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Diskutiere im Thema Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfahrung im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.649

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    Hallo Asterixxs,

    ich nehme MPH mehrere Jahre und habe keinen Toleranzeffekt.

    Die Dosis ist auf dem selben Stand wie am 2. Tag und der einzige Unterschied zum Anfang ist, dass ich die Wirkung nicht mehr so spüre wie du es beschreibst- d.h. ich habe mich an die Wirkung insofern gewöhnt als dass diese während der Einnahme selbstverständlich ist und man den Unterschied zwar zu schätzen weiss, er einem aber eben nicht mehr so bewusst ist.

    Ich merke es allerdings dann wenn ich MPH an WE oder im Urlaub weglasse und die Wirkung dann nicht da ist. Dann ist alles anstrengender, chaotischer etc.-deswegen macht es sicher Sinn ob 1x in Jahr länger oder zwischendurch mal zu testen wie es ohne ist in Abspr.mit dem Arzt.

    Schlechte Stimmung wie manche es beschreiben habe ich unter MPH nicht mehr oder weniger als früher auch, eher kürzer, weil ich klarer sehe und mich schneller wieder fange. Mache aber auch noch Maßnahmen nebenhher-das Medikament allein verändert das Leben an sich ja nicht (d.h.Themen wie die Haltung zu etwas, Motivation oder Diplomatie oder oder).

    Für mich ist es eine wichtige Krücke auf die ich nicht mehr verzichten will.

  2. #12
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    Huhu Asterixxs,

    ich möchte mich bei dir entschuldigen. Nach deinem Posting hier weiss ich nun mehr über dich und habe dich besser verstanden. Friede

    Ich hatte heute einen ganz ganz miesen Tag. Es sind heute so viele blöde unglaubliche Dinge passiert, dass ich irgendwie nur negativ eingestellt war. Ich hatte heute keinen einzigen guten Moment. Im Gegenteil ich wurde von einem meiner Ärzte für "drogensüchtig" wegen dem MPH abgestempelt. Normalerweise lache ich über so etwas, aber wenn man diesen Arzt braucht für Rezepte, dann lache ich nicht mehr, weil der nächste Arzt 50 km weit entfernt ist. Ich wollte nur ein paar Blutzuckerteststreifen aufgeschrieben bekommen, da ich durch die Einstellung mit dem MPH kleine Schwierigkeiten mit der richtigen Insulindosis habe und aufgrund dessen mehr meinen Blutzucker bestimme. Ansonsten habe ich Angst, dass ich unterzuckere, da ich durch MPH weniger esse.
    Ich habe diverse Nebenbaustellen, die ich aber gut im Griff habe. Bitte ich dann um Hilfe wie diese Streifen, die ich mir aus finanziellen Gründen nicht selber kaufen kann, werde ich heute auch noch beleidigt. Da sagt der Arzt zu mir, ich soll meine Drogen weg lassen, dann bräuchte ich auch nicht mehr meinen Blutzucker so oft kontrollieren. Solche Aussagen machen mich ohnmächtig vor Wut. Ich sitze also in der Klemme. Habe bereits in diesem Quartal schon 500 Teststreifen verschrieben bekommen und nun stehe ich nur noch mit 20 Stück da. Bis Ende März.

    Dann haben meine Hunde Scheisse gebaut, aber das will ich hier nicht auch noch ausbreiten. Jedenfalls stand ich 4 Stunden unter Schock.

    Und ja, diese Postings von vielen Neuen hier mit den Aussagen, die Mimikry ja schon bereits nannte, regen mich einfach nur noch auf. Aber auch das entscheide ich ja selbst und könnte es ja auch abstellen.....okay ich werde morgen den Schalter dafür suchen....versprochen

    Ich selbst habe unglaublich für mein MPH kämpfen müssen. Überhaupt.....erst die Diagnose zu bekommen war schon ein Jahrhundertkampf. Das hat mich Nerven gekostet. Die Diagnose habe ich seit November 12 und mein MPH seit knapp 3 Monaten.

    Und weisst du was? Ich bin sogar etwas neidisch, wenn ich z. B. von dir lese - und auch von Mimikry - dass ihr so einen tollen Effekt habt mit dem Medikinet. Den hatte ich nie....hätte ihn mir aber so sehr gewünscht. Z. B. kriege ich hier zu hause gar nix geregelt. Die Wohnung sieht aus wie Sau und der Papierkram stapelt sich immer höher. Und das schon seit ca. 1 Jahr jetzt, wo ich nichts mehr tue. Null. Und es kommen noch tausend andere Dinge dazu.

