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Diskutiere im Thema ELONTRIL Erfahrungen und Log im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #51
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 157

    AW: ELONTRIL Erfahrungen und Log

    Ich wollte noch kurz berichten, dass ich Elontril problemlos innerhalb von ca. 10 Tagen ausgeschlichen habe, undzwar von 600mg (!) auf null! Ich habe keinerlei Entzugserscheinungen gespürt, absolut nichts.

    Jetzt nehme ich nur noch Medikinet adult 2x30mg und setze mich vor mein Energylight. Hoffentlich bleibt das so....

  2. #52
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 12

    AW: ELONTRIL Erfahrungen und Log

    Nehme es jetzt seit etwa 5 Tagen. Wirkung (soweit eingebildet) meiner Meinung zumindest minimal vorhanden. Hatte heute jedoch geschlafen mit einer Mischung aus Fiebertraum und irgendwelchen Drogen, schweißgebadet aufgewacht und total in Panik(total realistischer Albtraum). Laut Freundin in der Nacht die ganze Zeit hin und hergedreht, gestern Abend noch Kopfweh bekommen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Bin mir nicht sicher, ob vom Elontril / Wellbutrin kommt oder der noch leicht anhaltenden Halsentzündung.

  3. #53
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 129

    AW: ELONTRIL Erfahrungen und Log

    @ crazyrunner: Ich habe heute eigenständig meine Dosis von 300mg auf 450 mg gesteigert. Jetzt weiß ich nicht, wie ich meine Ärztin davon überzeugen kann, das auszuprobieren.

    Es war ein Impuls: Mir geht es ewig scheiße. Ich habe ADS-Symptomatik, doch dies ist aufgrund von Traumata nicht vordergründig.

    So. Und es ist ein totales Medikamenten- und Diagnosechaos bei mir. Ich hatte schon Mph (das unretardierte hatte mir gut getan), dann das Adult. Mußte Arzt wechseln (Chemie stimmte nicht mehr) und bekomme seit dem kein Mph mehr, aber Elontril. Seit 3 Wochen 5 Wochen 300 mg; zuerst 2x 150, dann 300.

    Meine Heulanfälle gingen aber nicht weg davon und auch nicht die Depris. Und ich bin echt die letzten Monate durch die Hölle gegangen - vor der Diagnostik und dann später auch.

    Erschöpgungszustände haben sich gebessert (nicht vollständig) und etwas stabiler wurde ich..... Doch immer noch jeden Tag nachmittags bis Abende grottenschlechte Phasen.

    Nach dem gestrigen Tag hatte ich die Schnauze voll und habe mir spontan heute mittag 150 mg zusätzlich verpasst. Leider hatte die Ärztin gestern gesagt, bei 300 mg sei Schluß.

    Jetzt weiß ich nicht, was ich machen soll. Weil es mir heute doch auch noch sau gut ging mit der Zusatzdosis.

    Ich trau mich nicht zu sagen, dass ich im Forum schon vorher gelesen habe, dass in Einzelfällen höher dosiert werden kann. Ws mache ich denn jetzt? (Das ist die Ärztin aus der Tagesklinik, kann also nicht mal gerade so wo anders hin).

    Ach ja, und Stabilität: war bei dem unretardierten Mph sich am verbessre. Selbstbewußtsein und Selbstvertrauen wuchs. Aber ich krieg es halt nicht. So. Und ich würde gerne das mit dem Elontril versuchen.

    Habt ihr Tipps für mich?

    Danke und liebe grüße,

    Artischocke

  4. #54
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 129

    AW: ELONTRIL Erfahrungen und Log

    @carzyrunner:

    Ist alles gut gegangen. Krieg jetzt eine Woche auf Probe 450 mg.


    Erfahrungen mit Elontril:

    Es hat 8 Wochen gedauert, bis ich emotional nicht mehr ins tiefste Basement gerutscht bin. Da nahm ich auch schon 4 Wochen 300 mg. Wobei es Wurscht war, ob 2x 150 oder 1x 300 mg. Die allerersten Tage der Einnahme hatte ich spürbare Antriebssteigerung. Ich muß dazu sagen, dass ich die letzten Jahre extreme Schwierigkeiten mit unzählbaren Schüben über den Tag verteilt von "narkotischer" Erschöpfung hatte. Von daher ist das mit der ANtriebssteigerung sehr individuell. Erschöpfung ist immer noch gelegntlich lähmend da, aber nicht mehr so krass.

    Bei 300 mg war auch das Gedankenkarussell trotzdem noch aktiv. Und auch die downs.

