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Diskutiere im Thema welche antidepressiva bei adhs/ads? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #51
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 380

    AW: welches antidepressiva bei ads?

    stubbsnase schreibt:
    Depressionen:
    bei Depressionen leidet man unter einem zu niedrigen Serotonin-Spiegel. Deshalb ist manchmal die zusätzliche Behandlung mit Serotoninwiederaufnamehemmern nötig. (ich habe gut Erfahrungen mit Citalopram gemacht, - nehme es zusätzlich zu dem Ritalin)

    ...... auch das ist nicht grundsätzlich !

  2. #52
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 63

    AW: welches antidepressiva bei ads?

    Alex hat mal eine super Umfrage gestartet, hat mir persönnlich sehr viel Aufschluss gegeben, ADHS und Medis. Ich persönnlich bin mit Fluoxetin, Ritalin und in Reserve Temesta eingestellt. Muss auch sagen, dass ich auch noch eine Angsterkrankung habe zusätzlich. Allgemein denke ich, ist es eine grosse Arbeit, einerseits vom Klient anderseits vom Arzt den wirksamen Mix zu finden. Die Nebenwirkungen sind für mich auch nicht ganz ohne.

    LG Malu

  3. #53
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: welches antidepressiva bei ads?

    Mit welchen NWs hast Du denn zu kämpfen, malu?

  4. #54
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 124

    AW: welches antidepressiva bei ads?

    Hey Leute,
    mir ging es bei diesem Thema ausschließlich darum, klahr zu machen, dass es keinen Grund gibt, jemandem Medikamente zu verweigern, die ihm helfen würden.
    aus rein medizienischer Sicht und unter dem Gesichtspunkt einer legalen Behandlung.
    Es geht mir keinesfalls um Verharmlosung und Tipps zum Mißbrauch.
    Das ist sicher auch ein wichtiges Thema,- aber vieleicht nicht in diesem Zusammenhang.

    Das hilf Medicus sicher nicht weiter.- Und darum sollte es hier doch gehen - um Unterstützung bei einer rein medizinischen Indikation.
    Die Betreuer im "betreuten Wohnen" unseres Selbsthilfevereins sehen das übrigens auch so
    ( das die Einnahme von Methyphenidat aus medizinischer Indikation kein Problem ist.......halt unter Kontrolle und richtig dosiert...)

    Es gibt immer ein "Für und Wieder" und das Mißbrauch gar nicht geht, weil es "uns" wieder in ein schlechtes Licht rückt - darüber sind wir uns doch wohl alle einig.
    Mir geht es hier jedenfalls lediglich um Unterstützung und Hilfe bei einem Probelm in Bezug auf die "Fragesetellung"

    Liebe Grüße Anja

  5. #55


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.809
    Blog-Einträge: 40

    AW: welches antidepressiva bei ads?

    Hallo

    @ stuppsnase: Ich denke, die Thematik dieses Themas ist zwischenzeitlich wieder allen klar geworden.

    Mal noch bisschen was zu dem ganzen Thema *räusper*:

    Bei einem geeigneten Antidepressivum muss man wohl zunächst mal unterscheiden, ob dieses in Form einer medikamentösen Monotherapie oder in Kombination mit anderen Medikamenten, z.B. solchen mit Methylphenidat als Wirkstoff, eingesetzt werden soll.

    Für eine Monotherapie, also als alleiniges Medikament, bieten sich vor allem Wirkstoffe an, die Dopamin oder Noradrenalin in den Synapsen erhöhen, da die zugleich auch die AD(H)S-Symptomatik mit verbessern.

    Das wären dann in erster Linie z.B. Bupropion (Elontril, Zyban und Wellbutrin) und Venlafaxin (Trevilor, Effectin).

    Zur Kominationstherapie z.B. mit MPH-Medikamenten eignen sich mit Ausnahme von MAO-Hermmern! prinzipiell alle gängigen Antidepressiva, wobei Bupropion keinen Sinn machen würde, da ein dopaminerger Wirkstoff ausreicht und sich durch Kombination von MPH mit Bupropion hauptsächlich die Nebenwirkungen verstärken würden, jedoch nicht die gewünschte Wirkung.

    Das richtige Antidepressivum zu finden bedarf eines Facharztes für Psychiatrie, der sich zum ersten sehr gut mit AD(H)S bei Erwachsenen, mit den möglichen Komorbiditäten und auch der aktuellen und sich immer wieder ändernden Entwicklung auf dem Pharma-Sektor auskennt, sowie eines Patienten, der das nötige Vertrauen zu diesem Arzt mitbringt.

    Das komplizierte an der ganzen Sache ist unter anderem, dass jedes Antidepressivum bei jedem Erwachsenen mit AD(H)S andere Wirkungen und Nebenwirkungen zeigt, da
    1. es verschiedene Formen von Depressionen gibt, die auf verschiedene Wirkstoffe unterschiedlich ansprechen oder auch gar nicht bzw. kaum merkbar auf jegliche Antidepressiva ansprechen oder (auch das gibt´s) sich durch einzelne Wirkstoffe sogar verschlimmern
    2. jeder Mensch an sich schonmal grundsätzlich andere Wirkungen und Nebenwirkungen entwickelt und sich das nicht auf jemanden anderen übertragen lässt
    3. so gut wie jeder Erwachsene mit AD(H)S ein individuelles Paket an Komorbiditäten angesammelt hat (Depressionen, Angststörungen, Phobien, Zwänge, Abhängigkeiten, usw...), von denen wiederum viele durch Antidepressiva mit behandelt werden können/müssen
    4. in Punkto ADS/ADHS bei Erwachsenen Erfahrungswerte, wie man sie bei schon länger bekannten Krankheiten und Störungen über viele Jahre angesammelt hat, noch flächendeckend fehlen
    5. es unzählige verschiedene Wirkstoffe gibt, die als Antidepressiva klassifiziert sind (nur die wichtigsten hab ich hier mal aufgelistet, Stand März 2009)
    6. ....


