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Diskutiere im Thema Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfahrung im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 64

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    danke für diesen beitrag. =)
    hilfreich.

    ich habe mal den Direktor der Psychologie in Tübingen (is da n großes Fach) gefragt, ob er eine Langzeitstudie kennt. wenn eine existiert und es mir möglich ist, werde ich sie verlinken. wenn er mir mitteilt, dass keine existiert werde ich das weiterleiten.

    bei dir Wildfang, wurde die Dosis also nach der einstellung nicht mehr verändert? (also abhängig von evtl. gewichtsveränderung meine ich jetzt nicht. aber abgesehen davon.. )

    war das bei euch auch so?
    (oder ist jemand ein gegenbeispiel?)

    vielen Dank für eure hilfreichen antworten =)

  2. #22
    durch und durch

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 412

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    Ich nehme MPH nun seit ca. einem 3/4 Jahr.
    Dachte, dass ich die "richtige" Dosis bei 30-30-0 gefunden habe...
    Leider habe ich schon wieder das Bedürfnis, die Dosis nach oben zu schieben...
    Kann allerdings auch mit meiner Vergangenheit Zusammenhängen...

    Habe sehr "exzessiv" gelebt ;-)

  3. #23
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    Ich habe während meines letzten Jobs sehr häufig festgestellt, dass MPH bei den jenigen sehr gut wirkt, die noch nie Kontakt mit Alkohol und/oder Drogen hatten.

    Und fast alle anderen, die so, wie fekker gerade schreibst, "exzessiv" gelebt haben - und das meine ich jetzt nicht negativ, denn wir alle wissen, dass Alk, Ziggis und Tüten etc als Selbstmedikation dienen - haben mit der Wirkung von MPH zu kämpfen bzw. das Gefühl ist da, als ob MPH nicht so richtig wirkt, weil man vergleicht, mit den vorherigen Substanzen, die man konsumiert hat. Man vergleicht automatisch, da kann sich keiner von freisprechen. Und dann sind logischerweise die meisten enttäuscht, weil die Erwartungen viel zu hoch waren.

    Ähem und kurze Anmerkung zu meinen Sätzen hier, bevor etwas falsch verstanden wird: ich habe jetzt nicht alle hier als Junkies etc bezeichnet, die sich über MPH und die schlechte oder unzureichende Wirkung äussern. Nur mal so am Rande erwähnt

    lg Heike

  4. #24
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    wantin schreibt:
    bei dir Wildfang, wurde die Dosis also nach der einstellung nicht mehr verändert? (also abhängig von evtl. gewichtsveränderung meine ich jetzt nicht. aber abgesehen davon.. )
    Doch, ich hab sie nach einem routinemässigen Aussetzversuch um ca. 15% gesenkt - und zwar indem ich eine Retardierte durch eine Unretardierte halber Dosis ersetzt habe. Der einzige Nachteil: Ich trabe inzwischen mit vier Packungen, alle MPH, aus der Apotheke ... 20mg, 10mg, 5mg (retardiert) und nochmal 5 mg (unretardiert). Daraus setzen sich dann meine Einzeldosen zusammen.

    Das Gewicht spielt bei MPH übrigens keine Rolle.

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 64

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    dann hat mir die apothekerin dazu wohl mal wieder unfug erzählt.. naja, die war sowieso etwas planlos. (mir erschien das damals logisch, aber eig. ergibt es auch sinn, dass es unabhängig ist, da es ja nicht im ganzen körper sondern nur im gehirn wirken muss.)

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 64

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    hier ist die Antwort auf meine anfrage bei der Psychologie der Uni Tübingen (ja, das war unüberlegt..):

    Lieber Herr wantin,
    ihre Anfrage landete bei mir. Wir führen hier aktuell eine Studie zum ADHS im Erwachsenenalter durch. Dabei geht es jedoch nicht um die Anwendung von Medikation, sondern von Neurofeedback, also die Nutzung von Hirnsignalen, deren Visualisierung für die Verhaltenssteuerung. Sollten Sie Interesse haben an so einer Studie teilzunehmen, dann melden Sie sich bitte bei Michael.Schoenenberg@uni-tuebingen.de (Projektleiter). Wichtig, das ist eine randomisierte, kontrollierte Therapiestudie!
    Bezüglich Ihrer eigentlichen Frage: Wir wissen dazu nichts. Auch eine aktuelle Recherche hat nichts gebracht. Dennoch wäre eine Anfrage bei dem Kollegen Prof. F., Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik hier in Tübingen da angemessener. Er forscht auch auf dem Gebiet der Aufmerksamkeitsstörungen und weiß als Mediziner zur Medikation mehr.
    Herzliche Grüße Ihr m.h


    ich habe jetzt mal alle namen, bis auf den in der e-mail gekürzt.. ich dachte die e-mail lasse ich mal im interesse des Herrn m.h.
    ich frage jetzt noch einmal den richtigen und werde das wieder weiterleiten.

