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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 98

    Frage Wird ADS IMMER mit Tabletten behandelt?

    Hallo,

    Wird ADS IMMER mit Tabletten behandelt? Was is denn der Grund dafür, ich meine, man geht ja nicht zum Arzt,um Sich Tabletten verschreiben zu lassen.
    Ich habe ein bischen Angst das ich welche Verschrieben bekomme.

    Gibt es denn keine anderen Methoden ?

    LG Kween

  2. #2
    Simönchen

    Gast

    AW: Medis

    Liebe Kween,

    die medikamentöse Einstellung bedeutet fuer viele hier - auch mir geht es so - eine regelrechte Offenbarung :-)

    Mir hat zusaetzlich die Integrative Gestalttherapie immens weitergeholfen. Zusaetzlich geh ich einmal pro Jahr fuer 5 Tage "Holotrop Atmen" - eine sehr heftige Erfahrung, aber mir hat es neue Welten eröffnet. Fuer jeden gibt es individuell auf die jeweilige Problematik zugeschneiderte Therapien, die klarerweise erstmal eine 100%ige Bereitschaft, sich mit seinen Problemen auseinandersetzen zu wollen, erfordern.

    Ich persoenlich komme mit Ritalin sehr gut zurecht, im Moment ohne therapeutische Begleitung. Habe gerade nicht das Beduerfnis, psychotherapeutische Behandlungen in Anspruch zu nehmen.

    Aber wie schon erwähnt, jeder kommt auf seine eigene Art und Weise zum Ziel :-)

    Gruss,


    S.
    Geändert von Simönchen (22.02.2013 um 23:21 Uhr) Grund: Fehler...

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Medis

    Hallo,ich war auch oft hin und her gerissen nehm ich medis oder nit.
    Immoment nehm ich metikinet und es macht mich gelassener grad im umgang mit meinen Kindern.
    Einfach auf einen zukommen lassen und am besten nit so viel leute fragen weil jeder hat nen anderen ratschlag.
    Die erfahrung habe ich nämlich schon gemacht und hab darauf hin auch schon die medis abgesetzt was glaub ich nit so gut war weil dann hab ich wieder von vorn angefangen.
    Bei ads/adhs ist der dopamin haushalt gestört und durch das medi wird es ausgeglichen,ma wird auch nicht süchtig davon.

    Spreche dir viel mut zu

    mimele

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 98

    AW: Medis

    Ahso okay vielen Dank für eure Hillfe,

    Ich habe hier auch schon Gelesen, das es Leute gibt, denen es deutlich besser ging mit diesen Tabletten.

    Kaum zu Glauben

  5. #5
    durch und durch

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 412

    AW: Medis

    Was ist daran lustig?!?

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 98

    AW: Medis

    Nein, ich lache niemanden aus . Bitte nicht falsch verstehen.. das sollte so nicht sein. Entschuldige bitte...

    Ich kenne so etwas eben nicht. Ich kenne halt nur "tabletten gegen, Schmerzen "

    Ich bin noch neu Auf diesem Gebiet.,.. und weiß noch nicht allzuviel darüber bescheid.

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 466

    AW: Medis

    Hallo kween,

    Tabeltten helfen gar nicht jedem, aus verschiedenen Gründen.

    Außerdem sind sie nur EINE Säule der Behandlung, und sollte es auch nicht die einzige sein, für viele ist eine Verhaltenstherapie die stärkere Säule.
    (Was eine Ergotherapie ist und wie sie wirkt, habe ich noch nicht herausgefunden) Da gibt's evtl auch noch mehr, dafür müsstest du dich z.B. im Forum etwas umschauen.

    Es gibt auch Leute, die gar keine Tabletten brauchen, weil sie diszipliniert genug sind, ihren Alltag auch mit AD(H)S auf die Reihe zu kriegen.

    Das hängt in erster Linie davon ab, ob und was dich stört an deinem "Zustand" und ob du damit klar kommst oder wie stark du darunter leidest. Also von der Frage, wie du damit umgehen möchtest und kannst.
    Ob noch weitere Komorbitäten dazukommen, und man dir deshalb ganz dringend zu einem Medikament raten wird, kann ich natürlich nicht beurteilen.

    Aus deinem Beitrag geht auch nicht hervor, ob dich jemand dahin nötigt, oder ob du selber den Termin haben wolltest.

    Selber neu auf dem Gebiet glaube ich aber, dass es viele gibt, für die ein Medikament so viel bedeutet wie "mein Leben gehört wieder mir" - evtl sogar zum ersten Mal.
    Sehr positiv finde ich, dass ein Medikament nicht 24 Stunden am Tag wirkt, sonst hätte ich befürchtet, einige durchaus positive Aspekte meiner Persönlichkeit könnten mir verloren gehen - ist aber nicht so.

