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Diskutiere im Thema 1. Medikation nach Diagnose im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #31
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    1. Medikation nach Diagnose

    Redet ihr davon?

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    Dann isses Medikinet retardiert mit 5mg Wirkstoff. Kleinste Einheit die es von Medice gibt.


    ---
    Zwischen Angel und Tür: Per Telefon und Tapatalk.

  2. #32
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 499

    AW: 1. Medikation nach Diagnose

    Hab gerade einen weiteren kognitiven Test unter Nortrilen 20 mg gemacht, der Ergotherapeut ist der Meinung, das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht, ich habe zwar weit besser abgeschnitten (Konzentration) als ohne Medis, dennoch sind noch ADHS typische Mängel zu erkennen. Deckt sich also mit meiner Einschätzung.

    Sein Bericht geht am Montag zum Neurologen, dort werd ich mir Anfang der nächsten Woche dann, wie schon zuvor mit dem Arzt besprochen, mein MPH abholen, danach erfolgt eine weitere Testung beim Ergo entweder nur mit MPH oder mit MPH und Nortrilen, das muss ich noch mit dem Neurologen absprechen.

    Beginnen soll ich Tag 1: 5mg MPH, Tag 2: 5mg MPH, Tag 3: 10 mg MPH, Tag 4: 10 mg MPH und erneute Testung. Danach wird die weitere Dosierung ect. besprochen.

    Bin super gespannt wie das MPH bei mir wirkt.

    Natürlich werde ich euch weiter auf dem Laufenden halten.

  3. #33
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 499

    AW: 1. Medikation nach Diagnose

    Hab jetzt eine "Probedosis" MPH beim Arzt bekommen.
    Ich soll jetzt weiter meine Nortrilen 20 mg nehmen und zusätzlich das MPH wie oben beschrieben, wenn ich bei 10 mg noch keine Wirkung spüre, soll ich 20 mg testen und mit der besten Dosis einen weiteren kognitiven Test machen, danach erfolgt dann die richtige Einstellung und Dosierung.

    Bin ganz schön neugierig, würd es ja am liebsten gleich austesten aber ich verschieb das aufs Wochenende, glaub ich.

    @Heike: eine Antriebssteigerung hab ich schon durch das Nortrilen aber so imens ist die nicht, also man muss schon seinen Hintern aus dem Sessel heben und was tun aber ich bin eindeutig motivierter und halte auch etwas besser durch. Ich hoffe ja in Kombi mit dem MPH auf den "Durchbruch" .

  4. #34
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: 1. Medikation nach Diagnose

    Hey Insane....ich drücke fest die Daumen.....und bitte weiter berichten

  5. #35
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: 1. Medikation nach Diagnose

    Au weia.

    Also bei den TZA gibt es drei verschiedene Typen, die primär dämpfend wirkenden, die primär antriebssteigernd wirkenden und die ausgleichend wirkenden.

    Nortryptilin gehört zu den primär dämpfenden Substanzen. Die Aussage des Psychiaters ist in diesem Fall also zunächst einmal völliger Bullshit.

    Heißen muss das trotzdem nichts:

    1. Da bei ADHSlern die Wirkung von AD in sehr vielen Fällen fuzzilogisch bis paradox ist (bei mir wirkt z.B. kein einziges AD in irgendeiner Weise antriebssteigernd).

    2. Da bei ADHSlern eine Kombination mit Stimulanzien die Wirkung von AD in fuzzilogischer Weise beeinflussen kann.

    Die Vorgehensweise des Psychiaters: Zuerst AD, dann Mph, ist durchaus state of the art.

    Allerdings wird meist nicht mit einem TZA begonnen.

    Liegt wie in etwa 2/3 aller Fällen eine Depression in nicht manifester Form vor, wird man i.d.R. mit einem SSRI beginnen, steht Unruhe im Vordergrund wird man eher in Richtung Zoloft, Trazodon denken, steht eher eine Antriebslähmung im Vordergrund wird man eher in Richtung Citalopram, Escitalopram denken (bis vor kurzem dachte man auch an Fluoxetin und Paroxetin, bis man herausfand, dass diese SSRI die Stimulanzienwirkung hemmen).