  7. #27
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    @wantin

    habe eine frage zur vergleichsgruppe...

    man darf ja nicht birnen mit äpfel vergleichen.... ist ja schwierig eine adhs gruppe mit medikation und eine ohne medikation zu vergleichen,
    da es meiner meinung nach, fahrlässig wäre "leidende" adhsler die "notwendige" therapie nicht zukommen zu lassen..... hand kehr um, wenn keine medikation
    notwendig wäre.... also die symtomatik auch ohne medikation zu meistern wäre.... diese gruppe ja auch nicht als vergleich taugt.

    mit stinos zu vergleichen - empfinde ich, als humbug.... da, so meine meinung, dies ja nicht das ziel eines adhslers sein sollte.

    darum.... wenn schon vergleichen... dann nur die "fortschritte" jedes einzelnen mit sich selbst.

    ist nur meine meinung - nach der suche.

    und noch was irritiert mich.....
    ist-zustand - z.b. grundkondition - für einen marathonläufer ist es ein erfolg unter xx zeit zu laufen.
    für einen untrainierten/anfänger mal 5 km durchzulaufen.

    man darf die 5 km und die 45 km nicht miteinander vergleichen - ev. hat der, der 5 km durchhält nähmlich für seine verhältnisse (adhs schweregrad)
    mehr fortschritte gemacht als der andere.

    das ist das, was mich irritiert - vor allem auch - wie es im moment auch gesellschaftlich handgehabt wird... hin zum durchschnitt... normalität...
    wir sind keine maschinen, die man mit programm x tunen kann... wir sind eben sehr individuell und daher ist auch die medikation bei jedem anders.

    glaube ich... und meine meinung dazu.
    lieber gruss

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 64

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    schöner einwand zu der problematik mit der kontrollgruppe..
    wenn jemand trotzdem eine studie gemacht hat, will ich von der gerne trotzdem erfahren =)
    und: man muss ja nicht die konzentrationsfähigkeit auf dauer mit nicht-ad(h)s-lern vergleichen, aber die dichte an irgendwelchen anderen erkrankungen wäre schon möglich, auch wenn hier natürlich schwer zu sagen wäre, ob das an der medikation oder an adhs an sich liegt. hierzu könnte die gruppe der adhs ler dienen, die mph nicht vertragen, oder bei denen es nicht wirkt, die also z.b. mit amphetaminsaft oder so behandelt werden vergleichen.


    was hast du denn für konkrete erfahrungen gemacht?

    liebe Grüße (ja, sogar mehrere!)
    wantin

  9. #29
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    Smile schreibt:
    habe eine frage zur vergleichsgruppe...

    man darf ja nicht birnen mit äpfel vergleichen.... ist ja schwierig eine adhs gruppe mit medikation und eine ohne medikation zu vergleichen,
    da es meiner meinung nach, fahrlässig wäre "leidende" adhsler die "notwendige" therapie nicht zukommen zu lassen..... hand kehr um, wenn keine medikation
    notwendig wäre.... also die symtomatik auch ohne medikation zu meistern wäre.... diese gruppe ja auch nicht als vergleich taugt.

    mit stinos zu vergleichen - empfinde ich, als humbug.... da, so meine meinung, dies ja nicht das ziel eines adhslers sein sollte.
    Eine Studie zur Medikamentenwirkung kann unterschiedlich aussehen. Je nachdem, was man testen bzw. herausfinden möchte.
    Wenn man herausfinden möchte, ob ein Medikament überhaupt wirkt, dann bekommt eine Gruppe das Medikament und eine andere Gruppe ein Placebo. Weder Arzt noch Patient wissen, in welcher Gruppe der jeweilige Betroffene ist.
    Zu Beginn wird der Ist-Zustand erhoben. Das kann mithilfe von Fragebögen, Tests, Befragungen, Beobachtungen, körperlichen Untersuchungen etc. geschehen. Zum Ende wird dann ebenfalls der jetzige Zustand mit den gleichen Methoden erhoben. Dazwischen kann man auch noch einzelne Erhebungen machen.