    Frag dich doch einfach mal selber, was für dich eine Diagnose bedeuten würde, welche "Macken" oder Leiden darunter fallen würden, und ob du gut damit leben kannst, oder ob und wie sehr es vorteilhaft für dich wäre, wenn sich Dieses oder Jenes verbessern oder mildern ließe. Das kann niemand für dich beantworten, und du kannst dich da wohl auch kaum mit jemandem vergleichen.

    Viel Erfolg dir auf deinem Weg!

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 466

    AW: Medis

    P.S. und wenn du deine Ansichten und Vorstellungen ausgelotet hast, mag auch der Zeitpunkt kommen, wo es Zeit wird, aufzuhören, dir den Kopf darüber zu zerbrechen - was ja auch nur bis zu einem gewissen Grad sinnvoll ist - und einfach mal zu schauen, wie es weitergeht.

    Nochn PS (aaargh): obwohl es seit dem Vorstellungsgespräch klar war (ja, doch, ich bin zum Arzt gegangen, weil ich etwas haben wollte, was hilft, wenn sich der Verdacht bestätigt), wurde ich extra nochmal gefragt vor der Rezeptausstellung, ob ich etwas haben möchte oder nicht.
    Geändert von zammel (23.02.2013 um 13:41 Uhr) Grund: sag ich nicht *schäm*

  9. #9
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 594

    AW: Medis

    huhu!
    Ich sehe das mit den Medis ehrlich gesagt als einen art zwei gespaltene Sache.

    Seit meinem 6. Lebensjahr nehme ich medis. Als Kind wurde mir von seiten der Familie und auch den rzten/ Therapeuten eingetrichter, dass sie mir helfen und das Gefühl gegeben, dass ich ohne medis nix kann. Naja als Kind glaubst du sowas und kannst dies nicht beurteilen..

    Später als Jugendlicher merkte ich wie mich die hohe Dosis verändert.. ich nahm immer mehr Nebenwirkungen vorallem, psychische wie Depressionen deutlich wahr....

    Mit 18 machte ich dann selbstständig ohne ärztliche Anweisung den Versuch von heute auf morgen nichts mehr zu nehmen.. ja es war hart und ich würde es heute nicht mehr tun..neben emotionalen und körperlichen zusamenbrüchen in den ersten wochen war alles ok.. ich lebte zwei jahre ohne medis..keine probleme wahr genommen nd fühlte mich das erste Mal als mich selbst ohne Medis gesteuert zu werden.

    Später, dann der Schock: soziale und organisatorische probleme führten zur Kündigung eines Ausbildungsplatzes...folge erneute Depression...ich griff wieder zu den medis mit 30mg dosis und mir gings besser.. ich hatte alles besser unter kontrolle emotionen,organisation, sozial... aber merkte auch wieder wie die medfis mich verändern.. wie sie mich wieder steuern.. und azch die angst vor gesundheitliche spätfolgen machte mir zu denken

    dann kamen plötzlich starke nebenwirkungen magenkrämpfe, kopfweh, schlafstörung, kein hunger unhd durst.. es war auf überdosierung zurück zu führen...

    Heute versuche ich imer weniger zu nehmen und ohne klar zu kommen.. ich werde es irgendwann schaffen aber es brauch zeit und in der zeit nehme ich die medis als unterstützung und hilfe an

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 118

    Wird ADS IMMER mit Tabletten behandelt?

    Ich denke die Antwort ist, wenn du diagnostiziertes ADHS hast, und nicht damit leben kannst oder willst, dann wirst du Medikamente nehmen müssen. Es gibt zahlreiche Doppelblindstudien über alternative Therapien die zeigen, dass diese für ADHS alleine (Komorbiditäten mal weggelassen) keine Wirkung zeigen.
    Ich denke wenn du eine Diagnose machen lässt, bedeutet das, dass du mit etwas nicht zufrieden bist und etwas ändern möchtest. Würdest du dich nicht beeinträchtigt fühlen würdest du logischerweise auch nichts machen.
    Ich denke aber, du solltest vor den Medikamenten auch keine Angst haben. Im Gegensatz zu Spiegelmedikamenten wirkt Methylphenidat sofort und klingt nach der Wirkdauer wieder ab, du kannst es also probieren und wenn du dann findest, dass du es nicht willst kannst du damit aufhören und wie gehabt weiterleben. Zu verlieren hast du auf jeden Fall nichts, wenn du ADHS diagnostiziert wirst.

    Viel Glück in der weiteren Diagnose!

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