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Diskutiere im Thema welche antidepressiva bei adhs/ads? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #81
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: welche antidepressiva bei adhs/ads?

    Virtuna schreibt:
    Liegt wohl am Tryptophan, denke ich



    Ha, frischd des etwa au no?

    Des darf man doch nicht machen, wenn man ein SSRI nimmt.

  2. #82
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: welche antidepressiva bei adhs/ads?

    Wie süß! Danke für Deinen aufmerksamen Hinweis, Eiselein!

    Seit dem passe ich ja auch darauf auf, keine Sorge - aber lieb von Dir!

    Bin ja auch noch in der Einstellungsphase und der Heaper wird weniger seit Fluoxetin

  3. #83
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 85

    AW: welche antidepressiva bei adhs/ads?

    Hallo, was wird denn durch die Trizyklischen verstärkt, welche Symptomatik??
    Bekomme Trimipramin nur zum Schlafen, weil es auch müde machen soll. Bin aber damit nicht glücklich, hätte lieber Zopiklon zum Schlafen. Bekomme ich nicht, weil Benzo. Bescheuert, angeblich wegen der Abhängigkeitsgefahr. Hatte das aber schon mal und bin nicht abhängig davon geworden. Überlege jetzt, ob ich mir das von einem anderen Arzt verschreiben lasse, aber habe regelmäßig Drogenscreenings und darf auch keine Benzos drin haben.
    Die sind hier echt so engstirnig, aber bei positiver UK, bringe ich meine MPH-Verschreibung in Gefahr. Das will ich natürlich nicht, dann lieber Schläfstörungen in Kauf nehmen.
    Weiß jemand noch was anderes gutes zum Schlafen, was kein Benzo oder BTM ist? Will auch keine Trizyklischen mehr!!!

    Gruß Kaja

  4. #84
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: welche antidepressiva bei adhs/ads?

    Mh, Zopiclon ist kein Benzo, soweit ich weiß - es wirkt ähnlich, macht aber nicht körperlich abhängig

    Das Problem ist eher, dass die Schlafphasen sich verschieben - der Körper sich also nicht mehr wirklich erholen kann und somit das Ein- und/oder Durchschlafen erschwert wird ohne Medis. Das hat mir zumindest mein Hausarzt damals erklärt, als ich Zopiclon genommen habe.

    Dass Du keine trizyklischen ADs mehr nehmen willst, kann ich voll und ganz verstehen - ich habe mich ebenfalls dagegen gewehrt!

    Zum Müde-Werden ist Auspowern ganz gut, aber nicht so leicht zu verfolgen. Hast Du es eventuell mal mit Entspannung oder Meditation probiert?

    Außerdem ist Schlafhygiene ganz wichtig bei Schlafstörungen - ich weiß nicht, ob Du das vielleicht kennst oder bereits weißt:

    Schlafhygiene ? Wikipedia

    Schlafgestoert.de: Schlafhygiene

    Liebe Grüße!

  5. #85
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 83

    AW: welche antidepressiva bei adhs/ads?

    Ok, ich schließe mich mal auch der Frage an, was denn nu die Problematik bei den Trizyklischen ADs ist, weil ich nehme aktuell Mirtazapin, und das ist ja ein solches, oder?

  6. #86
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: welche antidepressiva bei adhs/ads?

    Also, um mal einem Missverständnis vorzubeugen:

    Es ging um Tryptophan - das besorgt dem Körper mit mehreren Zwischenstellen Serotonin. Das ist jetzt mal ganz kurz, aber wer sich dafür interessiert, kann hier eine ganz gute Zusammenfassung finden:

    Tryptophan ? Wikipedia

    Zusammen mit ADs wirken (übermäßig) viele Milchprodukte halt doppelt auf den Serotonin-Spiegel - und das gibt zum Beispiel Kopfschmerzen....

    Siehe auch hier:

    Serotonin-Syndrom ? Wikipedia

    "Probleme" mit trizyklischen ADs sind Ansichts- und Erfahrungssache - hier sollte keiner Panik bekommen. Mittlerweile ist es allerdings so, dass sie nicht mehr unbedingt erste Wahl sind. Stattdessen werden normalerweise SSRI verschrieben, weil diese weniger Nebenwirkungen mit sich bringen. Zu beachten ist aber auch hierbei die jeweilige Indikation für das entsprechende Medikament - und das weiß in der Regel der Arzt immer noch am besten.

  7. #87
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 332

    AW: welche antidepressiva bei adhs/ads?