    Hab ja jetzt seit gestern die 450 mg und das ist schon geil. Das erste Mal kehrt nach der Mittagsration Ruhe im Kopf ein. Und antidepressive Wirkung ist enorm zu spüren. Ach ja und fit bin ich auch - zumindest abends. Und Konzentration ist nachmittags besser geworden. Wieso ich morgens immer noch total verpeilt und erschöpft bin, weiß der Geier.

    Hätte ich nicht vermutet.

    Mal sehen, wie es so weiter geht.


    Guts Nächtle,

    Artischocke

  5. #55
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 340

    AW: ELONTRIL Erfahrungen und Log

    Also ich nehme das Elontril seit ca. 6 Jahren. Zur Zeit bin ich bei einer Dosierung von 2x300 mg am Tag. Seit dieser hohen Dosierung geht mir einiges viel viel besser von der Hand. Zusätzlich wirkt es auch antidepressiv.

  6. #56
    Ist öfter hier

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    Forum-Beiträge: 129

    AW: ELONTRIL Erfahrungen und Log

    @ Andicool: Hattest Du vor Einnahme auch diese totalen Erschöpfungszustände?? Ist jetzt etwas besser geworden, aber ich werde erst immer am späten nachmittag wach und klar in der Rübe. Vorher laufe ich den ganzen Tag rum und bin wie zugedröhnt. Das liegt aber nicht an den Media, das hatte ich vorher auch.

    Gruß,

    Artischocke

  7. #57
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 340

    AW: ELONTRIL Erfahrungen und Log

    @artischocke: also totale Erschöpfung würde ich es nicht nennen, aber doch richtige Tiefpunkte, die auch z.B. das Arbeiten sehr schwierig machen. Halt auch so ein dumpfes Gefühl im Kopf, das Nachdenken oder Konzentration erschwert haben bis unmöglich. Ca. 6 Std. Nach Einnahme von Elontril spüre ich eine Besserung, die aber auch wieder abnimmt im Tagesverlauf. Deshalb die 2. Tablette.

  8. #58
    Ist öfter hier

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    Forum-Beiträge: 129

    AW: ELONTRIL Erfahrungen und Log

    @ andicool: ist ja interessant, dass mit den 6 Stunden. Merke auch jedes Mal einen deutliche Steigerung von Stimmung und Kondition nach der 2. Tablette.

    Gestern; 3. Tag mit 300 mg und 150 mg:

    Bericht

    Vielleicht liegt es am Elontril, vielleicht an meiner Verfassung. habe das Gefühl, dass sich DInge verändern und auch in meinem Bewusstsein - was ich auch bei dem unretardierten Mph merkte.

    Die folgenden Sätze sind nicht für jedermann geeignet, aber es ging alles gut: Die Erschöpfungen treffen mich seit der Dosiserhöhung aus dem Nichts. Ohne Ankündigung und auch nicht zu übergehen. Es fühlt sich an, wie kurz vor dem Bewußtloswerden. Und ich kann es nicht mehr verstecken und kann auch nicht in der Tätigkeit fort fahren. War gestern beim ersten Mal in der Sonne den Bürgersteig am Kehren. War schön und angenehm, obwohl es mir sowieso schon down zu Mute war. Plötzlich die Erschöpfung. Mußte mich hinsetzen und die Tränen flossen, weil es mich mittlerweile absolut überfordert, damit umzugehen. ich schäme mich total, dass ich es nicht kontrolliert bekomme. Komischerweise hilft dann das Heulen, dass es schneller vorbei geht. 4 Stunden später traf es mich zum zweiten Mal. Es ging nichts mehr, konnte nicht mehr warten bis zur Pause und mußte mich sofort hinlegen (das vpr anderen).

    Von der antidepressiven und stabilisierenden Wirkung war gestern nichts zu spüren. Es ging noch weiter abwärts, bis ich abends ein längeres Gespräch hatte, was in der Idee endete, die Dosis nächste Woche nochmal zu steigern. Danach kam eine Veränderung.

    Ich fühlte mich wie auf Droge, bin an anderer Stelle total abgekackt (konnte nicht mehr Auto fahren). Habe solange weiter geredet, bis ich wieder einigermassen auf dem Damm war und bin heimgefahren (nur nebenbei: Ich trinke nicht und nehme auch sonst nix).

    Dann hatte ich aus purem Trotz wegen diesem permanenten instabilen Zustand die Idee vom antidepressiven Schlafentzug. kann ja nicht schaden, dachte ich mir. Also Filme geguckt und ausgeharrt. Habe es zwar nur bis heute morgen um 5 Uhr geschafft, ABER es hat positiv gewirkt.

    4.Tag 300mg und 150 mg.