    Schon wenn man "nur" Depressionen oder eine Angststörung hat, dauert es bei vielen lange Zeit und erfordert viele Therapieversuche mit unterschiedlichen Wirkstoffen, bis einer gefunden wird, der nach Abwägung der Wirkung gegen die Nebenwirkungen und Risiken als geeignet betrachtet werden kann, was bei Erwachsenen mit AD(H)S aus genannten Gründen meist noch weitaus komplizierter ist.

    Erfahrungen, die jemand mit einem bestimmten Antidepressivum gemacht hat, sind also (leider) in keiner Weise irgendwie auf jemand anderen übertragbar und "Ratschläge" oder ähnliches völlig nutzlos, sondern die alleinige Lösung dieser Sache liegt in einer guten Zusammenarbeit zwischen einem hinreichend kompetenten Arzt und einem offenen, vertrauensvollen Patienten.

    Letztendlich sind aber auch Antidepressiva allein oder zusammen mit anderen Medikamenten, selbst falls die wirken sollten, nicht der Stein der Weisen, sondern können ohne entsprechende Psycho-/Sozio- und sonstige Therapieformen Depressionen und andere Krankheiten nur vorübergehend zudecken, bestehende Probleme und Konflikte, die dazu geführt haben, aber nicht lösen.

    Bei vielen Erwachsenen mit einer ADS/ADHS wirkt überhaupt kein Antidepressivum auch wirklich antidepressiv, oder nur sehr gering oder kurzzeitig.

    Das werden hier viele bestätigen können die davon schon einige (manche sehr viele) durch haben, was letztendlich vermutlich an der Art der meist vorhandenen Depressionen liegen dürfte, da diese auf einer ganzen Lebensentwicklung und auf über jahrzehnte entstandenen inneren Konflikten und Spannungen basieren, die sich nicht kurzerhand mit ein paar Medikamenten aus dem (bewussten und vor allem unbewussten) Gedächtnis löschen lassen.

    Hier ist also anderweitige Therapie, eine Änderung der Lebensverhältnisse und weiteres angesagt, will man diese Form der Depression dauerhaft loswerden.


    LG,
    Alex

  6. #56
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 728

    AW: welche antidepressiva bei adhs/ads?

    Also ich bekomme jetzt erstmal Solvex (?). Ein Antidepressiva, weil noch nicht klar ist, ob es "nur" Depressionen sind oder aber eine Folgeerscheinung von AD(H)S. Wirkung spüre ich noch nicht, nehme es aber auch erst seit 4 Tagen. Allerdings hat mein Arzt gesagt, dass es ähnlich wie Strattera wirkt. Bin mal gespannt, wie sich die Sache entwickelt.

    LG

    Snagila

  7. #57
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 83

    AW: welche antidepressiva bei adhs/ads?

    Ich trage mich auch seit Wochen mit dem Gedanken, ob ich meine Therapie ändere oder nicht.

    Zur Zeit nehme ich Medikinet und Mirtazapin. Aber ich kann mir das Medikinet nicht mehr leisten.

    Deshalb hat mir mein Arzt vorgeschlagen, beide Medis abzusetzen und es mit Elontril zu versuchen. Ich habe mich dann mal im Internet kreuz- und quer gelesen und habe festgestellt, daß die meisten ADS-ler ihr Medikinet trotzdem noch zusätzlich nehmen, und daß Elontril als Nebenwirkung offensichtlich starke Einschlafschwierigkeiten macht. Und das kann ich ja gar nicht gebrauchen.

    Wenn ich jetzt aber Alex letztes Posting lese, in dem er schreibt, daß sich in der Kombination von Bupropion und MPH hauptsächlich die Nebenwirkungen, nicht aber die Wirkungen steigern, macht mich das nachdenklich, hmmm..... Vielleicht wären die Einschlafstörungen ja gar nicht so schlimm, wenn man nicht noch zusätzlich MPH nimmt.

    Kann mir hier irgendjemand mit Erfahrungen weiterhelfen?

  8. #58
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5

    AW: welche antidepressiva bei adhs/ads?

    ich bekomme morgens 75 mg Venlafaxin, 75 mg und abends Mirtacapin

  9. #59
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 124

    AW: welche antidepressiva bei adhs/ads?

    Hallo,
    ich habe zwar keine eigenen Erfahrungen, weil ich keine Einschlafprobleme hab - eher das Gegenteil.
    Aber mein Sohn leidet unter schweren Ein- und Durchschlafstörungen, wenn abends die Medikamente "nachlassen".
    Er bekommt seit einer Weile abends eine kleine Dosis "Risperion" und damit schläft er gut ein und auch durch.
    Liebe Grüße Anja

  10. #60
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 59

    AW: welche antidepressiva bei adhs/ads?

    vielen dank erstmal für euren vielen antworten. ich denke ich werde es mal mit strattera oder elontril probieren. mal schauen was meine ärztin dazu sagt.

    @ stubbsnase
    mit den leuten hier aus dem betreutenwohnen zu quatschen macht da nicht viel sinn. die haben da ihre eingefahrene meinung.

    habe selber aber auch ein bisschen angst davor mph zu nehmen, angst davor wieder rückfällig zu werden. bin jetzt zwar schon fast 2 jahre clean, aber im moment in einer nicht sehr stabilen phase. deswegen bin ich da mal was vorsichtiger.

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