    Kurz noch zu dir Mimikry: danke für deine lieben Worte....echt süss von dir

    Ich meckere aber im Prinzip nur über zu schnelle Dosiserhöhungen, wenn es dem jenigen auch mies damit geht und hier steht, man merke keine Wirkung, man habe Durchfälle, Herzschmerzen, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen. Wenn einer schreibt, dass er bereits in der 1. Woche ne tolle Wirkung hat mit 20-20-0 hast du mich noch nie meckern hören. Im Gegenteil ich freue mich dann für diese Leute.

    Wollte ich nur mal kurz anmerken *ähem öhem*

    So ihr Lieben....ich bin müde. Ihr habt mich fertig gemacht hehe.

    Asterixxs weiterhin viel Erfolg und bitte berichten

    lg Heike

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 64

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    hallo ihr lieben.

    ich habe dieses thema gesucht, aber meine frage ist hier leider nicht wirklich beantwortet..
    was sind die langzeitwirkungen von und, was habt ihr für langzeiterfahrungen mit methylphenidat?

    @ Asterixxs du erwähntest, du wärst in der ersten langzeitstudie?
    => sicher? / hat jemand von einer gehört?

    @ alle mit 2 oder mehr Jahren erfahrung:
    -wie hat sich eure dosis verändert?
    -wie fühlt ihr euch ohne mph im vergleich zu dem, wie ihr euch vor der gesammten behandlung gefühlt habt?
    -was meint ihr ist noch erwähnenswert?

    so. das waren alle meine fragen.
    eine anmerkung zum schluss:

    mir musste leider auffallen, dass reaktionen, wie in diesem thread (nix gegen dich, heike, ich kenn dich ja nich) (voll von ablehnung der frage nach der wirkung und den risiken etc. von mph) in diesem forum recht häufig vorkommen.

    doch ich glaube, dass wenn ihr leuten die angst nehmen wollt, solche reaktionen nicht hilfreich sind
    (ein hinweis auf eine studie, oder den fakt, dass weniger als 1 aus 100000 nicht gerade der regelfall ist schon.)
    zudem, wird der fragende hiermit auch noch mir der entsprechenden information versorgt.

    bitte begreift das nicht als einen angriff auf euch persönlich, sondern nur als hinweis, dass ich glaube, es ist besser (zukünftig) so zu handeln.

    love, peace and mathmatics,
    wantin

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    @wantin

    ich glaube, da es doch sehr individuelle entwicklungen gibt.... sind auch die langzeitfolgen sehr verschieden.

    hier noch was..... welche langzeitfolgen hat ein unbehandeltes adhs... ?
    meins führte zur "krise" - und mph war mir eine stütze um mich zu stabilisieren... um kraft zu haben da raus zu kommen... um
    veränderungen vor zu nehmen.... in dieser zeit, wären die langzeitfolgen OHNE mph für mich persönlich "relevanter" gewesen.... aber ich bin
    auch mensch und individuell... und jeder erlebt es anders.

    aber hier auch ein thema, welches dich ev. interessieren könnte:
    http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-pre...eitfolgen.html

    gruss

  5. #15
    Simönchen

    Gast

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    Hallo

    ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen (vielzuviel für mein Brain grad ), aber: 100 mg/d? Do legst di nieda. Des is doch viel, oder?

    Egal, ich möcht mal meine Erfahrungen mitteilen.

    Ich nehme seit 2 Monaten Ritalin 10 mg unretardiert und begann in den ersten 10 Tagen mit 5 - 5 - 0. Geht mir übrigens super damit. Alle gewünschten Wirkungen sind da, und die anfänglichen Nebenwirkungen wie Schlafstörungen, verkrampfte Muskeln und Schwitzen haben sich nach ca. 5 Tagen verflüchtigt. Nach einer gewissen Zeit, ca. nach 2 Wochen bemerkte ich aber, dass die Wirkung nicht mehr so lange anhält wie anfangs, sprich, ich wurde nach 3 Stunden (statt wie normalerweise nach 5) schon müde (so kennzeichnet sich mein Rebound und ich leide GottseiDank unter keinen anderen Nebenerscheinungen bei Nachlassen der Wirkung), so dass ich nach Absprache mit meinem Doc auf 10 - 5 - 0 steigerte. Wieder für etwa zwei Wochen. Die Wirkung hielt wieder länger an und Nebenwirkungen hatte ich keine.