    Hallo Kaja. Ich habe letztens bei einem Umzug mitgeholfen. Ich war so erschlagen das ich 12 Stunden durch geschlafen habe, nicht mal aufs Klo oder an trinken habe ich gedacht..Das ist natürlich keine Lösung, aber hast Du es mal mit einem Spaziergang am Abend und anschiesend warmer Milch mit Honig versucht, . Ich meine so ganz natürliche Sachen, warm Baden, ein Tee und ...Durch die Medikamente wird der normale Rhytmus so gestört was auch doof ist, so ist meine Erfahrung. Es gibt halt Nächte da ist mein Bett ein Kampfring und in manchen meine Kuschelwelt.Mach doch mal eine Ursachenvorschung warum Du nicht schlafen kannst.
    LG Kathy

  8. #88
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 85

    AW: welche antidepressiva bei adhs/ads?

    Hallo Kathy, also ich weiß gar nicht mehr so genau, wie mein Körper ohne Medikamente funktioniert. Beim Beispiel schlafen ist das so, daß ich jetzt schon seit ewigen Zeiten Medis dafür bekomme. Ich trau mich auch gar nicht die mal wegzulassen, habe Angst, daß was schlimmes passiert. Da ich sowieso mit meinem Körper und den "natürlichen Funktionen" auf Kriegsfuß stehe, habe ich die schon oft bestätigte Überzeugung, daß ohne aüßere Einflüsse (Medis) gar nichts mehr funktioniert und alles ganz schrecklich wird. Traue meiner "eigenen Natur" nicht über den Weg.
    Könnte natürlich sein, daß ich sogar ohne Medis wieder schlafen kann, aber befürchte, daß es nicht so ist. Zum einfach Ausprobieren fehlt mir der Mut.
    Aber, wenn es sogar manchmal noch nicht mal mit geht, wird es wohl ohne gar nichts werden.
    Dieses Problem habe ich nicht nur mit dem Thema Schlafen, bezieht sich eigentlich auf fast alle "natürlichen Vorgänge, "ohne Unterstützung von Außen geht gar nichts", so meine Befürchtung/ Überzeugung.
    Klingt wohl ziemlich durchgeknallt, aber das kommt davon, daß ich ständig mit meinem Körper im Kampf bin und immer denke, er agiert nur gegen mich. Hat sicher auch was mit Kontrollzwang zu tun.

    Gruß Kaja

  9. #89
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: welche antidepressiva bei adhs/ads?

    Ach Kaja - das ist völlig verständlich!

    Dein Körper hat gelernt, dass er mit Medis besser kann - und zwar in jeder Hinsicht. Klar reagiert er auch so, wie sonst? Unter Mph stellt sich ja auch der ganze Stoffwechsel um und lernt neu. Und wenn Du in dieser Zeit Lektion 2: DAS hilft DABEI gelernt hast, dann wird das auch so abgespeichert.

    Keine Sorge aber, das kannst Du genauso gut wieder "ver"lernen oder umlernen. Traue Dich da schrittweise heran, so wie es Dir gut tut. Dann wird das wieder

    Hast Du einen Arzt/eine Ärztin oder Therapeuten/-in, der Dich dabei vielleicht unterstützen könnte und dem/der Du vertraust?

  10. #90
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 85

    AW: welche antidepressiva bei adhs/ads?

    Hallo, erstmal danke für die tröstenden Worte.
    Einen Psychiater habe ich. Zu dem gehe ich einmal dieWoche, muß da meine MPH-Ration abholen. Wenn er Zeit hat, haben wir ein kurzes Gespräch.
    Habe außerdem noch 2 Betreuer, bei denen ich auch 1x die Woche ein Gespräch habe. Mit dem Vertrauen ist das so eine Sache, was wirklich in mir vorgeht, erzähle ich da eigentlich nicht.
    Habe noch einen ADS-Spezialisten in Hamburg, mit dem telefoniere ich manchmal aber auch rel. selten.
    Mein Psychiater hier in Bremen weiß eigentlich Bescheid über mein Mißtrauen meinem eigenen Körper gegenüber. Er hat als ganz langfristiges Ziel, mich ohne Medikamente zu bekommen, was ich aber für utopisch halte. Will vor allem nie mehr wieder ohne MPH sein.
    Hoffentlich bleibt mir das erhalten, ist bei mir auch u.a. eine finanzielle Frage, spare mir schon einiges "vom Mund ab", um mir das MPH leisten zu können.
    Naja, langfristig denke ich mal lieber nicht, kann ja viel passieren, bloß nicht panisch werden, im Moment ist alles noch einigermaßen machbar, was die Finanzierung des MPH betrifft. Das schafft aber leider einige Abhängigkeiten, da ich ohne die Hilfe Dritter das mir nicht leisten kann.

    Gruß Kaja

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