    Liegt eine manifeste Depression vor, kombiniert man eigentlich ein SSRI mit einem NARI, manche gehen auch ganz auf Nummer sicher und setzen gleich Tevilor ein.

    Bei einer wirklich schweren, klinisch relevanten Depression kann man leider keine Empfehlungen geben, da man dort ganz anders vorgehen muss. Mit einer alleinigen Kombination AD + Stimulanz ist man jedenfalls in den meisten Fällen aufgeschmissen.

    Erst wenn das alles nichts taugt, kommt man eigentlich auf TZA und MAO.

  6. #36
    durch und durch

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 412

    AW: 1. Medikation nach Diagnose

    TCA würde ich wegen dem Nebenwirkungsprofil auch eher an das Ende der Fahnenstange stellen.
    Gerade in Kombination mit Amphetamin/MPH ist eine Senkung der Krampfschwelle oft beobachtet.
    Kenne das auch von Bekannten, die meinten nach Amphetamin TCA zum Schlafen nehmen zu müssen...
    Jetzt glauben sie mir...

  7. #37
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 499

    AW: 1. Medikation nach Diagnose

    Amphetamin? Nein, hier irrst du Nortrilen ist ein AD und zwar ein antriebsteigerndes (auch @ Eiselen)!

    Siehe hier:
    Sie (die AD) wirken an bestimmten Rezeptoren der Nervenzellen und werden dann von Enzymen abgebaut oder in verschiedene Gehirnzellen aufgenommen. Indem die Antidepressiva diese Aufnahme in die Gehirnzellen hemmen, stehen Serotonin und Noradrenalin vermehrt zur Weiterleitung zwischen den Nervenzellen zur Verfügung, was sich günstig auf die Depression auswirkt. Außerdem vermutet man, dass Antidepressiva eine Erhöhung der Rezeptorendichte bewirken. Das heißt, die Botenstoffe können stärker wirken, da mehr Bindungsstellen zur Verfügung stehen. Auch wenn der beschriebene Wirkmechanismus aller trizyklischen Antidepressiva gleich ist, unterscheidet sich das Wirkprofil der einzelnen Wirkstoffe stark: Während Desipramin und Nortriptylin antriebssteigernd und aktivierend (aber unter Umständen auch angstverstärkend) wirken, ist bei Amitriptylin, Amitriptylinoxid und Doxepin die dämpfende, antriebshemmende und angstlindernde Wirkung ausgeprägt.

    Mein Neurologe meinte, dass das Nortrilen auch die Wirkungsweise von MPH verstärkt und verlängert und deswegen soll ich sie (weil ich sie sehr gut vertrage) weiterhin nehmen. Ich habe keine Depressioen und hatte auch noch nie welche.

    Hab übrigens meine erste 5mg MPH heute Morgen genommen (konnte nicht warten) bisher merk ich nichts, außer dass ich gute Laune habe aber das muss nicht den Medis geschulder sein ;-).

    Edit: hab mich verlesen fekker, sorry du meintsest TCA in Kombi mit MPH! aber wie oben schon erwähnt, Nortrilen ist ein antriebssteigerndes TCA kein dämpfendes zum besser schlafen also denkbar ungeeignet! Die Senkung der Krampfschwelle ist gegeben, das stimmt so, ich neige aber nicht zu Krampfanfällen, diese Tatsache wurde durch den Doc abgeklärt.

    Ich hab mal ein wenig gegooglet und bin auf einige Berichte gestoßen, in der ADHSler die Kombi Nortrilen und MPH oder Nortrilen alleine gegen die ADHS Syptome nehmen. So ungewöhlich scheint das also nicht zu sein.

    Ach ja ich merke doch was, so ein wenig hab ich das Gefühl als wäre die Welt etwas schärfer geworden.
    Geändert von Insane ( 6.03.2013 um 11:50 Uhr) Grund: Lesefehler

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