auch bei dir anders war und ist, ist nicht alles andere falsch und zu verteufeln.

    Ich habe nun einige erlebt bei ihrer Einstellung auf Medikinet und sie begleitet bei dem, was sie fühlen...

    ich selber hatte das Glück - täglich mit meinem Therapeuten zu kommunizieren, ab der ersten Kapsel. Und somit hab ich zb. nur 1x 10 mg genommen = nichts gemerkt, nächsten Tag 20 mg genommen - nicht wirklich etwas gemerkt, am 4. Tag 30 mg genommen - japp wir kommen näher - die Wirkung war WOW - tag 3! und der Rebound auch! Tag 5 waren es dann 30 morgens und 10 am Nachmittag, nach 13 Tagen war ich bei "meiner" Dosis und bin da noch immer 40/20

    Ein sehr guter Freund hat ein WOW bei der ersten 10mg unretardierten Einnahme - und ich war die ganze Zeit dabei. Und ich selber konnte die Veränderung sehen und auch wie lange sie anhielt. Natürlich waren die 10 mg nicht "seine" dosis, aber es war (ohne stress) eine sichtbare Veränderung.

    Ich will dich nicht kritisieren, ich lese deine Beiträge immer sehr gerne und häufig blasen wir ja auch ins gleiche Rohr nur möchte ich ein wenig "ruhig braune" flüstern... jeder ist anders und grad "wir" bzw. die, die noch am Anfang stehen, ängste haben, noch nicht eingestellt sind, Impulskontrollverluste haben *grins* grad hier ist häufig jemand schnell verletzt, angegriffen wie auch immer, grad hier benötigt es etwas mehr Fingerspitzengefühl

    Also fühl dich nicht auf die Füße getreten sondern nimms, wie es gemeint ist - als meine Meinung und lieb gemeint

    LG Mimikry

    P.S. ich habe ca. 50 min nach der ersten Einnahme von 30mg adult Schmetterlinge im Bauch gehabt, die Farben waren etwas kräftiger und ich positiv gestimmt.... dadurch bin ich freundlicher durch die Gegend gelaufen und alle waren freundlicher zu mir, so hat es sich dann gesteigert in einen total tollen glücklichen Tag. Natürlich ist das nicht die Wirkung des Medikinets, vielleicht ein wenig davon ausgelöst am Anfang, dadurch, dass ich einfach den Überblick bekam und mich gut und richtig gefühlt habe... Diese Schmetterlinge habe ich nicht mehr, wenn ich meine Medikamente einnehme, aber meine Grundstimmung ist auch nicht mehr negativ sondern eher freundlich neugierig

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 217

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    Asterixxs schreibt:
    Und auch hier bin ich etwas verwundert, wenn nicht sogar verärgert! Deine Unterstellung keine ehrlichen Absichten zu haben finde ich krass und sollte meiner Meinung nach in einem korrekten und respektvollem Umgang zwischen sich wertschätzenden Menschen die sich nicht kennen, fast keinerlei Wissen übereinander oder ihre Absichten haben nicht die Regel sein!!! Ich habe mich wirklich sehr intensiv mit diesem Thema auseinander gesetzt und bin da sicher nicht blauäugig ran gegangen. Nur ist es natürlich für mich eine Überraschung das es bisher so gut gelaufen ist. Und darüber und meine (glaube natürlichen) Ängste wollte ich hier mit euch reden und natürlich auch etwas von mir mitteilen. Und mit einem Großteil deines Posts fühle ich mich dann leider schon etwas angegriffen und unwissend eingeschätzt. Aber ich denke das dies hier nicht die Regel ist und glaube aus vielen deiner bisher gelesenen Posts erkennen zu können das dies nicht deine Absicht ist oder war. Und ich bin dir auch nicht böse sauer oder sonst etwas, aber musste dies mal gesagt haben. Denn natürlich habe auch ich mal einen schlechten Tag an dem ich mich vielleicht etwas falsch verhalte oder unglücklich ausdrücke.

    In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine schöne Zeit!

    ingo
    Hallo Ingo,

    ich glaube Heike ist einfach etwas "übersensibel" da sich hier schon teilweise komische Gestalten anmelden oder eben ahnungslose Menschen die entweder ihrem Arzt nicht richtig zuhören oder noch schlimmer, deren Arzt einfach keine Ahnung hat.

    So gibt es Angaben von - ich hab das Rezept bekommen und soll mich selbst einstellen... oder auch, was macht Medikinet ohne ADHS Diagnose - ... ARGHS.. warum fragt man sowas?

    ich kann deine Angaben im ersten Post völlig nachvollziehen - es ging mir genauso. Ich hatte Arbeit von teilweise 2 Jahren vor mir hergeschoben und immer nur auf dem letzten Drücker erledigt. Und dann kam Medikinet und am 3. Tag saß ich in meinem Büro, habe mir den Stapel sortiert, und von oben herunter gearbeitet. Meinen Pausenwecker habe ich zwei mal ausgeschaltet und weiter gemacht. Der Anschub und das Fokkusieren können schreib ich dem Medikinet zu, dass solange durchhalten und weiter machen, der Euphorie darüber, dass ich es kann. (die Arbeit erledigen)

    Jetzt nach fast 3 Monaten habe ich noch 1/3 meiner aufgeschobenen Arbeit vor mir liegen - hört sich nicht viel an, aber hey, es ist auch nichts neues dazu gekommen. Ich erledige täglich alles, was neu rein kommt UND immer einen Vorgang vom bösen haufen

    Ich habe auch faule Tage, an denen ich mich nicht motivieren kann - da zwinge ich mich dann (bin ein Kopfmensch - hätt ich nicht gedacht, hab mich immer als Gefühlsmensch eingestuft)

    Lass dich nicht abschrecken, erfreu dich an der Wirkung - ich geb dir den Tip, schreib es dir auf - irgendwo - entweder im Kalender, oder ein Worddokument - egal. einfach täglich eine kleine Notiz, wie es dir ging. (Kopfschmerzen, gut gelaunt, effektiv gearbeitet, musste mich motivieren, mir war kalt....) egal was - es hilft dir später, sei es beim Doc, wenn es um genauere Angaben geht, wie Medikinet bei dir wirkt, ob die Dosis ausreicht, ob es zuviel ist, oder wieviel Zeit zwischen den Einnahmen sein sollte....


    und bzgl. Heike, sie ist eine ganz liebe (soviel ich bisher von ihr gelesen habe) angreifen wollte sie dich sicher nicht, sie ist eher immer etwas besorgt darüber, dass jemand falsch beraten ist oder selber irgendwas falsches mit dem Medikament anstellt

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