    Mittlerweile habe ich nach zwei Monaten meine Wohlfühldosis gefunden - 20 - 15 - 5 (wobei ich die 5 mg nachmittags nur einnehme, wenn ich einen sehr langen Arbeitstag habe). Damit komme ich nun schon 3, 4 Wochen spitzenmäßig zurecht, was für mich schon ein Zeichen ist, dass ich wohl bei der richtigen Dosierung angelangt bin.

    Aber wie gesagt, die Wirkungsweise des MPH war immer dieselbe, wenn sich überhaupt etwas zum "negativen" verändert hat, dann, dass die Wirkdauer etwas nachließ.

    Da ich das mit der jetzigen Dosis aber wieder in den Griff bekommen habe, bin ich sehr zufrieden.

    Soviel zu mir.

    Ganz liebe Grüße,

    S.

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 64

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    @ smile:

    aber auch wenn es individuell unterschiedlich ist ergibt es ein gesammtbild.

    natürlich hat es auch folgen, wenn man etwas nicht behandelt. aber gescheite studien haben für gewöhnlich kontrollgruppen. deswegen frage ich ja...

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 64

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    der artikel beinhaltet zumindest mal eine studie =)
    (auch wenn ihre aussagekraft bezüglich erwachsenen ad(h)slern naja.. schwach ist.)

  8. #18
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    wantin schreibt:
    @ smile:

    aber auch wenn es individuell unterschiedlich ist ergibt es ein gesammtbild.

    natürlich hat es auch folgen, wenn man etwas nicht behandelt. aber gescheite studien haben für gewöhnlich kontrollgruppen. deswegen frage ich ja...
    (ich halte eben nichts von "durchschnitt" - prognosen... prozenten.... und verlaufen..... weil ich mensch bin... und im endeffekt kann nur ich wissen, welchen lösungsweg
    für mich stimmig ist.... egal ob jetzt 40% einen anderen nehmen... :-)

    ev. hilft dir dieser artikel weiter?
    http://www.aerztekammer-bw.de/10aerz...atrie/1003.pdf

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 64

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    danke für den artikel, auch wenn er nicht war, was ich zu finden hoffte, und auch nur wenig neues beinhaltet..

  10. #20
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Langzeiterfahrungen mit MPH / Toleranzentwicklung /Meine bisherige MPH Erfah

    Asterixxs schreibt:
    Zusätzlich mache ich natürlich auch eine Psychotherapie. Ich müsste hier jetzt unendlich lange schreiben um alles zu erzählen, aber ich kann es auch abkürzen.

    ...

    Und daraus resultiert auch die Angst das dies vielleicht nicht dauerhaft anhält und vielleicht nach 3 Monaten,1,2 Jahren oder wann auch immer das ganze wieder verpufft. Ich immer mehr nehmen muss usw. Natürlich weiß ich das MPH für Erwachsene noch nicht so lange zugelassen ist, aber es gibt ja auch einige die es schon länger als Off-Label Medikation genutzt haben.
    Die Angst ist berechtigt aber der Mechanismus ist anders.

    Du must nicht mit einer echten, körperlichen Toleranzentwicklung rechnen. Das ist bei therapeutischen Dosen nicht zu erwarten. Bei mir ist dieser On/Off-Effekt, das "Klick", noch immer zu 100% da, wie am Anfang und ich bin manchmal auch noch immer überrascht davon obwohl ich ihn kennen sollte (vor allem im Urlaub bei zu spätem Frühstück).

    Aber eine Art Toleranz kann sich schon einstellen und zwar eine ganz gemeine, nicht-körperliche: Du änderst jetzt alles ins Positive und dann fällst du peu à peu in alte, jahrelang eintrainierte Verhaltensmuster zurück und alles wird wieder schlimmer. Das fühlt sich für manche an wie eine Toleranzentwicklung, ist es aber nicht.

    Deswegen ist es goldrichtig dass du von Anfang an eine Psychotherapie machst und genau diese Gefahr soll da gebannt werden. Wenn dann die positiven Verhaltensweisen so richtig fest sitzen - tja, dann brauchst du vielleicht gar kein MPH mehr.

    Deswegen mein Mantra: Medikamente ja aber immer nur mit Therapie zusammen, Pille rein und gut geht nicht gut.

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