    Entspannt, Gedankenkarussell war zwar da, doch ließ sich einigermassen kontrollieren. Bedeutend antideppressiv. Und wie so typisch bei mir: Das gestern ist schon wieder ganz weit weg, als wäre es vor ewigen Zeiten passiert. Typisch für mich: Ich kriege keinen Bezug am nächsten Tag mehr hin. Leider auch bei positiven Dingen. Deshalb hatte es auch Jahre gebraucht, bis ich anständige Hilfe gesucht habe. Und die Suche ist ja noch nicht vorbei.

    Hinsichtlich Wahrnehmungsveränderung: Bekomme einen anderen Blick auf die Menschen um mich rum. Kann ihr Verhalten besser nachvollziehen, bekomme Verständnis dafür, wie sie mit mir umgehen. Gebe ihnen nicht mehr so stark die Schuld (ausgenommen Ärzte).

    Dies geht aber einher damit, dass mir immer klarer wird, wieviel mehr anders ich bin, als bisher angenommen. Und mittlerweile kann ich das auch sagen und dazu stehen: Ich bin anders. Exot, Paradiesvogel. Für andere irritierend. Werde ich auch immer bleiben. Und das ist auch gut so

    Keine Ahnung wo das Anderssein mich noch hinführen wird. Ich wede mir aber in Zukunft die Energie sparen, die es mich bisher gekostet hat, mich and die Stinos anzupassen.

    Uff..das war ein langer Weg...

    Ich wünsche euch einen schönen Abend und immer fröhlich bleiben

    Artischocke

  9. #59
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 157

    AW: ELONTRIL Erfahrungen und Log

    Tja, leider gibt es da die Studien aus den USA, wonach es zu tödlich verlaufenen Krampfanfällen gekommen sein soll. Deshalb wurde eine Grenze von 300mg in Deutschland gesetzt. Wenn ich das richtig verstanden habe, beziehen sich die Studien auf unretardiertes Elontril. Hier in D gibt es nur das retardierte und das wird gleichmäßig freigesetzt.

    Früher sollen Dosen von 600mg und mehr normal gewesen sein. Bei mir setzte die Wirkung auch erst bei 450mg ein und war bei 600mg richtig gut da. Mir war aber das Risiko zu groß, deshalb habe ich es reduziert und schließlich komplett abgesetzt. Nach einem richtig beschissenem Jahr geht es mir jetzt wieder ziemlich gut. Die Depressionen sind fast völlig weg - unglaublich, wenn ich bedenke, wie es mir noch vor ein paar Wochen ging. Warum kann ich nicht sagen. Zuletzt habe ich Elontril und Medikinet adult genommen, seit einigen Wochen nur noch 2x30mg Medikinet adult.

    Irgendwie hat dieses ganze Sauzeug immer irgendeine Nebenwirkung. Entweder Du wirst fett oder impotent oder gleich beides. Von dem ganzen Rest der Waschzettel ganz zu schweigen.

    Zum MPH muss ich noch etwas sagen. Bei mir hat das in den vergangenen Jahren immer sehr unterschiedlich gewirkt. Mal war ich mit 10mg unretardiert schon völlig überdosiert, jetzt sind es 2x30mg retardiert, drunter geht nichts. Ich glaube sagen zu können, dass die richtige Wirkung erst nach Wochen oder Monaten einsetzt. Ich musste mich da erst sortieren und das hat verdammt gedauert. Dabei waren ziemliche Gefühlsschwankungen, vermutlich, weil ich die Welt mit anderen Augen sah und das einfach neu war. Nun hat es wohl auch eine antidepressive Wirkung auf mich.

    Jeder muss da irgendwie sehen, wie er/sie Land gewinnt. MPH ist nun mal das Mittel der Wahl. Geduld, ja Geduld, was so verdammt schwer für uns ist, gehört unabdingbar dazu.

  10. #60
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 340

    AW: ELONTRIL Erfahrungen und Log

    Ich weiß auch, dass 600mg die Grenze ist, ab der die Wahrscheinlichkeit für Krampfanfälle sehr steigt, gehe das Risiko jedoch ein. 450mg waren spürbar, aber 600 haben eben wirklich einiges verändert u. ich scheine zumindest bisher keinen Hang zum Krampfen zu haben.

    Über das MPH spreche ich (hoffentlich) heute mit meiner Ärztin. Würde gerne einen Versuch wagen, möchte aber auch nicht so gerne aufs Spiel setzen, was momentan ganz gut funktioniert. Vielleicht wäre eine Kombination gut? Habe aber auch Respekt vor möglichen Nebenwirkungen. Aber vor allem ist immer noch nicht klar, ob sie sich mit der Diagnose sicher ist...

    Drückt mir doch mal die Daumen, dass die Sache noch etwas besser ans Laufen kommt....

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