    Jeder, der an einer Studie teilnimmt, macht das freiwillig. Daher ist das Argument mit der "notwendigen" Therapie hinfällig. Wer dringend eine Medikamentation benötigt, sollte nicht an einer Studie teilnehmen. Keiner wird zur Teilnahme gezwungen. Außerdem kann man jederzeit aus einer solchen Studie aussteigen. Wenn man z.B. merkt, dass man "nur" das Placebo bekommt, dann könnte man aus der Studie aussteigen und sich von einem anderen Arzt medikamentös behandeln lassen. Diese Option hat jeder Teilnehmer. Ebenso kann man das machen, wenn das Medikament, das man in der Studie bekommt, nicht wirkt oder wenn die Nebenwirkungen zu stark sind.

    Daher werden in Studien zur Wirksamkeit von MPH ADHSler mit ADHSlern verglichen. Die eine Gruppe bekommt ein Medikament und die Kontrollgruppe bekommt ein Placebo. So kann man dann ganz gut feststellen, ob das entsprechende Medikament wirkt.
    Bei der ADHS Diagnostik macht man ja eine Reihe von Tests, um festzustellen, ob der Patient ADHS hat und wenn ja in welcher Ausprägung bzw. welche Bereiche betroffen sind (Impulsivität, Hyperaktivität, Konzentration, etc.) Solche Untersuchungen werden auch innerhalb der Studie gemacht. Damit kann man dann die Ergebnisse vor und nach der Medikation vergleichen. Und man kann die Ergebnisse der Medikationsgruppe mit denen der Placebogruppe vergleichen.


    darum.... wenn schon vergleichen... dann nur die "fortschritte" jedes einzelnen mit sich selbst.
    Meiner Meinung nach muss man unterscheiden, was der jeweilige Zweck ist.

    Eine Studie zur Wirksamkeit von MPH bzw. einem Medikament gegen ADHS kann verschiedene Ziele verfolgen. Man kann zunächst prüfen, ob das Medikament überhaupt wirkt. Man kann prüfen, wie es wirkt d.h. welche Bereiche sich verbessern (Impulsivität, Konzentration, etc.), man kann die Nebenwirkungen feststellen. Man kann herausfinden, bei welchen Komorbidiäten das Medikament eher geeignet ist und bei welchen es kontrainduziert ist. Man kann die Wirkung einzelner Medikamente miteinander vergleichen z.B. MPH mit Amphetamin.

    Das ist wichtig für die Zulassung eines Medikamentes. Denn ein Medikament mit zu vielen und zu großen Nebenwirkungen wird nicht zugelassen. Außerdem ist es wichtig für die Ärzte, die anhand solcher Studien sehen können, welche Patientengruppen besonders auf welche Medikamente ansprechen bzw. welche kontrainduziert sind.
    Wenn jeder Arzt mit jedem einzelnen seiner Patienten erstmal die einzenen Medikamente austesten müsste, dann wäre das ein sehr langwieriges Unterfangen. Daher eignet sich für solche Studien die Berechnung und der Vergleich von Durchschnittswerten.
    Durch die Ergebnisse dieser Studien hat der Arzt einen ersten Anhaltspunkt, von dem aus er "starten" kann. Er weiß, dass MPH bei ADHS in aller Regel wirksamer ist als ein AD: Daher fängt er mit MPH an (wenn er halbwegs Ahnung von der Materie hat).
    Bei der Einstellung auf das jeweilige Medikament sollte dann der betreffende Patient und seine Fortschritte betrachtet werden. Welche Verbesserungen gibt es? Was hat sich verschlechtert? Wie sind die Nebenwirkungen? Wie kommt der Patient mit der jeweiligen Dosis klar?

    Ich denke daher, dass zu Beginn Studien stehen, die testen, wie das Medikament beim "Durchschnitt" der Betroffenen wirkt. Auf dieser Basis passiert die Forschung und die Zulassung des Medikamentes. Davon ausgehend behandelt der Arzt seinen Patienten. Und bei dieser Behandlung sollte der Einzelne im Mittelpunkt stehen und dessen konkreter Fall. Denn nur weil eine Studie festgestellt hat, dass MPH beim Durchschnitt der Patienten wirkt, heißt das noch lange nicht, dass es bei jedem wirkt.

  10. #30
    frk


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 42

    Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfahrung

    Kleine Anmerkung: was es nach 50 Jahren Einsatz von mph gibt sind keine Langzeit sondern Retrospektive Studien, das ist ein Unterschied!

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